Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Mistral
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Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Mistral » Do 7. Nov 2019, 10:26

Baden-Württemberg in der Wirtschaftskrise. Die Zündkerze als Grablicht

Jahrelang war Baden-Württemberg das Musterländle der deutschen Wirtschaft. Nun reißt die Krise der Autoindustrie die Region mit nach unten. Können sich die Betriebe berappeln, ehe es zu spät ist?

Maultaschen, Schwarzwälder Kirschtorte, Traditionsbier: So empfing Baden-Württemberg dieses Jahr auf der zentralen Feier zum Tag der Deutschen Einheit. Und mit einem etwa zwei Meter hohen Nachbau einer Bosch-Zündkerze, an deren Fuß der Spruch prangte: "Keine Einheitsfeier ohne Kerze."
Gewohnt selbstbewusst präsentierte sich das Land, das seit Jahren wirbt: "Wir können alles." Die meisten Deutschen können den zweiten Teil des Satzes ergänzen.

Neben Hochdeutsch-Kenntnissen sind im Südwesten normalerweise auch Wirtschaftsflauten nicht so ausgeprägt wie anderswo. Fast ein Jahrzehnt lang lief es hier gut, die Arbeitslosenquote sank auf knapp über drei Prozent.
Doch mittlerweile ist das Selbstverständnis des Wirtschaftswunderlands einer Verunsicherung gewichen. Zehntausende Jobs sind bedroht, allein bei Bosch sollen Tausende Stellen wegfallen.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 94294.html

Nicht nur bei Bosch und den Zündkerzen – die bei E-Autos nicht mehr gebraucht werden - geht es bergab, unser gesamter Maschinen- und Autobau und deren Zulieferer schwächeln zusehends immer mehr. Der Spiegel sieht trotzdem keinen Grund zur Sorge, denn er schreibt:

Meistern die Baden-Württemberger die Krise dennoch besser als ihr Hochdeutsch? Unwahrscheinlich ist das nicht. Am Eingang zum Firmengelände von Schweizer wirbt ein Schild: "Wir stellen ein." Vielleicht kommt es nur auf die richtige Einstellung an.

Jetzt wissen es die Badener und Württemberger, es liegt nicht am mangelnden Hochdeutsch, wenn die Wirtschaft in den Keller rauscht, es liegt nur an der richtigen Einstellung. Hoffentlich sehen das die linken Journalisten auch dann noch so locker, wenn die fürstlichen Zahlungen des Länderfinanzausgleichs in den linken Metropolen ausbleiben.

Mistral
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Mistral » Do 14. Nov 2019, 15:17

Stellenabbau bis Ende 2022: Daimler will eine Milliarde Euro an Personalkosten einsparen
Der Autobauer Daimler will bis Ende 2022 mehr als eine Milliarde Euro an Personalkosten einsparen und dafür Stellen streichen. Sowohl im Management als auch in den sogenannten indirekten Bereichen, sollen bei Mercedes-Benz Cars „Stellen abgebaut werden“, kündigte das Stuttgarter Unternehmen am Donnerstag an.

Zur Höhe des geplanten Jobabbaus machte Daimler keine Angaben. Die Sparte Mercedes-Benz Cars und Vans beschäftigt weltweit rund 175.000 Menschen.

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/un ... 65693.html


Die Personalkosten sollen bei den Personenwagen um 1 Milliarde Euro jährlich sinken, in der Lkw-Sparte um 300 Millionen.
Ausgehend von weltweit knapp 175.000 Daimler-Mitarbeitern, davon 60% der Gesamtbelegschaft in Deutschland, und unter Berücksichtigung der relativ hohen Löhne deutscher Autobauer, ist davon auszugehen, dass etwa 7% der deutschen Belegschaften betroffen sein können. Das wären vorerst 7.350 gut bezahlte Arbeitsplätze in Produktion und Verwaltung.

"Daimler will außerdem die Investitionen in Sachanlagen sowie Forschung und Entwicklung auf dem Niveau von 2019 deckeln und „mittelfristig“ reduzieren." Das betrifft insbesondere Zulieferer und Dienstleister, bei denen es dann ebenfalls zum Jobabbau kommt. Letztendlich werden das dann auch Handel, Handwerk und Gastronomie spüren.

