Meinungsfreiheit

Sten
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Sten » Di 21. Feb 2017, 15:16

Basler Zeitung: Die Feinde Europas

Linksgrüne arbeiten mit den Islamisten zusammen. Über den Anschlag auf die europäische Identität.

Diesen Artikel schreibe ich als ehemaliger Linker der 68er-Zeit und als heutiger liberaler muslimischer Migrant aus Damaskus, der ein Wahleuropäer geworden ist. Ich vertrete in diesem Artikel zwei Ansichten, die ich zur Debatte stelle:

1. Europa ist eine Zivilisation und es hat eine empirisch feststellbare werte¬bezogene zivilisatorische Identität.
2. Die Hauptfeinde dieser Identität kommen heute sowohl von links als auch von rechts.

Es sind die kulturrelativistischen und nihilistischen Linksgrünen und die Diaspora-Islamisten, die zwar Zuflucht in Europa suchen und finden, zugleich aber den Kontinent islamisieren wollen. Die Linken sind Kulturnihilisten und ihre unausgesprochenen Verbündeten, die Islamisten, sind religiöse Absolutisten.

Heutige Linksgrüne sind hingegen auch wertemässig antieuropäisch und antiwestlich eingestellt.

Für die Linksgrünen ist das einzig Positive an Europa die Brüsseler Demokratie der Europäischen Union. Wer gegen diese Bürokratie eintritt, wird vom linksgrünen Narrativ als antieuropäisch und populistisch an den Pranger gestellt. Nach dem linksgrünen Narrativ ist der Kampf gegen Rassismus ein Kampf gegen europäische Identität.

Der Herausgeber der Zeit, Giovanni di Lorenzo, hatte voriges Jahr einen Artikel veröffentlicht, worin er zeigt, wie sehr das linksgrüne Narrativ die öffentliche Meinung in Europa bestimmt, ja dominiert. Wer nicht mitmacht, wird in die rechtspopulistische Schmuddelecke gestellt.

Ich bin dem Vermächtnis Max Horkheimers treu geblieben. Zu den Feinden Europas, Faschismus und linker Totalitarismus, die Horkheimer nannte, kommt heute aber noch ein dritter Feind hinzu: der Islamismus. Wer, wie ich, aber vor dem totalitären Islamismus warnt, wird von Linksgrünen mit den Vorwürfen «Rassismus» und «Islamophobie» eingedeckt.

Die vorangegangenen Ausführungen bilden die Basis für die Feststellung, dass die Linksgrünen heute einen Anschlag auf die zivilisatorische Identität Europas verüben; sie zerlegen Europa durch einen kulturrelativistischen Nihilismus, der alle Grundlagen der europäischen Identität bestreitet.
Kann Europa die linksgrüne Selbstverleugnung als herrschendes Narrativ überleben? Ich habe keine Antwort auf diese Frage, aber die Hoffnung, dass ich die Islamisierung Europas nicht mehr erlebe.

http://bazonline.ch/ausland/europa/die- ... y/20019634

So was schreibt keine deutsche Zeitung.
LG Sten

Urbadener
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Urbadener » Do 23. Feb 2017, 10:05

Danke @Sten – einen sehr guten Bericht hast du hier verlinkt.

Es ist schon interessant, wenn man einen Artikel – wie den von Bassam Tibi, einem Syrer – lesen darf, der genau das anspricht, was jeder vernünftige Mensch eigentlich sehen sollte. Allerdings ist die Bezeichnung „politisch Links“ etwas zu allgemein gehalten. Es sind neben den bekannten Parteien insbesondere gewisse Verbände, Gewerkschaften und vor allem die christlichen Kirchen, die sich ganz massiv darum bemühen, ein anderes Weltbild zu erschaffen, dem sich die gesamte Menschheit unterzuordnen hat. Wer sich dagegen stellt oder gar in der Öffentlichkeit wehrt, wird mit den primitivsten Keulen nieder gemacht. So lange wir uns das gefallen lassen und solche Organe mit Unterstützung unserer Presse Narrenfreiheit genießen, wird sich sicherlich kurz- bis mittelfristig nichts ändern.

