Krisenvorsorge

Urbadener
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Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » So 21. Aug 2016, 12:01

Die SZ berichtet in ihrer heutigen Sonntagsausgabe, dass die Bürger Nahrungsvorräte für den Ernstfall anlegen sollen. Empfohlen wird:

….individueller Vorrat an Lebensmitteln für zehn Tagen
….für einen Zeitraum von fünf Tagen je zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität

Begründet wird die Ernstfallversorgung damit:

Es handelt sich um die erste Strategie der zivilen Verteidigung seit Ende des Kalten Krieges. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat sie bereits 2012 in Auftrag gegeben. In dem 69 Seiten langen Konzept heißt es, "dass ein Angriff auf das Territorium Deutschlands, der eine konventionelle Landesverteidigung erfordert, unwahrscheinlich" sei. Dennoch verlange es die Sicherheitsvorsorge, "sich trotzdem auf eine solche, für die Zukunft nicht grundsätzlich auszuschließende existenzbedrohende Entwicklung angemessen vorzubereiten".
Das Zivilschutzkonzept ist keine Reaktion auf die jüngsten Attentate in Würzburg und Ansbach oder auf die derzeitige Flüchtlingssituation. Anlass sind vielmehr die Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA und das Elbehochwasser im August 2002. Ein Grund für die Aktualisierung sei auch, dass mittlerweile die Folgen des weltweiten Klimawandels besser absehbar seien.

http://www.sueddeutsche.de/politik/zivi ... -1.3129796

Schau an, schau an, nicht die aktuellen Gefährdungen sind Grund zu der Maßnahme, sondern der Terroranschlag vom 11. September 2001 und das Elbehochwasser vom August 2002.

Lassen wir das Spekulieren und befassen uns mit dem Thema als solches. Selbstverständlich ist es sinnvoll, nicht von der Hand in den Mund, bzw. vom Convenience-Regal im Supermarkt bis zur heimischen Mikrowelle zu leben. Eine Bevorratung mit Lebensmittel und Trinkwasser, haben schon unsere Vorfahren als lebensnotwendige Notwendigkeit angesehen, wenn sie den Winter überstehen wollten. Menschen die diese Tradition pflegen, werden heute eher als Prepper verspottet, jetzt kommt auf einmal die Bundesregierung auf den gleichen Trichter, weil vor 14 Jahren einige Landstriche in den neuen Bundesländern abgesoffen sind und vor 15 Jahren zwei Flugzeuge in die Twin Towers in New York gestürzt wurden. Etwas sonderbar ist diese Begründung schon, sie sollte uns jedoch nicht davon abhalten, dem Ratschlag unserer fürsorglichen Bundesregierung zu folgen. Nur zur allgemeinen Information: Nach dem Reaktorunglück in Fukushima waren innerhalb 3 Tagen sämtliche Lebensmittelgeschäfte zwischen dem Unglücksort und Tokio leergekauft. Das kann sich überall wiederholen und dann steht derjenige der keine Bevorratung hat ziemlich nackt da.

Mistral
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » So 21. Aug 2016, 12:51

So langsam bereitet man uns offen mit dem Holzhammer auf die Dinge vor, die da unvermeidlich kommen werden.

Allerdings Vorräte für 10 Tage, ich bin beeindruckt! An dem Konzept arbeitet der Haushaltsausschuss des Bundestags also seit 2012 und bezieht sich dabei auf die Terroranschläge von 2001. Zum Lachen! Genau so eine Farce wie Grenzschutz durch "Türl´n mit Seitenteilen". In dem Konzept heißt es, die Bevölkerung solle im Notfall zum Selbstschutz fähig sein, bevor staatliche Maßnahmen anlaufen. Gibt aber Sinn: eine entwaffnete Bevölkerung kann sich wenigstens durch geworfene Konservendosen schützen - 1200g Ravioli, gut gezielt, können schon mannstoppende Wirkung haben.

Sten
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Sten » So 21. Aug 2016, 20:54

Bisher war empfohlen - für 14 Tage - z.B. Lebensmittel, Wasser... im Hause vorzuhalten.
Vor allem werden die linken Bevölkerungstruppenteile Probleme bei einem Crash bekommen.
Und in so einer Situation brauchen wir welche, die dann anpacken können und nicht lebensuntüchtige linke Linkshändler,
die erst mal Tage Unsinn diskutieren wollen.
LG Sten

Urbadener
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Mo 22. Aug 2016, 08:02

Sten hat geschrieben:Und in so einer Situation brauchen wir welche, die dann anpacken können und nicht lebensuntüchtige linke Linkshändler,
die erst mal Tage Unsinn diskutieren wollen.

Die diskutieren jetzt schon, weil sie halt linke Linke sind.

Die Linke hat das neue Konzept der Bundesregierung zur Zivilverteidigung als Angstmache kritisiert. "Man kann die Menschen mit immer neuen Vorschlägen, so auch zu Hamsterkäufen, völlig verunsichern", sagte Linksfraktionschef Dietmar Bartsch dem "Kölner Stadtanzeiger". Die Regierung dürfe nicht täglich neue Hektik verbreiten.
Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz nannte eine Aktualisierung der Notfallpläne zwar sinnvoll, hält eine Vermischung von ziviler Vorsorge mit militärischen Szenarien und Hinweisen auf terroristische Gefahren aber für problematisch.

http://www.n-tv.de/politik/Kritik-an-Zi ... 71541.html

Es wird empfohlen einen Lebensmittelvorrat für zehn Tage und Trinkwasser für einen Zeitraum von fünf Tagen mit je zwei Liter Wasser pro Person und Tag vorzuhalten.
Was daran Angstmache sein soll, oder gar zu Hamsterkäufen animieren könnte, kann ich nicht richtig nachvollziehen. Für eine 4-köpfige Familie sind das 40 Liter Wasser und ein paar Konserven, dazu einige Päckchen Nudeln, Reis oder sonstige vakuumierte Lebensmittel, die allesamt sehr platzsparend und lange gelagert werden können. Zum Notfallerhitzen noch sicherheitshalber ein paar Kerzen und fertig ist das Vorsorgepaket, das nicht starr irgendwo gelagert werden muss, sondern durch ständiges rollieren immer auf einem aktuellen Stand gehalten werden kann.

