Frankreich oder der große Bluff

Friedrich von Hayek
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Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Friedrich von Hayek » Do 16. Feb 2017, 04:39

Unter den politischen Beziehungen innerhalb der EU wird immer ein ganz besonders hervorgehoben: die zwischen Deutschland und Frankreich, die Achse Berlin - Paris. Dabei ist Frankreich das am meisten überschätzte Land Europas. Es hat vollkommen überholte, rückständige Strukturen, eine total reformunfähige Bevölkerung, eine hochkorrupte Politelite, und das Militär. Tja, das Militär, welches den heiligen Kral der Atomwaffen hüten darf. Dadurch darf das Land bei allen großen Ereignissen auf der Welt an exponierter Stelle mitreden. Man ist ja immerhin eine Atommacht. Und was will man mit diesem Status anfangen? Frankreich ist keine Macht, es hat lediglich Atomwaffen. Es hat noch nicht einmal Langstreckenbomber, wie z. B. die USA oder Russland. Es hat nur Atomraketen, teils terristrische, teils U-Boot-basierend.

Just dieses Land versucht sich jetzt durch die Hilfe der Regierung, also von ganz oben, Opel unter den Nagel zu reissen, um damit einen schmerzlichen Konkurrenten aus dem Rennen zu schlagen. In Sachen Qualität und Langlebigkeit können die Nachbarn hinter dem Rhein schon seit Ewigkeiten nicht mehr mit der deutschen Konkurrenz mithalten. Deshalb das Interesse am Kleinwagenhersteller Opel. Anstatt die eigenen Schächen schonungslos zu reflektieren, kauft man den Konkurrenten, läßt ihn am langen Arm verhungern und fabriziert weiter seine minderwertigen Autos, als wenn nichts gewesen wäre. Und die Kanzlerin des Schreckens in Berlin und ihr neuer Widersacher Schulzilein machen munter mit. Da kann einen schon das nackte, kalte Grausen packen, wenn man als Bürger zusehen mußte, wie die fähigen Mitarbeiter bei Opel immer ihr Bestes gaben, damit einen Riesenerfolg mit verschiedenen Modellen hatten, dann von den Amis verarscht und ausgeblutet wurden und jetzt soll das Ganze nochmal unter französischer Regie von statten gehen. Und die deutsche Regierung sieht macht- und tatenlos zu.

Erinnern wir uns, als schon einmal ein Kanzler gegenüber den Franzosen aus Gutmenschen-Duselei viel zu schwach war und gegenüber dem französischen Präsidenten gegenüber ohne Not willfährig und unterwürfig nachgab: Bei der Erpressung Mitterands gegenüber Kohl, dass er nur einer Wiedervereinigung zustimmen wird, wenn die Deutschen die DMark aufgeben und ins Boot mit dem Euro steigen. Der einfältige Kohl machte das Zugeständnis, ohne blassen Dunst einer Ahnung über die Tragweite seiner Entscheidung. Das war die Geburtsstunde der Fehlgeburt EURO. Dass mit so einem Misskonstrukt eines schönen Tages ganz Europa in den Abgrund stürzen wird, hat sich Kohl und sein Busenfreund Mitterand nicht mal ansatzweise mit ihrer degenerierten Phantasie vorstellen können. Für sie war nur wichtig, als die großen Politiker der Zeitgeschichte in die Geschichtsbücher zu kommen. Dahin sind sie zwar inzwischen gelangt, allerdings wird man ihre sogenannten Verdienste und ihre großen politischen Fehler neu betrachten müssen und in ein gänzlich anderes, schlechteres Licht rücken müssen. Frankreich ist ein Blenderstaat, der nichts drauf hat, für sich aber in Anspruch nimmt stets zur Elite zu gehören.

So ein Land hält man sich als guten Nachbarn, aber man geht mit ihm niemals in einen Zusammenschluss namens EU und hat gemeinsam eine Währung mit ihm. Mit einem Land, das nie auch nur irgend einen Ehrgeiz entwickelt hat, ökonomisch in irgend etwas gut oder sehr gut zu sein, außer im sinnlos Geld verschwenden im XXXL-Format, im stoischen sich weigern Missstände anzugehen und gesellschaftliche Fehlentwicklungn zu reformieren, im sich weigern überhaupt zur Kenntnis zu nehmen, dass man nicht perfekt ist und statt dessen eine Unmenge an Unzulänglichkeiten hegt und pflegt, während andere dafür bezahlen müssen, pflegt man einfach nur und schlicht und banal eine gute NAchbarschaft, basta!

