Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Do 8. Aug 2019, 08:01

Für einen Kinderwagen mit Elektromotor interessiere ich mich nicht mehr, eher für einen Rollator. Allerdings frage ich mich, wie bei dem die Geschwindigkeit vernünftig geregelt werden kann, oder muss die der Gehhilfe angepasst werden.

Kinderwagen mit elektrischem Antrieb – auf Wunsch auch Allrad – ist schon eine feine Sache, da macht der Outdoor-Spaziergang in der Kiesgrube oder im bergigen Gelände richtig Spaß. Motor(en) und leistungsfähige Batterien bringen wohl etwas Gewicht, aber was ist das schon gegen das Gefühl völlig hipp und hopp zu sein. Für Helikoptermami und Hubschraubervati ist kein Preis zu hoch und jede Mühe erträglich, wenn ein Spaziergang in einem neuen Zeitgeist gemacht werden kann, mag der auch noch so dekadent sein.

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Do 8. Aug 2019, 11:14

Also. Rollator mit Motorantrieb gibt es schon lange. Das Problem in der Tat ist, unter der Vielfalt von Angeboten.
https://www.bing.com/search?q=rollator+ ... lang=de-DE
Ich bleibe bei meinem Flyboard-Air.

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Mi 25. Sep 2019, 08:44

Gleich zwei Überraschungen hatte unsere Heimatzeitung heute parat:

Kuppenheim: Daimler wird Gleisanschluss für Presswerk bauen.

Daimler bremst in Rastatt

Expansionspläne auf Eis / Konzern zahlt Bußgeld in Diesel-Affäre
Rastatt/Stuttgart (ema/AFP) - Der Autobauer Daimler überdenkt im Zeichen des wirtschaftlichen Drucks seine Wachstumsstrategie am Standort Rastatt. Werkleiter Thomas Geier kündigte gestern, dass das Unternehmen seine Expansionspläne im Süden und Südosten der Fabrik vorerst auf Eis lege.
Der Konzern stehe aber dazu, dass auch in Rastatt Elektrofahrzeuge gebaut werden. Allerdings müsse man nun die baulichen Voraussetzungen durch eine Nachverdichtung auf dem Werksgelände schaffen, so Geier. Unterdessen zahlt der Stuttgarter Autokonzern im Zusammenhang mit manipulierten Dieselautos ein Bußgeld von 870 Millionen Euro. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart verhängte die Strafe wegen der "fahrlässigen Verletzung der Aufsichtspflicht" im Zeitraum ab 2008, wie sie gestern mitgeteilt hat. Daimler akzeptierte den Bescheid "im besten Unternehmensinteresse" und um "Rechtsfrieden" herzustellen.
Titelseite BT vom 25.09.2019


Wenn das Daimler-Presswerk in Kuppenheim einen Bahnanschluss erhält, wird das die Verkehrssituation in der Region und wahrscheinlich auch das Industriegebiet in Muggensturm entlasten, denn die Coils – Bandstahlrollen – für das Werk in Kuppenheim, werden in Muggensturm von der Bahn auf den LKW verladen und über die die B3 – B462 und die L67 nach Kuppenheim transportiert. Wie das funktioniert, ist dem Werbefilm der Spedition Hartmann zu entnehmen: https://www.youtube.com/watch?v=AKfi6NL ... e=youtu.be

Wenn in absehbarer Zeit auch noch die Pressteile von Kuppenheim nach Rastatt auf der Schiene transportiert werden können, würde das eine weitere spürbare Entlastung zwischen den Daimler-Werken Kuppenheim und Rastatt bringen. Zum Jubeln ist es allerdings noch zu früh, hat doch Daimler den Abtransport der Neufahrzeuge komplett auf die Straße verlegt, obwohl viele Jahre jeden Abend ein Güterzug voller Fahrzeuge mit dem Stern auf den Schienen zu bewundern waren. Sicher ist jedoch heute schon, soll nicht ein totaler Verkehrskollaps riskiert werden, muss etwas zur Entspannung der allgemeinen Verkehrssituation passieren. Je schneller desto besser.