Zum Glück gibt es auch in Deutschland mutige Bürger, die sich gegen diese Entwicklung stemmen, Mathias von Gersdorff von der Aktion „Kinder in Gefahr“, ist solch ein mutiger Mann. Seine letzte Rundmail beschäftigt sich mit dem bereits von Bassam Tibi beschriebenen Thema, daher kopiere ich sein lesenswerte Schreiben ungekürzt in diesen Thread.

Wie das linksgrüne Milieu denkt: Religion ist Privatsache, Sexualität nicht

In einem Interview für den "offenen Kanal Kassel" habe ich die ungewöhnliche These geäußert, die katholische Kirche sei hinsichtlich Sexualität liberaler als das links-grüne Milieu. Meine Begründung: Die katholische Kirche vertritt zwar eine sehr strenge Sexualmoral, strebt aber gar nicht an, diese dem Volk über das Schulsystem aufzuoktroyieren, wie das viele Politiker wollen. Stattdessen behauptet die Kirche, dieser Bereich gehört ins Elternhaus, das heißt, ins Private.

Das linke Milieu ist der Auffassung, es sei hinsichtlich Sexualität sehr liberal. Ist das wirklich so?

Jedenfalls nicht, wenn man unter "liberal" eine Grundhaltung versteht, nach der jeder allein für sich selbst entscheiden soll, wie er leben und denken will. Keineswegs ist das die Grundhaltung der Linksgrünen: Linke und Grüne missionieren ihre Gender-Ideologie mit einem Eifer, den man bei Christen selten findet. Sie verteidigen diese irrsinnige Ideologie mit einem Fanatismus, den man sonst nur in besonders radikalen Sekten findet. Und vor allem: Linke und Grüne fordern, dass der Staat seine Machtinstrumente verwendet, um diese Ideologie dem ganzen Volk aufzuoktroyieren. Auf diese Weise wird Gender in Deutschland systematisch zu einer wahren Staatsdoktrin erhoben.

Nichts Derartiges ist von der katholischen Kirche zu vernehmen: Ihre Sexualmoral ist zwar streng, doch keineswegs wird gefordert, dass sie via Schulsystem zu einer Art Staatsdoktrin wird. Wenn es um Religion in der Öffentlichkeit geht, werden die Rollen gewissermaßen getauscht. Je weiter man nach links blickt, desto deutlicher wird behauptet, Religion sollte reine Privatsache sein.

Auch dieses Credo der Linken wird mit einem Impetus und mit einer Aggressivität verteidigt, die man im christlichen Milieu kaum kennt. Man muss nur einmal zu einer Demonstration von Lebensrechtlern oder zu einer "Demo für Alle" gehen, um eine Idee der Wut und des Hasses der linken Gegendemonstranten zu sehen. Die Gotteslästerungen, zu denen die linksradikalen Chaoten fähig sind, kann man gar nicht wiedergeben. Und dabei sind manche dieser Straßendemonstrationen gar nicht christlich geprägt, jedenfalls nach außen nicht. Doch schon allein der Verdacht, dass diese Menschen christlich motiviert sein könnten, bringt die Chaoten zur Weißglut.

Ist das etwa ein Zeichen von Liberalismus und Toleranz?

Dabei fordert beispielsweise die katholische Kirche keineswegs, dass Religion generell öffentlich sein soll. Sie will Freiheit für die Religionsausübung und mischt sich ein, wenn es um Gesetze oder sonstige Aspekte des öffentlichen Lebens geht, die die Moral betreffen, wie das Elternrecht, welches beim Thema Sexualerziehung eine besonders große Rolle spielt. Zudem sind – um bei der katholischen Kirche zu bleiben – ihre Argumente nicht direkt aus der Bibel entnommen, sondern aus dem Naturrecht, also einem universellen und unabhängig von der religiösen Konfession gültigen Referenzpunkt.

Allein aus Gründen des heute so hoch gepriesenen Pluralismus müsste die Stimme der Kirche bzw. der Christen willkommen sein.
[Fairerweise muss man an dieser Stelle feststellen, dass die Grünen keinen radikalen Laizismus vertreten. Gleichwohl nutzen sie punktuell radikallaizistische Argumente, wie beispielsweise in der Auseinandersetzung um "Gender" in den Schulen.]

