Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Mi 2. Okt 2019, 12:37

Wochenende und Brückentage - Nur keine Langeweile!
I Kiel
Mut verbindet
Freut Ihr Euch schon?

So wirbt Kiel für den 3.Oktober 2019 .

Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hat heute die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit eröffnet - gemeinsam mit Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD). Das war der offizielle Auftakt zu dem zweitägigen Fest. Zum zweiten Mal nach 2006 richtet Kiel die zentrale Feier zum Tag der Deutschen Einheit aus. Rund eine halbe Million Besucher erwarten die Verantwortlichen am 2. und 3. Oktober in Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt. Unter dem Motto "Mut verbindet" findet ein großes Bürgerfest statt - auf der Ländermeile an der Kiellinie präsentieren sich die 16 Bundesländer. Ministerpräsident Günther freut sich auf die kommenden Tage. "Schleswig-Holstein bietet bundesweit den einzigen Tag der Deutschen Einheit direkt am Meer", sagte Günther. "Wir wollen aus der gesamten Veranstaltung ein Fest der Freude machen." Sie sei der Höhepunkt seiner Amtszeit als Bundesratspräsident.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Kanzlerin Angela Merkel. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) und der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle sowie zahlreiche Ministerpräsidenten sind dabei.
Merkel und Günther halten am 3. Oktober die Reden beim offiziellen Festakt.
Viele Künstler werden auf drei Bühnen auftreten - auch eine vom NDR ist dabei. Mit Johannes Oerding präsentiert der NDR am 3. Oktober einen deutschen Popsänger und Songwriter der Extra-Klasse. Auf der Bühne wird es den ganzen Tag ein abwechslungsreiches Programm an der Kiellinie geben.
Das Erste überträgt von 10 bis 11 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst zum Tag der Deutschen Einheit aus Sankt Nikolai zu Kiel. Der Gottesdienst steht unter dem Motto "Gottes Kraft erneuert". Das NDR Fernsehen sendet am 3. Oktober von 14.30 Uhr bis 15.15 Uhr live vom großen Bürgerfest in Kiel. Hinnerk Baumgarten moderiert die "Echt was los am Tag der Deutschen Einheit"-Sendung vor dem Landtag. Erinnert wird an den Mauerfall vor 30 Jahren und die Wiedervereinigung. Im Mittelpunkt der Sendung "Echt was los am Tag der Deutschen Einheit" am Abend um 22 Uhr steht die große Abschlussinszenierung des Festtages. Diese wird auch in einem Videolivestream auf NDR.de zu sehen sein. Das gilt auch für den ökumenischen Gottesdienst (ab 10 Uhr im Videolivestream) und für den Festakt in der Sparkassen-Arena in Kiel (12 bis 13.15 Uhr im Videolivestream).

Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen
Weil sich viel Politprominenz angekündigt hat, ist der Sicherheitsaufwand enorm - die Innenstadt wird zeitweise zum Sperrbezirk. Zahlreiche Straßen werden zum Einheitsfest gesperrt. Das gilt besonders für die Bereiche um die Veranstaltungsorte für den Festakt (Sparkassen-Arena), den Ökumenischen Gottesdienst (Nikolai-Kirche, Alter Markt) und die Eintragung ins Goldene Buch der Stadt (Schifffahrtsmuseum).
Stadt und Land raten Besuchern, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Nahverkehrszüge nach Kiel und der ÖPNV fahren am 3. Oktober kostenlos.
Und das Wetter? 12-13 Grad sonnig bis wolkig meist trocken.

II Baden-Baden
Wem die Anfahrt zu lang und das Fest zu deutsch ist, den lädt Baden-Baden unter anderem im Rahmen der Interkulturellen Woche zum Tag der offenen Moschee
Donnerstag, 03. Oktober 2019 ⋅ 11 - 12 Uhr ⋅ Steinbach, Ortsbereich ein.
Im Rahmen des seit 1997 in ganz Deutschland am „Tag der deutschen Einheit“ stattfindenden „Tags der offenen Moschee“ öffnet die Moschee in Steinbach ab 11 Uhr ihre Pforten für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Schauen Sie sich um und stellen Sie Fragen über die Moschee, Religion, Gepflogenheiten, Alltag. Fragen Sie nach der Sicht der Dinge. Wie in den letzten Jahren erhalten die kompetente Antworten aus erster Hand.
Frohlockend ist das Angebot:
Die Gäste werden mit hausgemachten türkischen Spezialitäten (auch vegetarischen) verköstigt. Dazu gibt es türkischen Tee und Mocca in entspannter, fröhlicher Atmosphäre.


