GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Sten
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GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Sten » Mi 6. Feb 2019, 06:25

Im baden-württembergischen Ländle geht es derzeit hoch her. Die Grünen, ganz oben an der Macht, wissen offenbar gar nicht mehr, wo sie sich zuerst die Hände schmutzig machen und womit sie sich die großen Taschen vollstopfen sollen.

https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... hmiergeld/

Gibt es einen GRÜNEN Sumpf in Baden Württemberg?
Verkehrs- und Gesundheitspolitik im Land würden die Vermutung bestätigen, sagt Journalistenwatch.
LG Sten

Urbadener
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Urbadener » Fr 28. Jun 2019, 09:25

„Ich habe keine Lust, dass wir das Ruhrgebiet der Zukunft werden“

Tja Herr Kretschmann, das kann schneller passieren als es uns lieb sein kann.
Aber wir haben ja noch den Schwarzwald, den Bodensee und das Allgäu. Da ist die Luft herrlich, das Wasser rein und der Käse fein. Schulen wir die Menschen aus den Metallberufe einfach um. Forst, Gastronomie, Fischerei und Landwirtschaft benötigen dringend Fachkräfte.

Kretschmann macht sich Sorgen um deutsche Automobilindustrie
http://www.pi-news.net/2019/06/kretschm ... industrie/

MIKE
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon MIKE » Do 11. Jul 2019, 19:19

Verkehrsminister Hermann baut den Menschenpark
Das Leben wird nicht mehr so hektisch sein. Die Luft wird besser werden. Die Temperaturen
werden erträglicher. Dem Mobbing wird ein Ende gesetzt. Alles wird grüner. Baden-Württemberg
wird die erste Wohlfühloase der Welt.

https://www.journalistenwatch.com/2019/ ... sminister/

Mistral
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Fr 12. Jul 2019, 06:46

Für die Umwelt, ein besseres Klima und grüne Ideologie, sollte uns kein Opfer zu groß sein.
So fordert der Edelbolschewist Anton Hofreiter ein Grillverbot! Die Polkappen schmelzen, die Antarktis zerbricht, Eisbären sterben aus. Der Deutsche grillt aber trotzdem weiter und das darf ja überhaupt nicht sein, denn dabei wird Fleisch und Wurst verzehrt, das den Eisbären sicherlich viel besser schmecken würde.

Bei Ziege, Esel, Hammel oder Lamm sollte es nach Hofreiter jedoch eine Ausnahme geben, weil die hauptsächlich von Türken ohne deutschen Pass über Holzkohle gebruzelt werden und daher ein Bestandteil deren europäischer Kultur wären. Zufällig spricht er dabei noch von Teilen Europas, weil die gesamte Türkei nach grüner Geographie ein Bestandteil dieses großartigen Kontinents sein darf.

Fazit: Es reicht wenn die Deutschen das Schmelzen der Polkappen verhindern.
Danke Herr Hofreiter und Danke Herr Hermann, selbstverständlich werde ich ihre Vorgaben sofort umsetzen und mich in der Zukunft nur noch von leckeren Müsliriegeln ernähren. Meinen mit Benzinmotor betriebenen Rasenmäher lasse ich verschrotten, es ist doch viel ökologischer den Rasen im Kreise der Familie selbst abzuweiden. Nur das Wiederkäuen muss ich mir jetzt noch angewöhnen.

Mistral
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Fr 12. Jul 2019, 18:43

Wie gefährlich sind die Grünen?

Wohlstand weg – Grüne wegUnd nur ein wohlhabendes Volk mit solchen Luxusproblemen wie die Deutschen leistet sich eine Partei wie die GRÜNEN. Nie war das alte Sprichwort „Wenn es dem Esel zu wohl ist, dann geht er aufs Eis“, so zutreffend wie hier. Der Zustand der Wohlstandsdegeneration in Deutschland ist die Essenz für das Gedeihen dieser Partei. Die Kehrseite der Medaille: Wohlstand weg – GRÜNE weg. Denn wer sich darüber Sorgen machen muss, wie er am nächsten Tag das Essen auf den Teller bekommt und mit was er Strom und Miete bezahlen soll, der hat keinen Bedarf für die kruden Ideen der Roths, Habecks und Baerbocks. Welche das im einzelnen sind, erfahren Sie von der AfD-Bundestagsabgeordneten Corinna Miazga im Beitragsvideo zu diesem Artikel.
http://www.pi-news.net/2019/07/video-vo ... e-gruenen/

Übrigens @sten, die Grünen haben sogar 11 Steuern die sie erhöhen oder einführen möchten.
Darum keine Sorgen machen, die Grünen wollen nur unser Bestes.

