Das PETER PRINZIP

Cornelius Scipio
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Das PETER PRINZIP

Beitragvon Cornelius Scipio » Di 16. Aug 2016, 22:16

Heute habe ich einen wichtigen neuen Begriff gelernt:

Das Peter Prinzip (bei google/wikipedia zu finden unter gleichem Titel)

Hier ein Auszug daraus:

Peter-Prinzip
Das Peter-Prinzip ist eine These von Laurence J. Peter, die besagt, dass „in einer Hierarchie […] jeder Beschäftigte dazu [neigt], bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen“[1] (englisch “In a hierarchy every employee tends to rise to his level of incompetence.”). Sie wurde mit eigenen Notizen zusammen mit Raymond Hull in The Peter Principle, das 1969 bei William Morrow in New York erschien, formuliert. Das Buch zählt zu den Klassikern der nordamerikanischen Managementliteratur.

Das Peter-Prinzip
Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat, was in der Regel das persönliche Maximum der Karriere­leiter markiert und weitere Beförderungen ausbleiben lässt. Peter: „Nach einer gewissen Zeit wird jede Position von einem Mitarbeiter besetzt, der unfähig ist, seine Aufgabe zu erfüllen.“[1]

Die einzige Einschränkung ist, dass die Hierarchie hoch genug sein, sprich: genügend Hierarchie-Stufen enthalten muss. In dem Buch von Peter und Hull werden viele Beispiele für Hierarchien in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Unfähigkeit der dort Beschäftigten beschrieben. Seine konkreten Erfahrungen mit Hierarchien hat Peter hauptsächlich aus der kanadischen Schulverwaltung.

Weiterhin werden die Modelle der „geräuschlosen Sublimierung“ und der „seitlichen Arabeske“ beschrieben. Bei erstgenanntem Modell wird eine Beförderung eines als unfähig bekannten Angestellten nur deshalb durchgeführt, weil unter den anderen Mitarbeitern ein Anreiz ausgelöst werden soll, dass jeder auch befördert werden kann. Hierdurch wird eine Stabilisierung der Hierarchie erreicht. Bei Letzterem werden etwa Titel oder Abteilungen ohne Kompetenzen geschaffen, die es vorher nicht gab, um einen unfähigen Mitarbeiter quasi „auszulagern“.[2]

Die Verteilung der Stufen der Inkompetenz stellt Peter anhand der Gaußschen Normalverteilung dar. Es stellt sich damit die Frage, wer in einer solchen Hierarchie die Arbeit leistet. Peter ist der Meinung, dass nicht alle zur gleichen Zeit ihre Stufe der Unfähigkeit erreichen. Durch die Mitarbeiter, die ihre höchste Stufe noch nicht erklommen haben, wird noch etwas geleistet: „Die Arbeit wird von den Mitarbeitern erledigt, die ihre Stufe der Inkompetenz noch nicht erreicht haben.“[1]

Es schließt mit der These, dass man seine Energie vielleicht sinnvoller auf die Vermeidung einer Karriere verwenden sollte.

Wenn ich mir die in diesem Forum zuhauf genannten massenhaften Fehler und Unzulänglichkeiten von Politikern, Wirtschaftslenkern, Verwaltungsschimmeln und Bürohengsten anschaue, dann ist das Peter Prinzip sicher nicht für alle, jedoch für viele eine sehr plausible Erklärung.
Es erklärt den permanenten Niedergang unseres Landes und seiner Gesellschaft und kündigt indirekt an, dass es noch viel schlimmer werden wird...

Mistral
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Mistral » Mi 17. Aug 2016, 08:52

Cornelius Scipio hat geschrieben:Peters These ist, dass jedes Mitglied einer ausreichend komplexen Hierarchie so lange befördert wird, bis es das Maß seiner absoluten Unfähigkeit erreicht hat

Ist dieser Punkt erreicht, wird jedes Mitglied keine anderen Mitglieder in der Hierarchie dulden, die den erreichten Status gefährden könnten. Stattdessen werden minderqualifizierte dafür jedoch gefügige (gelenkige wäre der bessere Ausdruck) Steigbügelhalter bevorzugt, die den Pöstchenhalter in der bestehenden Hierarchie den streng zu verteidigenden Status (mangels Qualifikation und Auftreten) nicht angreifen. Ist dieser Status erreicht, wird Leistung durch Beziehung ersetzt.

Urbadener
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Urbadener » Mo 2. Jan 2017, 15:40

Zum Thema: Wo leben Sie eigentlich? Grüne Polizei-Schelte nach Silvester ist weltfremd!

