Kunterbunt - Kurzinfo

MIKE
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Do 14. Mai 2020, 09:22

Auch bei den Amtsärzten in Berlin rumort es
Die Wahrheit hat nicht mehr das Primat

In einem Offenen Brief an Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) haben sich die zwölf Amtsärzte der Bezirke strikt von deren Kurs zur Bewältigung der Coronakrise distanziert. Die Gesundheitsämter seien von zu "geplanten Maßnahmen vorab fachlich-medizinisch in keiner Weise angehört oder eingebunden" worden.
"Die Informationen zum Ampelsystem und zur sogenannten 'Teststrategie' erfuhren wir ausschließlich aus der Presse", heißt es weiter. Anfragen aus der Bevölkerung könnten die Gesundheitsämter deshalb nicht beantworten, das führe zu "Irritationen, Erwartungen und Verunsicherungen".
Die Ärzte fordern eine "fachlich untermauerte Gesamtstrategie", die für die Akzeptanz in der Berliner Bevölkerung notwendig sei. Die Situation sei „schon längst eskaliert“, weil im unmittelbaren Umfeld der Senatorin die Wahrheit nicht mehr das Primat habe. Unter den Ärzten gärt es schon lange, vor allem die mangelnde Kommunikation der Gesundheitsverwaltung wird kritisiert. „Wir werden überhaupt nicht einbezogen“, sagt ein Amtsarzt.
Aus der Sicht der Amtsärzte seien Entscheidungen oft „weder evidenzbasiert, noch irgendwie abgesprochen“. Die Senatsverwaltung für Gesundheit würde sogar versuchen, die Amtsärzte unter Druck zu setzen und einzelne Bezirke gegeneinander auszuspielen.
Einzelne Amtsärzte würden in den dreimal wöchenAtlich stattfindenden Telefonkonferenzen mit der Gesundheitsverwaltung erheblich angegangen. So seien etwa die Bezirke Mitte und Neukölln von der Senatsverwaltung für ihre Teststrecken gelobt worden und andere Bezirke damit bedrängt worden, eigene solcher Orte aufzubauen – dabei seien die Voraussetzungen in den Bezirken sehr unterschiedlich.

Diese Beschwerden zeugen von fehlender Kompetenz der Gesundheitssenatorin. Statt solche Personen von ihren Ämtern zu entbinden, riskiert man ein Tohuwabohu in einem Dienstleistungsbereich, bei dem es gerade in diesen Tagen auf exakte und verlässliche Abläufe ankommt.
Dr. Peter-Michael Diestel, Rechtsanwalt und letzter Minister des Inneren der DDR fragt in diesen Tagen zu Recht: "Wo gibt es bei uns Eliten ? " und stellt resigniert fest: "Es gibt keine."
Sein Kolle Rolf Karpenstein aus Hamburg ergänzt: "Sie agieren wie ein Glückskollegium." Der bekannte Journalist Paul Schreyer pflichtet bei und meint: "Die Transparenz fehlt auf allen Ebenen."

MIKE
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Fr 15. Mai 2020, 04:47

Masken auf - Masken ab
Aus den Handlungsanweisungen des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zum Umgang mit Masken:
„Die Außenseite der gebrauchten Maske ist potentiell erregerhaltig. Um eine Kontaminierung der Hände zu verhindern, sollte diese möglichst nicht berührt werden. ... Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).“
Ein Lehrfilm für den Besuch von Gaststätten wäre sinnvoll.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Fr 15. Mai 2020, 05:30

MIKE hat geschrieben:Nach Absetzen der Maske sollten die Hände unter Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln gründlich gewaschen werden (mindestens 20-30 Sekunden mit Seife).“

Jeden Abend ist ein Vollbad, wenn nicht möglich genügt eine fünfminutige Dusche, mit Sagrotan oder einem gleichwertigen Produkt empfehlenswert.
ACHTUNG: Das Desinfektionsmittel darf nicht in die Kanalisation. Die Entsorgung muss von einem zertifizierten Unternehmen vorgenommen und dokumentiert werden. Zuwiderhandlungen werden mit einem Busgeld bis zu 10 Millionen Euro geahndet.

MIKE
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Fr 15. Mai 2020, 06:37

Vorher aber einen Vertrag mit der Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner abschließen!