Es kommt hinzu, dass – zumindest was die katholische Kirche betrifft – gar kein Anspruch besteht, den Staat bzw. das politische Leben eines Landes in allen Bereichen beeinflussen zu wollen.Im Gegensatz dazu wollen Linksgrüne alle öffentlichen Lebensbereiche prägen und daß der Staat überall, inklusive im Privaten, Vorschriften macht und durchsetzt, wie etwa beim Essen (Nur ein Beispiel: https://www.gruene-bundestag.de/themen/ernaehrung.html ).

An diesen wenigen Überlegungen und Beispielen wird klar: Viele benutzen die Worte "Liberalismus", "Toleranz" oder "Trennung von Kirche und Staat" als Tarnworte und wollen in Wahrheit ihren eigenen absoluten ideologischen Anspruch kaschieren.

Cornelius Scipio
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Cornelius Scipio » Do 23. Feb 2017, 11:16

@ Sten
In der Tat ein ausgezeichneter Artikel! Vielen Dank auch von mir!

@ Urbadener

Urbadener hat geschrieben: Linke und Grüne fordern, dass der Staat seine Machtinstrumente verwendet, um diese Ideologie dem ganzen Volk aufzuoktroyieren.


Liberal ist, wenn ein Staat dieses gerade nicht tut. Es ist schon schlimm und verwerflich genug, wenn sich "der Staat" dazu instrumentalisieren lässt, auf eigen Kosten im Auftrag der Kirche die Kirchensteuer einzutreiben.

Urbadener hat geschrieben:Man muss nur einmal zu einer Demonstration von Lebensrechtlern oder zu einer "Demo für Alle" gehen, um eine Idee der Wut und des Hasses der linken Gegendemonstranten zu sehen. Die Gotteslästerungen, zu denen die linksradikalen Chaoten fähig sind, kann man gar nicht wiedergeben. Und dabei sind manche dieser Straßendemonstrationen gar nicht christlich geprägt, jedenfalls nach außen nicht. Doch schon allein der Verdacht, dass diese Menschen christlich motiviert sein könnten, bringt die Chaoten zur Weißglut.


Da steigen die christlichen Kirchen doch tatsächlich mit dem Teufel ins Bett.

Urbadener hat geschrieben:[Fairerweise muss man an dieser Stelle feststellen, dass die Grünen keinen radikalen Laizismus vertreten. Gleichwohl nutzen sie punktuell radikallaizistische Argumente, wie beispielsweise in der Auseinandersetzung um "Gender" in den Schulen.]


Das ist an Opportunismus kaum zu überbieten. Man dreht sein Meinungsfähnchen in den Wind, wie man es gerade braucht. Hier wäre moralisch gefestigte Haltung gefragt, die bei Grünen nie zu finden sein wird. Wie sollte es auch anders sein, wenn man bloß in den Tag hineinlebt.

Urbadener hat geschrieben:...und wollen in Wahrheit ihren eigenen absoluten ideologischen Anspruch kaschieren.


Es ist nicht nur der "eigene absolute ideologische Anspruch", sondern sogar der eigene absolutistische Herrschaftsanspruch, den man daraus ableitet, wie früher bei Königs und Kaisers!

Nichtsdestotrotz ist das ein sehr gelungener Artikel, der schonungslos die Fehler der links-grünen Politpflegefälle offenlegt.

Mistral
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Mistral » Di 28. Feb 2017, 15:26

Mit der Meinungsfreiheit ist das so eine Sache, darum soll sie ja auch überwacht werden. Besonders im Blick haben unsere Überwacher das Internet und deshalb wurde eine besonders prädestinierte Person dafür gefunden: Anetta Kahane! Um dieser Frau Kahane einen stilvollen Rahmen zu bieten, wurde sie als Gründerin/Vorstandschefin der Amadeu-Antonio-Stiftung, die neue Internetwächterin von Justizminister Heiko Maas (SPD).