Sten
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Sten » Do 14. Nov 2019, 19:32

Mistral hat geschrieben:Das betrifft insbesondere Zulieferer und Dienstleister, bei denen es dann ebenfalls zum Jobabbau kommt.


Bosch hat in den letzten 2 Jahren schon 2500 Stellen abgebaut.
In den kommenden zwei Jahren sollen weitere 3.300 abgebaut werden.
So ähnlich wird es noch anderen Automobil-Zulieferbetriebe in BW ergehen.
Für das was uns noch blüht ist es immer noch ruhig.
Blicken die Badener und Schwaben nicht was auf sie zukommt?
LG Sten

MIKE
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon MIKE » Do 14. Nov 2019, 20:09

Im Musterlände gab es heute noch 2923 offene Stellen.
Wer also Schlüsselkompetenzen erworben hat, sollte seine Chancen nutzen.

Mistral
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Mistral » Fr 15. Nov 2019, 08:43

Neben Hochdeutsch-Kenntnissen sind im Südwesten normalerweise auch Wirtschaftsflauten nicht so ausgeprägt wie anderswo.
Schreibt der Spiegel, nachzulesen im Eingangsthread. Daher sollte uns doch beruhigen, dass Deutschland an einer Rezession vorbeigeschrammt ist, wie ich heute lesen durfte:

Deutsche Wirtschaft schrammt an der Rezession vorbei
Es war ganz knapp, doch jetzt ist es Gewissheit. Deutschland ist der Rezession überraschend entkommen. Das Plus von 0,1 Prozent scheint zwar minimal, doch es dürfte große Auswirkungen für die hiesige Ökonomie haben.
Zwischen Juli und September stieg das hiesige Bruttoinlandsprodukt (BIP) völlig überraschend um 0,1 Prozent. Die Wirtschaft zeigt sich damit erneut widerstandsfähiger als gedacht.
Die Statistiker korrigierten ihre Zahlen zum zweiten Quartal – von minus 0,1 Prozent auf minus 0,2 Prozent. Dafür wuchs das BIP im ersten Quartal stärker als zunächst gemeldet, nämlich um 0,5 Prozent statt um 0,4 Prozent. Grund für die neuen Angaben sind den Statistikern zufolge „neu verfügbare statistische Informationen“.

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... orbei.html

Fortunato Tedesco, sagen die Italiener bestimmt, weil solch begnadete Statistiker hat nicht jedes Land innerhalb der europäischen Gemeinschaft, die auf einen Schlag über „neu verfügbare statistische Informationen“ verfügen. Grandios ist auch die Korrektur von minus 0,1 Prozent auf minus 0,2 Prozent im vorangegangenen Quartal, denn das war absolut deprimierend und wenn das jetzt noch etwas deprimierender wird, dann ist das nicht so schlimm als wenn das dritte Quartal nahtlos anschließt. Deshalb, so behaupten böse Zungen, hat eine Umbuchung von ca. 850 Millionen Euro Inlandsproduktion vom zweiten ins dritte Quartal auch seine statistische Berechtigung.

Die Deutschen sind tüchtig und deshalb ist auch ganz klar, dass nur die globalen Handelskonflikte, die schwächere Weltkonjunktur und das Brexit-Chaos der exportabhängigen deutschen Industrie zusetzen. Sanktionen gegenüber Russland und die stückchenweise Strangulation unserer Großindustrie treffen keine Schuld, denn die sind ja berechtigt und zudem befinden wir uns in einer riesigen aber leicht zu bewältigenden Transformation.

Wenn solch hervorragende Aussichten für die gesamte Republik gelten, dann ist es für Baden-Württemberg ein Kinderspiel noch bessere Ergebnisse zu erreichen. Auch wenn es heute heißt: Bewährtes vernichten – Neues verpflichten! Bisher haben wir immer nach dem Motto gelebt und gearbeitet: Neues gestalten – Bewährtes erhalten! Aber in den Zeiten einer gewaltigen Transformation gilt das halt nicht mehr.

Mistral
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Mistral » Sa 23. Nov 2019, 13:33

Audi will 4000 bis 5000 Stellen abbauen

Audi-Führung und Betriebsrat ringen um ein Spar- und Zukunftspaket. Der Autohersteller will Tausende Stellen abbauen, die Arbeitnehmer fordern eine Jobgarantie. Nächste Woche könnte es eine Einigung geben.

