Wie kann das sein?

HaMo
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Wie kann das sein?

Beitragvon HaMo » Sa 19. Mai 2018, 08:49

In der neuesten Ausgabe des Städtischen Pamphlets ORTSZEIT ist die Oberbürgermeisterin nur drei Mal abgebildet. Das ist ein krasser Fauxpas, denn die Vorgabe der Herausgeber lautet das Konterfei der Oberbürgermeisterin mindestens auf jeder 3. Seite zu veröffentlichen.
Nun ja, kann ja mal passieren und der verantwortliche Redakteur wird tief geknickt Besserung geloben, es könnte ihn sonst einen Job kosten.

MIKE
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon MIKE » Sa 2. Nov 2019, 07:12

Hauptsache außen hui.

Auch in diesem Jahr ist wieder genug Geld vorhanden, um Baden-Baden in üppigem weihnachtlichen Lichterglanz erscheinen zu lassen.
Drei Teams mit insgesamt neun Mitarbeitern werden ab Montag die „klassische“ Weihnachtsbeleuchtung vom Festspielhaus bis zur Lichtentaler Straße, vom Kurgarten über die Sophienallee bis zum Willy-Brand-Platz, in der Fußgängerzone und im Bäderviertel sowie in der Rheinstraße montieren. Der Leopoldsplatz erhält seine Kugeln und Schleifen, 20 Bäume rund um die Fußgängerzone, in der Gernsbacher Straße und am Augustaplatz werden mit modernen LED-Lichterketten auf einer Gesamtlänge von rund zwölf Kilometern ausgestattet. Der Platz vor der Caracalla Therme und den Willy-Brand-Platz wird mit stilisierten Licht-Brunnen geschmückt. Zwischen Festspielhaus und Hindenburgplatz sowie am Augustaplatz erstrahlen die Bischofsstäbe. Die Girlanden haben eine Gesamtlänge von rund eineinhalb Kilometer. Alle Sterne und Girlanden zusammen werden von rund 45.000 Lichtpunkten erleuchtet und tauchen in den Abendstunden die Innenstadt in festliches Flair. Die Rheinstraße erhält neun Leuchtsymbole, Eiskristalle und Sterne. Am Eingang zum Kloster Lichtental wird ein Weihnachtssymbol installiert. In der Ortsmitte von Sandweier sollen ebenso neue Lichtelemente aufgehängt werden wie an der Ortsdurchfahrt von Haueneberstein und Neuweier.
Pünktlich zum Donnerstag, 28. November, dem Beginn des Baden-Badener Christkindelsmarkts wird die Beleuchtung bis einschließlich 6. Januar in Betrieb genommen. Zum 1. Advent werden noch 19 Christbäume, zugeschaltet und das montags bis samstags von 16 bis 23 Uhr, sonntags und an den Feiertagen von 16.30 bis 23 Uhr und in der Silvesternacht von 16 bis 2.30 Uhr.

Kein Grund zur Freude gibt es derweil für Eltern, die Monat für Monat schauen müssen, wie sie mit ihrer Familie über die Runden kommen. Ihre Freude auf Weihnachten und das neue Jahr erfuhr einen erheblichen Dämpfer. Kaum anders zu erwarten war die Antwort der OB auf Vorschläge für gerechtere Kita-Gebühren. Das Einfühlungsvermögen der OB und das des Gemeinderats reichen offenbar hier (mangels eigener Erfahrung) offensichtlich nicht aus für eine sozialverträgliche Lösung in dieser Stadt der Millionäre. In einem Schreiben an Baden-Badener Eltern von Kindern im Kita-Alter macht Oberbürgermeisterin Margret Mergen deutlich, dass die Anliegen der Eltern im kommunalpolitischen Ranking nicht ganz oben stehen. Zumindest nicht so weit oben, dass es für eine gute Nachricht für die Elterninitiative reicht, die sich gegen eine Erhöhung der Kita-Gebühren richtet. Für die Eltern der kleinsten Bürger der Stadt Baden-Baden lautet die Botschaft:

«Ich muss als Oberbürgermeisterin unserer Stadt alle Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner ernst nehmen und auf die gesamten Einnahmen und Ausgaben unserer Stadt achten. Aufgrund der aktuellen Haushaltsdaten wird es meines Erachtens in den beiden kommenden Haushaltsjahren schwierig sein, Einnahmeausfälle im Bereich der Kindertagesbetreuung zu kompensieren.»,

