Krisenvorsorge

Urbadener
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Fr 11. Okt 2019, 05:08

Das Technische Hilfswerk richtet sich erstmals nach Ende des Kalten Krieges wieder auf Krieg in Europa ein.
https://www.waz.de/staedte/hattingen/kr ... Kq16F5m1yk

Hat wohl seine Gründe. Unsere Regierung hat aber alles im Griff.

MIKE
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Fr 11. Okt 2019, 09:31

Die Kommentare unter dem Hinweis in der WAZ
sollte man auch zur Kenntnis nehmen.

Jede Station ROTES KREUZ
Ein schwer verwundeter Kriegsteilnehmer hat mir sein Soldbuch hinterlassen,
das ihm am ersten Kriegstag in Heilbronn ausgehändigt worden war. In diesem
Soldbuch befand sich ein Berechtigungsschein zur letzten Fahrt der Wilhelm Gustlof.
Er konnte ihn nicht mehr einlösen, da das Schiff überfüllt war. Seine Rückkehr aus
dem Russland-Feldzug ging also mit dem Zug in vielen Etappen weiter. Sein Kommentar:
An jeder Station, an der die Züge hielten, gab es Rotes Kreuz. Verbandwechsel, Schmerzmittel
und eine Suppe waren garantiert.

Wer war dieses Rote Kreuz in den letzten Kriegstagen und darüber hinaus bis in die 50er
Jahre? Das waren mutige Frauen, die hierarchielos alles selbst organisieren mussten, um
es den Notleidenden zu geben und die zum Teil auch von den Landratsämtern dazu
höchst persönlich vom Landrat gebeten wurden. Auch so ein Papier liegt mir im Original
vor.
Ich habe ebenfalls wie die Leserbriefschreiber größte Bedenken, dass wir in einer sich
wiederholenden Situation noch mit einer gleichwertigen Hilfe wie damals rechnen können.
Es wäre sicherlich viel besser, wenn auch diese Hilfsorganisationen wie das THW sich in einem
friedlichen Austausch mit den angeblichen Gefährdern unseres Friedens bewähren könnten.

MIKE
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Mi 30. Okt 2019, 21:30


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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Sa 2. Nov 2019, 19:53

Fortsetzung gefällig?

https://programm.ard.de/TV/tagesschau24 ... 2246345672

Solche Sendungen häufen sich in letzter Zeit. Das kann reiner Zufall sein.

In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass der westlichen Welt schon vor Jahrzehnten erklärt wurde, dass mit mit einer Hand voll Reis ein Kind in Asien einen Tag überleben kann. Das gilt heute nicht nur für Asien.

Urbadener
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Mi 13. Nov 2019, 08:47

Crash – bum! Was kommt danach?
Im Crash ist es nicht wichtig zu wissen, wie viel „Geld“ man für ein Aktienpaket oder für ein Studentenappartement in Berlin erlösen kann, wenn man verkaufen will oder muss, sondern wie lange man vom Erlös einigermaßen zivilisiert (über-)leben kann.
https://www.epochtimes.de/meinung/gastk ... 64331.html

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Sten » Di 3. Dez 2019, 14:34

Die BILD-Zeitung warnt:

Mögliche Panik bei Stromausfall GroKo bereitet sich auf Mega-Blackout vor
Es wäre der absolute „Größte anzunehmende Unfall“ (GAU), hätte Chaos, Panik und möglicherweise sogar Unruhen in der Bevölkerung zur Folge: ein flächendeckender Stromausfall in Deutschland, ein sogenannter „großer Blackout“.
Auf BILD-Nachfrage erklärte das BBK, dass die „längere autarke Unterbringung und Versorgung von betroffenen Personen“ erst dann erforderlich sei, wenn „große Teile der kritischen Infrastruktur in den betroffenen Gebieten langfristig nicht oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen“.

Sprich: Wenn die Strom-, Wasser- oder Lebensmittelversorgung ausfallen! Solche Szenarien sind laut Bevölkerungsschutz „sowohl im Krieg als auch aufgrund von Naturkatastrophen denkbar“, aber auch bei einem Blackout.
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html

BBK-Chef Unger glaubt, dass Menschen, die sich „in ihrem Lebensalltag sozial verhalten, dieses Verhalten auch in einer Notsituation überwiegend beibehalten“ werden. Und er hofft, dass sie Anderen helfen werden.

Aber klar doch!
Ich gehe jeden Freitag auf die Straße und füttere die die uns das eingebrockt haben.
LG Sten

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Di 3. Dez 2019, 17:10

MIKE hat geschrieben:2:30
Empfehlung:Blackout ca.45 minhttps://www.swr.de/wissen/odysso/Blacko ... 80714.html

Noch einmal.
Empfehle jedem diesen Beitrag und gebe zu bedenken, dass auch die gute
Aufstellung wenig nützt, da alle dann Betroffene sind - auch die Helfer,
in der Mehrzahl Freiwillige, und deren Familien.
Die Odysso -Sendung (s. oben) zeigt übrigens auf, wie gut wir hier in BW
aufgestellt sind.
Die aktuelle Trinkwasserverschmutzung in Sinzheim zeigt auf,
wie schnell man die Bevölkerung informiert oder gar nicht.

Außerdem wurde gestern in Hart aber fair sehr eindrucksvoll von Prof. von Storch
erläutert, wo das Problem liegt und niemand eine praktikable Lösung anzu-
bieten hat, abgesehen davon, dass die Prognosen ebenfalls bezweifelt werden
dürfen.

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Mo 9. Dez 2019, 08:50

Über das Wochenende bin ich über folgendes Video gestolpert:

https://www.youtube.com/watch?v=I_QvZ9xXzDo

In diesem Film behandelt ein THW-Helfer den in diesem Thread veröffentlichten Bericht:

Die BILD-Zeitung warnt: Mögliche Panik bei Stromausfall GroKo bereitet sich auf Mega-Blackout vor

Sehenswert und richtig ernüchternd. Fazit: Hilf dir selbst dann hilft dir Gott!

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Mo 13. Jan 2020, 15:59

Energieversorgung, eine kleine Erläuterung was uns erwartet:

https://www.youtube.com/watch?v=PrI1q1-gKps

Wenn dieser Krug bricht, fällt bei uns im Land eine riesige Tonne um.

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon MIKE » Mo 13. Jan 2020, 21:08

Die kalte Prävention für Katastrophenfälle ist Aufgabe jeder Gemeinde. In Aglasterhausen (4.380 Ew) funkioniert das. Inzwischen gibt es aber überall Gemeinden, deren Feuerwehren in Ermangelung der Tagesverfügbarkeit noch nicht einmal mehr zu einem Küchenbrand ausrücken können.


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