Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Urbadener
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Urbadener » Do 27. Okt 2016, 16:19

Ich habe diesen Bericht über das Hochhaus in Rastatt ebenfalls gelesen und mich darüber gewundert, dass der Brandschutz auf einmal nicht mehr ausreichen soll. Zufälle gibt es wieder einmal, oder sind es doch mehr Vorfälle?

Die jetzigen Bewohner sollen auf die Gemeinden im Kreis verteilt werden. Tolle Sache für die Gemeinden, weil sie somit der Stadt Rastatt 400 Fachkräfte abspenstig machen. So viel Glück haben die Gemeinden nicht jeden Tag.

Mistral
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Mistral » Fr 28. Okt 2016, 08:53

Das BT hat in seiner gestrigen Ausgabe über die Flüchtlingssituation im Landkreis Rastatt und in der Stadt Baden-Baden berichtet. Diesen Berichten ist zu entnehmen, dass beide Städte wohl zu viele Flüchtlingsunterkünfte geschaffen haben und das ist ein teures Problem. Während Baden-Baden alles schönrechnet – so schön dass es selbst das BT nicht glauben kann und das will schon was heißen – geht meines Erachtens der Landkreis Rastatt einen anderen Weg.

90% der 135 Wohnungen im Hochhaus in Rastatt hat der Landkreis angemietet. Weil fast keine neuen Flüchtlinge nachkommen, werden die Wohnungen nicht mehr benötigt. Das ist natürlich ein Horrorszenario, die schönen Wohnungen wurden bestimmt mit langfristigen Mietverträgen für den Landkreis gesichert und wenn da niemand mehr unterzubringen ist, dann gibt’s natürlich kein Geld vom Land. Was liegt näher als einen technischen Mangel vorzuschieben um einen Mietvertrag anzufechten. Laut einem gesonderten BT-Artikel, soll die Kreisverwaltung bei der Stadt einen Bauantrag auf Umnutzung eines Teils des Gebäudes gestellt und damit das Thema Brandschutz selbst ins Rollen gebracht haben. Die von der Stadt verlangten Brandschutzmaßnahmen – die bereits vor einem Jahr auferlegt wurden – hat der Landkreis nie umgesetzt. Deshalb hat jetzt wohl der Vermieter die 100.000 Euro teuren Brandschutzarbeiten selbst in Auftrag gegeben. Wer diese Kosten trage, darüber müsse noch verhandelt werden. Am Ende wird es wohl darauf hinauslaufen, dass der Landkreis die Brandschutzmaßnahmen und die Miete für leerstehende Wohnungen bezahlt.

Eine Passage im Kreistags-Bericht vom BT hat bei mir einen etwas schalen Beigeschmack hinterlassen, Karsten Mußler – seines Zeichen Bürgermeister von Kuppenheim – fragte einen Kreistagskollegen: haben sie keine Kinder oder Enkel? Doch Herr Mußler, das habe ich und gerade deswegen kommt mir das große Kotzen, wenn ich sehe wie ihr mit dem Geld umgeht. Egal ob die diesjährigen 5,9 Millionen für die Flüchtlingsunterbringung vom Land oder vom Kreis bezahlt werden, es handelt sich dabei um Steuergelder die nicht nur von den Kreisräten erwirtschaftet werden. Wer dann noch die gestrige SWR3 Sendung „ Zur Sache Baden-Württemberg“ gesehen hat, in der der bauliche Zustand von einigen Schulen in Baden-Württemberg vorgeführt wurde, der kommt aus dem Kotzen nicht mehr raus. Bei mir verstärkt sich immer mehr das Gefühl, dass auch in den Kreisen und Kommunen mit Geldern gerechnet wird, die nicht vorhanden sind. Das kann ja noch richtig heiter bis wolkig werden, wenn die endgültige Rechnung präsentiert werden muss.

Die 407 Flüchtlinge – die derzeit noch im Hochhaus in Rastatt untergebracht sind – werden auf die Kommunen verteilt. Genauere Angaben wurden dazu nicht gemacht, das ist ja auch nicht so wichtig, viel wichtiger ist doch die Schnäppchenjagd, die heute und morgen im BW-Depot stattfindet. Vielleicht ist damit ein Teil der bereits ausgegebenen 5,9 Millionen zu erwirtschaften. Ist das der Fall, dann ist ja alles gut!

