E-Autos ein Flop

Arminius
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Arminius » So 14. Jul 2019, 23:57

Ist unsere Welt reif für E-Autos und sind E-Autos reif für einen Masseneinsatz?

Als großer Wurf wird die E-Automobilisierung der ganzen Welt hingestellt. Doch sind wir reif für die flächendeckende Einführung, reicht unsere Infrastruktur dafür aus? Hinkt der Transport auf den Stromautobahnen von Norden nach Süden nicht gewaltig hinter dem Zeitplan her? Weißt die Anzahl und Verbreitung an Stromtankstellen nicht noch große weiße Flächen aus? Tragen E-Autos, bevor sie den ersten Kilometer fahren, nicht eine riesige CO²-Hypothek mit sich, nach der sie sich umweltökonomisch erst nach vielen zigtausend Kilometern amortisieren? Wird nicht Raubbau an Urwäldern in der 3. Welt begangen, um an die seltenen Baustoffe der Batterien zu kommen. Werden nicht korrupte Regime geschmiert, um die Lizenzen für deren Abbau zu sichern.

Wie sicher sind E-Autos, wenn sie Feuer fangen, einerseits für dessen Insassen andererseits für die Umwelt? Hat nicht die Feuerwehr erhebliche Probleme in Brand geratene E-Autos zu löschen, weil deren Batterien kaum löschbar sind? Brauchen unsere Feuerwehren dann spezielle Wassertank-Lastzüge, den Wassernachschub auf der Autobahn oder Bundes- und Landstraßen zu sichern? Sind unsere Parkhäuser auf solcherlei Brandfälle vorbereitet? Werden die Bauvorschriften für Tiefgaragen in absehbarer Zeit zu Gunsten von mehr Sicherheit geändert? Brauchen Tiefgaragen dann nicht viel mehr Platz und lichte Höhe, um Wasserwannen für Autokarosserien zu positionieren, damit die Brandherde dauerhaft abkühlen und die Feuer gelöscht bleiben? Um wie viel verteuert sich dadurch das Bauen?

Muss ich künftig immer befürchten, dass ich mein in einer öffentlichen Garage geparktes konventionelles Auto, beim Brand eines E-Autos, als Totalverlust abschreiben muss? Kann man guten Gewissens verantworten mit einem E-Auto in eine Tiefgarage zu fahren? Man erinnere sich noch an die ungerechtfertigten Diskriminierungen der Besitzer von Erdgasautos bei der Benutzung von Tiefgaragen, nur weil Flüssiggas (LPG) betrieben Wagen eine Gefahr darstellten in Tiefgaragen.

Mit E-Bikes und E-Scootern potenzieren sich die Brandgefahren in Mehrfamilienhäusern sogar noch. In Zeiten einer immer unsicherer werdenden Grundlastversorgung in Deutschland durch Wegfall von Atom- und Kohlestrom, erscheint es zumindest als töricht ein vom Zusammbruch bedrohtes Stromnetz mit Millionen Fahrzeugen zu überlasten. Ich hege da die größten Zweifel.

Sten
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Sten » Mi 31. Jul 2019, 04:48

Tesla brennt in Ratingen komplett ab: Wie sicher sind Elektroauto-Akkus?

US-Anwalt verklagt Tesla nach tödlichem Unfall

Wegen dieses Unfalls wurde Tesla im Januar 2019 von den Hinterbliebenen der beiden Opfer verklagt. Der brisante Vorwurf: Rechtsanwalt Philip Corboy von der Kanzlei Corboy & Demetrioaus Chicago, die den Prozess führt, hält die Akkutechnik der Elektro-Limousine für unsicher.