Ignoranz und Inkompetenz gepaart mit Starallüren ins Absurde potenziert, hat einen eigenen Namen: Frankreich. Nicht um sonst will von so einer überheblichen, untauglichen und als Vorbild gänzlich versagenden Grande Nation kaum jemand die Sprache lernen. Frankreich ist die Sträflingskugel, die Europa an den Fußknöchel gekettet ist. Frankreich und der Club Med sollen weiter im Euro bleiben, Deutschland und die Nordländer treten aus.
Mit Frankreich ist kein Blumentopf zu gewinnen.



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Cornelius Scipio
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Cornelius Scipio » Do 16. Feb 2017, 23:01

Zu dem Thema möchte ich auch etwas beitragen:

http://www.goldseiten.de/artikel/articl ... redirect=1

Nicht GR oder I oder P sind der Tod der EU, nein, es ist F!

Sten
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Sten » Fr 17. Feb 2017, 10:51

Kennt ihr Alois Irlmaier?
Der hat schon 1950 vorhergesagt:

„Zuerst wird die Stadt mit dem eisernen Turm (Paris) sich selbst anzünden und REVOLTE mit der JUGEND machen. Der Stunk geht um die Welt. Die Stadt mit dem eisernen Turm (Paris) geht im Feuer unter, aber nicht durch den Krieg. Die eigenen Leute zünden an, Revolution wird sein“

Mal sehen ob er Recht hat.
LG Sten

Friedrich von Hayek
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Friedrich von Hayek » Mi 21. Jun 2017, 21:22

Der neue frz. Präsident Macron versucht von seinen innerfranzösischen Pleiten abzulenken und spielt dicke Muskeln vor. Er droht mit Luftschlägen gegen Syrien. Dabei verliert er jeden Tag einen anderen seiner Minister/innen wegen Betrugsvorwürfen. Was hat sich denn Frankreich da für einen Gangsterverein gewählt. Unter anderem musste auch die Verteidigungsministerin Sylvie Goulard hinschmeissen. Ist sich Macron angesichts seiner wortgewaltigen Sprüche dessen eigentlich bewußt. Nachfolgerin wird die bisherige Chefin der frz. Staatsbahnen. Hoffentlich ist Macron klar, dass sich in Syrien mit TGVs nichts anfangen und schon gar keinen Krieg gewinnen lässt. Wenn das so weiter geht und jeden Tag ein Minister gehen muss wegen Betrugsverdachts, wäre die frz. Regierungsmannschaft bis Mitte Juli runderneuert.

Nennt man das einen guten Start für einen politischen Newcomer? Oder zeugt diese Unerfahrenheit nur davon, dass Macron überhaupt kein Händchen hat für Personalentscheidungen hat? Momentan ist er der in Europa meist überschätzte Politiker, bei dem man sehr lange suchen muss, um die Spur seiner Talente zu entdecken!

Gleichzeitig kriegt die Weltöffentlichkeit unmissverständlich vor Augen geführt, wie abgehalftert und abgewirtschaftet das politische System ist mit seinen Skandalen und Intrigen. Die Schwalbe Macron, so hoffnungsverheißend sie auch anfangs war, macht noch lange keinen Sommer.

Urbadener
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Do 22. Jun 2017, 13:35

Nehmen wir einmal an, bei uns würde Karl-Theodor zu Guttenberg auftauchen (was leider in unserem politischen System nicht funktioniert) und Angela Merkel und Martin Schulz in die Wüste schicken. Aus einem bunt zusammen gewürfelten Haufen aus allen Parteien (ausgenommen der AfD) bildet der ein Kabinett, mit dessen Nasen er auf ein Wunder hofft. Was würde sich dadurch ändern? Nichts!!

Genauso ergeht es im Moment Macron, um den wohl das halbe französische Etablissement herumschleimt und auf irgendein gut honoriertes Pöstchen hofft, das jedoch nicht jeder der devoten Speichellecker erhalten kann. Da wird dann der eine oder andere „Unterstützer“ sehr schnell zum Feind. Gleiches Spiel bei den Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und vor allem bei den von ihm düpierten Parteien , die alle das Beste wollen, nämlich ihren Vorteil und immer genügend Kohle unter der eigenen Matratze.

Macron ist wohl als Tiger abgesprungen, als Bettvorleger wird er aber unter die Räder kommen. Die Franzosen brauchen jetzt nicht mehr neidisch über den Rhein zu schielen, sie haben ihn jetzt auch: ihren französischen Martin Schulz.

Mistral
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Mi 28. Jun 2017, 11:43

Vor Macron war ein linker Versager an der Macht und dessen Vorgänger haben wir einen Teil der derzeitigen Flüchtlingssituation zu verdanken.