Moschee, Vimbucherstraße 19, Steinbach (im Industriegebiet)
Veranstalter/-in:
Türkisch-Islamischer Kulturverein
Kontakt: Herr Sehri Kilic

Wer Zweifel hegt für den kann der Hinweis der Moscheegemeinde Walldorf eine Entscheidungshilfe sein:

„Immer mehr Menschen stellen sich die Frage, was oder wo ihre Heimat ist. In Zeiten zunehmender Pluralität und Globalisierung gewinnt die Suche nach dem Ursprung, dem Eigenen offenbar zunehmend an Bedeutung. Problematisch wird es, wenn die Suche nach der eigenen Heimat anderen das Recht auf Heimat wegnimmt, sie ausschließt. So wird Heimat mehr und mehr mit nationalen Identitäten gleichgesetzt. Gleichzeitig werden Menschen, die seit Generationen in Deutschland leben, ausgegrenzt.
Am Tag der offenen Moschee wollen wir Muslime für einen gelassenen Umgang mit Heimat/en werben. Ein eindimensionales und ausgrenzendes Heimatverständnis ist nicht zeitgemäß. Selbstverständlich können Menschen mehr als eine Heimat haben. Dieser Realität müssen wir Rechnung tragen und transnationale Definition von Heimat als Normalfall begreifen.“
Als Moscheegemeinden in Walldorf und Wiesloch (DITIB Walldorf, DITIB Wiesloch und IGMG Mevlana Moschee) beteiligen wir uns am TOM 2019 mit einer gemeinsamen Veranstaltung am 3. Oktober 2019, von 13:00 bis 15:30 Uhr in der IGMG Mevlana Moschee, Bunsenstr. 3, 69190 Walldorf.
https://www.wiwa-lokal.de/walldorf-tag- ... chee-2019/

Am 3. Oktober findet der Tag der Offenen Moschee in ganz Deutschland statt.

Was erwartet die Besucher?    

Mit Moscheeführungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen, Büchertischen und Folklore suchen die Moscheegemeinden das Gespräch mit ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern und empfangen sie in gewohnter Gastfreundschaft bei Tee, Kaffee und Spezialitäten aus aller Welt.

Die Muslime werden beim "Tag der offenen Moschee" für Gespräche zur Verfügung zu stehen und ihr Bestes geben, um Fragen der Besucher zu beantworten. Dabei wird nicht so sehr auf ein einwandfreies Beherrschen der Sprache ankommen, als vielmehr auf den aufrichtigen Wunsch, miteinander in guter Weise umzugehen und gemeinsam diesen Feiertag im doppelten Sinne zu begehen.         

Wir freuen uns, dass wieder viele hunderttausende Begegnungen stattfinden!

3. Oktober. am Tag der Deutschen Einheit: Brücken des Dialogs und für ein besseres Miteinander.

Wetter: 13 Grad Celsius, sonnig bis wolkig

III. Pack die Badehose ein ...

Klimakritiker, denen schon das Schmuddelwetter in Mittelbaden zusetzt, zieht es in wärmere Gefilde.

Wer die Flüge ab Söllingen nach Marakesch heute um 12:11 Uhr, nach Heraklion um 14:15 und nach Barcelona um 15:05 versäumt hat, kann noch einsteigen um 18:05 nach Palma de Mallorca, um 18:25 nach Bari und um 20:15 nach Cagliari. Frühaufsteher schaffen es am 3.10.2019 um 6:00 zum Abflug nach Malaga, 6:30 und 7:20 nach Palma de Mallorca oder gleich nach dem Kirchenbesuch um 12:45 nach Rhodos.

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Mi 2. Okt 2019, 13:22

MIKE hat geschrieben:Wetter: 13 Grad Celsius, sonnig bis wolkig

Also optimales Gartenwetter am 3. Oktober. Danke für die Wettervorhersage.

Sten
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Sten » Fr 4. Okt 2019, 18:33

Stadt Rastatt will Sex auf Schulhöfen untersagen
https://bnn.de/lokales/rastatt/stadt-ra ... chulhoefen

Wenn die sonst keine Sorgen haben ist die Welt noch in Ordnung.
LG Sten

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Fr 4. Okt 2019, 21:11

@ Sten
Weiter so.

Das Kennzeichen der deutschen Freiheit besteht darin, dass die Staatsgrenzen offen sind und im Inneren jeder seine Grenzen nach Belieben unbeanstandet so gut wie möglich sichert.
Rastatt gehört zu jenen Gemeinden, die seit Jahren verlottern. So ein richtiger Überblick hat wohl vor allem bei Einbruch der Dunkelheit niemand und will ihn auch offenbar nicht haben. Selbst in unmittelbarer Nähe der Polizei geht es zeitweise zu wie bei den Hotten und Totten.
So ist es naheliegend, dass man auch einzäunt, was zum Teil auch schon früher einmal eingezäunt war. (Es gab auch in Mittelbaden Zeiten, die den heutigen in Vielem ähnelten. …)
Weiter so.

