Globalisierungsverlierer

Stella
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Stella » Mo 21. Nov 2016, 08:01

Jetzt kommt noch ein neues Wort hinzu:
„Modernisierungsverlierer“
Bei Anne Will hat Frau Merkel dieses
Wort das erste Mal gebraucht.
Denen fällt doch immer was Neues ein.
Liebe Grüße Stella

Sten
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Sten » Mo 21. Nov 2016, 14:20

Der 2. ist der erste Verlierer.
Wenn ich ins Rohr schauen muss,
ist es mir egal was für ein Verlierer ich bin.
Auch wenn es sich gescheiter anhört.
LG Sten

Mistral
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Mistral » Mo 21. Nov 2016, 17:28

Am 18.02.1943 hielt Joseph Goebbels seine berühmte Sportpalastrede in Berlin. Er redete wohl 109 Minuten, den meisten von uns sind davon jedoch genau 5 Worte geläufig: „Wollt ihr den totalen Krieg?“

Das sind Schlagworte, wie: „Wir schaffen das!“

Genau genommen ist dieser Merkelspruch die gleiche Propagandapraxis, wie sie schon Goebbels vor 73 Jahren angewendet hat. Im Naziregime sprach man von „Vaterländisch“ und heute von „Global“. Einen Unterschied, um das Volk zu beeinflussen, gibt es jedoch nicht. Es gibt auch keinen Unterschied von wem das gutgeheißen und bejubelt wird, in beiden Fällen von Parteibonzen. 1943 von strammen Mitgliedern der NSDAP und heute von devoten CDU-Anhängern. Damals fand das Spektakel in Berlin statt, heute in Karlsruhe anlässlich eines Bundesparteitages.

Genau in dieser Schiene laufen auch alle anderen Begriffe, wie „Globalisierungsverlierer“ oder als neues Indoktrinierungsinstrument „Modernisierungsverlierer“. Wer möchte schon gerne zu den Verlierern gehören? Wir sind doch alle Gewinner und ein allseits bekannter Gewinner ist Angela Merkel. Von der Einheitspresse gepuscht, von Gutmenschen bejubelt, will sie als Mutti der Nation nur unser bestes. Wenn das etwas mehr kostet, oder die Nation verunsichert und spaltet, dann können das nur die Globalisierungs- und Modernisierungsgewinner verstehen, weil sie Vorteile aus der Katastrophenpolitik ziehen und nicht auf der Seite der Verlierer stehen. Die Verlierer sind die, die letztendlich immer die Zeche bezahlen, weil sie nicht wie etwa Erich Honecker in ein Flugzeug sitzen und nach Südamerika abhauen können.

Urbadener
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Urbadener » Di 21. Feb 2017, 14:19

Globalisierungsverlierer gibt es auf der ganzen Welt, weil sie von Globalisierungsgewinnern ausgebeutet werden.

So haben unser Rohstoffhunger, mit aktiver Unterstützung von ungesteuerten Entwicklungshilfen, in den unterentwickelten Zonen dieser Welt für eine Überbevölkerung unvorstellbaren Ausmaßes geführt. Ohne die billigen oder ganz geschenkten Nahrungsmittel großzügiger Globalisierungsgewinner, gäbe es viel weniger Menschen auf der Welt, weil dann das regionale Nahrungsmittelangebot der limitierende Faktor wäre.

Dass es in den unterentwickelten Zonen dieser Welt viel zu wenig Arbeit gibt, ist vollkommen logisch, weil überwiegend Konsumgüter aus den Industriestaaten dorthin verschenkt bzw. zu Spottpreisen entsorgt werden. Im allgemeinen handelt es sich dabei um „Abfälle“ (z.B. alte Autos) oder nicht mehr regulär verkaufbare Lebensmittel-Überkapazitäten. Deshalb besteht in den Entwicklungsländern nicht die Notwendigkeit oder Veranlassung, irgendwas selbständig zu produzieren! Übrig bleiben nur ein paar gute Jobs in korrupten Verwaltungen, beim Militär und der Polizei, welche aber wahrscheinlich nur mit entsprechender Ausbildung in Privatschulen, sowie mit viel Vitamin-B und hauptsächlich für Stadtbewohner zu bekommen sind. Zusätzlich braucht es noch paar Handwerker und geschickte Reparateure. Der überwiegende Bevölkerungsanteil ist dort und derzeit wirklich überflüssig.

Das darum die überwiegende Menge an Migranten aufgrund fehlender Bildung und zu niedriger Intelligenz in EUropa ebenfalls vollkommen überflüssig ist, kommt unseren Globalisierungsfanatikern überhaupt nicht in den Sinn!

Das Problem der Überbevölkerung, insbesondere in Afrika, kann erst durch die Einstellung sämtlicher Nahrungsmittellieferungen gelöst werden. Allerdings müssen vorher die europäischen Außengrenzen geschlossen werden, damit speziell in Afrika ein neues leistungsförderndes System implantiert werden kann. Alles andere ist reine Kapital- und Ressourcenvernichtung.

Mistral
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Mistral » So 23. Dez 2018, 12:39

Ich möchte diesen Thread wieder nach oben holen, nicht nur weil ich heute einen gehaltvollen Beitrag darüber gelesen habe, sondern darum, weil dieses Thema immer mehr an Brisanz gewinnt. Geht es nach Macron und Genossen, sind wir recht bald in einem vorerst europäischen Globalisierungsdschungel so gefangen, das es uns die Luft nehmen wird. Wir werden für jeden und für alle in die Haftung genommen, weil ein riesiger Umverteilungsmechanismus vorhandenes nationales Volksvermögen hindernislos in den unersättlichen EU-Rachen strömen lassen wird.

Was heute bereits läuft und auf was wir uns noch freuen dürfen, sollte jeder interessierte Bürger selbst lesen:
https://krisenfrei.com/der-globalismus- ... emokratie/

Urbadener
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Urbadener » Fr 25. Jan 2019, 08:14

Vielleicht ist das nicht der passende Thread, ich möchte keinen Neuen für die Globalisierungsgewinner eröffnen, darum poste ich meinen Beitrag im bereits vorhandenen Thread Globalisierungsverlierer.

Wie allgemein bekannt sein dürfte, treffen sich derzeit wieder die Mächtigen dieser Welt in Davos zum Weltwirtschaftsgipfel. Wegen der Haushaltssperre in den USA, findet die Veranstaltung ohne politische Prominenz aus den Staaten statt. Per Videokonferenz durfte Mike Pompeo - Außenminister der USA - zu den Deligierten sprechen und die derzeitige Position der amerkanischen Regierung darstellen. Was Pompeo zu sagen hatte ist schon bemerkenswert und lesenswert:

https://tagesereignis.de/2019/01/politi ... onen/8473/

Urbadener
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Re: Globalisierungsverlierer

Beitragvon Urbadener » Di 28. Apr 2020, 07:18

USA und Kanada: Corona-Krise: Landwirte müssen Schweine töten

Immer mehr Schlachthöfe in den USA und Kanada müssen schließen, Landwirte können ihre Mastschweine nicht verkaufen und müssen sie stattdessen töten.
In Minnesota könnten es in den nächsten Wochen 200.000 Mastschweine sein, die nicht an den Schlachthof gehen, sondern so getötet werden. Die Kadaver würden einfach vergraben oder verbrannt.
https://www.agrarheute.com/tier/schwein ... ten-567890

Einerseits sterben Menschen den Hungertod, andererseits werden hochwertige Lebensmittel vernichtet. Das sind die Folgen einer rücksichtslosen und nur auf Gewinn orientieren Planwirtschaft.


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