So kommt jetzt langsam aber sicher ans Tageslicht, das Sakorzy den Angriff auf Libyen entscheidend mit initiierte. Die 5 Gründe dafür:

- Libysches Öl,
- die Sicherstellung französischen Einflusses in der Region,
- die Verbesserung des persönlichen Rufes im Inland,
- die Bestätigung französischer Militärmacht
- und das Behindern von Gaddafis Einfluss im "frankophonen Afrika.

Der 6. Grund dürfte wohl gewesen sein, dass Gaddafi in Libyen eine Goldwährung einführen wollte. Darum musste er weg.
http://1nselpresse.blogspot.de/2017/06/ ... n-die.html

Nachdem in Afrika für die Franzosen nichts mehr zu holen ist, kommt jetzt Europa, und hier vor allem Deutschland – dran.

Mistral
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Mo 21. Aug 2017, 09:56

Was haben Frankreich und die USA gemeinsam? Die Präsidenten beider Staaten dümpeln bei 37% Zustimmung herum!

Die Enthüllungszeitung "Le Canard Enchaîné" spottete bereits, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron verbringe seinen Sommerurlaub an der "Côte d'Impopularité" - der "Küste der Unbeliebtheit". Nach drei Monaten im Elyséepalast sind die Umfrage-Zahlen für den Staatschef alarmierend. Nur 36 bis 37 Prozent der Franzosen sind laut Meinungsforschern zufrieden mit seiner Zwischenbilanz. Damit schneidet er schlechter ab als sein krachend gescheiterter Vorgänger François Hollande zur gleichen Zeit.

Auch Bluffer werden an ihren Leistungen gemessen.
Bei Macron ist unsere Presse zurückhaltend, während Trump immer die volle Ladung erhält.

Urbadener
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Fr 8. Sep 2017, 07:20

Der Reformrausch des Emmanuel Macron

Beliebt macht sich Macron mit seinen Reformen nicht. Zuletzt waren seine Umfragewerte erheblich gesunken, nur noch rund 30 Prozent der Franzosen sind zufrieden mit ihrem Staatschef. Der versucht derweil seine Reformen zu rechtfertigen.
http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-Refor ... 22402.html

Das war zu erwarten, wie auch zu erwarten war, dass das unseren zwangsfinanzierten Staatsfunk nicht interessieren wird.
Dafür hören wir jeden Abend zur besten Sendezeit, dass sich nur noch 35% der US-Amerikaner für Trump begeistern lassen.

Mistral
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Mistral » Mi 27. Sep 2017, 09:06

Kaum sind die Bundestagswahlen geschafft, meldet sich schon der Sonnyboy links vom Rhein und fordert zur Stabilisierung der Europäischen Union und der Eurozone einen kleinen Obolus der europafreundlichen Deutschen. Im Wortlaut hört sich das so an:

Macron will mehr Europa

In einer europapolitischen Grundsatzrede hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron gestern eine Reihe von Vorschlägen für eine Vertiefung von EU und Eurozone gemacht.
So warb Macron erneut für seine Pläne für einen eigenen Haushalt und einen Finanzminister für die Eurozone. Aus dem Budget sollen gemeinsame Investitionen finanziert werden. Konkrete Angaben etwa zur Größe dieses Haushalts machte er aber nicht.
Macron will zudem ein Europa der Verteidigung schaffen. Er plädiert für gemeinsame Eingreiftruppen bis 2020, einen gemeinsamen Verteidigungshaushalt und eine gemeinsame Militärdoktrin. Er warb für eine EU-Asylbehörde und eine EU-Grenzpolizei.

Das hört sich richtig vernünftig an, allerdings hat Macron den dafür zu zahlenden Preis nur angedeutet. Er erwartet, dass die Staaten 3 bis 4 % des BIP zahlen und das wäre für Deutschland ein jährlicher Beitrag zwischen 94 bis 125 Milliarden Euro, was wiederum etwa einem Drittel des Bundeshaushaltes entspräche.

Im Jahr 2015 zahlte Deutschland rund 0,8 Prozent (bzw. 24,28 Milliarden Euro) des Bruttoinlandproduktes in die EU-Kasse ein.
Das Bruttoinlandsprodukt 2016 betrug in Deutschland etwas mehr als 3,1 Billionen Euro. Würde Deutschland nach Wunsch von Emmanuel Macron 3 % des BIP an die EU zahlen, wären dies über 94 Milliarden, bei 4 % ergeben sich über 125 Milliarden Euro.

