Frankreich oder der große Bluff

Arminius
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Arminius » Di 23. Jan 2018, 23:52

Macron hat es geschafft die Welt mit seinem Charme einzulullen. Alles und jede/r liegt ihm zu Füßen. Dabei ist er, wie sein Kumpelgenosse Schulz auch, ein Dampfplauderer und Blender. Erst gestern, das große Tamtam um die Neuauflage des deutsch-französischen Vertrags. Die Etablierten übertrumpften sich beim Lobhudeln der Beziehungen, beim sich selbst Beifall klatschen. Beide Seiten gaben kund, dass alle Anstrengungen in eine noch engere Zusammenarbeit der beiden Länder und Völker gesteckt wird.

Dabei sind das alles nur hohle Sprechblasen. Wenn den Bekundungen Leben hätte eingehaucht werden sollen, hätte das schon längst passieren können. Schon längst hätte man das Katastrophen-AKW Fessenheim in Frankreich stilllegen können als Zeichen des guten Willens. Stattdessen lässt man den schon oft zwangsabgeschalteten und total maroden Meiler weitere mindestens 12 Monate am Netz. Ein Akt der Feindseligkeit!

Wie steht es um den Brückenbau zwischen beiden Ländern oder um einen Radweg an der Iffezheimer Staustufe? Schlecht! Keinen Millimeter Fortschritt.
Es scheint, als sei man froh, dass der schützende Rhein noch zwischen beiden Ländern liegt. Die beiden Länder sind viel zu unterschiedlich, das geht schon mit den beiden total unterschiedlichen Sprachen los und setzt sich über viele stark unterschiedlichen Befindlichkeiten fort.

So stelle ich mir eine europäische Führungs-Partnerschaft nicht vor. Nach wie vor können französische Produkte in der Qualität nicht mit deutschen konkurrieren. Nach wie vor ist Frankreich überschuldet und in sozialistischen Dogmen gefangen. Alles läuft auf eine Schuldenunion hinaus. Man muss Deutschland Honig um den Bart schmieren, dass es die Schulden Europas bezahlt. Die einzigen, die das nicht kapieren sind die etablierten Trottel in Berlin.

Sten
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Sten » Mi 25. Jul 2018, 12:44

Arminius hat geschrieben:Macron hat es geschafft die Welt mit seinem Charme einzulullen. Alles und jede/r liegt ihm zu Füßen. Dabei ist er, wie sein Kumpelgenosse Schulz auch, ein Dampfplauderer und Blender.


Und wahrscheinlich auch noch schwul.

Bizarrer Skandal: Frankreich diskutiert über Macrons Homosexualität
https://www.journalistenwatch.com/2018/ ... rankreich/

Als Linker muss er das auch sein.
LG Sten

Mistral
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Di 27. Nov 2018, 15:49

Ratlos und am Ende – Wie aus einem Macron sehr bald ein Macrönchen wurde
Zur Einstimmung in den folgenden Artikel ein Zitat von conservo vom 18.05.2017 – direkt nach den Präsidentschaftswahlen im letzten Jahr:
„…(Es wird sich bald zeigen,) ob die Franzosen dem neuen Präsidenten trauen und ihm zutrauen, wenigstens die schwierigsten Probleme zu lösen. Macron kämpft an zwei Fronten; denn Madame Le Pen sitzt ihm im Nacken. Wenn Macron scheitert, ist Le Pen die nächste Präsidentin. Und aus dem einst strahlenden Macron wird ein arg geschrumpftes Makrönchen.“

Ein bedeutender Teil der Bevölkerung nimmt die von Präsident Macron eingeleiteten Reformen wie eine Bestrafung wahr, vor allem, weil diese „Reformen“ mit beträchtlichen Konsequenzen für das Einkommen oder die Arbeitsbedingungen der Bevölkerung verbunden sind.Frankreich hat immer noch mit den Folgen der Finanz- und der Eurokrise zu kämpfen: Die Kaufkraft der Bevölkerung ist schwach, die Arbeitslosenquote hoch und qualifizierte Fachkräfte wandern ins Ausland ab. Vor diesem Hintergrund haben die Franzosen Macrons Reformen als einen viel zu eng geschnallten Gürtel empfunden.

Deshalb sind die Proteste (und Krawalle) vom letzten Wochenende vor allem ein Ausdruck der Wut, einer Wut, die tief aus dem Herzen der Franzosen kommt und in dem sich die Empörung und Enttäuschung lange angestaunt haben. Es sind Franzosen, die das Auto benutzen müssen, weil sie in ländlichen Regionen leben oder an der Peripherie von Metropolregionen, wo der öffentliche Verkehr nicht so entwickelt ist oder sich zurückgezogen hat, wo Zuglinien zum Beispiel geschlossen wurden.