Sten
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Sten » Fr 28. Okt 2016, 16:07

Dazu habe ich was Passendes gefunden:

Wähler wollen nicht wählen, sondern sie wollen Rache nehmen
Selten zuvor gab es unter den Bürgerinnen und Bürgern so viel Zorn auf die politischen Eliten – und selten zuvor waren die Gründe dafür so berechtigt.
Gefragt, warum die FPÖ für so viele Wähler so attraktiv sei, gab Bundeskanzler Christian Kern jüngst in einem Gespräch mit der deutschen „Zeit“ Interessantes zu Protokoll. „Die Wähler wollen das System und die Eliten auf den Knien sehen“, meinte er, „weil sie sich deklassiert, ausgeschlossen und nicht ernst genommen fühlen.“ Daran ist richtig, dass es dieses Bedürfnis, nicht nur eine längst obsolet gewordene Regierung einfach gegen eine – hoffentlich – bessere auszutauschen, sondern „die Eliten auf den Knien sehen zu wollen“, wirklich und weitverbreitet gibt.

Als Betrug epischen Ausmaßes empfinden viele Wähler, dass die Eliten ab dem Sommer 2015 eine Völkerwanderung zugelassen oder zumindest nicht verhindert haben, die von der Mehrheit der Menschen so nicht gewollt wurde und wird. Und für die es keine wirkliche demokratische Legitimation gegeben hat.

Betrogen fühlen sich auch immer mehr Wähler um das einstige Versprechen der Eliten, der Euro werde genauso hart, stabil und sicher wie der Schilling oder die Mark werden, ihre Ersparnisse seien sicher wie der Goldschatz von Fort Knox.

Heute dämmert diesen Menschen, dass auch diese Versprechen gleich multipel gebrochen worden sind. Ihre Lebensersparnisse schmelzen dank der Kombination aus Nullzinspolitik der EZB und (staatlich befeuerter) Inflation dahin, Daseinsvorsorge ist nahezu unmöglich geworden. Damit fühlen sie sich in einem zweiten zentralen Anspruch an die Politik betrogen.

Gleichzeitig treten die Eliten dem Bürger in vielen Fällen mit einer Arroganz, Anmaßung und Unverfrorenheit entgegen, die eine klare Botschaft kommuniziert: Wir haben nichts gelernt. Wir teilen uns Macht, Jobs und Geld weiter auf wie eh und je, wir packeln und mauscheln wie gewohnt, und wenn der Wähler ob des Staatsversagens verzweifelt, erklären wir ihn zum Deppen, der unsere Staatenlenkerkunst einfach nicht zu würdigen weiß. Eigentlich wäre es also ein Wunder, würden die Wähler nicht diese Eliten „auf den Knien sehen“ wollen.

http://diepresse.com/home/meinung/querg ... e/index.do

Es wird noch ein bisschen dauern, bis auch ein Bürgermeisterchen
wie Karsten Mußler das begreift, er wird es aber bald begreifen!
LG Sten

Stella
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Stella » So 30. Okt 2016, 08:29

Es stimmt schon, auch in unserem Bekanntenkreis wird die
Unzufriedenheit immer größer.
Viele wundern sich wo das Geld herkommt, mit dem die
Regierung, aber auch unsere Kreisräte rumschmeißen.
Vielen wird jetzt bewusst, dass die langfristigen Mietverträge
für die Unterkünfte weiter bezahlt werden müssen.
Wenn der Kreis die Flüchtlinge in den Städten und Gemeinden
untergebracht hat, dann müssen die Bürger das bezahlen.
Darum sagen immer mehr Bürger, in der Wahlkabine sieht kein
Mensch wo ich mein Kreuz mache und darum mache ich es da
wo es richtig ist. So kann es einfach nicht mehr weiter gehen.
Lieb Grüße Stella

Urbadener
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Urbadener » Mo 31. Okt 2016, 13:03

Stella hat geschrieben:Darum sagen immer mehr Bürger, in der Wahlkabine sieht kein
Mensch wo ich mein Kreuz mache und darum mache ich es da
wo es richtig ist. So kann es einfach nicht mehr weiter gehen.