Ein EU-Finanzminister soll über die Verwendung entscheiden, die nationalen Parlamente hätten nichts mehr zu sagen. Macron will den Nationalstaaten keinen Platz lassen, praktisch läuft es auf eine völlige Entmachtung dieser hinaus. Er droht und formuliert dies so:

"Wir haben keine Wahl, wir dürfen Nationalisten keinen Platz lassen. Wir müssen Verantwortung übernehmen, jeder an seinem Platz“.

Normalerweise müsste es jedem Menschen auffallen, dass die Grundsatzreden zur EU von Jean-Claude Juncker und Emmanuel Macron nur wenige Tage vor bzw. nach der Bundestagswahl gehalten wurden. Beide hofften wohl auf eine Fortsetzung der großen Koalition in Deutschland und erleben nun einen Alptraum, weil CSU und FDP sich ganz klar gegen den „Irrweg einer Transferunion“ ausgesprochen haben. Ob die beiden Parteien standhaft bleiben - oder wieder einmal umfallen - werden wir sehr bald erfahren. Macron möchte die „Neue Partnerschaft“ am 22. Januar 2018 mit Deutschland unterschreiben. Seine Ideen sollen schon in die Koalitionsverhandlungen einfließen, insofern wäre der Zeitpunkt für die sündhaft teuren Neuerungen sehr sorgfältig gewählt.

Deshalb sollte ab sofort für jeden Bundesbürger die Prämisse gelten: „Achtung deutsche Steuerzahler: Jetzt geht es an Euer Portemonnaie!“

Noch ein Wort an Herrn Macron: „Die Unfähigkeit der Franzosen, auch etwas schmerzhaftere Reformen umzusetzen, sollte nicht den Nachbarn aufgehalst werden. Frankreich hat Deutschland nicht gebraucht um Schulden zu machen, warum sollen wir Deutschen dann beim Bezahlen helfen?!?“

Urbadener
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Re: Frankreich oder der große Bluff

Beitragvon Urbadener » Mi 27. Sep 2017, 10:44

Die Rede von Macron war fordernd und trotzdem nicht eindeutig. So streiten sich derzeit die Fachleute, ob er den jährlichen „EU-Obolus“ am BIP oder den Steuereinnahmen festmachen möchte. Wären es „nur“ die Steuereinnahmen, würde sich die jährliche Zahlung an die EU für Deutschland gerade mal verdoppeln und das ist ja auch nicht von Pappe, denn Deutschland ist immer noch der größte Nettozahler. Positiv zu bewerten ist jedoch die Tatsache, dass Macron die Angelegenheit offensiv angeht und nicht wie bei Frau Merkel üblich unbequeme Entscheidungen aussitzen möchte. Ob jedoch in Deutschland seine Ideen für gut und umsetzbar empfunden werden, hängt nicht nur an der zukünftigen Regierungskoalition, sondern auch von der Opposition und hier insbesondere von der äußerst europafreundlichen SPD ab, sollte diese wie angekündigt nicht mehr für eine Koalition mit der CDU/CSU zur Verfügung stehen.

Allerdings gehe ich nach heutiger Einschätzung davon aus, dass der Plan von Macron keine hohe Wahrscheinlichkeit hat Wirklichkeit zu werden. Und würde er es, so wäre damit nichts erreicht. Denn so kann man den Euro nicht „retten“. Man kann nur den Zeitpunkt des dann noch teureren Crashs etwas aufschieben.

Macron strebt nach einer Lösung, der durch zu viel Schulden ausgelösten Krise durch noch mehr Schulden an. In die gleiche Richtung gehen auch seine Überlegungen zur vollständigen Umsetzung der Bankenunion, die nichts anderes als eine Sozialisierung fauler Privatschulden ist.
Leider lebt Macron in der Erwartung, man könnte die Probleme durch mehr Umverteilung lösen. Die strukturell fehlende Wettbewerbsfähigkeit vieler Länder in der Eurozone wird durch mehr Umverteilung verfestigt und nicht gelöst.
Politisch war es aus Sicht von Macron dennoch ein guter Zug, er hofft mehr Geld von uns zu bekommen, was für den Empfänger immer nett ist. Zudem hat er einen Sündenbock, für den – sehr wahrscheinlichen – Fall, dass es eben nicht genügt, um den Euro zu retten und er selber es nicht schafft, Frankreich zu sanieren. Immer kann man dann auf die Deutschen zeigen, obwohl die vorgeschlagenen Maßnahmen ungeeignet waren. Deshalb: sein Plan wird meines Erachtens nicht kommen. Selbst wenn er käme, würde er nichts bringen. Aber die wahre Logik ist einen Sündenbock zu definieren. Und das gelingt zu 100 Prozent!


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