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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Fr 20. Sep 2019, 06:58

Grüne auf Rekordhoch

Sonntagsfrage
Stuttgart (lsw) - Rekordwert für die Grünen, dramatische Lage für die CDU: Nach der Ankündigung von Winfried Kretschmann, bei der Landtagswahl 2021 wieder antreten zu wollen, sind die Werte für seine Partei in Baden-Württemberg auf bundesweit historische 38 Prozent gestiegen.

Hingegen liegt die CDU mit Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann mit 26 Prozent auf dem zweiten Platz. Das geht aus einer gestern veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap für den SWR und die "Stuttgarter Zeitung" hervor. Eineinhalb Jahre vor der Wahl ist die CDU weit von ihrem Ziel entfernt, den Regierungschef zu stellen. Kretschmann regiert seit 2011, erst mit einem grün-roten Bündnis und seit 2016 mit einer grün-schwarzen Koalition. Er hatte unlängst erklärt, für wieder antreten zu wollen. Bei der Wahl 2016 waren die Grünen auf 30,3 Prozent gekommen.


Das haben wir uns verdient.

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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Mi 30. Okt 2019, 08:56

"Da haben Teile der Politik ganz schön was verpennt"

Der künftige Landtagsabgeordnete Hans-Peter Behrens über Grün-Schwarz, die Energiewende und die Spaltung der Gesellschaft
Baden-Baden - Nach 16 Jahren in der Kommunalpolitik wechselt Hans-Peter Behrens (Grüne) am 1. November in den Landtag. Der 58-jährige Bühler, der bei den Stadtwerken Baden-Baden beschäftigt ist, übernimmt das Mandat von Beate Böhlen, die zur Bürgerbeauftragten des Landes gekürt worden ist. Behrens wird auch den Platz Böhlens im Petitionsausschuss und im Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz übernehmen. Im Interview mit BT-Redakteur Thomas Trittmann spricht er über seine neuen Aufgaben im Landtag.

BT: Herr Behrens, Sie übernehmen in wenigen Tagen von Beate Böhlen das Landtagsmandat der Grünen für Baden-Baden/Bühl. Wo wollen Sie inhaltliche Schwerpunkte setzen?

Hans-Peter Behrens: Ich habe inhaltliche Schwerpunkte, die ich schon immer gepflegt habe. Einerseits ist das der Bereich Energie, Energiewende, Klimaschutz. Und andererseits ist es mir sehr wichtig, der sozialen Spaltung entgegenzuwirken.

Interview
BT: Wieso hakt es so sehr beim Ausbau der Windkraft?

Behrens: Die Situation macht mich als Energiepolitiker sehr unzufrieden. Fotovoltaik und Windkraft sind zwei Energieträger, die sich ergänzen und die man am besten vor Ort erzeugt, dort, wo die Energie auch benötigt wird. Aber bei uns in der Region gibt es relativ großen Widerstand gegen Windkraft. Viele fragen sich vor allem: Wie verhindere ich Windkraft? Man sollte lieber in einem Konsensverfahren danach Ausschau halten, wo die Windkraft zum Einsatz kommen kann. Dabei kann man auf vieles Rücksicht nehmen - aber es sollte etwas passieren zwischen Achern und Karlsruhe. Sonst wird die Energiewende nicht gelingen.

BT: Viele Contra-Argumente sind wissenschaftlich nicht belegt, von der schädlichen Wirkung des Infraschalls bis zur Gefährdung des Rotmilans. Wieso mangelt es der Debatte so an Sachlichkeit?
Behrens: Meines Wissens sind das teilweise sogar braune Kreise, aus denen die Argumente kommen. Und diese werden leider vor Ort aufgegriffen, auch wenn sie nicht belegbar sind. An vielen anderen Orten hat das in der Vergangenheit besser geklappt. Da hat man gesagt, wir wollen was tun, hat sich zusammengesetzt und Lösungen gesucht. Zum Beispiel im Südschwarzwald.