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Sa 5. Okt 2019, 19:58

Wiederholung gefällig? Die sind wir doch gewohnt!
Es wird alles so kommen wie es kommen muss.
Zwischen den Zeiten des Sozialismus ( national oder links-kommunismus) sind die Grenzen fließend.
Das ist doch mehr als offensichtlich und jeden Tag zu beobachten.

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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Stella » So 6. Okt 2019, 12:34

Habe ich das richtig verstanden?
Sex auf Schulhöfen soll verboten werden.
War das bisher erlaubt?
Da habe ich in der Schule bestimmt nicht richtig aufgepasst.
Liebe Grüße Stella

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » So 6. Okt 2019, 16:06

@Stella
Empfehlung:
Elternabend der Schule mit der Kripo Rastatt
zum Thema "SEXTING". Es geht hier um ein
wichtiges Thema im Rahmen des Jugendmedienschutzes.
Die Eltern sollten wissen, was da alles heute auf den
Schulhöfen abgeht.

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Mo 7. Okt 2019, 07:34

Sexting? Da musste ich mich erst einmal schlau machen.

Sexting ist die private Kommunikation über sexuelle Themen per mobile Messaging. Im engeren Sinn handelt es sich um Dirty Talk zur gegenseitigen Erregung. Seit Verfügbarkeit der Multimedia Messaging Services (MMS) und Instant-Messagern wie WhatsApp kann damit auch der Versand von erotischem Bildmaterial des eigenen Körpers über Instant-Messaging-Anwendungen durch mobile Endgeräte verbunden sein. Derartige Nacktaufnahmen werden auch als "Nelfie" (nackte Selfies) bezeichnet. Das aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum stammende Kofferwort setzt sich aus Sex und texting (engl. „simsen, SMS schreiben“) zusammen.[1][2] Im Deutschen wird das Wort hauptsächlich für das Versenden von erotischen Selbstaufnahmen per Smartphone oder Internet verwendet.

Kann solch ein Datenaustausch nur auf dem Schulhof vorgenommen werden? Und wird heute Sex nur noch virtuell praktiziert? Wenn das so sein sollte, bin ich ja richtig altmodisch, verstehe jetzt aber warum bei den Deutschen die Geburtenzahlen immer mehr zurück gehen.

An die Verwaltungen und Räte unserer Kommunen möchte ich noch einen Vorschlag los werden, wenn auf den Schulhöfen schon Sex und Sexting verboten werden soll, verbietet doch bitte gleich das mitführen von Hieb- Stich- und Schusswaffen in den Schulen mit und schließt Eltern, Großeltern und sonstige Verwandtschaft oder Bekanntschaft der Schüler ein. Beschließt doch bitte ein komplettes Verbotspaket zur Sicherheit von Schülern und Lehrkörper. Das macht in meinen Augen Sinn.

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Mo 7. Okt 2019, 11:07

Nackte Tatsachen

Was Sexting genau ist, was es für Jugendliche so aufregend und cool macht, was für Gefahren der Trend mit sich bringt und wie Eltern ihre Kinder und Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schüler über die sozialen und rechtlichen Folgen aufklären, darüber muss heute in der Schule angesichts der Vorkommnisse und vielen Möglichkeiten ganz offen und eindringlich gesprochen werden.

Das Sexting ist heute ein Thema, das im Rahmen des Jugendmedienschutzes ein Thema der kriminalpolizeilichen Prävention eine wichtige Rolle spielt.

Das Wort „Sexting” setzt sich aus den englischen Wörtern „sex” und „texting” und bezeichnet das digitale Versenden sexueller Inhalte, wie Bilder oder Filme, meist via Smartphone. Dabei geht es nicht um die Verbreitung von im Netz gefundener pornographischer Inhalte, sondern in erster Linie um intime Selbstaufnahmen, die mit der eigenen Handykamera aufgezeichnet wurden. Der Trend verbreitet sich auch im deutschsprachigen Raum immer mehr und wird besonders bei Jugendlichen immer beliebter.

(Von einem Lokalredakteur kann man nicht erwarten, dass er einmal recherchiert und schon gar nicht, dass er über das bunte Leben in der Schule schreibt,vor allem dann, wenn nicht sein kann, was nicht sein darf.)