Es sind Leute, die oft Einfamilienhäuser, aber nicht viele finanzielle Mittel haben, und für die ist jetzt die Erhöhung der Spritpreise der Tropfen zu viel. Es ist der Ausdruck einer steuerlichen und/oder sozialen Ungerechtigkeit, die schon lange in dieser Bevölkerung existiert.

https://www.journalistenwatch.com/2018/ ... -ende-wie/

Die Franzosen haben schon begriffen, die Deutschen sind noch im Tiefschlaf. Der kann jedoch sehr schnell enden und das Erwachen mehr als ernüchternd sein.

Urbadener
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Mi 5. Dez 2018, 10:03

Mistral hat geschrieben:Wenn Macron scheitert, ist Le Pen die nächste Präsidentin.

Das bezweifle ich zur jetzigen Zeit doch sehr stark, denn auch in Frankreich gilt das berühmte Zitat von Horst Seehofer:

„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“

Überlegt doch einmal, da kommt ein Jüngelchen mit einer neuen Bewegung an die Macht, dessen einziges Privileg seine ältere Ehefrau und Lehrerin zu sein scheint. OK – Macron war von August 2014 bis August 2016 Wirtschaftsminister im Kabinett Valls II unter Staatspräsident François Hollande. Sofort nach seinem Ausstieg aus dem sinkenden Sozialistenschiff gründete Macron die Bewegung En Marche und wird 2017 neuer Präsident der französischen Republik. Das ist doch ein Traum, wenn es die Realität nicht gäbe, denn hinter dem Wunderknaben Macron steht ein Mann mit dem Namen Jacques Attali, in Frankreich als Globalist und linker Salon-Guru bekannt, der in den letzten 40 Jahren bei allen Präsidenten ein- und ausgegangen ist. Und so liest sich die Vita von Jacques Attali:

Frankreich betrat Attali erstmals 1956 im Alter von 13 Jahren, als seine jüdische Familie auf die andere Seite des Mittelmeers übersiedelte. Es folgte ein Bilderbuchaufstieg. Er wächst in einem Pariser Nobelviertel auf und besucht ein „feines“ Gymnasium, wo Laurent Fabius* sein Mitschüler ist. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften absolviert er Frankreichs Elite-Verwaltungshochschule ENA. An der ENA wird der Kern der hohen Beamtenschaft und künftigen Entscheidungsträger des Landes ausgebildet. Es herrscht ein Corpsgeist über Parteigrenzen hinweg.
1974 wird Attali Berater des sozialistischen Oppositionsführers und späteren Staatspräsidenten François Mitterrand. Kurioserweise war Attali in den vergangenen Jahren nicht nur Berater des Sozialisten François Hollande, sondern auch des bürgerlichen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy. Zuvor wurde er 1989 mit der Errichtung der 1991 offiziell gegründeten „Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“ (kurz EBWE) beauftragt und deren erster Präsident.
1994 gründete er „Attali & Associés“ als internationales Beratungsunternehmen für „Finance Engineering“ und Übernahme und Kauf großer Unternehmensgruppen. 1998 gründete er zusätzlich „PlaNet Finance“, ein internationales Beratungsunternehmen für Mikrofinanz-Institutionen und für die Entwicklung von NGO-Aktivitäten im Sinne der Projekte „für eine neue Weltordnung“. Das Unternehmen, dessen Vorstand sich aus Vertretern der Hochfinanz zusammensetzt, war 2015 in 88 Staaten aktiv. Attali ist nicht nur Bilderberger, sondern auch Vorstandsmitglied des sogenannten „Jüdischen Weltkongresses“ (WJC), der allerdings keineswegs für alle Juden der Welt spricht.


Der „Pate“ Attali verschaffte dem damaligen Rothschild-Banker Emmanuel Macron und ebenfalls ENA-Absolvent, den in Frankreich niemand kannte, 2014 die Einladung zur Bilderberger-Konferenz. Zwei Monate später wurde Macron unter Hollande neuer französischer Wirtschaftsminister. Und wenn Macron zuvor als Investmentbanker bei Rothschild tätig war, dann hatte er auch diese Stellung Attali zu verdanken, der ihn 2008 dort untergebracht hatte.