Wer ist diese Frau Anetta Kahane bzw. Stasi-IM Viktoria und welche Qualifikationen bringt sie in ihr Amt ein?

Wie die Welt in 2007 berichtete (https://www.welt.de/politik/deutschland ... laden.html) umfasst die IM-Akte „Viktoria“ fast 800 Seiten, von denen die Birthler-Behörde lediglich 400 Seiten freigegeben hat. Die einsehbare IM-„Viktoria“-Akte enthält 70 Informationen über Bekannte, die sie während einer Faschingsfeier, einer Hochzeit, eines Konzerts oder eines Stadtbummels aushorchte. In ihrer Akte habe ihr Führungsoffizier mehrfach hervorgehoben, Kahane habe eine „ausgeprägte positive Haltung zu den Sicherheitsorganen“. Als Lohn habe sie „Kaffee, Schnaps, Zigaretten und Kuchen“ bekommen. Auch erhielt sie zweihundert DDR-Mark und einen goldenen Füllfederhalter als Prämie. Anetta Kahane wird inzwischen als "mittelschwerer" Fall einer Inoffiziellen Mitarbeiterin bei der Stasi gehandelt.

Für ihr verdienstvolles Wirken wurde Kahane im Sommer 2002 mit dem Moses-Mendelssohn-Preis ausgezeichnet. Zum Zeitpunkt der Ehrung war ihre Stasi-Tätigkeit noch nicht publik. Erst als die PDS kurz darauf die heute 53-Jährige für den Posten des Ausländerbeauftragten des Berliner Senats vorschlug, wurde diese Verstrickung im Zuge der obligatorischen Überprüfung öffentlich.

Die vom Justizministerium beauftragte "Hate Speech-Jägerin" Anetta Kahane von der Amadeu-Antonio-Stiftung soll nun für Wahrheit im Netz sorgen und Hass-Botschaften herausfiltern. Und das in einer Zeit, in der die Grenze zwischen echten Hasskommentaren und verbotener Wahrheit verschwimmt.

Hate Speech heißt auf Deutsch: „Hass-Rede oder Hass-Äußerung.“

Leider wird Hate Speech immer häufiger Andersdenkenden unterstellt, um diese zu diskreditieren und mundtot zu machen. Der Begriff erfüllt daher den Tatbestand der Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Auf Seite 5 der Broschüre „Hetze gegen Flüchtlinge in Sozialen Medien – Handlungsempfehlungen“ (http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/a ... tlinge/der ) wird dem Bürger erklärt, wie er Hetze im Netz erkennt, welche Formulierungen auf Hetze hindeuten. Darunter finden sich herabwürdigende Formulierungen wie „Wirtschaftsflüchtlinge“, „Lügenpresse“, „die da oben“ oder die Gegenüberstellung von „Wir“ und „Die“.

Weiterhin erkennt man „Hate Speech“ auch daran: „Lügen über Geflüchtete und angebliche Kriminalität, Gewalt, Vergewaltigungen, gefälschte Behördendokumente – oft getarnt als vorgebliches eigenes Erleben“ oder aber das Formulieren von Ängsten wie: „Was ist mit ‚unseren‘ Kindern/Obdachlosen etc.?“ und „Bald fühlt man sich fremd im eigenen Land/’Volkstod'“, schreibt die Stiftung von „IM Viktoria“. Auch die Verteidigung gegen Vorwürfe beim Sagen der eigenen Meinung sind bedenklich: „Bin ich denn gleich ein Nazi, nur weil ich …/wo ist meine Meinungsfreiheit, wenn ihr meine Kommentare löscht?“.

Bei all diesen Ausführungen wird bald deutlich, dass es kaum noch möglich sein wird, eine andere Meinung als der „erlaubten“ auszusprechen, ohne der Gefahr ausgesetzt zu sein, gemeldet zu werden.
Somit wird der Bürger mit seiner kritischen Meinung in einen Topf geworfen, mit jenen echten Hasspredigern, die tatsächlich mit wüsten Beschimpfungen und Aufruf zur Gewalt arbeiten. Und mehr und mehr führt der Weg in eine Zukunft, in der Wände wieder Ohren haben. Dann heißt es endgültig: Willkommen in der DDR2!

