Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Sten
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Sten » Do 14. Jul 2016, 08:34

Hochriskant: Zentralbanken stützen heimlich Aktien-Kurse
Der jüngste Aufschwung an den Aktienmärkten scheint zu großen Teilen auf die Aktivitäten von Zentralbanken zurückzugehen. Diese kaufen offensichtlich so viele Vermögenswerte an den Märkten auf wie zuletzt im Jahr 2013. Die derzeitige Schwäche der Weltwirtschaft spricht tendenziell eher für fallende Aktienkurse.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... ien-kurse/

Danke Draghi & Co. mit euren Milliarden kann gekauft werden bis die Schwarte kracht.
Warum gehen wir noch arbeiten? Aktien kaufen und die Gewinne kassieren ist doch einfacher.
Fachkräfte die uns die Gewinne garantieren sind doch vorhanden oder können in Massen ins Land geholt werden.
LG Sten

Arminius
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Arminius » Do 14. Jul 2016, 10:59

Mit zynischem Unterton, aber leider sehr wahr!

Die Amerikaner haben schon seit Jahren das PPT (Plunge Protection Team), das regelmäßig aktive Eingriffe in die Wertentwicklungen von Aktien, Anleihen, Währungen und Edelmetalle vornimmt, damit das verlogene Kartenhaus der Betrüger nicht im nächsten Augenblick zusammenfällt.

Arminius
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Arminius » Do 15. Dez 2016, 22:15

Draghi setzt die Serie der untentwegten Gesetzesbrüche dreist fort:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... ergeldern/

Mit solchen Staaten und einer solchen Europäischen Notenbank sollte man besser nicht in einem Boot sitzen. Jedenfalls steht fest, dass man in den überheblichen, arroganten und ignoranten Eltiensphären der EZB und Politik immer noch nicht gelernt hat, dass Gesetzesbrüche ein NO-GO sind und man damit nicht nur Europa und den Euro zerstört, sondern auch die Glaubwürdigkeit und den Rückhalt in den Bevölkerungen.

Die EU und der Euro sind eine Totgeburt.

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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Arminius » Do 15. Dez 2016, 22:22

Draghi animiert dreist Italien zum Gesetzesbruch:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... ergeldern/

Mit solchen Staaten und einer solchen Europäischen Notenbank sollte man besser nicht in einem Boot sitzen. Jedenfalls steht fest, dass man in den überheblichen, arroganten und ignoranten Elitensphären der EZB und Politik immer noch nicht gelernt hat, dass Gesetzesbrüche ein NO-GO sind und man damit nicht nur Europa und den Euro zerstört, sondern auch die Glaubwürdigkeit und den Rückhalt in den Bevölkerungen.

Die EU und der Euro sind eine Totgeburt. Man hat es nur noch mit Gangstern und Verbrechern zu tun.

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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Sten » Sa 28. Jan 2017, 12:13

Ohne Zins und Verstand - Wahnsinn EZB

Auch 2017 wird die EZB die Märkte weiter mit billigem Geld „beglücken“ und für Verzerrungen an den Aktien und Immobilienmärkten sorgen. In Zukunft – wir gehen jedoch nicht bereits 2017 davon aus - wird die EZB Negativzinsen einführen. Diese Politik wird zu massiven Bargeldabhebungsbeschränkungen führen. Sollte schlussendlich die von der EZB herbeigesehnte Inflation in ihrer vollen Härte kommen, dann werden wir uns alle warm anziehen müssen. Es stellt sich die Frage wie lange sich die Sparer die Enteignung durch die EZB noch bieten lassen. Das Auflaufprogramm wird auch 2017 weiter Bestand haben um somit den maroden Süden Europas am Leben zu erhalten.

Fazit: Der Euro und die EU sind gescheitert

Spätestens seit der Flüchtlingskrise ist es für jedermann endgültig offensichtlich, dass innerhalb der EU mehr gegeneinander anstatt miteinander gearbeitet wird. Auch heute sind die Positionen zwischen vielen Ländern in der Causa nach wie vor unvereinbar. Während sich die deutsche Wirtschaft nach der Finanzkrise erholt hat und die Industrieproduktion stetig steigt, ist der Sachverhalt in Frankreich, Spanien, Italien, Portugal und Griechenland bekanntlich ein anderer.

Die Südschiene Europas liegt wirtschaftlich am Boden, die Industrieproduktion bewegt sich auf dem Niveau der 1980er beziehungsweise 1990er Jahre, die Arbeitslosigkeit ist hoch und die Jugendarbeitslosigkeit extrem hoch. Hunderttausende Jugendliche unter 25 Jahren mussten und müssen noch immer auf Grund mangelnder Perspektive ihr Land verlassen. Über 800.000 Spanier, 150.000 Portugiesen, über 120.000 Italiener und 100.000 Griechen haben bisher ihrer Heimat den Rücken gekehrt.