BT: Auch beim Thema Solar geht es nicht voran, obwohl die Oberrheinebene sicherlich prädestiniert wäre.
Behrens: Ja, es gibt noch unglaublich viele Dächer, die man mit Fotovoltaik belegen könnte. Da hat ganz klar die Bundespolitik nach 2005 versagt und viel rückgängig gemacht, was unter Rot/Grün an positiven Rahmenbedingungen geschaffen wurde. Gerade die schwarz-gelbe Bundesregierung von 2009 bis 2013 hat viel kaputt gemacht und durch Ausnahmeregelungen und Ausgleichsmechanismen erhebliche Kosten auf die normalen Bürger abgewälzt.

BT: Ihr zweites Thema ist die Spaltung der Gesellschaft. Was kann man tun? Muss man Verteilungsfragen stellen?
Behrens: Man muss Verteilungsfragen stellen. Es ist gut, dass der Mindestlohn eingeführt wurde. Dennoch: Es gibt viele Mechanismen, die dafür sorgen, dass Menschen, die gut dastehen, immer besser dastehen. Und solchen, die nicht gut dastehen, geht es hingegen immer schlechter. Daran müssen wir arbeiten, wobei das vor allem eine bundespolitische Aufgabe ist. Doch auch Länder und Kommunen müssen helfen, den Trend wieder umzukehren. Das ist dringend, wenn wir eine befriedete Gesellschaft wollen.

BT: Wie beurteilen Sie die Arbeit der grün-schwarzen Koalition im Land?
Behrens: Man könnte auf Basis der Aussagen von Oppositionspolitikern manchmal das Gefühl haben, dass Sand im Getriebe wäre. Aber wenn man sich die Bilanz genauer anschaut, sieht man, dass die Regierung sehr gut gearbeitet hat. Es gab kleine Reibungspunkte, aber sehr viele Dinge sind gut gelaufen.

BT: Sieht die grüne Basis das auch so?
Behrens: Viele sehen das so und sind froh, dass wir in dieser Regierung sind. Aber es gibt natürlich auch Unzufriedene.

BT: Was ist bis zur Wahl 2021 noch zu tun?
Behrens: Wir haben einen sehr guten Koalitionsvertrag, und der gehört weiter abgearbeitet. Und wir müssen uns noch mal verstärkt um Energiewende und Klimaschutz kümmern. Sonst werden wir's nicht schaffen.

BT: Was halten Sie von der E-Lkw-Teststrecke, die im Murgtal eingerichtet wird?
Behrens: Ich bin nicht ganz nah an dem Thema dran. Ich glaube schon, dass man sich alles, was eine Lösung sein könnte, anschauen und gegebenenfalls auch testen sollte. Ich persönlich bin aber nicht ganz überzeugt, dass das eine zukunftsweisende Technologie sein kann. Vielleicht in bestimmten, kleinen Bereichen.

BT: Finden Sie es gut, dass Winfried Kretschmann noch mal antritt?
Behrens: Ja, das finde ich gut. Er verkörpert sehr viel von dem, was die Grünen ausmacht. Und er redet im rechten Augenblick Tacheles.

BT: Denken Sie selber auch schon über die Legislaturperiode hinaus? Wollen Sie das Mandat längerfristig ausüben?
Behrens: Ich bin seit 16 Jahren intensiv ehrenamtlich tätig in der Partei- und in der Kommunalpolitik. Ich fühle mich daher gut gerüstet für das neue Amt. Aber natürlich werde ich trotzdem eine gewisse Einarbeitungszeit brauchen, Es wäre schade, das dann nach anderthalb Jahren wieder zu beenden. Ich möchte es gerne weitermachen. Und ich habe auch schon einige Themen im Kopf.

Europaparlament ist
ein gutes Vorbild

BT: Welche sind das?

Behrens: Außer der bereits angesprochenen Energiewende und dem Klimaschutz haben wir das PFC-Thema, das viele Menschen immer noch sehr bewegt. Eine der Lehren, die wir daraus ziehen sollten, ist, grundsätzlich vorsichtiger mit chemischen Stoffen umzugehen. Zum anderen geht es hier im Wahlkreis um Mobilitätsfragen. Wir haben einen guten ÖPNV, aber wir brauchen einen noch besseren. Und wir brauchen noch mehr andere Möglichkeiten, mobil zu sein.