Urbadener
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon Urbadener » Sa 2. Nov 2019, 08:07

MIKE hat geschrieben:«Ich muss als Oberbürgermeisterin unserer Stadt alle Anliegen der Einwohnerinnen und Einwohner ernst nehmen und auf die gesamten Einnahmen und Ausgaben unserer Stadt achten. Aufgrund der aktuellen Haushaltsdaten wird es meines Erachtens in den beiden kommenden Haushaltsjahren schwierig sein, Einnahmeausfälle im Bereich der Kindertagesbetreuung zu kompensieren.»,

Das gilt jedoch nur für die Einwohner, die einer geregelten Arbeit nachgehen. KITA- und Kindergartenplätze für Kinder von noch nicht so lange hier lebenden Neudeutschen sind davon ausgenommen. Die Kosten jedoch kein Geld, weil die Kommunen auf staatliche Zuschüsse hoffen.
Unsere Familienpolitik ist eine Schande und der Grund für den starken Geburtenrückgang innerhalb der autochthonen Bevölkerung.

MIKE
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon MIKE » Do 9. Apr 2020, 06:35

Leserbrief

Leserbrief "Meine Meinung" zu Bericht Spaziergänger in Lichtentaler Allee unerwünscht..." – Motorräder auf der Schwarzwaldhochstraße – "Ich musste da heute durch und hatte nur noch Angst"
Baden-Baden, 09.04.2020, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Monika Demers-Hoefele Stellung zu dem goodnews4-Bericht Spaziergänger in Lichtentaler Allee unerwünscht − Polizeikontrollen an Ostern an Ausflugszielen in Baden-Baden.

... aber vielleicht sollte die Polizei auch ein Augenmerk auf die Motorräder auf der Schwarzwaldhochstraße lenken. Ich musste da heute durch und hatte nur noch Angst... Die Vögel brettern da rauf, wenden nach dem kurvigen Beginn noch vor dem Schwanenwasen und rasen, mit dem Knie fast auf der Mittellinie, wieder hinunter. Am Abzweig ins Rebland wird wieder gewendet und rauf geht es wieder mit 100 Sachen. Sowas habe ich dort noch nie erlebt und ich war froh, die Strecke hinter mir lassen zu können… Sollte nicht mit Rücksicht auf die Kliniken Vorsicht walten?

Monika Demers-Hoefele
Baden-Baden

in Goodnews 4

Wie kann das sein, dass über Jahrzehnte es nicht möglich ist, einen geordneten Verkehr auf der Schwarzwaldhochstr. zu gewährleisten und das Posen zu unterbinden?

MIKE
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon MIKE » Do 9. Apr 2020, 06:35

Leserbrief

Leserbrief "Meine Meinung" zu Bericht Spaziergänger in Lichtentaler Allee unerwünscht..." – Motorräder auf der Schwarzwaldhochstraße – "Ich musste da heute durch und hatte nur noch Angst"
Baden-Baden, 09.04.2020, Leserbrief In einem Leserbrief an die Redaktion nimmt goodnews4-Leserin Monika Demers-Hoefele Stellung zu dem goodnews4-Bericht Spaziergänger in Lichtentaler Allee unerwünscht − Polizeikontrollen an Ostern an Ausflugszielen in Baden-Baden.

... aber vielleicht sollte die Polizei auch ein Augenmerk auf die Motorräder auf der Schwarzwaldhochstraße lenken. Ich musste da heute durch und hatte nur noch Angst... Die Vögel brettern da rauf, wenden nach dem kurvigen Beginn noch vor dem Schwanenwasen und rasen, mit dem Knie fast auf der Mittellinie, wieder hinunter. Am Abzweig ins Rebland wird wieder gewendet und rauf geht es wieder mit 100 Sachen. Sowas habe ich dort noch nie erlebt und ich war froh, die Strecke hinter mir lassen zu können… Sollte nicht mit Rücksicht auf die Kliniken Vorsicht walten?