Attali ist der „Erfinder“ von Emmanuel Macron, mit dem er den globalistischen Kräften 2017 erneut den Wahlsieg sicherte, obwohl Hollandes Sozialisten so abgewirtschaftet hatten, dass sie nur noch die Unterstützung von zehn Prozent der Franzosen hatten. Attali ließ die Franzosen mit Hilfe einer willfährigen Presse und einer ausgeklügelten PR-Strategie vergessen, dass Macron bis zum Tag zuvor Mitglied derselben Sozialistischen Partei und unter Hollande sogar Minister war. Attali zog die Fäden von Macrons Karriere, Attali ist Macrons „Pate“, und Attali war es, der bereits im Februar 2015 im Fernsehsender BMF TV das Programm „des zukünftigen Staatspräsidenten“ verkündete. Darin forderte er als „unabwendbare Notwendigkeit“, noch „mehr Europa“, indem es für die Euro-Länder nicht nur eine gemeinsame Währung, sondern auch einen gemeinsamen Haushalt geben solle.

Sollte Macron nicht mehr den Anforderungen der grauen Eminenzen in Frankreich genügen, wird er knallhart ausgetauscht und durch ein neues Gesicht ersetzt. Die politischen Ziele werden sich dadurch jedoch niemals ändern. Für diesen Machtzirkel um Jacques Attali kann nur das französische Volk gefährlich werden und das muss halt mal anders als bisher wählen. Parallelen, die wir nun zur anstehenden Wahl zum CDU-Parteivorsitzenden und eventuellen neuen Bundeskanzler vermuten könnten, sind rein zufällig.

*Laurent Fabius (* 20. August 1946 in Paris) ist ein französischer Politiker. Vom 17. Juli 1984 bis zum 20. März 1986 war er Premierminister, von 1992 bis 1993 Erster Sekretär (Vorsitzender) der Sozialistischen Partei, von 1988 bis 1992 sowie von 1997 bis 2000 Präsident der Nationalversammlung, von 2000 bis 2002 Minister für Wirtschaft, Finanzen und industrielle Entwicklung. Von Mai 2012 bis 11. Februar 2016 war er Außenminister. Seit dem 8. März 2016 ist er Präsident des Conseil constitutionnel.

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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Do 6. Dez 2018, 10:31

Urbadener hat geschrieben:Attali ist der „Erfinder“ von Emmanuel Macron, mit dem er den globalistischen Kräften 2017 erneut den Wahlsieg sicherte

Ein sehr interessanter Bericht über die Hintergründe und den steilen Aufstieg von Macron, der allerdings beweist, dass selbst die stärksten Machtzirkel mit dem Willen des Volkes gebrochen werden können. Darum sollte ein Blick in die eventuelle Zukunft schon erlaubt sein.

Sollten Macron und seine Hintermänner vom französischen Volk tatsächlich – momentan ist das keine Utopie – in die Wüste geschickt werden, wer soll ihn dann beerben?
Im Handelsblatt ist heute folgender Bericht erschienen, der diese Frage eventuell beantworten kann:

Pierre de Villiers – Der General, den die Gelbwesten gern als Präsidenten sähen
[i]Von Emmanuel Macron geschasst, von den Demonstranten gefeiert: Der ehemalige Militär-Stabschef avanciert zur Leitfigur von Frankreichs Gelbwesten.
https://www.handelsblatt.com/politik/in ... 1Gl7zo-ap1

Sollten sich die derzeitigen Demonstrationen zu einem Generalstreik ausweiten, dann hat Macron in der Tat sehr schlechte Karten. Sein Rücktritt wäre nur noch die logische Konsequenz.

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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Mi 16. Okt 2019, 07:43

Frankreich arbeitet ergebnisoffen
Und nun wird ruchbar, dass sechs neue EPRs für Frankreichs Stromversorgung gebaut werden sollen. Für Wirtschaftsminister Bruno Le Maire geht es allerdings nicht darum, schnell zu entscheiden. Er erinnerte daran, dass es Sache des Präsidenten der Republik und des Premierministers wäre, zu entscheiden, ob er neue Kernkraftwerke baut oder nicht. Diese Kompromisse werden im Herbst im Rahmen der mehrjährigen Energieplanung bekannt gegeben.
https://www.achgut.com/artikel/energiew ... _francaise

Wenn Fessenheim in absehbarer Zeit abgeschaltet wird, ist wieder Platz für ein neues Kernkraftwerk vorhanden.

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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon MIKE » Mi 16. Okt 2019, 08:35

Der Strom kostet in Frankreich nur halb so viel wie bei uns
Der Strom kostet in Frankreich nur halb so viel.Dafür steigen bei uns in Bälde EEG Umlage, Netzentgelte, Strombeschaffungspreis.
Für die Mittelbadener würde sich eine Stromtrasse zur Grande Nation rentieren.