Dann hoffen wir doch, dass dieser Trend nicht nur weiter anhält, sondern sich verstärkt.

Wie das BT am Samstag berichtete, hat der „Schnäppchenmarkt“ im BW-Depot einige „Schnäppchenjäger“ angelockt. Insgesamt waren im BW-Depot Waren im Wert von einer Million Euro eingelagert. Hilfsorganisationen und Kommunen hatten sich vor dem „öffentlichen“ Verkauf für 400.000,00 Euro eingedeckt. Vom Lagerverkauf werden etwa 100.000,00 Euro Einnahmen erwartet und 10% (100.000,00 Euro) des Lagerbestands sollen als eiserne Reserve, falls wieder mehr Flüchtlinge kommen sollten, erhalten bleiben. Somit wurden aus 900.000,00 Euro, für die das Lager bestückt wurde, ein Ertrag in Höhe von 500.000,00 Euro erwirtschaftet.

Rechnen wir doch einmal nach, 400.000,00 Euro Verlust plus 100.000,00 Euro für eine eventuell benötigte eiserne Reserve, ist das kaufmännisch hervorragende Ergebnis, eines großartig geplanten Unterbringungskonzeptes und eines gut geplanten Schnäppchenmarktes. Zuzüglich 2 Jahre Pacht für das BW-Depot an die Gemeinde Bietigheim, damit die Waren vorbildlich untergebracht und ein Schnäppchenmarkt organisiert werden konnte.
Die Verlustkosten können beim (Bundes-) Land geltend gemacht werden, betont ein zufriedener Landrat-Stellvertreter Jörg Peter. Daher ist es auch völlig unerheblich, ob nun 400.000,00 Euro oder 500.000,00 Euro, plus die Pachtzahlungen für 2 Jahre an die Gemeinde Bietigheim, in den Sand gesetzt wurden, diese unvermeidlichen Kosten reduzieren höchstwahrscheinlich unsere Zuführung zum Länderfinanzausgleich.

Zusätzlich noch die Kosten für das Hochhaus in Rastatt und alles multipliziert mit den restlichen 35 Land- und 9 Stadtkreisen in Baden-Württemberg, bei denen mit ähnlichen Ergebnissen gerechnet werden kann, freut sich der baden-württembergische Finanzminister kurzfristig auf mindestens 22 Millionen Euro Ausgaben, die er Herrn Draghi zinsgünstig abnehmen und als Konjunkturspritze verwenden kann. Die weiterhin anfallenden Kosten werden diesen Betrag mit Sicherheit um ein mehrfaches toppen.

Darum sollte unser spezieller Dank allen großzügigen Spendern, Spendensammlern und vor allem den ehrenamtlichen Helfern gelten. Nur durch deren Einsatz und Verzicht auf Freizeit, können solche Aktionen erfolgreich abgeschlossen werden.

Mistral
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Mistral » Fr 4. Nov 2016, 09:55

Je mehr ich darüber nachdenke und die Fakten in Reih und Glied stelle, je mehr verfestigt sich bei mir der Eindruck, dass das was bei uns abläuft ein von langer Hand inszeniertes Spiel ist. Wie paralysiert starren wir auf die Entwicklung der Flüchtlingssituation und übersehen dabei, was so nebenbei beschlossen und uns im Dunst der humanitären Gefühlsduselei scheibchenweise untergejubelt wird.

Alleine der Kreis Rastatt – ohne die normalen Kosten der Flüchtlingsunterbringung, Versorgung und Betreuung zu berücksichtigen – hat durch die Stornierung der bestellten Wohncontainer, der Auflösung des Versorgungslagers in Bietigheim und weiterer Gemeinschaftsunterkünfte, bisher einen anständigen Batzen Geld für Null und Nichts verbrannt. Der Bevölkerung wird verkündet: alles kein Problem, das Bundesland zahlt die Zeche. Zeitgleich will Herr Kretschmann die Kommunen mehr in die Pflicht nehmen, weil es denen finanziell ja prächtig gehe.