Urbadener
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Urbadener » Mo 13. Mär 2017, 13:22

Mistral hat geschrieben:Weiterhin erkennt man „Hate Speech“ auch daran: „Lügen über Geflüchtete und angebliche Kriminalität, Gewalt, Vergewaltigungen, gefälschte Behördendokumente – oft getarnt als vorgebliches eigenes Erleben“ oder aber das Formulieren von Ängsten

Da muss Frau Kahane jetzt wohl auch bei unserer freien Presse eingreifen, denn der ist zu entnehmen:

Zahl der Straftaten von Flüchtlingen steigt deutlich
Die massenhafte Einreise von Asylbewerbern aus aller Welt stellt die Polizei auf eine harte Probe
Unteranderem darf zur Kenntnis genommen werden:

Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfasste insgesamt 64.329 Fälle, das entspricht einem Plus von fast einem Fünftel (oder 20%).
In dieser Zahl sind auch ausländerrechtliche Verstöße wie illegaler Aufenthalt enthalten. Zieht man diese Vergehen ab, wird der Anstieg noch deutlicher: 42.443 Straftaten (plus 37,5%) begangen von 25.379 Tatverdächtigen
(ohne ausländerrechtliche Verstöße).

Derzeit sind rund 90.000 Flüchtlinge (in B-W) in einer vorläufigen Unterbringung in den Stadt- und Landkreisen. Zur Zahl derer, die bereits in einer Anschlussunterbringung sind, liegt dem Innenministerium keine Erhebung vor. Schätzungen gehen von rund 1,5 Prozent des Bevölkerungsanteils bei 10,9 Millionen Einwohnern in Baden-Württemberg aus.

Insgesamt sind in der PKS rund 251.000 Tatverdächtige für das vergangene Jahr erfasst. Davon wurden 107.417 (42,8%) nicht-deutsche Tatverdächtige ermittelt. Darunter stammen die meisten wie in den Vorjahren aus der Türkei, Rumänien und Italien. Dabei sind 25.379 (oder 28,2%) (2015: 18.695) Tatverdächtige Asylbewerber und Flüchtlinge. Herausgenommen sind hier die ausländerrechtlichen Verstöße. Die meisten der Tatverdächtigen (22.055 oder 24,5%) sind Männer.

In der Gruppe der tatverdächtigen Asylbewerber und Flüchtlinge waren mit 4.053 am häufigsten Syrer vertreten (Vorjahr: 1253 + 323%), an zweiter Stelle mit 2.346 Gambier (2015: 1.592 + 47%), an dritter Stelle mit 1.934 Afghanen (2015: 638 + 303%). Zurückgegangen sind die Zahlen bei den Kosovaren von 1.531 auf 1.094 und Serben von 1.488 auf 1224.

Wenn Asylbewerber straffällig werden, sind das nach Auskunft von Michelfelder - ohne ausländerrechtliche Verstöße - am häufigsten Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte. Dazu zählen im Gros Ladendiebstähle und das Erschleichen von Leistungen wie Schwarzfahren. "Größere Sorgen bereiten uns aber die Körperverletzungsdelikte, also die Gewaltanwendung durch Asylbewerber", sagte Michelfelder. Die Zahl der Körperverletzungsdelikte, an denen mindestens ein Flüchtling beteiligt war, stieg um 95,5 Prozent auf 7.670 Fälle.

Etwa 60 Prozent dieser Delikte geschahen demnach in Unterkünften, aber auch rund 40 Prozent in der Öffentlichkeit. "Asylbewerber sind nicht nur Täter, sondern auch[i] überdurchschnittlich oft Opfer von Straftaten", betonte Michelfelder. Denn die meisten Körperverletzungen (gut 60%) fanden in Flüchtlingsunterkünften statt.[/i]

Wer noch vor 4 Monaten behauptete, dass die Kriminalität - Einheimische zu Asylanten - im Faktor 1 zu 5 liegt, wäre sofort in die rechte Ecke gestellt worden. Dem Anschein nach, können die Straftaten nicht mehr schöngeredet oder gar ignoriert werden. Das Volk ist wohl doof, aber lange noch nicht blind.

