Kunterbunt - Kurzinfo

Urbadener
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Di 12. Mai 2020, 07:46

DIE RUSSEN SIND SCHULD!

https://youtu.be/AQI6Y4D8f0I

Köstliche Aufarbeitung der jetzigen Corona-Situation.
Bisherige Aktivisten werden zu Reaktionären und Antisemiten!

MIKE
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Di 12. Mai 2020, 10:47

Aufwachen lohnt sich

Herman&Popp , Bombe im Innenministerium
11.05 2020 01:06.15
„Der größte Störfall in der Bundesrepublik Deutschland“
„Deutschland hat sein Watergate“
https://www.youtube.com/watch?v=luJS3ZRqvSE


KenFM am Set: 7. Mahnwache für das Grundgesetz von Querdenken-711 am 9.5.2020 in Stuttgart

Kein Weg ist zu weit – Bürgerinnen und Bürger kommen zu Wort – Wirrköpfe vergeblich gesucht
11.05.2020 19:14
https://www.youtube.com/watch?v=HKOaDtppqSU

Gesicht zeigen!
K
en Jebsen bringt sein letztes „Corona-Flüstervideo“
11.05.2020 45:18
https://www.youtube.com/watch?v=j73pXNklhFc


Friedliche Evolution, kenfm
Irgendwann werden uns die Viren abräumen, weil wir unnatürlich sind und uns gegen die Natur bewegen.“
„Das Gefährlichste für die Elite ist, wenn jemand frei denkt.“
„Jeder bekommt eine Kreditkarte. Sie ist gedeckt. Was würdest du damit machen?“
„Wer Lockdown machen kann, kann auch mal Gartendown machen.“
„Die da oben: … Plötzlich merken sie, dass sie immer wieder neue Probleme erfinden müssen, dass sie oben bleiben. Aber sie lösen keine Probleme…“
„Wer hat ein Interesse an Krankheit?“
11.05.2020 45:18
https://www.youtube.com/watch?v=H40a-hPB4zI

MIKE
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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Di 12. Mai 2020, 23:07

Das Corona-Papier: Wissenschaftler korrigieren Seehofer

Zitat:
"Die
an der Erstellung des Corona-Papiers beteiligten Ärzte und Wissenschaftler nahmen die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai verwundert zur Kenntnis. Dort schlägt man offenbar bewusst ihre Expertise aus. Jetzt fordern sie das BMI auf, die dort angeblich getätigten Risiko-Abwägungen transparent vorzulegen. Achgut.com dokumentiert ihr Schreiben und im Anhang die auf Basis ihrer beratenden Tätigkeit von dem BMI-Mitarbeiter erstellte Analyse.

Gemeinsame Pressemitteilung der externen Experten des Corona-Papiers aus dem Bundesministerium des Innern
11.05.2020

Mit Verwunderung nehmen wir, die an der Erstellung des besagten Corona-Papiers beratend beteiligten Ärzte und Wissenschaftler/Wissenschaftlerinnen, die Pressemitteilung des Bundesministeriums des Innern (BMI) vom 10. Mai:

„Mitarbeiter des BMI verbreitet Privatmeinung zum Corona-Krisenmanagement Ausarbeitung erfolgte außerhalb der Zuständigkeit sowie ohne Auftrag und Autorisierung“

zur Kenntnis. Das Ministerium schreibt in dieser Pressemitteilung: „Die Ausarbeitung erfolgte nach bisheriger Kenntnis auch unter Beteiligung Dritter, außerhalb des BMI.“ Wir gehen davon aus, dass mit Dritter wir, die Unterzeichnenden, gemeint sind.

Dazu nehmen wir wie folgt Stellung.

Wir setzen voraus, dass das BMI ein großes Interesse daran hat, dass seine Spezialisten, denen die überaus wichtige Aufgabe anvertraut ist, krisenhafte Entwicklungen zu erkennen und durch rechtzeitiges Warnen Schaden von Deutschland abzuwenden, sowohl mit konkretem Auftrag handeln als auch in Eigeninitiative tätig werden. Der entsprechende Mitarbeiter des BMI hat sich bei der Erstellung der Risikoanalyse zur Einschätzung der medizinischen Kollateralschäden durch die „Corona-Maßnahmen“ im Wege einer fachlichen Anfrage an uns gewandt.