BT: Das heißt, die Stadtbahn in die Baden-Badener Innenstadt zu bauen?
Behrens: Stadtbahn in die Innenstadt, Stadtbahn zum Airpark - das sind Dinge, die noch mal genau angeschaut werden müssen. Dort, wo die Stadtbahn nicht geht, brauchen wir einen guten Busverkehr. Man muss den Menschen Alternativen zum Auto bieten. Das gilt auch beim grenzüberschreitenden Verkehr und das gilt auch für die Anreise zum Nationalpark, wo wir die Umsetzung eines vernünftigen Verkehrskonzepts brauchen. Was wir hingegen nicht brauchen, ist die Ostanbindung des Airparks. Aber warten wir das Planfeststellungsverfahren mal ab. Weitere drängende Themen im Wahlkreis sind zum Beispiel das Gastronomiesterben oder die schwierige Lage vieler Winzer.

BT: In Thüringen hat fast jeder Vierte die AfD mit ihrem Frontmann Björn Höcke gewählt. Muss man sich Sorgen um die Demokratie machen?
Behrens: Wir haben schon über die Spaltung der Gesellschaft angesprochen. Ich glaube, da haben Teile der Politik ganz schön was verpennt, haben der Spaltung nicht entgegengewirkt. Das ist einer der Gründe, dass es solche Bewegungen wie die AfD gibt. Ich finde es aber auch sehr bedenklich, dass Menschen, die einmal sehr vom Staat unterstützt wurden, AfD wählen, weil sie Angst davor haben, dass ihnen etwas weggenommen werden könnte, weil andere auch ein bisschen was abbekommen sollen. Das macht einen fast sprachlos. Aber - das Wahlergebnis insgesamt muss dazu führen, dass die Parteien umdenken. Es muss mehr Zusammenarbeit der Parteien geben. Das Europaparlament ist da ein gutes Vorbild. Sacharbeit ist wichtig, Parteipolitik muss in den Hintergrund treten. Dann wird auch die Politikverdrossenheit weniger. Wichtig ist aber auch, dass wir wieder mehr für den Zusammenhalt der Gesellschaft tun. Weg vom Egoismus, hin zu verbindenden Elementen, das brauchen wir. Sonst wird auch Politik nicht funktionieren. Die Aufgabe der Politik ist, Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Gesellschaft Probleme lösen kann. Dabei dürfen wir Grünen uns auch nicht kirre machen lassen, wenn uns jemand fälschlicherweise Verbotspartei nennt. Da müssen wir darüber stehen und das tun, was richtig ist.


Direkt unter dem Artikel geht es mit der Erfolgsgeschichte der Grünen weiter:

Dreckige Welle, windige Aussegnung und zwei Millionengräber

Steuerzahlerbund tadelt Verschwendung im Südwesten / Nationalpark-Besucherzentrum bereits zum zweiten Mal in der Kritik
Stuttgart (lsw) - Der Bund der Steuerzahler prangert mehrere Fälle von "sorglosem Umgang mit dem Geld der Steuerzahler" im Südwesten an. Im gestern vorgestellten Schwarzbuch für 2019 und 2020 bezeichnet der Bund gleich zwei Projekte des Kultusministeriums als "Millionengräber".

Millionengrab "ella": Die geplante digitale Bildungsplattform für Schüler, Eltern und Lehrer "ella" ist laut Steuerzahlerbund ein finanzielles Desaster. Der Entwickler Iteos konnte keine gültigen Verträge mit einem Subunternehmer vorweisen. Der Vorvertrag mit Iteos wurde von beiden Seiten aufgelöst. Da waren schon 6,5 Millionen Euro an den Entwickler geflossen.

Millionengrab "ASV": Mit der Amtlichen Schulverwaltung (ASV) kann laut Kultusministerium etwa die amtliche Schulstatistik elektronisch abgegeben oder die Schüler- und Lehrerverwaltung organisiert werden. Seit Mai 2019 läuft laut Steuerzahlerbund ein Pilotversuch der Software - 13 Jahre nach Projektstart. Die Kosten erhöhten sich von ursprünglich rund vier Millionen Euro auf 18,5 Millionen Euro. Berücksichtigt man auch Personalkosten, käme man sogar auf rund 47 Millionen Euro, schreibt der Steuerzahlerbund.

Viel Geld, wenig Fahrgäste: Seit Oktober 2018 fahren wochentags Schnellbusse der Linie X1 im Fünf-Minutentakt zwischen Bad Cannstatt und der Stuttgarter Innenstadt. Baumaßnahmen beliefen sich laut Steuerzahlerbund auf rund 2,5 Millionen Euro; der Betrieb koste pro Jahr rund 2,7 Millionen Euro. Die Busse seien aber nicht gut ausgelastet: Selbst an einer stark frequentierten Stelle gebe es durchschnittlich nur rund sieben Fahrgäste.