Im Sexting sehen Jugendliche eine mögliche Art, sich auszuprobieren und viel über sich selbst und andere zu lernen. Vielen Kindern und Jugendlichen ist dabei nicht bewusst, dass das Foto auch die sicheren vier Wände verlassen kann und dann ist es nicht mehr aufzuhalten. Es bedarf nur weniger Klicks bis ein vor kurzer Zeit noch privates Bild oder gar ein Trailer per WhatsApp, Skype, Facebook o. ä. weltweit abrufbar ist. So ist es auch nicht ausgeschlossen, dass ein solches Bild im schlimmsten Fall plötzlich auf einschlägigen Pornoseiten eingebettet in einem anderen Kontext auftaucht.
Nach dem Kontrollverlust hat ein Opfer nicht nur mit der Scham zu kämpfen. Betroffene „bekommen dazu noch schreckliche Nachrichten auf allen Kanälen und zu jeder Tages- und Nachtzeit: SMS, WhatsApp- und Facebook-Nachrichten oder am Telefon.
In einigen Fällen gründen Kinder und Jugendliche sogar WhatsApp-Gruppen oder Facebook-Seiten, um das Mädchen oder den Jungen noch mehr in der Öffentlichkeit bloßzustellen.” Das Cybermobbing lässt die Opfer häufig an ihre psychischen Grenzen stoßen.
Die sozialen Netzwerke und die Anonymität des Internets vereinfacht darüber hinaus auch Erwachsenen oder älteren Jugendlichen, die sich den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zum Ziel gesetzt haben, ihre Opfer kennenzulernen. Diese Kontaktaufnahme wird „Cyber-Grooming” genannt und endet oft mit Erpressung auch durch organisierte Banden.

Daneben gibt es noch weitere Themen, die in der ach so aufgeklärten Schule und im aufgeklärten Elternhaus nicht tabuisiert werden sollten.
Stichworte müssen hier genügen: Tauschgeschäfte, Klassenfahrten, Schultoilette, Pärchen auf dem Schulhof, allerlei Überreste auf dem Schulgelände

Ein Beispiel von vielen - Eine Kommissarin berichtet in der Welt vom 14.03.2017:
https://www.welt.de/vermischtes/article ... osmos.html

(Die letzte mir bekannte Jugendmedienschutzveranstaltung in der Schule in Muggensturm fand in den 80er Jahren statt zum Thema "Gewalt in Videos". Im Mittelpunkt stand der Film "Das Kettensägemasker" und das damit verbundene Erlebnis auf einem Volksfest.)

Urbadener
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Urbadener » Mi 9. Okt 2019, 09:09

MIKE hat geschrieben:Im Sexting sehen Jugendliche eine mögliche Art, sich auszuprobieren und viel über sich selbst und andere zu lernen.

In dieser Hinsicht war ich immer mehr für die Praxis an real existierenden Objekten und habe dabei sehr viel über mich und andere gelernt.

Die Zeiten ändern sich, wie auch weitere Dinge im Leben. Manche werden sogar richtig kostspielig und daher fast zum Luxusgut. So schreibt unsere Heimatzeitung heute, dass in Bühl Reihenhäuser und Eigentumswohnungen deutlich teurer geworden sind. Im Vergleich zu 2012 muss heute für ein Einfamilienreihenhaus 88% mehr bezahlt werden.

Auch bei Eigentumswohnungen seien massive Preissteigerungen von runden 60% zu beobachten, das wären etwa 480,00 Euro mehr pro qm als noch 2015 bis 2016 dafür bezahlt werden musste. Vielleicht bleiben deshalb die jungen Leute heute lieber in den eigenen Räumen unter den luxuriösen Dächern ihrer Eltern und spielen dort vor dem Spiegel mit sich und ihrem Handy. Wie schon gesagt, die Zeiten ändern sich und die Sexpraktiken wahrscheinlich auch. Gott sei Dank muss ich mir darüber keine Gedanken mehr machen. Ein Einfamilienreihenhaus für fast 350.000,00 Euro könnte ich mir sowieso nicht leisten. Was müssen die Leute heute viel Geld verdienen, um für Wohnraum bis zu 4.400,00 Euro/qm ausgeben zu können. Vor etwa 20 Jahren, war man mit 1.000,00 bis 1.500,00 D-Mark/qm und etwas Eigenleistung gut dabei, wer es ganz nobel haben wollte der musste 2.000,00 D-Mark/qm in die Hand nehmen, aber (umgerechnet) bis zu 8.800,00 D-Mark/qm kenne ich keinen einzigen Fall bei "normalen" Häusern und Wohnungen. Daher stelle ich mir schon die Frage, sind in den letzten 20 Jahren die Einkommen auch im Faktor 4 gestiegen? Oder machen nur die (kranken) günstigen Zinsen solche utopischen Preissprünge nicht nur in Bühl möglich?


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