Urbadener hat geschrieben:Jeden Abend ist ein Vollbad, wenn nicht möglich genügt eine fünfminutige Dusche, mit Sagrotan oder einem gleichwertigen Produkt empfehlenswert.


Die „Gesellschaft deutscher Friedhofsgärtner“ wirbt nämlich mit „Pressetext April/Mai 2020“ „Blühende Gräber – ein Fest für Insekten“.

Mistral
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Mistral » Fr 15. Mai 2020, 11:14

Wasser predigen und Sekt schlürfen, unser Bundespräsident macht es vor.

https://youtu.be/-1iNDwG2gF0

Wer es nicht glaubt, hier die Langversion https://youtu.be/fd2ZuyleiGg

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Fr 15. Mai 2020, 12:48

Das ist keine Satire

"Mitarbeiter und andere Personen halten zwei Meter Distanz zueinander. Für Arbeiten mit unvermeidbarer Distanz von unter zwei Metern sollen die Mitarbeitenden durch Verkürzung der Kontaktdauer unter Durchführung angemessener Schutzmaßnahmen möglichst minimal exponiert sein.
Zwischen den Gästegrippen muss nach vorne und seitlich Schulter zu Schulter ein Abstand von zwei Metern und nach hinten Rücken zu Rücken ein zwei Meter Abstand von Tischkante zu Tischkante eingehalten werden.
Befindet sich eine Trennwand zwischen den Gästegruppen, entfällt der Mindestabstand.
Trennwände zur Abtrennung von Tischen erfüllen folgende Auflagen, wenn die Tische weniger als zwei Meter voneinander entfernt sind: Die obere Kante der Trennwand befindet sich gemessen ab Boden in einer Höhe von 1,5 Metern und mindestens 70 Zentimetern über der Tischkante, Die untere Kante der Trennwand befindet sich zwischen dem Boden und der Tischhöhe des tiefer gelegenen Tisches, den die Trennwand trennt oder liegt auf der Tischplatte auf. Die Trennwand reicht in der Horizontalen auf beiden Seiten des Tisches 50 Zentimeter über die Tischkante hinaus und schließt direkt
an einer Wand ab. Es sind grundsätzlich alle Materialien zugelassen, so lange Schutz vor einer Tröpfcheninfektion durch die Materialwahl nicht negativ beeinträchtigt wird (z.B. Metalle, Kunststoffe, Acrylglas, Holz, Karton, Gardinen, Stoffvorhänge) ... ."
Diese Regelung gilt in der Schweiz.

Noch nicht klar ist wie das beim Tennisspiel geregelt wird. Handdesinfektion nach dem Aufwerfen des Filzballes beim Service?
Nicht klar ist, ob beim Fußball der Einwurf der Ball mit der Hand eingeworfen werden darf.
Beim Handball sucht man nach einer Lösung. Auf die Hände ganz verzichten oder nach jedem Wurf den Ball desinfizieren. ...

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Fr 15. Mai 2020, 12:48

Das ist keine Satire

"Mitarbeiter und andere Personen halten zwei Meter Distanz zueinander. Für Arbeiten mit unvermeidbarer Distanz von unter zwei Metern sollen die Mitarbeitenden durch Verkürzung der Kontaktdauer unter Durchführung angemessener Schutzmaßnahmen möglichst minimal exponiert sein.
Zwischen den Gästegrippen muss nach vorne und seitlich Schulter zu Schulter ein Abstand von zwei Metern und nach hinten Rücken zu Rücken ein zwei Meter Abstand von Tischkante zu Tischkante eingehalten werden.
Befindet sich eine Trennwand zwischen den Gästegruppen, entfällt der Mindestabstand.
Trennwände zur Abtrennung von Tischen erfüllen folgende Auflagen, wenn die Tische weniger als zwei Meter voneinander entfernt sind: Die obere Kante der Trennwand befindet sich gemessen ab Boden in einer Höhe von 1,5 Metern und mindestens 70 Zentimetern über der Tischkante, Die untere Kante der Trennwand befindet sich zwischen dem Boden und der Tischhöhe des tiefer gelegenen Tisches, den die Trennwand trennt oder liegt auf der Tischplatte auf. Die Trennwand reicht in der Horizontalen auf beiden Seiten des Tisches 50 Zentimeter über die Tischkante hinaus und schließt direkt
an einer Wand ab. Es sind grundsätzlich alle Materialien zugelassen, so lange Schutz vor einer Tröpfcheninfektion durch die Materialwahl nicht negativ beeinträchtigt wird (z.B. Metalle, Kunststoffe, Acrylglas, Holz, Karton, Gardinen, Stoffvorhänge) ... ."
Diese Regelung gilt in der Schweiz.