Umleitung vergessen: Im Landkreis Böblingen soll ein Radweg zu einer Radschnellverbindung ausgebaut werden. Kalkuliert waren laut Steuerzahlerbund ursprünglich rund 1,4 Millionen Euro, die Kosten stiegen aber letztlich auf rund 2,1 Millionen Euro. Dazu dürfte nach Angaben des Verbandes beigetragen haben, dass zunächst nicht berücksichtigt worden war, dass der Radweg während des Umbaus nicht genutzt werden kann und deshalb ein Waldweg zu einer Umleitungsstrecke gemacht werden muss.
Dreckige Welle: Auf dem Neckar surfen - das war die Vision von privaten Initiatoren, die sich für den Bau einer "Neckarwelle" in Stuttgart-Untertürkheim einsetzten. Die Stadt steuerte für eine Machbarkeitsstudie 93000 Euro bei. Das Landesgesundheitsamt wies aber nach, dass der Neckar dauerhaft mit Fäkalien und Krankheitserregern belastet ist, der Bau der "Neckarwelle" fiel damit ins Wasser. Die Wasserqualität hätte die Stadt schon früher im Blick haben können, meint der Steuerzahlerbund: "Schade ums Geld".

WindigeAussegnung: "Richtig skurril" ist laut dem Steuerzahlerbund der Fall einer Aussegnungshalle auf einem Friedhof in Stuttgart-Birkach. Die war seitlich offen, bot kaum Windschutz und sollte daher renoviert werden. Doch der Denkmalschutz hatte Einwände gegen eine vollständige Verkleidung. Die Kompromisslösung der Stadt: Die Vorderseite blieb offen, an die Seiten kamen Glasflächen mit luftigen Lücken. "Eine zugige Angelegenheit", findet der Steuerzahlerbund. Da noch dazu Vögel gegen die Scheiben flogen, wurde eine 2000 Euro teure Vogelschutzfolie angebracht.

Nationalpark-Besucherzentrum: "Immer teurer" wird nach Angaben des Steuerzahlerbundes der Bau des neuen Besucherzentrums im Nationalpark Schwarzwald. 2014 war noch mit rund 25,5 Millionen Euro kalkuliert worden. Mittlerweile rechnet das Finanzministerium mit rund 50 Millionen Euro. Diese Zahl ist allerdings seit Januar dieses Jahres bekannt und hat sich seitdem nicht mehr verändert. Im Sommer hatte das Ministerium bei einer Baustellenbesichtigung bestätigt, dass die 50 Millionen Euro nicht mehr überschritten werden. Die Landesregierung hat für die Zukunft eine optimierte Kostensteuerung im staatlichen Hochbau angekündigt. Das Besucherzentrum des Nationalparks war bereits im Schwarzbuch 2017/18 ein Kritikpunkt.

Mistral
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Di 21. Jan 2020, 08:33

Mit Silvesterfeuerwerk soll in Baden-Baden Schluss sein – Baden-Badener Grüne wollen private Feuerwerke verbieten
Die Grüne Fraktion sei der Auffassung, «dass private Feuerwerke heutzutage in Anbetracht der geschilderten Erkenntnisse nicht mehr zeitgemäß sind und wir beantragen daher, die privaten Feuerwerke und die Knallerei nicht nur an Silvester im ganzen Stadtgebiet zu verbieten», heißt es im Antrag der nach der letzten Kommunalwahl stärksten Fraktion im Baden-Badener Gemeinderat.
https://www.goodnews4.de/nachrichten/al ... gory_id=22

Grüne für Verbot für „Heizpilze“ in Baden-Badener Straßen-Cafès
Fraktionschefin Iding-Dihlmann: „Der Mensch muss nicht immer und überall und zu jeder Jahreszeit alles haben“

Die Anfrage der Grünen an Oberbürgermeisterin Margret Mergen im Wortlaut:

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Mergen,

wenn man derzeit durch die Innenstadt läuft, fällt auf, dass ganz viele Restaurants und Cafés auch im Winter die Außengastronomie aufrechterhalten und dafür unzählige sog. Heizpilze und andere «Wärmequellen» aufstellen.