Sten
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Sten » Di 14. Mär 2017, 14:48

Rheinland-Pfalz und Bayern ziehen nach:

Rheinland-Pfalz: Importierte Kriminalität unverkennbar – AfD analysiert neue Polizeistatistik 2016

Der SPD-Innenminister des Bundeslandes Rheinland-Pfalz, Roger Lewentz, stellte am Montag die neue Kriminalitätsstatistik des Landes aus 2016 vor.

Der polizeipolitische Sprecher der rheinland-pfälzischen Landes-AfD, Heribert Friedmann, beschäftigte sich mit den statistischen Zahlen der Polizeibehörden und sagte zusammenfassend:

"Die jüngsten Messerattacken in Frankenthal und Konz sind nur die Spitze des Eisbergs importierter Gewaltkriminalität.“

Gewalt und Kindesmissbrauch dramatisch gestiegen

"Besonders auffällig waren die enormen Zuwächse bei den Straftaten gegen Leib und Leben, die sexuelle Selbstbestimmung, den Rohheitsdelikten und die persönliche Freiheit, die von Zuwanderern begangen wurden."

Die Zahl dieser Delikte habe sich um mehr als 100 Prozent erhöht, bei den „Fällen sexuellen Missbrauchs von Kindern sogar um 350 Prozent“.

"Auffällig ist besonders ihr weit überproportionaler Anteil an den Tötungsdelikten, an Vergewaltigung und sexueller Nötigung.“

Wie der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Montag in der neuen Polizeistatistik für 2016 veröffentlichte, stieg die Anzahl der kriminellen Asylbewerber um 57,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Demnach ist fast jeder Zehnte Tatverdächtige in Bayern ein Einwanderer. Die Hitparade der Kriminellen führen die Syrer an, gefolgt von Afghanen und Irakern, noch vor den Kriminellen aus Nigeria.

"Der Anstieg der Kriminalität in Bayern im Jahr 2016 ist im Ergebnis ganz überwiegend ausländischen Tatverdächtigen, darunter insbesondere Zuwanderern, zuzuschreiben.“

Laut Michelfelder könnte dies daran liegen, dass diese Menschen aus Kriegsgebieten kommen und möglicherweise ein anderes Verhältnis zu Gewalt haben. Ohnehin seien Flüchtlinge inzwischen in nahezu allen Kriminalitätsfeldern anzutreffen, so der LKA-Präsident von Baden-Württemberg ernüchternd.


http://www.epochtimes.de/politik/deutsc ... 70470.html

So so .......... Ernüchterung ist eingetreten.
Wer hätte das gedacht.
LG Sten

buerger46
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon buerger46 » Mi 15. Mär 2017, 14:22

Leider schon längst sind die überbordenden staatlichen GEZ-Sender (29 Fernsehsender
und über 80 Radiosender mit exponierten Frequenzen und komfortabelster Sendeleistung)
ein Medienungetüm, dass über staatlich verordnete Zwangsgebühren finanziert, nicht nur
Staateswillen verkündet, sondern den über 20.000 Senderangehörigen und vor allem einem
gigantischen Führungsapparat und deren willfährigen Plapper-Stars mit unzähligen
zwielichtigen und verkumpelten, auch verwandten Firmen als Plünder-Pool dient.
Natürlich – und wie fast alles staatlich Organisierte in diesem Land – nach Vorbild
der Siegermächte, z. B. USA (Organisiation unserer Bundesländer zur Vermeidung einer
zentralen Regierung, wie leider gehabt) und England (Rundfunk und Fernsehen nach
Vorbild der BBC).

Ja, Deutsche Gegenwartsgeschichte ist schwer zu verstehen, aber auch schwer zu ertragen.....
Von der Landtag-AfD, wahr und klar:

https://www.youtube.com/watch?v=Z0ZFzbkfuEc

Mistral
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Mistral » Do 20. Apr 2017, 09:32

Wie es um die Meinungsfreiheit in unserem Lande bestellt ist, beschreibt „geolitico“ sehr anschaulich. Der Burner ist jedoch die Titelzeile zum Artikel:

Spitzelt Ihr Nachbar auch schon?
Wer dachte, Spitzelei und Denunziation seien mit der DDR verschwunden, hat die Rechnung ohne die SPD gemacht. Passen Sie auf, was Sie im Freundeskreis sagen!