Wenn die jungen Fleißigen und Gebildeten ihr Land verlassen, dann hat ein Land keine Zukunft. Obendrein sind die Länder – auch dank der Rettung ihrer Banken - bis zur Halskrause verschuldet. Kurzum den Ländern geht es heute mit dem Euro wesentlich schlechter als unter ihren eigenen Währungen. Fakt ist: der Euro ist zu schwach für Deutschland und zu stark für die Südschiene Europas.

http://www.mmnews.de/index.php/wirtscha ... hnsinn-ezb

Matthias Weik und Marc Friedrich - die sind einfach gut.
Leider glaubt die Mehrheit immer noch nicht den Warnungen.
LG Sten

Friedrich von Hayek
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Friedrich von Hayek » Sa 28. Jan 2017, 21:40

@ Sten

ich war am 25. und 26 Januar auf dem Fondsprofessionell Kongress im Rosengarten in Mannheim.
Dort sind neben dem Who is Who der europäischen Fonds-, Banken-, Investment- und Versicherungswirtschaft u. a. auch Weik&Friedrich aufgetreten. Zusammenfassend darf ich feststellen, dass alle samt und sonders kritischen und unangepassten Ökonomen und Chefvolkswirte einhellig feststellten, dass der Euro nicht überleben wird. Vielleicht kommt der Untergang nicht morgen oder Übermorgen. Aber er wird definitiv in absehbarer Zeit kommen. Das Handeln der Notenbank zerstört alles.

Sämtliche Prophezeiungen der ehemaligen Ökonomen in der AfD um Prof. Lucke sind 1:1 eingetreten. Es wird nicht gut ausgehen! Weik&Friedrich ist eine erstklassige Adresse um sein Vermögen krisensicher zu machen. Aber ich gebe Ihnen Recht, werter Sten, dass es leider kaum einen Bürger interessiert, dass er, wenn er nicht handelt, geradewegs in die Grütze rast.

Früher dachte ich auch mal den Menschen die Augen öffnen zu müssen oder zu sollen. Leider musste ich erkennen, es interessiert keinen. Fußball, Urlaub und Smartphone sind wichtiger. Alles andere kommt Lichtjahre danach. Man muss die Leute eben ins Unheil laufen lassen, sie wollen es so. Allen Anderen, Besonneren und Überlebensinteressierten sei dringend angeraten, sich eingehend mit der Materie zu befassen und vor allem: zu handeln!!!

Urbadener
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Urbadener » So 29. Jan 2017, 15:11

Im heutigen „Focus“ meldet sich Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa und volkswirtschaftlicher Berater des P&R REAL VALUE Fonds zu Wort. Er stellt fest:

Mit Donald Trump rückt das Ende des Euros näher!
Die Zukunftsaussichten für den Euro sind düsterer denn je. Ein Totalschaden lässt sich nur abwenden, wenn die Bürger die freie Wahl haben und es echte Alternativen zum Euro-Monopolgeld gibt.
http://www.focus.de/finanzen/experten/p ... 61282.html


Aha….Alternativen zum Euro-Monopolgeld könnten einen Totalschaden verhindern. Da gibt es allerdings nicht viele. Spontan fallen mir dazu nur die Edelmetalle ein, aber die bringen ja keine Zinsen. Aber Hallo…… die Spargroschen auf einem Sparkonto doch auch nicht.

Was rät Thorsten Polleit als Alternative zum Euro-Monopolgeld:

Der Währungswettbewerb ist ein Entdeckungsverfahren. Man kann nicht im Vorhinein wissen, was das Ergebnis sein wird. Allerdings lässt sich schon heute abschätzen, das die „natürlichen“ Geldkandidaten Edelmetalle wären, allen voran Gold und Silber, vielleicht auch die Cybereinheit Bitcoin. Der Währungswettbewerb würde in jedem Falle für „gutes Geld“ sorgen. Allein schon deswegen, weil niemand „schlechtes Geld“ nachfragen wird.


Fazit: Der Euro wird auch von Polleit als schlechte Währung bezeichnet, zudem sieht er schon die Gefahr eines höchstwahrscheinlichen Totalschadens. Und noch ein weiterer Rufer in der Wüste, den kein Mensch hören möchte. Die Versprechungen unserer Regierung sind doch wesentlich freundlicher!

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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Urbadener » Mo 29. Mai 2017, 06:48

Nach neuesten Berechnungen der DZ-Bank hat die fatale Niedrigzinspolitik von Mario Draghi den deutschen Sparer seit 2010 bereits 436 Milliarden Euro gekostet. Im Durschnitt beträgt der Zinsverlust damit 5.317 Euro pro Kopf. Der Chefökonom der DZ-Bank, Stefan Bielmeier, sagte: „Deutschlands Sparer zahlen einen üppigen Teil der Rechnung für die lockere Geldpolitik der EZB.“

Nachzulesen hier: http://www.faz.net/aktuell/finanzen/mei ... 25467.html

Besonders erschreckend ist, daß es sich hierbei nur um die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs handelt. Hinzu kommen die erschreckend hohen Haftungsrisiken für Deutschland, sowie Target II-Salden, die sich auf rund 850 Milliarden Euro belaufen. Es ist an der Zeit, diese verantwortungslose Politik des Herrn Draghi zu beenden.