Frau Peter von den Grüninnen ist ein hervorragendes Beispiel, dass das Peterprinzip funktioniert.
Wie sonst hätte eine derart inkompetente Person so weit aufsteigen können.

Sten
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Sten » Mo 30. Jan 2017, 13:35

Bahnchef Rüdiger Grube ist überraschend zurückgetreten. Das bestätigt die Deutsche Bahn. Der Aufsichtsrat habe am Montag einstimmig der Bitte Grubes entsprochen, seine Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden mit sofortiger Wirkung aufzuheben, teilte das Staatsunternehmen mit.

Grube habe nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa dem Kontrollgremium vorgeworfen, sich nicht an Absprachen gehalten zu haben. Ihm sei zuvor eine Vertragsverlängerung um drei Jahre bis Ende 2020 zugesichert worden, er habe im Gegenzug auf eine Gehaltserhöhung und auf eine Abfindung im Falle eines vorzeitigen Abgangs verzichtet, hieß es aus dem Umfeld des Aufsichtsrats.

In der Aufsichtsratssitzung des Staatskonzerns habe man ihm dann aber doch nur zwei weitere Jahre als Vorstandschef geben wollen, hieß es.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... platz.html

Jetzt kommt der nächste Peter.
LG Sten

MIKE
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon MIKE » Di 9. Apr 2019, 14:31

Und weitere Peter ...
„Kennen Sie das Peter-Prinzip? Das Peter-Prinzip ist nicht nach Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), auch nicht nach dem ehemaligen Minister Hans-Peter Friedrich (CSU) oder nach der ehemaligen Grünen-Chefin Simone Peter benannt. Aber es trifft auf alle drei zu – und zerstört gerade unser Land und unseren Wohlstand.“
09.04.2019, 16:10 | 07:19 Min. | FOCUS Online
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 69861.html

Stella
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Stella » Mi 10. Apr 2019, 07:33

Selbst unseren Kindern wird schon erklärt,
was das Peter Prinzip ist.

https://www.youtube.com/watch?v=2r_u1F3 ... e=youtu.be

Ist das nicht drollig?
Liebe Grüße Stella

MIKE
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon MIKE » Do 9. Mai 2019, 20:04

Wenn unfähige Politiker befördert werden: Das "Peter (Altmaier) Prinzip"
16.04.19 11min 01 sec


„Unsere Politik hat unseren Wohlstand leichtfertig verspielt und historisch einmalige Chancen (Europa, Steuerüberschüsse, Dreiviertel Mehrheit um wichtige Reformen zu verabschieden etc.) verstreichen lassen. Wie konnte es soweit kommen? Negativauslese? Mangel an Alternativen? Nach oben fallen? Wieso haben wir die Politik und die Politiker, die wir haben? Ein Wirtschaftsminister ohne Wirtschaftskompetenz, das selbe gilt für den Gesundheitsminister und das auch Verteidigungsministerium. Wieso haben wir keine Experten in der Politik sondern nur den Rest vom Fest? #Eliteproblem. Hier die Analyse! Bitte teilen Sie das Video mit möglichst vielen!“

Link:
https://www.youtube.com/watch?v=krrr1z32Xv4

Friedrich von Hayek
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Friedrich von Hayek » Fr 10. Mai 2019, 01:11

Sehr gutes Video!!!
Dieses Land wird mindestens eine, eher jedoch zwei Generationen brauchen, um den Niedergang unter der schändlich versagenden Kanzlerin Merkel und ihrer Dilettantenregierungen zu kompensieren, falls das überhaupt jemals zu schaffen ist. Frau Dr. Angela Merkel und ihre Gurkentruppen an Versagerregierungen sind der Untergang dieses Landes. Sie ist mit ihrer geballten Inkompetenz dafür verantwortlich, die Weichen gestellt und den Impuls dafür gegen zu haben, dieses Land von einer der führenden Wirtschaftsnationen dieser Welt in den Status eines Dritte-Welt-Landes zurück zu katapultieren. Und weil sie nach dem Prinzip der "verbrannten Erde" regiert, geht eine monumentale Zerstörung der Gesellschaft bis auf die Grundmauern damit einher.

Man hätte ebenso vier Wasserstoffbomben über Berlin, Hamburg, München und Stuttgart gleichzeitg zünden können, das verheerende Ergebnis dieser weltweit hochüberschätzten Kanzlerin mit ihrem katastrophalen Vernichtungswerk ist kein geringeres. Blamabler kann man auf der Weltbühne nicht scheitern!

Merkel muss weg, sofort!