Was sich in Rastatt weiter bewegen wird, bleibt abzuwarten. Viele Jahre wurde geplant, diskutiert und sogar Druck auf Gegner der Werkserweiterung aufgebaut, nun scheint der Konzern selbst unter Druck geraten zu sein und setzt daher auf eine Nachverdichtung auf dem Werksgelände. Dazu schreibt unsere Heimatzeitung:

Daimler legt Expansionspläne auf Eis

Konzern beugt sich dem wirtschaftlichen Druck und verzichtet vorerst auf Erweiterung im Süden und Südosten
Rastatt (ema) - Der Autobauer Daimler beugt sich dem wirtschaftlichen Druck und legt seine Expansionspläne für das Rastatter Werk vorerst auf Eis. Bis auf Weiteres setzt das Unternehmen auf Nachverdichtung auf dem Werksgelände, um den Boden für die Produktion von Elektroautos zu bereiten.
Werkleiter Thomas Geier und OB Hans Jürgen Pütsch informierten gestern die Presse über die Kehrtwende, nachdem am Abend zuvor der Gemeinderat in einer außerordentlichen Sitzung auf den neuesten Stand gebracht worden war. Kernbotschaft: Daimler verfolgt vorerst nicht mehr die Pläne, den Industriepark in den Süden (Rastatter Bruch, Ottersdorfer Straße) zu verlagern und im Südosten (entlang der Oberwaldstraße) zu expandieren. Geier begründete den Schritt mit dem Druck, der auf der Automobilindustrie laste und dazu führe, die Strategien zu überdenken. Gleichwohl: Der Werkleiter betonte, dass Elektroautos in der Rastatter Fabrik produziert werden. Nur wann und mit welcher Varianz - das ließ der Manager offen.
2007 war das Unternehmen mit Plänen an die Öffentlichkeit getreten, das Werk möglichst zügig umzubauen, um für den Transformationsprozess im Zeichen der E-Mobilität gerüstet zu sein (siehe weiteren Bericht auf dieser Seite). Geier kündigte an, trotz des Investitionsstopps die Grundlagenvereinbarung zwischen dem Land, der Stadt und den Naturschutzverbänden im Zuge des "Rastatter Kompromisses" unterschreiben zu wollen.
Jetzt sollen die baulichen Voraussetzungen durch eine Nachverdichtung geschaffen werden. Geier nannte den Rückbau von Straßen auf dem Gelände zugunsten von Hallen. Der Werkleiter hofft außerdem, dass künftig weniger Parkplätze benötigt werden. Erste Schritte eines Mobilitätskonzepts wurden bereits umgesetzt (wir berichteten). Nach wie vor lässt aber ein Busverkehr von Sammelparkplätzen im Elsass auf sich warten. Dafür meldet Geier jetzt Vollzug, um den Lkw-Verkehr in und um Rastatt zu mindern. Der Gleisanschluss im Kuppenheimer Presswerk werde kommen, kündigte der Werkleiter an. Mit der Deutschen Bahn habe man Zeitfenster gefunden, um die viel genutzte Nord-Süd-Achse überwinden zu können.
Mit Bedauern kommentierte der Betriebsratsvorsitzende Murat Sür die Entwicklung. "Für uns hat dies aber keinerlei Einfluss auf die Arbeitsplätze. Wir gehen davon aus, dass die Weiterentwicklungspläne wieder aufgenommen werden, wenn in der Automobilindustrie und auch bei uns beim Benz die strategischen Entscheidungen gefällt sind", lässt sich Sür in einer Presseerklärung zitieren.
Aus Sicht von OB Hans Jürgen Pütsch ist der Standort durch die jetzige Entscheidung "in keiner Weise gefährdet". Der Rathaus-Chef sieht nun sogar den Vorteil, "Dampf" aus den Planungen herauszunehmen. Allerdings will Pütsch der Erwartung des Konzerns entsprechen, die Bebauungspläne weiter zu bearbeiten. Das hieße auch: Für die Kleingärtner im Oberwald gibt es keine Entwarnung. Der OB kündigte an, bis voraussichtlich Jahresende die Vertragsgrundlagen für eine Verlagerung der Kleingartenanlage vorzulegen. Damit wolle man sicherstellen, dass einmal später die Flächen parat liegen, wenn Daimler doch im Südosten wachsen will.
Weiter vorantreiben, wenn auch nicht mit dem bisherigen Tempo, will Pütsch den Umbau der beiden großen Kreuzungen der Oberwaldstraße mit Kehler Straße und Ottersdorfer Straße. Und auch an der Münchfeld-Querspange müsse man dran bleiben, unabhängig von der Entwicklung bei Daimler, so der OB.