Mistral
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Mistral » Mo 29. Mai 2017, 08:21

Urbadener hat geschrieben:Es ist an der Zeit, diese verantwortungslose Politik des Herrn Draghi zu beenden.

Da bin ich völlig bei dir!

Dass die Nullzinspolitik der EZB unserem Gemeinwesen teuer zu stehen kommt, ist bekannt. Selbst wenn nur die wenigsten genau Bescheid wissen, wie der Hase läuft, haben doch die meisten Menschen ein gewisses Bauchgefühl, dass hier etwas falsch läuft. Die DZ-Bank hat Zinseinbußen und Kreditersparnisse gegengerechnet und ermittelt, wie hoch die Kosten der Geldschwemme bislang waren. Und wenn die Zahlen wie bisher fortgeschrieben werden, bleibt der Trend nicht nur erhalten, sondern verstärkt sich weiter.

Seit 2010 hat der deutsche Sparer durch die sukzessive Abschaffung der Leitzinsen etwa 436 Milliarden Euro verloren. Von 2010 bis 2016 betrug der Verlust 344 Milliarden, dazu addieren sich 92 Milliarden, die für 2017 vorausberechnet wurden. Ihre Zahlen hat die DZ Bank aus offiziellen Daten errechnet, unter anderem von der Bundesbank.

Natürlich muss man hier auch einen positiven Effekt der EZB-Politik gegenrechnen, denn es sind ja auch die Zinsen für (Konsumenten)Kredite gesunken. Diese Ersparnis zugunsten des Durchschnittsdeutschen beziffert die DZ-Bank für die Jahre 2010 bis 2017 auf 188 Milliarden Euro. Als Nettoverlust bleiben also bis Ende dieses Jahr 248 Milliarden Euro. „Das sind im Durchschnitt 3024 Euro je Bundesbürger.

Der einzelne Bürger spürt diesen Verlust heute nicht, noch nicht einmal ansatzweise. Die Rechnung wird erst in 20 oder 30 Jahren den deutschen Bürgern präsentiert, wenn sie in Rente gehen, oder bei Lebensversicherungen, Fondspolicen, private Rentenversicherungen und Sparplänen da wird es anständig knallen!

Derzeit profitiert Deutschland mit seinem ach so guten Haushalt. Ganz oberflächlich kann man sagen: Was der Bürger drauf zahlt mit geringeren Auszahlungssummen in der späteren Altersversorgung, wandert als Entlastung an den Staat, der in der Lage ist seine Staatsschuld zu reduzieren! Allerdings nicht 1 zu 1!

„Deutschland“ und „der Staat“ – das wären dann ja theoretisch doch wieder wir alle. Nun, da muss man wohl etwas konkretisieren und statt vom „Staat“ eher vom „Regierungsapparat“ sprechen. Und mit dem sind vor allem die Einflüsterer aus den Konzernlobbies gemeint. Denn sie sind es, die bleiben, während die Volksvertreter kommen und gehen.

Und noch etwas zum Schluss: Die Schätzung der DZ-Bank zeigt, dass man offenbar eine deutliche Steigerung der Belastung registriert. Teilt man nämlich die bisherigen 344 Milliarden durch die Zahl der Jahre 2010 bis 2016 (also 7), kommt man auf einen durchschnittlichen Jahresverlust von etwa 49 Milliarden. Es scheint also in diesem Jahr noch mal bedeutend teurer bzw. verlustreicher zu werden als in den Jahren zuvor.

Urbadener
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Re: Der "draghischste" Notenbankchef der Welt: Super-Mario

Beitragvon Urbadener » Di 30. Mai 2017, 07:17

Euro-Rettung könnte Deutschland bis zu 95 Milliarden kosten

Deutschland trägt über die Bundesbank einen erheblichen Teil des Risikos an den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB). Das geht aus Antworten der EZB auf Fragen des Bundesverfassungsgerichts hervor, die der Tagesspiegel einsehen konnte. Rechnet man die Risiken auf, könnte die Euro-Rettung Deutschland bis zu 95 Milliarden Euro kosten. Fällig würde dieser Betrag, wenn sämtliche Anleihen ausfallen sollten, die die EZB und die nationalen Zentralbanken bis Jahresende kaufen. Zwar ist sehr unwahrscheinlich, dass gleich alle diese Papiere wertlos werden. Dennoch zeigt die Summe, was bei der lockeren Geldpolitik auf dem Spiel steht.
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/e ... 66414.html

Für ein vereintes EU-Europa, in dem wir keine Wechselgebühren zahlen müssen, ist uns kein Preis zu hoch. Sollte uns der Euro um die Ohren fliegen, kommt noch ein anständiger Zuschlag drauf, da sind die 95 Milliarden nur ein Nasenwasser.


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