In der Anklageschrift steht: „Die Batterien des Fahrzeuges waren inhärent instabil und nicht ausreichend abgeschirmt, um ein thermisches Durchgehen zu verhindern.“ Tesla habe nicht ausreichend sichergestellt, dass das Übergreifen eines Feuers von einer Zelle zur anderen durch konstruktive Maßnahmen verhindert werde. Die beiden 18-Jährigen seien trotz der Schwere des Crashs nicht beim Aufprall gestorben: „Sie sind verbrannt, weil sich innerhalb weniger Sekunden ein Feuer-Inferno entwickelte“, sagt Corboy im Gespräch mit FOCUS Online.
https://www.focus.de/auto/elektroauto/t ... 20636.html

Brandrisiko bei E-Autos noch nicht sicher zu bestimmen.
Lieber über Klimaschutz reden als über Sicherheit.
Klar, Prima-Klima in einer brennenden Kiste.
LG Sten

Urbadener
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Urbadener » Di 17. Sep 2019, 09:15

Brennende Elektroautos bei der Post
https://www.youtube.com/watch?v=hA5ZmZL ... M4X_pve44g

Golfclub Gut Scheibenhardt in Flammen: Technischer Defekt an Golfcaddy-Ladestation mögliche Brandursache
Nach Beendigung der Löscharbeiten hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Nach den bisherigen Feststellungen dürfte ein technischer Defekt an einer Ladestation für Elektro Golfcaddys den Brand verursacht haben, so die Polizei.
https://www.ka-news.de/region/karlsruhe ... 66,2424674

E-Mobilität ein brandheißes Thema :D

Sten
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Sten » Di 17. Sep 2019, 14:01

Böses »E-rwachen« in München:
BMW stellt Elektroauto i3 ein
Bis Ende August 2019 hatte BMW weltweit nur 157.129 i3-Modelle verkauft. Nach sieben Jahren weiß Gott keine Erfolgsgeschichte!
https://www.deutschland-kurier.org/boes ... to-i3-ein/

Da hat es sich ausgestromert.
LG Sten

MIKE
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon MIKE » Mi 18. Sep 2019, 18:18

E-Scooter sind auch ein Flop
Münchner Norden
E-Scooter entzündet sich - zehn Verletzte in Mehrfamilienhaus
https://www.sueddeutsche.de/muenchen/mu ... -1.4606137

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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Urbadener » Do 19. Sep 2019, 14:47

Wie sich ein Akku enzündet, ist dem Viedo zu entnehmen:

https://www.youtube.com/watch?v=UVgENZfLwos

MIKE hat geschrieben:E-Scooter sind auch ein Flop

Jetzt bekommt der Hype um die Elektromobilität einen echten Rückschlag. Wenn sich nämlich solche Brände häufen, dann müssen und werden die Sachversicherer reagieren. Die E-Roller nehmen lediglich die Entwicklung der gesamten E-Mobilität der nächsten Jahre zeitlich etwas vorweg,. Sie sind zwar neu, aber aufgrund des ruppigen Umgangs mit ihnen besonders Brandgefährlich. Etwas zeitversetzt werden dann zuerst E-Bikes und dann, etwas später, die E-Autobrände in Garagen an der Tagesordnung sein, was wiederum zu verboten und erheblichen Mehrkosten führen dürfte.

Sten
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Sten » Sa 12. Okt 2019, 18:48

Urbadener hat geschrieben:Jetzt bekommt der Hype um die Elektromobilität einen echten Rückschlag

E-Autos vs. Verbrenner – Analyse der Kosten und Konsequenzen

Die folgende Studie von Sigrid Petersen und Gerd Stettin stellt – unabhängig von „dreckigen“ oder „sauberen“ Antrieben – die Kosten der beiden automobilen Konzepte gegenüber.
https://www.epochtimes.de/wirtschaft/ve ... 27477.html

Studien interessieren nicht nur Gigatonnen :lol:
LG Sten

Friedrich von Hayek
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Friedrich von Hayek » Sa 12. Okt 2019, 22:30

Danke @Sten! Sehr gut! Ich halte die abschließenden Schlußfolgerungen für zu wichtig, als dass ich sie hier nicht für jede/n leicht durchlesbar darstellen möchte.
Die Quellenadresse ist eine Hürde zuviel. Mit anderen Worten: Das müssen alle Mitbürger/innen dieses Landes erfahren, damit sie erfahren, dass ihnen der Ökofaschismus den letzten Wohlstand aus den Knochen leiern wird und sie dafür eine Öko-Mogelpackung untergeschoben kriegen, die sie in ihrer Mobilität aufs Massivste einschränken wird. Hier der letzte Absatz des sehr lesenswerten Artikels aus

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/ve ... 27477.html

Legt man all diese Investitionen auf die PKW-Nutzer um, steigen die monatlichen KFZ-Ausgaben enorm. Auf den Fahrer eines e-UPs kommen in der batterieelektrischen Zukunft monatliche Kosten in Höhe von bis zu 595 Euro zu. Der „umweltbewusste“ Jaguar-Fahrer zahlt über 2.000 Euro pro Monat. Damit würden sich die Kosten für reichweitenbeschränkte „freie Mobilität“ mindestens verdoppeln.