Unter Maas wird die gesetzlich garantierte Meinungsfreiheit zur Farce. Indem er nicht nur den gesetzlichen Maßstab zur Bewertung illegaler Äußerungen vom Tisch wischt, nein, das Zensurministerchen maßt sich auch noch an vorzugeben, was legitim ist und was nicht.

Zum Stillhalten umerzogen
Hätte Heiko Maas im Geschichtsunterricht aufgepasst, würde ihm das bekannt vorkommen. Vermutlich hat er da jedoch von Stelldicheins mit halbwegs bekannten Schauspielerinnen geträumt.
So bleibt den ohnehin zum Stillhalten umerzogenen Bürgern lediglich der private Familien- und Freundeskreis, falls sich das freie Wort Bahn bricht, jedenfalls bis das nahe Umfeld der Menschen noch nicht oder nicht schon wieder von Neuspitzeln und Altinformanten durchsetzt wird. Ansätze in diese Richtung gibt es, fragen Sie mal Funktionäre von ver.di, die machen schon auf Stasi.

http://www.geolitico.de/2017/04/20/spit ... uch-schon/

Sten
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Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Sten » Do 4. Mai 2017, 14:43

Zwei Österreicher liefern richtige Knaller!

Erster Knaller

DUMMHEIT & ARROGANZ haben einen Namen - ANGELA MERKEL & JEAN-CLAUDE JUNCKER.
So ist es auf der Facebook-Seite vom Stratosphären-Springer Felix Baumgartner zu lesen.
http://www.allesroger.at/artikel/ziel-m ... ratie-sein

Baumgartner sagt ganz direkt was er denkt. Respekt!

Den zweiten Knaller hat Andreas Gabalier gebracht.

Gabalier: "Lasse mir die Meinung nicht verbieten!"

"Nachdem für Sie (Alexander van der Bellen) der Tag noch kommen wird, an dem wir alle Frauen bitten werden müssen, ein Kopftuch zu tragen (...), habe ich mir heute schon einmal eines aus Solidarität aufgesetzt"
http://www.krone.at/medien/gabalier-las ... ory-567502

Die Welt meint dazu:
Andreas Gabalier verspottet Van der Bellen mit Kopftuch-Foto

Nun heizt Volks-Rocksänger Andreas Gabalier die Stimmung mit einem Facebook-Post weiter an. Darin verspottet Gabalier den Bundespräsidenten mit einem Foto, auf dem der Sänger mit einem Kopftuch zu sehen ist. „Aus Solidarität unseren Frauen gegenüber“, wie er schreibt.
Zu dem Schnapsglas, das er auf dem Bild in der Hand hält, heißt es: „In weiser Voraussicht auf das noch folgende Alkoholverbot aus Solidarität jenen Religionen gegenüber in denen man keinen Alkohol trinkt, habe ich heute schon einmal damit begonnen mein Verdauungsschnapserl nach meinem geliebten Schweinsbraten gegen ein Stamperl steirisches Kernöl zu ersetzen!“

https://www.welt.de/vermischtes/article ... -Foto.html

Prominente die einen Arsch in der Hose haben,
gibt es in ganz Deutschland nicht.
LG Sten

Stella
Beiträge: 277
Registriert: Mo 1. Feb 2016, 15:45

Re: Meinungsfreiheit

Beitragvon Stella » Do 4. Mai 2017, 17:32

Den Gabalier finde ich gut, der lässt sich nicht verbiegen.
Es stimmt, unsere Stars reden immer so wie sie reden sollen.
Das merkt doch inzwischen jeder normale Mensch.
Wenn die das nicht tun, werden ihre Lieder nicht mehr gesendet
und ein Fernsehauftritt gibt es auch nicht mehr.
Liebe Grüße Stella


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