Krisenvorsorge

Urbadener
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Di 10. Mär 2020, 13:00

Was haben Hamsterkäufer und Gaffer gemeinsam?

https://youtu.be/plH4bbLXs90

Die Wissenschaft erklärt das recht anschaulich.
Obwohl hamstern und gaffen nicht dasselbe ist, gibt es erstaunliche Parallelen.

Mistral
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Mo 30. Mär 2020, 19:45

Das Ende des Hamsterns

Im Lebensmittelhandel herrscht Ausnahmezustand. Supermärkte kommen mit dem Füllen der Regale kaum nach. Inzwischen gibt es Anzeichen, dass sich die Nachfrage nach haltbaren Produkten und Hygieneartikeln beruhigt.

Die Coronakrise hat in den vergangenen Wochen für einen Kundenansturm im deutschen Lebensmittelhandel gesorgt. Die Lebensmittelumsätze sollen Mitte März teils doppelt so hoch ausgefallen sein wie im Vorjahr, heißt in der Branche. Doch inzwischen gibt es erste Anzeichen, dass sich die Nachfrage nach haltbaren Produkten und Hygieneartikeln wieder beruhigt.

Die deutschen Verbraucher hatten sich zuletzt mit enormen Warenmengen bevorratet. Von einer „nie dagewesene Ausnahmesituation mit großen Herausforderungen“, ist etwa bei Aldi Süd die Rede. Nach Daten des Statistischen Bundesamt stiegen allein in der Woche vom 16. bis 22. März die Verkaufszahlen für Toilettenpapier um 211 Prozent, während die Nachfrage nach Seife mehr als vier Mal so hoch war wie in den sechs Monaten zuvor. Der Bedarf an Reis verdreifachte sich, der nach Teigwaren wie Nudeln verdoppelte sich.

https://www.wiwo.de/unternehmen/dienstl ... ket-newtab

Ob die größeren Einkäufe der Verbraucher in den vergangenen Wochen nun als Hamstern oder Krisenvorsorge bezeichnet werden, ist letztendlich egal. Eines war es jedoch, es war größtenteils vorgezogener Konsum. Diejenigen die einen anständigen Vorrat an Toilettenpapier, Reis, Nudel, Konserven etc. Daheim haben, werden die nächsten Wochen diese Artikel nicht mehr, bzw. nicht mehr in größeren Umfang einkaufen. Deshalb rechne ich bis zur nächsten Krise mit einem Überangebot und eventuell mit Sonderpreisen.

Mit einer vernünftigen Krisenvorsorge, das wurde bisher eindeutig bewiesen, lässt sich Geld sparen und Stress vermeiden.

MIKE
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Di 31. Mär 2020, 17:29

Ein positives Beispiel für die Krisenbewältigung.
https://www.focus.de/gesundheit/ratgebe ... 34811.html

Viele weitere gute Beispiele:
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MIKE
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Di 31. Mär 2020, 18:23

Diskussion um Mundschutzpflicht
Der Bankangestellte und derzeitige Gesundheitsminister ist gegen Maskenpflicht.
Wen wundert es. Der Mann hat keine Ahnung und ist sehr schlecht beraten ebenso wie der neu geschlagene Ritter gegen den tierischen Ernst.
Ihm könnte das Lachen in den nächsten Wochen in NRW vergehen.

Nachstehende Mail wurde an den Bürgermeister, das Hauptamt usw. der Stabsgemeinde gesandt:
(im Wortlaut)

Masken selber nähen: Feuerwehr veröffentlicht einfache Video-Anleitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

bei einer Tröpfcheninfektion wie bei dem SARS - CoV -2 ist im Therapiebereich sowie bei der Teilnahme am öffentlichen Leben (Einkaufen etc.) der Mundschutz eine wichtige Präventionsmaßnahme. Die von Infektionen gebeutelten Asiaten, allen voran die Chinesen, wissen und praktizieren das Tragen von Mundschutz. Die Kinder werden im Unterricht regelmäßig mit den Fragen der geeigneten Hygienemaßnahmen intensiv befasst und deshalb ist es auch kein Wunder, dass die gesamte Bevölkerung ausnahmslos den staatlichen Anordnungen Folge leistet und bei nur den geringsten Verstößen harte Strafen drohen.