Schlussfolgerungen
1. E-Autos verfügen über Reichweiten, die den Nutzungskontext gegenüber herkömmlichen Pkw erheblich einschränken. Die Herstellerangaben stimmen diesbezüglichen mit der Praxis so wenig überein, wie die alten NEFZ-Verbrauchsangaben. Das Problem lässt sich mit aktueller Technologie nur durch größere Batterien lösen. Das damit verbundene Gewichtsproblem ist technisch ohne große Schwierigkeiten lösbar. Die Batteriekosten steigen jedoch immens, ohne dass die CO2-Bilanz stark verbessert werden kann.

2. Obwohl die CO2-Bilanz bei gegenwärtigem Energiemix verschlechtert wird, werden Halter von E-Autos stark zur Kasse gebeten. Selbst der ADAC weist Mehrkosten gegenüber Verbrennern von rund 20 Prozent aus. Rechnet man aktuelle Subventionen für E-Autos heraus, erhält man eine Kostensteigerung gegenüber Verbrennern von etwa 40 Prozent.

3. Bei aktuellem Energiemix ist der Umstieg auf E-Autos kontraproduktiv gegenüber der allgemein vertretenen Zielvorgabe, den CO2-Ausstoß zu verringern. Der Umstieg dürfte, wenn überhaupt, erst nach Umstieg in der Stromerzeugung forciert werden.

4. Die vollständige Versorgung der Pkw-Flotte mit Strom aus erneuerbarer Energie führt mit dem heutigen Stand der Technik zu keinerlei Einsparungen beim CO2-Ausstoß. Zudem sind die Kosten immens. Die Lösung ist nicht tragfähig, solange die Preise für die Batterieherstellung nicht unter 10 Prozent des heutigen Preises fallen und die Produktionsprozesse deutlich CO2-neutraler werden.

5.Mehrkosten für die vollständige erneuerbare Energieversorgung übersteigen jeden vernünftigen Rahmen und liegen in der Höhe eines Bundeshaushalts, sind doppelt so hoch wie der Sozialhaushalt und betragen etwa das 1,4-fache der Rentenzahlungen. Die „Lösung“ bietet keinen ökologischen Nutzen und ist darüber hinaus sozial unverträglich (was sofort die Frage aufwirft, warum sie dennoch propagiert wird).

6. Nur die Variante, die die Stromerzeugung auf eine Kombination aus Windkraft und Erdgas-Backup stützt, stellt einen möglichen Weg in die Elektrifizierung des Individualverkehrs dar. Allerdings sind die Einsparungen an CO2 eher gering, die vielfach versprochene Reduzierung auf Null findet nicht statt. Die Reduzierung gegenüber konventionellen Antrieben liegt etwa bei 35 Prozent. Bezogen auf den gesamten CO2-Ausstoß der BRD liegt die Einsparung bei etwa 8 Prozent. Die damit verbundene Steigerung der Kfz-Kosten von etwa 50 Prozent bzw. monatlich 200 € für einen VW Golf belastet vornehmlich die bereits stark gebeutelten mittleren Gesellschaftsschichten.

7. Einsparungen am CO2-Ausstoß könnten wesentlich günstiger und mit kurzen Übergangsfristen bewerkstelligt werden: Effiziente Autos mit Verbrenner (Golf tdi) stehen in der CO2-Bilanz besser da als schwere E-Autos (Jaguar I-Pace). Die schweren Fahrzeuge könnten so verteuert werden, dass die Kosten denen der E-Variante entsprechen. Der nicht durch den Preis abgeschreckte Fahrer darf sich immer noch über eine große Reichweite freuen. Der abgeschreckte Fahrer steigt auf ein effizienteres Automobil um.