Die jährliche Produktionskapazität in den Werken in Ingolstadt und Neckarsulm soll um je 100.000 Fahrzeuge reduziert werden, die Zahl der Mitarbeiter entsprechend sinken. Die Rede ist von 4000 bis 5000 Stellen, die Audi über Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen abbauen will. Es sollen keine Mitarbeiter entlassen, sondern frei gewordene Stellen nicht mehr nachbesetzt werden.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/unter ... 97813.html

Pressemitteilung:

Süd-Koreanische Muttergesellschaft GRAUPNER Co., Ltd vollzieht Restrukturierung und verlagert Produktion zurück in die Zentrale

Kirchheim/Teck, November 2019

Die Muttergesellschaft GRAUPNER Co., Ltd der in Kirchheim ansässigen GRAUPNER/SJ GmbH schließt ihren Fertigungsbetrieb der GRAUPNER Produkte in China. Die seit längerer Zeit extrem angespannte Marktsituation im Umfeld des Unternehmens und der stetige Wegfall und Insolvenz vieler globaler OEM/ODM Kunden macht eine Weiterführung des Fertigungsbetriebes in Shenzhen/China auch nach erfolgter Umstrukturierung weiterhin unrentabel. Steigende Löhne, Steuern und Kosten einer Fertigung in China sowie Nachahmerprodukte und Direktimporte erschwerten zudem die Situation.
Im Gegensatz dazu, erfreuen sich die Produkte aus dem Fernsteuersegment der Marke GRAUPNER HoTT wachsender Nachfrage. Auch ist der Bedarf von Ladetechnik, Servos und weiterer RC (Remote Controlled) Elektronik weiterhin stabil. Der Fokus und die Weiterführung der Fertigung und Entwicklung genau dieser Kernprodukte wird direkt in der Zentrale der Muttergesellschaft Nähe Seoul/Süd-Korea erfolgen. Dies soll neben der Verschlankung der Unternehmensstruktur und Steigerung der Effizienz auch die direkte Kontrolle und Einflussnahme auf die Fertigungsprozesse und Qualitätskontrolle zum Vorteil haben. „Made in South Korea“ wird zukünftig den Qualitätsstandard der GRAUPNER Produkte noch weiter anheben.
Für den Vertrieb und dadurch direkt für die GRAUPNER/SJ GmbH bedeutet diese Neuausrichtung und Restrukturierung der GRAUPNER Co., Ltd. ein einschneidendes Ereignis. Die GRAUPNER Co., Ltd. wird im Rahmen der Restrukturierung und Verlagerung der Produktion komplett neue Vertriebswege generieren, so dass die GRAUPNER/SJ GmbH in Kirchheim nicht mehr Teil der Vertriebskette sein wird.
Durch die Neuausrichtung erhält die GRAUPNER/SJ GmbH in Kirchheim keine Produkte und auch keinen Support mehr. Da die GRAUPNER/SJ GmbH in Kirchheim über keinerlei Eigenfertigung verfügt, führt diese Reduzierung des Portfolios, die Restrukturierung und die Verlagerung der Produktion zurück in die Zentrale dazu, dass der Geschäftsbetrieb in Kirchheim/Teck mit entsprechender Lagerkapazität, Personalstand und Kostenstruktur absehbar und auf weitere Sicht nicht mehr wettbewerbsfähig sein wird. Ohne die Lieferung von Waren/Produkten und Zurverfügungstellung von Support hat die GRAUPNER/SJ GmbH keine Zukunft mehr.

Die am Standort Kirchheim existierenden hohen Kosten können daher nicht kompensiert werden. Um eine lange Agonie der GRAUPNER/SJ GmbH zu vermeiden, schnell für alle Beteiligten Planungssicherheit zu haben, hat die GRAUPNER/SJ GmbH Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt. Dabei war auch mit zu berücksichtigen, dass sämtliches Knowhow, einschließlich der Markenrechte im Eigentum der GRAUPNER Co., Ltd. stehen.
Über den zukünftigen Vertrieb und Vertriebspartner und damit die flächendeckende Sicherstellung der Versorgung von GRAUPNER Kunden sowie den Service von GRAUPNER Kernprodukten wird die GRAUPNER Co., Ltd. gesondert informieren.