Auch in Deutschland kommt man allmählich zu der Erkenntnis, dass ein wesentlicher Bestandteil des Schutzes vor einer Infektion durch SARS-CoV-2 (CoV-19) in den nächsten Monaten neben vielen anderen der Mundschutz ist. Nachdem die Beschaffung derzeit schwierig und auch sehr teuer ist, empfehle auch ich als ehemaliger leitender Mitarbeiter im Santitätsdienst, sich an die Nähmaschine zu setzen, zumal ein Großteil der Infektionen nach dem bundesweiten Konzept im häuslichen Bereich kuriert werden soll, die Gefahr in absehbarer Zeit möglicherweise in Wellen weiterhin besteht und der gegenwärtige Stillstand langfristig in diesem Umfang nicht aufrecht erhalten werden kann.

Die Gemeinde Sinzheim könnte einen wesentlichen Beitrag leisten, in dem sie in ihrem Nachrichtenblatt gute praktische Beispiele zur Herstellung von Schutzmasken veröffentlicht und sich bei der Materialbeschaffung nach dem u.a. Beispiel einbringen könnte.

Nach den düsteren Nachrichten aus diversen Altenheimen und auf Grund der Tatsache, dass auch im Landkreis Rastatt Pfleger wegen fehlenden Schutzmaßnahmen angeblich schon den Dienst quittieren, sende ich Ihnen diese Anregung und bleibe

mit freundlichen Grüßen

Arminius
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Arminius » Di 31. Mär 2020, 21:01

MIKE hat geschrieben:Diskussion um Mundschutzpflicht
Der Bankangestellte und derzeitige Gesundheitsminister ist gegen Maskenpflicht.

Es ist wie auf einer Idiotenfarm. Einen Tag wird einem zu etwas geraten, einen oder wenige Tage danach wird einem das Gegenteil geraten. Das vermittelt nicht nur den Eindruck der völligen Konzeptionslosigkeit, sondern auch, dass der Bundesgesundheitsminister ziemlich viel Luschen um sich schaart, die selbst mit der Situation überfordert und ahnungslos sind. Dabei gibt es Risikoanalysen, die sich mit einer Situation wie der jetzigen schon seit Jahren beschäftigen. Aber die muss man halt auch mal lesen und vor allem auch kapieren!!!

Warum Herr Spahn gegen eine Maskenpflicht ist erklärt sich von selbst. Würde er das tun, würde eine noch viel größere Nachfragewelle nach Mundschutzen aller Art einsetzen und diese Schutzmasken würden für die an vorderster Front in den Krankenhaus stehenden Mitarbeiter absolut nicht mehr zu besorgen sein, nur noch zu Mondpreisen. Ähnlich wie beim Klopapier bräche auch hier eine Hysterie aus mit weitreichenden Folgen. Denn wenn das Krankenhauspersonal durch Ärzte, Schwestern und Pflegekräfte nicht mehr aufrecht halten kann gibt es einen Supergau mit noch viel mehr Toten.
In Italien sind mindestens 60 Ärzte an Corona verstorben. Die Anzahl an Schwestern und Pflegekräften, die starben sind nicht bekannt.

Also entgehen wir der Mundschutzpflicht aus Opportunismus. Es ist das kleinere Übel die Ansteckungen ungehindert weiterlaufen zu lassen, als zu riskieren, dass die Krankenhausversorgung kollabiert.

Urbadener
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Mi 8. Apr 2020, 11:38

Landwirtschaft und Coronakrise
Corona-Panik: Weltweite Hamsterkäufe treiben die globalen Agrarpreise

Die globale Corona-Epidemie löst weltweit Hamsterkäufe aus und könnte zu Versorgungsengpässen führen.

Die Lebensmittelpreise stiegen im Februar gegenüber dem Vorjahr um 21,9 % und erreichten damit den höchsten Stand seit April 2008. Diesmal treiben erhebliche Engpässe bei der Lebensmittelversorgung infolge von Transportbeschränkungen und Produktionsunterbrechungen die Preise. Hinzu kommen auch in China viele Menschen Lebensmittel zu horten, und damit die Lebensmittelpreise noch weiter die Höhe, teilte das chinesische Statistikamt vorige Woche mit.

Ein Rekordanstieg der Schweinefleischpreise im letzten Monat - sie stiegen im Februar gegenüber dem Vorjahr um 135,2% - "treibt die Nahrungsinflation besonders stark an. Viele Ökonomen hatten letztes Jahr erwartet, dass die Inflation bei Schweinefleisch Anfang dieses Jahres aufgrund des gestiegenen Angebots nachlassen wird.

https://www.agrarheute.com/markt/marktf ... ise-566486

Das war zu erwarten. Wer noch Bedarf hat, der sollte den jetzt decken, die Verzinsung für vorgezogenen Konsum dürfte ganz passabel sein.