Kommentar

Kehrtwende unterm Stern
Es muss einen schon mit Sorge erfüllen, wie der Weltkonzern Daimler an seinem Standort Rastatt agiert. Erst werden abrupt Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um die Fabrik unter schwierigen Rahmenbedingungen ins angeblich alternativlose Zeitalter der Elektromobilität zu überführen. Und dann werden ebenfalls Knall auf Fall die großen Expansionspläne geschrumpft. Erst konnte es nicht schnell genug gehen, und jetzt die Bremse. Ja was denn nun? Die geplante Erweiterung stand von Beginn an unter keinem guten Stern. Mit der zunächst geforderten Maximallösung im Rastatter Süden zog sich Daimler den Unmut der Naturschützer zu. Der daraufhin gefundene Kompromiss mit einer Doppellösung im Süden und Südosten erweist sich als hürdenreich und fordert durch seinen Verdrängungseffekt einen hohen sozialen und ökologischen Preis - ohne die Fabrik wirklich gelungen abzurunden. Dass Daimler mit der Lösung hadert, deutete sich spätestens da an, als man auf den Kauf des Riederhofs zur Verlagerung des Schützenhauses verzichtete. Der aktuelle Sparkurs-Brandbrief von Daimler-Chef Källenius hat die Unsicherheit im Konzern noch mal auf den Punkt gebracht.
Die Kehrtwende in Rastatt steht nicht gerade für Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit. Plötzlich kann das Unternehmen doch mehr auf Nachverdichtung setzen, was zuvor aus unterschiedlichen Gründen verworfen worden war. Noch bleibt nebulös, was das für den Standort bedeutet. Das Unternehmen sichert die Etablierung der Elektromobilität zu - unter Bedingungen, die alles andere als optimal sind. Das dürfte ohne Abstriche nicht zu schaffen sein. Sollte sich bestätigen, dass die Erweiterung nur aufgeschoben, und nicht aufgehoben ist, steckt in dem Investitionsstopp aber auch eine Chance. Die planenden Behörden müssen die Entwicklung nicht mehr übers Knie brechen. Und mit dem Rastatter Kompromiss sind Eckpfeiler gesetzt, die man so einfach nicht aus der Welt schaffen kann.
BT vom 25.09.2019


Urbadener
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Urbadener » Fr 27. Sep 2019, 09:18

Mistral hat geschrieben:Was sich in Rastatt weiter bewegen wird, bleibt abzuwarten.

Weitere 200 Beschäftigte verlieren ihren Job
Antolin, das für Daimler Teile für die Innenverkleidung direkt vor Ort produzierte, steht vor dem Aus.
Aus einstmal 400 Beschäftigten werden jetzt NULL.
Die Innenverkleidungen werden jetzt in Ungarn produziert.

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Fr 27. Sep 2019, 13:37

Urbadener hat geschrieben:Die Innenverkleidungen werden jetzt in Ungarn produziert.

… und CO2neutral in Rastatt angeliefert.

MIKE
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon MIKE » Sa 28. Sep 2019, 08:04

„… wenn Daimler doch im Südosten wachsen will.“
„Sie haben uns am Arsch“


"Aus Sicht von OB Hans Jürgen Pütsch ist der Standort durch die jetzige Entscheidung "in keiner Weise gefährdet". Der Rathaus-Chef sieht nun sogar den Vorteil, "Dampf" aus den Planungen herauszunehmen. Allerdings will Pütsch der Erwartung des Konzerns entsprechen, die Bebauungspläne weiter zu bearbeiten. Das hieße auch: Für die Kleingärtner im Oberwald gibt es keine Entwarnung. Der OB kündigte an, bis voraussichtlich Jahresende die Vertragsgrundlagen für eine Verlagerung der Kleingartenanlage vorzulegen. Damit wolle man sicherstellen, dass einmal später die Flächen parat liegen, wenn Daimler doch im Südosten wachsen will. Weiter vorantreiben, wenn auch nicht mit dem bisherigen Tempo, will Pütsch den Umbau der beiden großen Kreuzungen der Oberwaldstraße mit Kehler Straße und Ottersdorfer Straße. Und auch an der Münchfeld-Querspange müsse man dran bleiben, unabhängig von der Entwicklung bei Daimler, so der OB.

28.09.2019
Riederhof: Verkauf geplatzt

Rastatt (ema) - Eigentlich sollte der Riederhof am Freitag den Eigentümer wechseln. Doch der Termin beim Notar platzte, wie Noch-Besitzer Bruno Burkhard dem BT sagte. Verständigt hatte man sich auf einen Kaufpreis von 1,95 Millionen Euro. Es gibt weitere Interessenten

Sie haben uns am Arsch. Die „Sie“, das sind die ganz Großen auf allen Erdteilen verteilt, denen fast alles gehört, auch das Werk Rastatt. Sie haben die Politiker in der Tasche und uns als ihre Marionetten. Sie haben die Macht und sind glücklich, denn es regt sich kein Widerstand in der ehemaligen Garnisonstadt. Alle tanzen gehorsam nach ihrer Nase aus Angst vor ihnen.

Die Karten sind gezinkt, das Spiel ist geschoben.
Aufgeschoben ist ja auch nicht aufgehoben. Und wenn es beliebt, trifft man sich wieder am Spieltisch.
Am Marktplatz 1, Schloßplatz 1 in Rastatt und Schloßplatz 1 in Karlsruhe lebt man vorsichtig mit der leisen Hoffnung, deckt schon mal den Tisch neu ein, auch wenn man jetzt schon die Felle davon schwimmen sieht. Ja kein Wort zu viel, heißt die Devise.