Friedrich von Hayek
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Friedrich von Hayek » Fr 10. Mai 2019, 01:49

Hier kommt schon der nächste passende Fall zum Thema "Das Peter Prinzip": Bundesfinanzminister Olaf Scholz

Bitte hier auf die Wortwahl achten!!!
Meldung auf http://www.n-tv.de:
1. "Sind die "fetten Jahre" jetzt vorbei?"
2. "124 Milliarden Euro weniger
Steuereinnahmen steigen langsamer"

Hier wird schon wieder Stimmung gemacht, dass der Bürger ja nicht auf die perfide Idee kommen möge eine nachhaltige Steuerreform einzufordern. Gleichzeitig wird schon mal gewarnt, dass in Zukunft keine Ansprüche gestellt zu werden brauchen, da kein Geld da sei, so wird suggeriert. Aber unter "2." sieht man schon den Widerspruch: Die Steuereinnahmen steigen langsamer, sie brechen also nicht weg. Aber sie steigen!

Welche infantile Fantasten arbeiten da im Finanzministerium und was für einen inkompetenten Chef hat dieses Amt, wenn in einer noch nie dagewesenen beispiellosen Ausnahmezeit, wo die Notenbanken die Märkte künstlich mit Geld fluten und eine irrationale Nachfrage schaffen bzw. irrationales Wirtschaftswachstum generieren, erwartet wird, dass sich das, wie an einer vom Lineal gezogenen linearen Linie dynamisch weiter vollzieht. Den Superlativ von extrem sprudelnden Steuereinnahmen kann man nicht toppen und schon gar nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag aufrecht erhalten bzw. in alle Zukunft weiterprojezieren. So eine Einstellung in einem Bundesamt ist vergleichbar mit der idiotischen Erwartungshaltung von einfältigen Greenhorns, die sich als Börsenspekulanten versuchen, weil sie erwarten, dass die Börse eine Einbahnstraße nach oben ist.

Es ist also vollkommen logisch, selbst für Menschen, die sich auch nur mit Grundkenntnissen der Nationalökonomie auskennen, dass es früher oder später zur Rezession kommen muss und auch wird. Nur Flachpfeifen die von tuten und blasen keine Ahnung haben schreiben den Istzustand in alle Zukunft fort. Der Rückgang der Steuereinnahmen heißt lediglich, dass sich die Progression der Steuereinnahmen verlangsamt, wachsen werden diese trotzdem weiter, nur eben nicht mehr so dynamisch.

Dieses Theater dient dazu neue Anspruchssteller bezüglich Steuersubventionierungen oder Steuerreform abzublocken und kalt zu stellen. Da es keine Regierung von Frau Merkel geschafft hat, selbst bei extrem sprudelnden Steuereinnahmen Deutschlands, dessen Staatsverschuldung nennenswert zurück zu führen geschweige denn eine anständige Steuerreform, die dem Wort und Sinn gerecht wird durchzuführen, sehe ich das als Schutzbehauptung, keine Steuerreform durchführen zu müssen. Inzwischen wird sogar schon wieder kolportiert, dass die Abschaffung des Soli vom Tisch sei.

Nebenbei, die geringe einstellige Rückführung von Schulden in Milliarden Euro noch unter Schäuble sind nicht wert erwähnt zu werden bei mindesten 2 Billionen € offenen und weiteren mindesten 3 Billionen verdeckter Schulden durch externe Haushalte und Zahlungsverpflichtungen. Dass Deutschland inzwischen wieder die Maastricht Kriterien erfüllen soll, ist darauf zurückzuführen sowie auf die Inflationierung der letzten Jahre nebst ausgefallener Zinszahlungen für aufgenommenes Geld.

Olaf Scholz trägt den falschen Namen, seine Eltern hätten ihn Peter taufen lassen sollen.

Friedrich von Hayek
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Re: Das PETER PRINZIP

Beitragvon Friedrich von Hayek » Fr 10. Mai 2019, 02:36

Das gleiche Versagen wie auf nationaler Ebene stellt sich auf internationalem Parkett ein.
Rings um die Weltkugel fahren die nationalen Notenbanken ihre Goldreserven drastisch nach oben.
https://www.goldseiten.de/artikel/artic ... redirect=1
Die einzigen Notenbanken, die das anscheinend völlig kalt lässt sind die EZB und die Bundesbank. Anscheinend hat man dort noch nicht begriffen, dass das einzige wahre Geld auf diesem Planeten Gold ist und sein wird. Noch nicht einmal in Zeiten gewaltiger Haushaltsüberschüsse fühlen sich diese ökonomischen Geisterfahrer bemüßigt auch nur geringste Aufstockungen der Goldreserven vorzunehmen, während die Konkurrenz sich das Zeug tonenweise in die Tresore schaufelt.

Peter Draghi und Peter Weidmann lassen grüßen.


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