Sten
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Sten » Do 9. Apr 2020, 13:39

Die Zeit der panischen Hamsterkäufe ist vorbei. Mittlerweile gewöhnen sich die Menschen immer mehr an den Ausnahmezustand. Doch wie geht es weiter? Marktforscher sprechen inzwischen von drei Phasen des Corona-Shoppings und haben auch schon einen Verdacht, wer wirklich von der Krise profitiert.

1. Die Panik-Phase: Einkaufen gegen die Angst
2. Die Krise wird zur Routine: Küchentisch statt Italiener
3. Nach der Krise: Gewinner und Verlierer
https://www.n-tv.de/wirtschaft/So-verae ... 03787.html

Ich kaufe das was ich brauche.
Kriege ich keine Pizza beim Italiener hole ich mir die aus der Kühltruhe.
Ich kaufe keine Marken sondern nur das was mir schmeckt.
Der Schwachsinn wird immer schlimmer!
LG Sten

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Fr 10. Apr 2020, 08:50

Sten hat geschrieben:Der Schwachsinn wird immer schlimmer!

Wir leben in einer verrückten Zeit, deshalb verhalten sich die Menschen auch nicht anders.
Was glaubst du was bei uns los ist, wenn wir amerikanische Verhältnisse bekommen? In den USA ist innerhalb von nur 3 Wochen die Arbeitslosigkeit um 17 Millionen angestiegen. Lasse die mal bei uns um 4 Millionen ansteigen, das würde im Verhältnis passen, ab dem Zeitpunkt geht das Hauen und Stechen erst richtig los. Das was bisher bei uns gelaufen ist, wäre dagegen der reinste Kindergeburtstag, denn dann geht es um die Existenz und nicht mehr um 2- oder 3-lagiges Klopapier.

Darum ist nicht hirnloses hamstern angesagt, sondern gezielte Bevorratung. Wichtig ist, bei verrückten Situationen nicht unter Verrückte zu müssen.

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Mo 11. Mai 2020, 08:52

Thema Nummero 1 - CORONA
Thema Nummero 2 - Die vorbildliche CORONA-Krisenbewältigung unserer Regierung
Thema Nummero 3 - Das machtvolle niederschlagen jeglicher Kritik an der vorbildlichen CORONA-Krisenbewältigung unserer Regierung.

Weitere Themen sind ohne Relevanz und daher nur eine nicht berichtenswerte Nebensache. Ist doch inzwischen klar wie Klosbrühe, die Natur muss geschützt und nicht beobachtet werden, weil nur der Mensch weiß was die globale Natur braucht und was ihr gut tut.

Es soll aber noch Dinge geben, die auf dieser Welt und dem dazugehörigen Kosmos passieren, an denen der Mensch nichts ändern kann. Wer mehr darüber wissen möchte, der sollte sich 7 Minuten seiner Zeit nehmen und sich folgendes Video ansehen: https://youtu.be/pUGjdlE4rCU

Mistral
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Mi 20. Mai 2020, 07:01

Vorab, ich habe keine Ahnung was Lebensmittel kosten, das weiß meine Frau. Ich bekomme jedoch mit, jeder Einkauf unserer Grundnahrungsmittel wird bei jedem Einkauf teurer. Manchmal fällt das auf den ersten Blick nicht auf, bemerkt jedoch Zuhause, dass das neu gekaufte Produckt beim selben Preis nur noch mit 200 Gramm verpackt ist, während bisher 250 Gramm in der Packung waren.

Da ich unser Brot selbst backe, das ist ein Hobby von mir, habe ich die Preise für Mehl und Hefe im Kopf. Gestern war ich in der ZG in Malsch, die Gelegenheit wieder 5 kg Päckchen 1150-er Weizenmehl mitzunehmen. Das Mehl war ausreichend vorhanden, das war in der heißen Corona-Zeit nicht Normalität, kostete jedoch 6,99 € pro 5 Kilo. Bei meinem letzten Einkauf Anfang dieses Jahres bezahlte ich für die gleiche Menge 4,99 €, bei Abnahme von 2 Päckchen 4,69 €. Das ist keine gefühlte Inflation, das ist Realität: anstatt 9,38 € bezahlte ich 13,98 € für dieselbe Menge eines Grundnahrungsmittels.


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