Manchen Menschen fällt noch etwas auf und manche Menschen teilen das auch anderen Menschen mit, aber natürlich nicht massenmedial, denn der politische Raum hat sich auch in den Redaktionsstuben entleert.

GRAS IST EBEN ROT UND NICHT GRÜN.

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Sa 28. Sep 2019, 13:50

MIKE hat geschrieben:GRAS IST EBEN ROT UND NICHT GRÜN.

E-Autos ohne Flächenverbrauch
Rastatter Grünen-Fraktion begrüßt Entscheidung von Daimler
Rastatt (red) - Die Grünen-Fraktion im Rastatter Gemeinderat sieht sich durch die Aussetzung der Benzwerkserweiterung in die Fläche bestätigt. Erste Idee der Grünen sei es gewesen, dass die E-Fahrzeuge in der gleichen Linie wie die Verbrenner montiert werden. Jedes E-Fahrzeug hätte dann ein Verbrenner-Fahrzeug ersetzt. Die Montage- und damit Personalkapazität wären gleich geblieben.
BT 28.09.2019
Ja wenn das so einfach ist, warum sind dann die Spezialisten von Daimler noch nicht darauf gekommen.
Grüne bleiben trotzdem Grün, auch wenn sie tief in ihren Herzen dunkelrot sind.


Aus unserer heutigen Heimatzeitung:

Eigentlich sollte der Riederhof gestern den Eigentümer wechseln. Doch der Termin beim Notar platzte, wie Noch-Besitzer Bruno Burkhard dem BT sagte. Verständigt hatte man sich auf einen Kaufpreis von 1,95 Millionen Euro - exakt jene Summe, die auch Daimler zu zahlen bereit gewesen wäre, so Burkhard. Er hat aber weitere Interessenten an der Hand.
Im Juni brach das Unternehmen jedoch die Verhandlungen ab und erklärte gegenüber dem Eigentümer, kein Interesse mehr am Riederhof zu haben. In dieser Woche dann verkündete Daimler einen Investitionsstopp im Süden und Südosten; bauliche Maßnahmen für die Etablierung der Elektromobilität wolle man über Verdichtung auf dem Werksgelände umsetzen. Burkhard, früher selbst Daimler-Manager, bezeichnete diesen Schwenk als "strategischen Unfug".


So sehen unvorhergesehene Ereignisse aus. Im Juni wurden die Kaufverhandlungen abgebrochen, daher das überraschende Platzen des gestrigen Notartermin und 3 Monate später die Information, dass die Expansionspläne überraschend auf Eis gelegt sind.

Da darf doch jeder etwas ausgeschlafene Bürger gespannt sein, welche unvorhersehbaren Überraschungen noch präsentiert werden. Ich bleibe dabei, die ultimative Überraschung werden wir über ein Wochenende erfahren, damit wir die neue Woche gleich passend planen können.

Sten
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Sten » Sa 28. Sep 2019, 20:49

Das was in Rastatt abgeht versteht kein Mensch mehr.
Jetzt sollen auf einmal die Kleingärtner im Oberwald bleiben,
bis sie irgendwann endgültig verjagt werden.
Die haben den Knall weg.
LG Sten

Stella
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Registriert: Mo 1. Feb 2016, 15:45

Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Stella » So 29. Sep 2019, 19:07

Ich habe viele Dinge, die hier im Forum geschrieben wurden nicht für möglich gehalten.
Inzwischen habe ich aber gelernt, dass nichts unmöglich ist.
Darum gehen wir auch vorsichtiger mit dem um was wir haben.
Ist vielleicht altmodisch, aber mich beruhigt es.
Liebe Grüße Stella

Mistral
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Re: Mittelzentren in Mittelbaden im Focus

Beitragvon Mistral » Mi 2. Okt 2019, 07:07

MIKE hat geschrieben:… und CO2neutral in Rastatt angeliefert.


Lesermeinung aus unserer Heimatzeitung zum Thema:
Zum Aus des Daimler-Zulieferers Antolin in Rastatt ("200 Beschäftigte verlieren ihren Job", BT vom 27. September) nimmt ein Leser aus Baden-Baden Stellung:

Hauptsache, mehr Profit

Klasse! Daimler lässt sich Teile der Innenverkleidung aus Kecskemét statt aus der unmittelbaren Nachbarschaft zuliefern. Aus wenigen hundert Metern Weg werden so mehr als 1050 Kilometer. Macht nix! Ist ja nur ein wenig mehr Umweltbelastung! Hauptsache, Daimler kann mehr Profit herausschlagen. Die Nachteile landen bei uns allen. So geht Wirtschaft!
BT vom 02.10.2019

Es scheint noch Bürger zu geben, die eine ähnliche Sicht wie @MIKE haben.


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