Vom Hightech-Land zurück zum Bollerwagen

Friedrich von Hayek
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Vom Hightech-Land zurück zum Bollerwagen

Beitragvon Friedrich von Hayek » So 9. Dez 2018, 00:02

Die CDU hat eine neue Chefin. Natürlich die enge Merkel-Vertraute Annegret Kramp-Karrenbauer.

Diese Kulturnation hat einen sensationellen Aufstieg hinter sich. Vom Land der Dichter und Denker zur Hightech Nation.

Von Fahrradbauer Freiherr von Drais über
die Autobauer Benz und Daimler, weiter zu
dem Flugschiffbauer Zeppelin und
dem U-Boot-Bauer Bauer bis hin
zum Motorenbauer Rudolf Diesel,
doch dann der jähe Absturz
zu Kramp-Karrenbauer.

Vom autonomen Auto zum hinterhergezogenen Leiterwagen.
Merkel 2.0 ist inthronisiert, der Spuk hat kein Ende, er geht weiter.

Stella
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Re: Vom Hightech-Land zurück zum Bollerwagen

Beitragvon Stella » Di 11. Dez 2018, 19:34

Mir hat keiner der Kandidaten gefallen.
Darum ist es mir auch egal wer die Wahl gewonnen hat.
Es wird so wie bisher weiter gehen, nach der Wahl sind alle Versprechungen vergessen.
Das gilt für alle Parteien und war schon immer so, egal ob Merz, Spahn oder AKK jetzt der
CDU vorstehen. Von unseren Abgeordneten hören wir ja auch nichts bis zur nächsten Wahl.
Ich frage mich immer wieder, warum ich noch wählen gehe. Nützt ja sowieso nichts.
Liebe Grüße Stella

Mistral
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Re: Vom Hightech-Land zurück zum Bollerwagen

Beitragvon Mistral » Sa 30. Nov 2019, 14:26

Alle die nicht wissen was ein Bollerwagen ist, können in 30 Minuten ihre Wissenslücke schließen:

Landwirtschaft in den dreißiger Jahren.
https://youtu.be/CCzVDsQORBo

Viele der im Video zu sehenden Arbeiten wurden auch in den fünfziger Jahren noch so erledigt.
Übrigens, Fitnessstudios gab es damals noch nicht.

Friedrich von Hayek
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Re: Vom Hightech-Land zurück zum Bollerwagen

Beitragvon Friedrich von Hayek » Sa 30. Nov 2019, 23:15

Als gäbe es nicht schon genügend gruselige Desasters im "High-Tech-Land" Deutschland. Um nur drei zu nennen:

Der völlig verunglückte Flughafen BER.

Der vollkommen unzulängliche Tiefbahnhof Stuttgart 21 mit geradezu explodierenden Kosten auf ein Vielfaches. Dabei sind viel zu schmale, kurze abfallende Bahnsteige, zu wenige Gleise und unzureichende Brandschutzmaßnahmen noch gar nicht genannt.

Das neueste Gruselbaby ist der neue Bahntunnel unter Rastatt. Soeben kritisiert sich mutmaßlich heraus, dass die Ein- und Ausfahrtsrampen an den Tunnelenden viel zu steil geplant und gebaut wurden. Konsequenz: Gerade die langen und schweren Güterzüge können den Tunnel gerade nicht benutzen. Genau diese also, bei denen es am meisten Sinn gemacht hätte. Immerhin macht dieses Segment rund 1/3 der Güterzüge aus. Sämtliche Anlieger, die einer Verbesserung ihrer Situation in greifbarer Nähe wähnten. Für sie ist es, gerade wegen der Vielzahl von Belastungen während der Bauarbeiten eine maßlose Enttäuschung. Erneut Pfusch am Bau.

Da kommt doch tatsächlich vor einigen Tagen ein wild entschlossener Amerikaner nach Brandenburg, um dort die europäische Teslafabrik zu bauen. Er ist dabei voll des Lobes für das deutsche Ingenieurswesen und überschlägt sich förmlich mit Lobhudelei, dass einem berechtigte Zweifel aufkommen, ob dieser Mann im Hier und Jetzt lebt oder dauerhaft unter Drogen steht. Oder sind es die Unsummen an Staatsgelder und Subventionen, die ihm eingeschenkt werden, dass er fast daran ertrinken muss?

Es könnte ein böses Erwachen für ihn geben, wenn man auf die deutsche Ingenieurskunst vertraut. Denn die hat ihre besten Zeiten auch schon lange hinter sich.


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