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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Mi 16. Okt 2019, 12:57

Mit der Stromrechnung werden wir eine zusätzliche Kugel Eis für Herrn Trittin spedieren. Es bleibt jedoch nicht nur bei höheren Energiepreisen aus der Steckdose oder der Tankstelle, es wird noch weitaus dicker kommen.

Kommunen planen Steuererhöhungen – in diesen Bereichen wird es teurer
Laut Erhebung will rund ein Drittel (31 Prozent) der Kommunen die Gebühren für die Straßenreinigung erhöhen, 30 Prozent der Städte und Gemeinden wollen demnach an der politisch umstrittenen Grundsteuer schrauben.
Auch für die Bereiche Müll (29 Prozent) und Friedhof (27 Prozent) werde in einigen Kommunen bald mehr Geld verlangt, ebenso plane mehr als jede vierte Kommune eine Erhöhung der Parkgebühren (27 Prozent). Die Gewerbesteuer solle in rund jeder fünften Stadt oder Gemeinde steigen (19 Prozent).

https://www.welt.de/politik/deutschland ... oehen.html

Die Gastfreundschaft der Deutschen ist grenzenlos und fast so stark ausgeprägt wie deren Naivität. Mit „Wir schaffen das“ haben wir uns eine weitere Kugel Eis aufschwatzen lassen. Jetzt kommen die Rechnungen dafür und alle Gutmenschen werden dem Herrn danken, dass sie nicht noch viel mehr bezahlen müssen.

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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Cornelius Scipio » Mi 16. Okt 2019, 20:29

Mistral hat geschrieben: Mit „Wir schaffen das“ haben wir uns eine weitere Kugel Eis aufschwatzen lassen. Jetzt kommen die Rechnungen dafür und alle Gutmenschen werden dem Herrn danken, dass sie nicht noch viel mehr bezahlen müssen.


Irrtum, lieber M@Mistral, denn Trittins Währlerklientel gehört zu den Besser- bis Bestverdienern. Die zahlen eine oder mehrere "Kugeln Eis" aus der Portokasse. Vielleicht wachen ja einige Grün-Wähler endlich auf, wenn es im Geldbeutel weh tut, dann dürfte es mit dem grünen Höhenflug vorbei sein.

Urbadener
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Mo 2. Mär 2020, 10:29

Frankreich hat mit Sicherheit große Probleme, oder gehr es nur um die bald anstehende Präsidentenwahl?

Islam in Frankreich
Die Kontrolle verloren

Das Pressefoto vom Dienstag vergangener Woche zeigte den Präsidenten der Republik, ihm gegenüber eine Frau im Hidschāb. Vielleicht eine derjenigen, die ein „Selfie“ mit Macron machen wollten. Denn der Präsident war vor Ort, in Bourtzwiller, einem „sensiblen“ Viertel der elsässischen Stadt Mülhausen, heute Mulhouse. Macron sprach mit den Bewohnern und äußerte sein Bedauern, daß sie „stigmatisiert“ würden, daß es „Probleme“ gebe, vor allem wegen „äußerer Einflüsse“, und viele, zu viele, den Respekt vor den Gesetzen der Republik vermissen ließen.

Dann wurde der Ton schärfer. Es sei nicht akzeptabel, daß Männer sich weigerten, Frauen die Hand zu geben, Prüfungen der Jungfräulichkeit vor der Eheschließung stattfänden, es immer noch zu Zwangsheiraten komme, der Schulbesuch unter religiösem Vorwand verweigert werde. Schließlich erklärte Macron dem Islamismus den Krieg. Es gelte, eine „Schlacht“ zu schlagen, die „republikanische Rückeroberung“ voranzutreiben. Der Feind, das sei der „islamistische Separatismus“, die „Radikalisierung“, die mittlerweile alle Lebensbereiche in diesem wie in anderen Quartieren des Landes erfasse.

Ein islamistischer Staat im laizistischen

Der Begriff „Separatismus“ hat aufhorchen lassen. Aber sonst bietet das, was Macron äußert, wenig Neues. Ähnliches haben auch schon seine Vorgänger Hollande, Sarkozy, Chirac und Mitterrand gesagt, zu deren Amtszeiten der muslimische Bevölkerungsteil Frankreichs wesentlich kleiner, die Bedrohlichkeit der Lage wesentlich geringer war. Auch im Hinblick auf die unter Macron getroffenen Maßnahmen wird man keine qualitative Veränderung feststellen können.

https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... -verloren/


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