Baiersbronn
Automobilkrise bricht Züfle Genick

Aus für ein Baiersbronner Traditionsunternehmen: Die Albert Züfle Logistik GmbH hat den Betrieb eingestellt.
https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... 2482e.html

In der Addition wird sich Baden-Württemberg wohl auf den Verlust von 500.000 Arbeitsplätzen einstellen dürfen.

Zur Abrundung geht es jetzt auch noch dem Straßenbau an den Kragen.

Der Straßenbau droht gestoppt zu werden

Ein Grenzwert soll in Zukunft verhindern, dass Arbeiter zu viele Asphaltdämpfe einatmen. Nun fürchtet die Branche, komplett lahmgelegt zu werden. In einem Brandbrief bittet man um eine Übergangszeit.
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 90045.html

Sten
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Sten » Sa 23. Nov 2019, 20:00

Im Benz in Gaggenau und Rastatt steht die Produktion vom 14. 12. bis 6.1.2020
Bei LUK sieht es ähnlich aus. Überstunden müssen abgebaut werden.
Ich kenne Kollegen die haben über 1000 Überstunden im Gepäck.
Das sind 7 bis 8 Monate Holyday. Und was kommt danach?
Noch fragt sich das kein Malocher .
LG Sten

Urbadener
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Urbadener » So 24. Nov 2019, 06:53

Erst werden Überzeiten und Urlaub reduziert, danach kommt Kurzarbeit. Ist die konjunkturelle Delle bis dahin immer noch nicht überwunden, werden sich Kündigungen nicht mehr vermeiden lassen.

Mistral hat geschrieben:Um eine lange Agonie der GRAUPNER/SJ GmbH zu vermeiden, schnell für alle Beteiligten Planungssicherheit zu haben, hat die GRAUPNER/SJ GmbH Antrag auf Einleitung des Insolvenzverfahrens wegen drohender Zahlungsunfähigkeit gestellt


Das ist die Insolvenz nach der Insolvenz, die es bereits 2013 gab. Damals wurde der Personalbestand von 120 auf 60 Mitarbeiter reduziert. Hier nachzulesen:
https://www.teckbote.de/startseite_arti ... 02986.html

Graupner? Ja, die gibt‘s noch
!
Modellbau Am Standort Kirchheim ist seit der Insolvenz 2013 die Hälfte der Arbeitsplätze erhalten geblieben. Der Hauptsitz ist in Südkorea, die Fertigung in China. Morgen geht‘s zur Nürnberger Spielwarenmesse.

Vor der Zukunft ist es Hannes Runknagel und seinen Mitarbeitern in Kirchheim deshalb nicht bange. Die allernächste Zukunft bringt das, was Graupner schon seit vielen Jahren betreibt: einen eigenen Stand auf der Spielwarenmesse in Nürnberg, die am morgigen Mittwoch beginnt.

Der Artikel im Teckbote ist von 2017, heute und 2 Jahre später, ist die Belegschaft in Kirchheim auf Null reduziert. Als Grund wird genannt:
"Die am Standort Kirchheim existierenden hohen Kosten können daher nicht kompensiert werden."

Mistral
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Mistral » Mo 25. Nov 2019, 10:14

Urbadener hat geschrieben:"Die am Standort Kirchheim existierenden hohen Kosten können daher nicht kompensiert werden."

Korrekt müsste es heißen: „Die am Standort Kirchheim existierenden hohen Lohn- und Lohnnebenkosten können daher nicht kompensiert werden."

Urbadener hat geschrieben:Das ist die Insolvenz nach der Insolvenz, die es bereits 2013 gab.

Jetzt geht auch verstärkt den Zombieunternehmen an den Kragen. Eine Marktbereinigung lässt wohl verzögern aber niemals verhindern.

Sten
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Re: Baden-Württemberg – Nimbus Musterländle ade?

Beitragvon Sten » Mo 25. Nov 2019, 15:33

Mistral hat geschrieben:In der Addition wird sich Baden-Württemberg wohl auf den Verlust von 500.000 Arbeitsplätzen einstellen dürfen.

In Baden-Württemberg gab es 2018 ca. 4,7 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze.
Wenn davon 500000 wegfallen, dann sind das über 10,6% der arbeitenden Bevölkerung. Das ist heftig und wird noch heftigere Folgen haben.


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