Getragen von der Verantwortung, unterstützten wir den engagierten BMI Mitarbeiter bei der Prüfung dieser essentiellen Frage nach bestem Wissen und Gewissen, neben unserer eigentlichen beruflichen Tätigkeit. Renommierte Kollegen und Kolleginnen, allesamt hervorragende Vertreter ihres Fachs, nahmen zu konkreten Fragen auf der Basis der angefragten Expertise sachlich Stellung. Daraus resultierte eine erste umfangreiche Einschätzung der bereits eingetretenen sowie der drohenden medizinischen Schäden, einschließlich zu erwartender Todesfälle.

Der BMI Mitarbeiter hat anhand unserer Arbeit eine Einschätzung vorgenommen und das Ergebnis an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Sie finden das betreffende Dokument im Anhang dieser Pressemitteilung. Dass dies aufgrund der Kürze der Zeit nur der Anfang einer noch umfangreicheren Prüfung sein kann, steht außer Frage. Aber unsere Analyse bietet unseres Erachtens eine gute Ausgangslage für das BMI und die Innenministerien der Länder, den möglichen Nutzen der Schutzmaßnahmen gegenüber dem dadurch verursachten Schaden gut abzuwägen. Unserer Auffassung nach müssten die adressierten Fachbeamten aufgrund dieses Papiers eine sofortige Neubewertung der Schutzmaßnahmen einleiten, für die wir ebenfalls unseren Rat anbieten.

In der Pressemitteilung gibt das BMI deutlich zu erkennen, dass es diese Analyse jedoch nicht berücksichtigen wird. Es ist für uns nicht nachvollziehbar, dass das zuständige Bundesministerium eine derart wichtige Einschätzung auf dem Boden umfassender fachlicher Expertise ignorieren möchte. Aufgrund des Ernstes der Lage muss es darum gehen, sich mit den vorliegenden Sachargumenten auseinanderzusetzten – unabhängig von der Entstehungsgeschichte.

Deshalb fragen wir:

Wieso hat das BMI das Ansinnen des Mitarbeiters nicht unterstützt und wieso bezieht das BMI die nun vorliegende umfangreiche Analyse auf dem Boden fachlich hochwertiger externer Expertise nicht bei seiner Einschätzung bezgl. des Verhältnisses von Nutzen und Schaden der Corona-Schutzmaßnahmen ein?
Das BMI schreibt weiter in seiner Pressemitteilung:

„Die Bundesregierung hat in Folge der Corona-Infektionsgefahren zum Schutz der Bevölkerung Maßnahmen ergriffen. Diese werden innerhalb der Bundesregierung fortlaufend abgewogen und regelmäßig mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder abgestimmt.“

Wir bitten das BMI:

uns zeitnah mitzuteilen, wie genau diese Abwägung stattfindet. Wir bitten dies anhand von Daten, Fakten und Quellen nachzuweisen. Gerne würden wir dies mit unserer Analyse vergleichen. Angesichts der aktuell teilweise katastrophalen Patientenversorgung wären wir beruhigt, wenn diese Analyse zu einer anderen Einschätzung führt als der unsrigen, was uns derzeit jedoch schwer vorstellbar erscheint.
Des Weiteren schreibt das BMI:

„Das Infektionsgeschehen in Deutschland ist im internationalen Vergleich bislang eher niedrig. Die ergriffenen Maßnahmen wirken.“

In Übereinstimmung mit der internationalen Fachliteratur teilen wir diese Feststellung bzgl. der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen nur bedingt. Wir bitten das BMI deshalb im Sinne der Transparenz:

die Quellen offenzulegen, nach denen es zu dieser Feststellung kommt.
Fazit:

Insgesamt haben wir auf Anfrage eines couragierten Mitarbeiters des BMI die vielfältigen und schweren unerwünschten Wirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen im medizinischen Bereich aufgezeigt und diese sind gravierend. Für uns ergibt sich aus dem gesamten Vorgang der Eindruck, dass nach einer sicher schwierigen Anfangsphase der Epidemie nun die Risiken nicht im notwendigen Maß und insbesondere nicht in einer umfassenden Risikobetrachtung bedacht worden sind. Bezüglich der Berichterstattung zu diesem Vorgang bitten wir darum, die inhaltliche Wertigkeit unserer Analyse in das Zentrum zu stellen, und über uns, in Amt und Person, der ernsten Situation angemessen zu berichten. Die durch das Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelöste Erkrankung Covid-19 verläuft für viele Menschen der bekannten Risikogruppen schwerwiegend. Wie für jede schwere Infektionserkrankung gilt es, für die Patienten die beste Behandlung zu finden und Infektionswege zu unterbinden. Aber therapeutische und präventive Maßnahmen dürfen niemals schädlicher sein als die Erkrankung selbst. Ziel muss es sein, die Risikogruppen zu schützen, ohne die medizinische Versorgung und die Gesundheit der Gesamtbevölkerung zu gefährden, so wie es gerade leider geschieht. Wir in Wissenschaft und Praxis sowie sehr viele Kolleginnen und Kollegen erleben täglich die Folgeschäden der Corona-Schutzmaßnahmen an unseren Patienten. Wir fordern deshalb das Bundesministerium des Innern auf, zu unserer Pressemitteilung Stellung zu nehmen und hoffen auf eine sachdienliche Diskussion, die hinsichtlich der Maßnahmen zur bestmöglichen Lösung für die gesamte Bevölkerung führt.



Gezeichnet:

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, Universitätsprofessor für Medizinische Mikrobiologie (im Ruhestand) Universität Mainz

Dr. med. Gunter Frank, Arzt für Allgemeinmedizin, Mitglied der ständigen Leitlinienkommission der Deutschen Gesellschaft für Familienmedizin und Allgemeinmedizin (DEGAM), Heidelberg

Prof. Dr. phil. Dr. rer. pol. Dipl.-Soz. Dr. Gunnar Heinsohn, Emeritus der Sozialwissenschaften der Universität Bremen

Prof. Dr. Stefan W. Hockertz, tpi consult GmbH, ehem. Direktor des Instituts für Experimentelle Pharmakologie und Toxikologie am Universitätskrankenhaus Eppendorf

Prof. Dr. Dr. rer. nat. (USA) Andreas S. Lübbe, Ärztlicher Direktor des MZG-Westfalen, Chefarzt Cecilien-Klinik

Prof. Dr. Karina Reiß, Department of Dermatology and Allergology University Hospital Schleswig-Holstein

Prof. Dr. Peter Schirmacher, Professor der Pathologie, Heidelberg, Mitglied der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen, Stellv. Curriculumsdirektor der Medizinischen Universität Wien, Abteilung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin.

Dr. med. Til Uebel, Niedergelassener Hausarzt, Facharzt für Allgemeinmedizin, Diabetologie, Notfallmedizin, Lehrarzt des Institutes für Allgemeinmedizin der Universität Würzburg, akademische Lehrpraxis der Universität Heidelberg

Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach, Prof. Med. Universität Poznan, Abt. Pädiatrische Gastroenterologie, Gastprof. Universität Witten-Herdecke, Abt. Psychologie 4

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Mi 13. Mai 2020, 07:46

Welche „Triage“ ist besser?
Zu Beginn der Pandemie diskutierten wir, ob es auch bei uns eine Triage geben könnte wie in Italien und Frankreich.
Nun stellt sich heraus, dass man in Deutschland auch nicht aufschiebbare Behandlungen anderer Krankheiten einfach zugunsten dem Freischaufeln von Kapazitäten für die Corona-Infektion abgesagt hat. Findige Patienten suchten sich in Hunderten von Kilometern entfernte aufnahmebereite Kliniken, um zum Beispiel lebensnotwendige Bestrahlungen oder Chemos zu erhalten. Im Prinzip war diese Maßnahme der Entscheidungsträger eine vorgezogene „blinde“ Triage, um demonstrieren zu können, dass Deutschland im Gegensatz zu anderen Staaten genug Bettenkapazität bereitstellen kann.

Experten en masse
In Deutschland gibt es offenbar zu viele „externe Experten“. Ob sie wirklich alle etwas zur Sache beitragen können, mag bezweifelt werden. Dies aber hätten die Medien. vor allem aber die auch die ÖR eruieren können, was sie tunlichst vermieden haben. Demokratie lebt von Transparenz, von Argument und Gegenargument. Die Chance ist vertan und warum sie vertan ist, darüber darf der Bürger jetzt rätseln.
Immer, wenn etwas verhindert wird, was man eigentlich als selbstverständlich betrachtet, bekommt die Sache ein „Geschmäckle“ und wenn man als Sahnehäubchen den Kritikern noch „Verwirrtheit“ und „Rechtslastigkeit“ anhängt, erst recht.