Just in dem Moment, als die UNHCR die Verpflegungssätze in den von ihr betreuten Flüchtlingslagern um die Hälfte gekürzt hat, gehen Selfis um die Welt, mit denen unsere Bundeskanzlerin allen Schutzbedürftigen einen Willkommensgruß übermittelt. Obwohl ihr doch bekannt sein dürfte, dass man mit einer Milliarde Euro, bei 32 Dollar pro Monat und Nase UNHCR-Unterstützung, etwa 33 Millionen Flüchtlinge in den Camps im Libanon, in Jordanien und der Türkei ernähren, bzw. der jetzigen Anzahl die Monatspauschale um über das 10-fache erhöhen könnte.
Diese 12 Milliarden im Jahr wären alleine Deutschland um einiges billiger gekommen, als die derzeitige Situation. Im Verbund mit der EU hätte der zur Debatte stehende Betrag mindestens gedrittelt werden können. Begleitend dazu, hätte die gesamte ehrenamtliche humanitäre Hilfe in den Camps stattfinden können und unsere innere Sicherheit wäre weiterhin garantiert.

Als Ganzes gesehen, vermitteln die vorgenannten Fakten schon ein sonderbares Bild. Ergänzen wir diese Zufälle mit weiteren Latrinenparolen, erhalten wir ein Konstrukt der Widersprüche. Wenn wir schon ein reiches Land sein sollen, in dem die Steuermilliarden sprudeln und wir uns deshalb das alles leisten können, warum kann der arbeitenden und die Sozialsysteme stützenden Bevölkerung das Rentenniveau auf Dauer nicht mehr garantiert werden? Warum ist eine zusätzliche private Altersvorsorge dringend notwendig?

Die uns prognostizierten Lösungen sind ein reines Phantasiegebilde, meines Erachtens sogar bewusste Verschleierungen und übelste Lügen. Eines steht heute jedoch schon fest, die Zeche bezahlt weder Herr Draghi - der den Markt mit Schuldgeld flutet und damit unsere Alterssicherung gefährdet - noch Frau Merkel oder ihre Muschkoten aus der linken Ecke. Der normale Bürger darf die Suppe löffeln! Bis zur bitteren Neige!

Urbadener
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Urbadener » So 6. Nov 2016, 14:55

Mistral hat geschrieben:Eine Passage im Kreistags-Bericht vom BT hat bei mir einen etwas schalen Beigeschmack hinterlassen, Karsten Mußler – seines Zeichen Bürgermeister von Kuppenheim – fragte einen Kreistagskollegen: haben sie keine Kinder oder Enkel? Doch Herr Mußler, das habe ich und gerade deswegen kommt mir das große Kotzen, wenn ich sehe wie ihr mit dem Geld umgeht.


Die Niedersachsen sind schon dahintergekommen:

Von 14 auf 187 Millionen Euro: Ausgaben für unbegleitete Minderjährige explodieren in Niedersachsen

Kosten für Kinder- und Jugendhilfe: Das Land Niedersachsen rechnet mit einem Kostenanstieg von derzeit 187 Millionen Euro auf 204 Millionen Euro im Jahr 2018 auf Grund der unbegleiteten Minderjährigen. Im Haushaltsjahr 2013 hat das Land gerade einmal 14 Millionen Euro für die Kinder- und Jugendhilfe ausgegeben.
http://www.epochtimes.de/politik/deutsc ... 67686.html

Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Max Matthiesen, mahnt die rot-grüne Landesregierung, die Kosten für die Unterbringung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge strenger zu kontrollieren.

Wer so etwas im Rastatter Kreistag fordert wird als Prolet niedergemacht.
Während des Vortrags des AfD-Kreistagsabgeordneten Werner Patzelt, sei die AfD von Karsten Mußler, Bürgermeister von Kuppenheim, als «menschenverachtender Sauhaufen» beschimpft worden. Werner Patzelt habe zuvor die hohen Kosten für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge und deren Überversorgung kritisiert.

Dann freuen sie sich schon einmal Herr Mußler, was für Niedersachsen gilt wird auch Baden-Württemberg treffen und dann bin ich wirklich gespannt, wie die willigen Kreisräte ihren Kadergehorsam dem Bürger erklären wollen.