Noch nicht klar ist wie das beim Tennisspiel geregelt wird. Handdesinfektion nach dem Aufwerfen des Filzballes beim Service?
Nicht klar ist, ob beim Fußball der Einwurf der Ball mit der Hand eingeworfen werden darf.
Beim Handball sucht man nach einer Lösung. Auf die Hände ganz verzichten oder nach jedem Wurf den Ball desinfizieren. ...

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Sa 16. Mai 2020, 07:25

Wer es bis jetzt noch nicht über die Wupper geschafft hat, den packt es in den nächsten Monaten, wenn es so bleibt wie es ist.
Alle Rentner können sich immer noch ganz ruhig zurück lehnen. Die Renten sind sicher! Wie lange noch? Darüber will ich nicht spekulieren, ich weiß nur, jedes Glas bleibt leer wenn nicht nachgefüllt wird. Wann unser Rentensystem am Ende ist, ist daher nur eine Frage der Zeit.
Egal ob Industrie, Handel oder Dienstleistung, mit halben Umsatz kann keine Firma lange überleben, auch unsere Sozialkassen nicht.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » So 17. Mai 2020, 18:59

[size=150]Kriminelle Energien, wohin man schaut[/size
Mehr gefälschte Arzneimittel: Kriminelle nutzen Corona-Krise aus
Der Wirkstoff Chloroquin, der gegen Malaria und rheumatoide Arthritis verwendet wird, hilft möglicherweise auch gegen Covid-19. Das hat die weltweite Nachfrage sprunghaft ansteigen lassen und Arzneimittelfälscher angelockt. Fünf Präparate aus Kamerun und der Demokratischen Republik Kongo wurden von Pharmazeuten der Universität Tübingen untersucht: Sie waren wirkungslos bis gefährlich.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Mo 18. Mai 2020, 21:12

Jetzt wird es pervers

Um schneller zum Normalbetrieb zurückkehren zu können, bietet das Gymnasium Carolinum in Neustrelitz in Mecklenburg-Vorpommern seinen Schülern freiwillige Corona-Tests an. Wer nicht infiziert ist, den kennzeichnet ein grüner Punkt – und gelten für ihn andere Regeln als für Schüler, die sich nicht testen lassen. Der Schulleiter Henry Tesch, der bis 2011 auch mecklenburgischer Bildungsminister war, erklärt sogar in Videobotschaften den Corona-Status-quo.
Eine Maßnahme des Gymnasiums zur Eindämmung der Virus-Pandemie macht jetzt allerdings Schlagzeilen. Denn die Schule testet in Kooperation mit dem Rostocker Biotech-Unternehmen Centogene, das für die Kosten aufkommt, jeden Schüler zweimal die Woche auf das neuartige Coronavirus – sofern er oder sie zustimmt.
„Das angewandte Verfahren weist das RNA-Erbgut von Sars-CoV-2 Viren in Rachenschleimhautabstrichen nach und beruht auf dem publizierten Verfahren von Prof. Drosten“, erklärt der Schulleiter in einem Infobrief.
Die Schüler müssen sich dafür bei der Diagnostik-Firma aus Rostock registrieren, den Abstrich aus dem Rachen entnehmen sie an der vor der Schule eingerichteten Teststation selbst. Wer ein negatives Testergebnis erhält, also nachweislich nicht infiziert ist, und das jeden Montag und Freitag aufs Neue, erhält einen grünen Punkt auf sein Namensschild und Sondergenehmigungen, wie Schulleiter Tesch der „FAZ“ sagte. Nicht-Infizierte dürfen sich demnach frei auf dem Schulgelände bewegen sowie eine „Fast Lane“ nutzen, um in ihr Klassenzimmer zu gelangen.


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