Überzogene Zwangsmaßnahmen
Werden dann erkennbar staatliche Zwangsmaßnahmen überzogen, wie es im Augenblick der Fall ist, kommt es zur Spaltung und möglicherweise zu Gewaltausbrüchen, auch zu Fehlverhalten wie bei dem Beamten des BMI, der selbstverständlich auch andere Möglichkeiten – wenn auch eingeschränkt – gehabt hätte, wenn er glaubt, dass „Gefahr im Verzug“ ist.

Ärzte müssen mehr Verantwortung tragen und Umsicht walten lassen
Wir haben rund 90.000 Ärzte und nicht jeder von ihnen ist ein Experte für Viruserkrankungen und Epidemiologie. Der Zusammenhalt und die Organisationskraft bei Missständen ist jedoch praktisch gleich Null. Auch war kaum eine Arztpraxis auf ein größeres Infektionsereignis vorbereitet, genauso wenig wie die Regierung und die Krankenhäuser selbst.

Heisse Prävention muss jetzt beginnen
Es macht deshalb wenig Sinn, das Verfahren, das weltweit fast überall gleich abläuft, im Nachhinein zu kritisieren. Es gibt keine Rechtfertigung für das Laissez faire bei der Prävention und es bleibt zu hoffen, dass alle Menschen, die es mit der Demokratie ernst meinen und nun Erfahrungen sammeln konnten, sich Gedanken darüber machen, wie man so ein Desaster in Zukunft verhindert. Die Durchsetzung einer Impfpflicht ist keine Lösung.
Die neun Mediziner verschiedener Disziplinen sowie ein Sozialwissenschaftler, die heute im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen, kommen bei ihren Einschätzungen zu dem Schluss, dass die „therapeutischen und präventiven Maßnahmen niemals schädlicher sein dürfen als die Erkrankung selbst“ (Dr. Gunter Frank). Dieser Grundsatz ist richtig und ein guter Ansatz, von allen Behörden und insbesondere auch von den Politikern mehr Transparenz und Umsichtigkeit einzufordern. Die Hinterzimmerpolitik und der Lobbyismus müssen ein Ende haben. Manche Polizeibeamten, die über die Stränge schlagen, weil zum Beispiel eine Person eine Ausgabe des Grundgesetzes verbotenerweise in der Hand hält, sollten wirklich einmal ihre Uniform ausziehen und sich dann fragen, wer sie jetzt sind und was sie überhaupt verteidigen.
Die Personen, die dem BMI-Beamten für das Corona-Papier zugearbeitet haben, sollten sich für eine heisse Prävention als treibende Kräfte zur Verfügung stellen, voran Dr. Frank, der als Privatarzt schon mehrfach kritisch auch zu anderen Themen geäußert hat.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Mi 13. Mai 2020, 10:28

MIKE hat geschrieben:Die Hinterzimmerpolitik und der Lobbyismus müssen ein Ende haben.

Das wäre der richtige Anfang, allerdings gilt immer noch der Grundsatz: Wer die Musik bezahlt bestimmt was gespielt wird.
Wenn ein angestellter Boss eines Konzerns mit einem angestellten Politiker "verhandelt", steht nie das Allgemeinwohl zur Debatte, auch wenn öffentlich geäußert wird: Eine Abwrakprämie sollte es für alle Branchen geben.
Ich kann mich noch sehr gut an die markigen Worte nach der Lehman-Pleite erinnern. Was wurde davon umgesetzt?

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Mi 13. Mai 2020, 11:07

Urbadener hat geschrieben:
MIKE hat geschrieben:Die Hinterzimmerpolitik und der Lobbyismus müssen ein Ende haben.

Das wäre der richtige Anfang, allerdings gilt immer noch der Grundsatz: Wer die Musik bezahlt bestimmt was gespielt wird.
Wenn ein angestellter Boss eines Konzerns mit einem angestellten Politiker "verhandelt", steht nie das Allgemeinwohl zur Debatte, auch wenn öffentlich geäußert wird: Eine Abwrakprämie sollte es für alle Branchen geben.
Ich kann mich noch sehr gut an die markigen Worte nach der Lehman-Pleite erinnern. Was wurde davon umgesetzt?