Von diesen «Wärmequellen» geht eine nicht zu unterschätzende Feinstaub- und CO2Belastung aus, die absolut überflüssig ist. Ich halte die Außenbewirtung mit «Heizung» über den ganzen Winter hinweg für eine fragwürdige Angelegenheit.

Der Mensch muss nicht immer und überall und zu jeder Jahreszeit alles haben. Privatpersonen, die einen Kamin- oder Kachelofen haben, müssen über kurz oder lang einen Filter zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik einbauen lassen.

Meine Frage lautet daher, ob die in der Außengastronomie verwendeten Wärmequellen irgendwelchen Vorschriften und Standards unterliegen, überprüft werden und ob die Verwendung dieser Geräte vor Ort, sprich durch kommunales Recht geregelt werden kann. In anderen Städten wie z.B. Berlin, Stuttgart und Tübingen sind Heizpilze in der Außengastronomie und öffentlichen Einrichtungen bereits verboten.

Mit freundlichen Grüßen
Iding-Dihlmann
Stadt- und Ortschaftsrätin
Fraktionsvorsitzende


Die Verbotspartei läuft jetzt in Baden-Württemberg zur Hochform auf!! Oder doch nicht?

Gute Nachrichten nicht nur für Diesel-Fahrer: Stuttgart schafft Feinstaub-Alarm ab

Aktuell gibt es noch Feinstaub-Alarm in Baden-Württembergs Hauptstadt, doch das ist ab April Geschichte. Eine Sprecherin der Stadt bestätigte FOCUS Online, dass diese im Jahr 2016 eingeführte Maßnahme ab April abgeschafft wird. Bei Feinstaub-Alarm, der vor allem in der Heizperiode im Winter auftritt, sind die Bürger angehalten, aufs Auto zu verzichten und öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen.

Der Feinstaubalarm, der in dieser Form deutschlandweit einmalig war, wurde kontrovers diskutiert. Politiker der Grünen und Umwelt-Organisationen hatten ihn ebenso wie die Diesel-Verbote verteidigt. Sie fordern zudem nach wie vor eine Absenkung der Feinstaub-Grenzwerte, was eine Vervielfachung von Fahrverboten in ganz Deutschland bedeuten würde – abgesehen von weiteren Maßnahmen, da die Feinstaubbelastung eben nicht allein vom Verkehr abhängt. Denn mit einer Absenkung der Grenzwerte würden Luftqualitäten, die aktuell als gut definiert sind, plötzlich als gefährlich eingestuft werden.

Es gab aber auch diverse Gegenstimmen. Professor Martin Hetzel zum Beispiel, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Kardiologie am Stuttgarter Krankenhaus vom Roten Kreuz, bezeichnete im Januar 2019 in der ARD-Doku "Das Diesel-Desaster" den regelmäßigen Feinstaub-Alarm in Stuttgart als "Volksverdummung": "Es gibt keine Feinstaub- oder NO2-Erkrankungen des Herzens und es gibt keinen einzigen Feinstaub- oder NO2-Toten. Das sind konstruierte mathematische Modelle", so der Mediziner.

https://www.focus.de/auto/news/abgas-sk ... 70475.html

Im Ländle sind bald Landtagswahlen. Die Grünen in Stuttgart haben das bestimmt schon auf dem Radar, die Grünen aus Baden-Baden haben die Gemeinderatswahlen gerade erfolgreich hinter sich und können somit ihre Verbotsspinnereien ungehindert ausleben. In Baden-Baden wird die nächsten Jahre wohl nicht gewählt? Darum kann mir eine grüne Spinatwachtel auch sagen, was ich haben muss und was nicht.

Mistral
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon Mistral » Fr 1. Mai 2020, 09:10

MIKE hat geschrieben:Dem Mobbing wird ein Ende gesetzt. Alles wird grüner. Baden-Württemberg
wird die erste Wohlfühloase der Welt.

In der Tat, wir sind auf dem besten Weg.

https://youtu.be/MX2ockdlY-I

MIKE
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Re: GRÜN tut Baden-Württemberg gut

Beitragvon MIKE » Fr 1. Mai 2020, 09:43

Mistral hat geschrieben:In der Tat, wir sind auf dem besten Weg.

Ja, gewiss, das sind wir.
Ich glaube, dass wir schon am Ziel sind. Das gilt auch zumindest für die
Kommunalpolitik, wie ich sie hier vor Ort erlebe.


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