8. Um eine Erdgas-gestützte Elektromobilität realisieren zu können, sind 462 TWh Strom erneuerbar bereitzustellen. Derzeit sind etwa 30.000 Windkraftanlagen in Betrieb, die 104 TWh liefern. Der Windkraftanlagenbestand wäre also – nur für den Antrieb von E-Autos – zu vervierfachen. Als Erdgas-Backup ist die Hälfte des Transportvolumens der Nord-Stream-2-Pipeline vorzusehen.

9. Das E-Auto hat seine Berechtigung in bestimmten Einsatzkontexten, der durch Kurzstrecke bestimmt ist und daher mit einer kleinen, preiswerten und in der Herstellung nicht CO2-intensiven Batterie betrieben werden kann. Die überschaubaren Mehrkosten lassen sich durch Verbesserung der Lebensqualität zum Beispiel die Ruhe beim innerstädtischen Lieferverkehr wie Pizza, Post etc. rechtfertigen. Derartige Autos in Privatbesitz sind eher Zweit- und Drittwagen!

10. Für alle anderen Einsatzgebiete sind E-Autos nach dem Stand der Technik eine Sackgasse. Zu teuer in der Anschaffung und im Betrieb, zweifelhaft in der Umweltbilanz. Der aktuelle Stand der Forschung (Power-to-Liquid-Technologie), die das Preis- und Reichweitenproblem fast CO2-neutral mit Verbrennungsmotoren lösen könnte, wird aus der Sachdiskussion um mögliche Zukunftsszenarien herausgehalten. Ob mangelndes technisch-physikalisches, ökonomisches Verständnis oder andere Interessen den Hype um die E-Mobilität begründen, bleibt hier offen.

Ende

Wachen Sie endlich auf sehr geehrte Bevölkerung und fangen Sie an zu kapieren, wie Sie hier betrogen werden. Vertrauen sie nicht dem gehandicapten zornigen Mädchen, das ehrenhafte Motive vorspielt. In Wirklichkeit ist sie nur eine Gallionsfigur und Marionette für die teuflischen Strippenzieher hinter ihr. Hier läuft gerade die größte Verar...ung aller Zeiten. Was die RAF bis hin zu islamistische Terroristen nicht schafften, das wird dem Berliner Politregime gelingen: Das Zugrunderichten dieses Landes mit samt seiner Bevölkerung.

MIKE
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon MIKE » Mi 30. Okt 2019, 06:00


Urbadener
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Re: E-Autos ein Flop

Beitragvon Urbadener » Di 5. Nov 2019, 08:23

“Hustenguadl“ wird Mann zum Verhängnis: Tesla-Ausflug endet mit Inferno - „Jetzt sind wir im Himmel“

Auf gerader Strecke stellte er das mehr als 100.000 Euro teure Elektroauto – das Allradmodell S 85D – auf Autopilot. „Bückte mich rüber, und sah mich plötzlich auf der Gegenfahrbahn.“
In Panik riss er am Lenker, das Auto brach nach rechts aus und krachte mit Tempo 60 gegen einen Baum. „Es ging blitzschnell, ich bemerkte von vorne Rauch, dann Flammen, ich konnte mich aber nicht befreien, hing schräg im Gurt fest. Mir schoss durch den Kopf: ,Hier komme ich nicht mehr lebend raus‘.“

„Da war ein Knall, wie wenn ein Schütze geschossen hätte“
„Dann explodierte wieder etwas“, erinnert sich Freymuth, Flammen schlugen bis zum Wipfel des Baums.
Der Tesla war nur noch ein Wrack. Die Feuerwehren hatten ihn mit Wasser durchtränkt. Um den Akku weiter abzukühlen, kam das Auto für 72 Stunden in einen speziellen Container der Feuerwehr, der mit 11.000 Litern Wasser gefüllt war. Das gilt als kontaminiert – eine Entsorgung soll pro 1000 Liter 250 Euro betragen.

https://www.merkur.de/lokales/muenchen/ ... 94731.html

Von E-Autos hat Freymuth die Nase jedenfalls gestrichen voll. „Ich kaufe mir nie wieder eins. Das könnte ich schon alleine gegenüber meinen Lebensrettern nicht verantworten.“
Aus Schaden wird man klug.


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