Dann muss das "Allgemeinwohl" mal eine Woche geschlossen zu Hause bleiben*- von mir aus auch vier Wochen-. Mal sehen, ob dann jemand aufwacht.
*Vorschlag von Ken Ebsen

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Mi 13. Mai 2020, 21:13

Das Volk wird offensichtlich zusehends ungehorsam
Das ist vollkommen unverständlich, denn wenn Merkel etwas sagt, dann sagt sie das, weil sie es sagt und weil es dir gut tut. Basta.
In einem kurzen Statement hat sie sich am Montagnachmittag an die Bürger gewandt. Sie rief erneut dazu auf, sich an die Abstandsgebote zu halten: „Wir sind in einer neuen Phase der Pandemie.“
Und, dass es „jetzt notwendig sein wird, dass wir bei all den Lockerung auch wirklich Sicherheit haben, dass die Menschen sich an die Grundgebote halten: also Abstand halten, Mund- mit Nasenschutz tragen, aufeinander Rücksicht nehmen. Das ist ganz wichtig.“
Die Kanzlerin betonte zum wiederholten Male, wie zentral diese Grundlagen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland seien.
Da muss Oberregierungsrat Stefan Kohn wohl etwas falsch verstanden oder schlechte Berater gehabt haben.
Genaueres lässt sich derzeit nicht sagen. Das ist schließlich eine "personalwirtschaftliche Angelegenheit", so der Sprecher des Bundesinnenministers und darüber spricht das Ministerium nicht.
Aber vielleicht antwortet dann das Ministerium auf die Fragen der Experten.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Do 14. Mai 2020, 06:35

MIKE hat geschrieben:Abstand halten, Mund- mit Nasenschutz tragen, aufeinander Rücksicht nehmen. Das ist ganz wichtig.“

Abstand und Mund halten, wäre besser formuliert.
Abstand halten, damit jegliche Kommunikation unterbunden ist und über die Sauerei nicht geredet werden kann.
Mund halten, damit auf die Widersprüche der Politik nicht hingewiesen werden kann.
Was das Volk wissen muss und glauben soll, steht in den Zeitungen und wird im Fernsehen jeden Tag mehrfach wiederholt.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon MIKE » Do 14. Mai 2020, 06:46

Pflegekräfte zeigen sich enttäuscht
Das überarbeitete Infektionsschutzgesetz, das dem Bundestag heute zum Beschluss vorliegt, sieht u. a. neue Meldepflichten vor, eine bessere Ausstattung für die Gesundheitsämter sowie eine Ausweitung der Tests und einen Bonus für Pflegekräfte in Höhe von 1.000 Euro. Spiegel

Kontrovers ist die geplante Finanzierung der Massentests. Gesetzliche und Private Krankenversicherung sprechen sich für Steuermittel aus. Ärzteblatt

Ebenfalls umstritten ist die Finanzierung des Bonus für Altenpfleger. Auch hier sollen die Kassen einspringen und später einen Zuschuss vom Bund bekommen. Die Länder können die Prämie auf 1.500 Euro aufstocken. Die Signale sind allerdings zurückhaltend. Die Pflegekräfte zeigen sich enttäuscht. FAZ (€) Vielen ginge es nicht nur ums Geld, sondern auch um genügend Personal und verlässliche Dienstpläne, kommentiert die FAZ.

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Re: Kunterbunt - Kurzinfo

Beitragvon Urbadener » Do 14. Mai 2020, 06:58

MIKE hat geschrieben:Vielen ginge es nicht nur ums Geld, sondern auch um genügend Personal und verlässliche Dienstpläne

Wie passt denn das zusammen?

Zehn Prozent der Klinikärzte sind in Kurzarbeit
Abgesagte Operationen und Behandlungen in Krankenhäusern und Rehakliniken, den Praxen aus Angst vor Ansteckung fernbleibende Patienten: Die Corona-Pandemie zwingt auch viele angestellte Ärzte in Kurzarbeit.

Das geht aus einer Ad-hoc-Umfrage unter Mitgliedern des Marburger Bundes (MB) hervor, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt worden ist. Teilgenommen haben daran rund 8700 Ärzte aus Krankenhäusern, Reha-Kliniken und dem ambulanten Sektor. Die Befragung fand zwischen dem 29. April und dem 10. Mai statt.
https://www.aerztezeitung.de/Wirtschaft ... 09420.html


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