Monika Demers-Hoefele
Baden-Baden

in Goodnews 4

Wie kann das sein, dass über Jahrzehnte es nicht möglich ist, einen geordneten Verkehr auf der Schwarzwaldhochstr. zu gewährleisten und das Posen zu unterbinden?

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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon Urbadener » Fr 10. Apr 2020, 09:04

MIKE hat geschrieben:Wie kann das sein, dass über Jahrzehnte es nicht möglich ist, einen geordneten Verkehr auf der Schwarzwaldhochstr. zu gewährleisten und das Posen zu unterbinden?

Die Polzei hat viel getan. Aber gegen die Dummheit von einzelnen Organspendern auf zwei Rädern ist immer noch kein Kraut gewachsen.

MIKE
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon MIKE » Sa 11. Apr 2020, 05:14

Jahrzehntelang werden landauf landab die Bewohner an Hauptverkehrsstraßen durch Poser drangsaliert und die Politik döst vor sich hin.

OBERBÜRGERMEISTERIN MERGEN
Für Einsatz von Lärmblitzern in Baden-Baden fehlt die gesetzliche Grundlage
10. April 2020

Bernd KamleitnerRedakteur
Lenker von vier- und zweirädrigen Fahrzeugen, die in Baden-Baden mit hohem Geräuschpegel unterwegs sind, müssen vorerst nicht fürchten, dass ihnen ein Bußgeldbescheid ins Haus flattert. Der Einsatz von so genannten Lärmblitzern sei derzeit aufgrund der fehlenden gesetzlichen Grundlage nicht möglich, antwortete Oberbürgermeisterin Margret Mergen auf eine Anfrage von Stadträtin Cornelia von Loga.
Die CDU-Kommunalpolitikerin hatte die rechtliche und technische Prüfung des Einsatzes solcher Geräte gefordert. In Deutschland fehlen jedoch einheitliche Grenzwert-Vorgaben über die Höhe des erlaubten Fahrzeuglärms, argumentiert die Rathauschefin.
Zudem müsse dafür auch der Bußgeldkatalog um die entsprechenden Tatbestände erweitert werden und ein für die Bundesrepublik zugelassenes Überwachungsgerät verfügbar sein. Letzteres sei eine Voraussetzung, um festgestellte Verstöße gerichtsfest ahnden zu können. ..."

Der Lärmaktionsplan der Stadt erfasse „die azyklisch auftretenden, aber dafür umso unerträglicheren Lärmspitzen nicht und bietet daher keine ausreichende Rechts- und Handlungsgrundlage, um speziell diesem Phänomen begegnend wirksame Lärmschutz-Maßnahmen zu ergreifen“.

https://bnn.de/lokales/baden-baden/fuer ... -grundlage

MIKE
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon MIKE » Di 21. Apr 2020, 06:00

Kein Herz für Kinder?
Der Hauptausschuss des Baden-Badener Gemeinderats gab fast eine halbe Million Euro frei, damit die Stadtverwaltung 100.000 Masken der Klasse FFP2 bestellen darf. In diesem Zusammenhang musste die Schulleiterin und CDU-Stadträtin Reinhilde Kailbach-Siegle von OB Mergen erfahren, dass die Stadt nicht für die Ausstattung Schülern und Lehrern mit Schutzmasken verantwortlich ist.
Masken scheint es wieder zuhauf geben. In China sind laut Focus Tausende von Herstellern damit beschäftigt, Schutzkleidung und Masken herzustellen. Den Schülern werden wohl die 10 -30 Sek.- Masken von Drosten genügen müssen. Die Stadtverwaltung Baden-Baden hat offenbar kein Herz für Kinder.
Hauptsache die OB kann sich mit einer Maske in den Badener Farben präsentieren und schützt so ihre Mitarbeiter vor sich.

Sten
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Re: Wie kann das sein?

Beitragvon Sten » Di 21. Apr 2020, 10:49

MIKE hat geschrieben:Hauptsache die OB kann sich mit einer Maske in den Badener Farben präsentieren

Ab 27. April dürfen wir das auch.
Herr Kretschmann hat lange mit sich gerungen und sich jetzt für das große Geschäft entschieden.
Ich kann es kaum noch erwarten richtig geschützt am Verkehr teilzunehmen.
Der Bürgermeister von Ottersweier hat halt ein Näschen.
LG Sten


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