Sten
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Sten » Di 15. Nov 2016, 08:21

Mistral hat geschrieben:90% der 135 Wohnungen im Hochhaus in Rastatt hat der Landkreis angemietet. Weil fast keine neuen Flüchtlinge nachkommen, werden die Wohnungen nicht mehr benötigt. Das ist natürlich ein Horrorszenario, die schönen Wohnungen wurden bestimmt mit langfristigen Mietverträgen für den Landkreis gesichert und wenn da niemand mehr unterzubringen ist, dann gibt’s natürlich kein Geld vom Land. Was liegt näher als einen technischen Mangel vorzuschieben um einen Mietvertrag anzufechten.


BINGO!!!

Am Samstag schreibt das BT:
Landkreis will weiter auf das Hochhaus setzen.
Der Mietvertrag über 10 Jahre soll erfüllt werden.
Das Gebäude wird als Rückfallebene genutzt.
Der Landkreis will aber Mietminderung geltend machen,
wegen dem fehlenden Brandschutz.

Die Rechnung der Asylindustrie geht nicht mehr auf.
In Essen wird das sogar zugegeben:

GVE sucht Ersatz fürs Geschäft mit dem Asylbau in Essen

Von einst 19 geplanten Asyl-Neubauten sind am Ende nur sechs übrig geblieben, und selbst davon stehen noch zwei auf der Kippe: Kein Wunder, dass man bei der städtischen Grundstücksverwaltung GVE mit Sorgen „ganz massive Auswirkungen“ auf die eigene marode Kassenlage erwartet, so Geschäftsführer Dirk Miklikowski.

GVE sucht Ersatz fürs Geschäft mit dem Asylbau in Essen | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/staedte/essen/g ... 1190375865

Aber auch so ein Pech.
LG Sten

Mistral
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Mistral » Di 15. Nov 2016, 10:35

@Sten – danke für den Tipp, ich habe den Bericht vom Samstag irgendwie überblättert. Das was noch ablaufen wird, kostet uns noch richtig Geld. Hoffentlich! Erst dann kommt auch der gutmütigste Bürger dahinter, mit welcher Frechheit und Skrupellosigkeit er abgezockt wird.

Derzeit propagiert ja die SPD ihr revolutionäres Konzept für ein neues Einwanderungsgesetz. Jeder der das gut findet, sollte einmal den nachstehend verlinkten Artikel zur Kenntnis nehmen:

Integrationsgipfel: Wie man die alte Bundesrepublik abschaffen will

Von Integration ist in diesem Papier nicht mehr die Rede, nur noch von „interkultureller Öffnung“ der Gesellschaft und ihrer Organisationen und Institutionen.
„So wird Teilhabe von Individuen, Bevölkerungsgruppen und Organisationen an Entscheidungs- und Willensbildungsprozessen strukturell verankert als Teilhabe am Haben und am Sagen. Vielfältige interkulturelle Perspektiven werden von vornherein stärker einbezogen. Dadurch können Zugangsbarrieren für Menschen mit Einwanderungsgeschichte abgebaut und Dienstleistungen diskriminierungsfrei, kultursensibel und effektiver angeboten werden.“
So würden „Verteilungskämpfe“ zwischen denen, die immer da waren und denen, die neu hinzukommen, verhindert. Kein Wort davon, was die Zuwanderer zur aufnehmenden Gesellschaft beitragen wollen. Es geht nur um die Forderung nach einem möglichst großen Stück vom nicht selbst erarbeiteten Kuchen.

http://www.achgut.com/artikel/integrati ... esrepublik

Initiator des Integrationsgipfels ist die Integrationsbeauftragte und Staatsministerin Aydan Özoğuz, SPD. Noch Fragen?

Urbadener
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Re: Bietigheim BW-DEPOT Flüchtlinge

Beitragvon Urbadener » Di 15. Nov 2016, 14:48

Es ist absolut unrealistisch, dass das kleine und bereits überbevölkerte Deutschland ein Einwanderungsland wäre. Einwanderungsländer müssen genug Platz anbieten können und Einwanderungsländer basieren darauf, dass sich die Einwanderer selbst verköstigen und integrieren. Deutschland kann daher weder aus naturgegebenen Gründen, noch aus finanziellen, noch aus organisatorischen Gründen ein Einwanderungsland sein. Wenn dies jetzt sogar in das Grundgesetz soll, dann schlägt Deutschland buchstäblich jede Irrationalität des Kommunismus und Sozialismus um ein Vielfaches!


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