Die Empfehlung, nur für 5 Tage Wasser einzulagern, finde ich etwas sonderbar, weil der Mensch zum Überleben mehr Wasser als Nahrungsmittel benötigt. Außerdem wird Wasser nicht nur zum Trinken benötigt, die Hygiene ist ja auch noch ein Thema. Gerade in den Städten könnte es bei einer massiven Störung der Wasserversorgung schon alleine mit der Toilettennutzung dramatisch werden.

Wenn die Grünen die Aktualisierung der Notfallpläne schon als sinnvoll betrachten, jedoch die Begründung – terroristische Gefahren – als problematisch ablehnen, dann darf festgestellt werden, die haben überhaupt nichts begriffen. Ein Terroranschlag kann nicht nur mit Schusswaffen und Sprengkörpern ausgeführt werden, etwas Gift oder Krankheitserreger in die Wasserversorgung sind genauso effektiv. Gezielte Sabotageakte auf die Stromversorgung würden unsere Infrastruktur umgehend zusammenbrechen lassen und auch das Wasser aus dem Wasserhahn sofort abstellen.

Ein wichtiger Punkt sollte nicht unbeachtet bleiben, notleidende Menschen sind anfänglich besser zu kontrollieren und im Ausbau der verschärften Kontrolle und Überwachung der heimischen Bevölkerung überbieten sich die Parteien in letzter Zeit ohne Unterlass.

Stella
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Stella » Mo 22. Aug 2016, 09:42

Als wir die Nachricht gehört haben, haben wir uns auch gewundert.
Warum gerade jetzt spricht die Bundesregierung die Empfehlung aus?
Jede vernünftige Hausfrau kommt doch mit den vorhandenen Lebensmitteln
leicht über eine Woche aus.
Dazu noch einige Konserven und das was in der Gefriertruhe ist,
damit kriege ich 4 Personen mehr als die empfohlenen 10 Tage versorgt.
Eng kann es nur bei den frischen Produkten werden,
wie bei Eiern, Milch, Obst und Gemüse, das kaufe ich so wie wir es verbrauchen.
Beim Wasser habe ich das Problem, dass 40 Liter Mineralwasser 5 Kästen sind
und dafür muss ich noch einen Platz im Keller schaffen.
Ich werde mehr Wasser in PET-Flaschen einlagern, die kriege ich sehr günstig im Elsass.
Bestimmt haben wir in der ländlichen Gegend mehr Vorteile als die Stadtbewohner,
einen Sabotageakt oder ein sonstiges schlimmes Ereignis muss ich aber nicht unbedingt haben.
LG Stella

Arminius
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Arminius » Mo 22. Aug 2016, 10:41

Keine Angst, liebe Stella, das wird medial ziemlich aufgebauscht. In vielen unseriösen Medien ( gibt es eigentlich auch noch seriöse?) wird sogar schon von einem "Aufruf zu ""Hamsterkäufen"" " fabuliert. Das ist natürlich vollkommener Quatsch. Das ist eher ein probates Mittel um die saure Gurkenzeit im medialen Sommerloch nach der Olympiade zu stopfen. Vielleicht kann es auch ein Mittel des Propagandaministeriums der Bundesregierung sein, künstlich mehr Inlandsnachfrage zu schaffen, um Anfang nächsten Jahres für 2016 ein stärkeres/stabileres Wirtschaftswachstum verkünden zu können, wenn sich soundso viele Zigmillionen Haushalte mit Zusatzlebensmitteln eingedeckt haben!? Wer weiß...

Aber Du schreibst es sehr richtig, jede*r vernünftige Haushälter*in hat im Normalfall bereits für einen individuell als angemessen empfundenen Zeitraum Reserven angelegt in Sachen Nahrungsmittel und Getränken.

Meine Frau und ich haben schon seit Jahr und Tag sehr umfangreiche Vorräte angelegt, da wir schon seit der Zuspitzung auf die Lehman Brotherskrise ab dem Jahr 2006 damit angefangen haben. Wobei inzwischen schon von vielen voneinander unabhängigen Seiten innerhalb renommierter Ökonomen von einem weitaus schlimmeren Crash als in 2008/2009 gesprochen wird. Durch das aberwitzige Drucken gigantischer künstlicher Geldmengen, läßt es sich aber nicht mehr eingrenzen, wann es soweit kommen könnte.

Auch wir beziehen unser Wasser (Quellwasser) in PET-Flaschen aus dem Elsass. Da lädt man sich dann mal das Auto mit drei zwei bis drei Hundert Litern voll, und schon hält es wieder ein paar Monate. Pegel jedoch nicht unter die 2 -3 Wochen Ration fallen lassen. Einziges Problem dabei: Man kann die PET-Flaschen nur einfach übereinander stapeln. Daraus ergibt sich ein mehr an Platzbedarf. In dem Fall ist es vielleicht doch besser man switcht auf Kästen mit entweder Hartkunststoffflaschen oder Glasflaschen. Im dunklen Keller ist alles prima lagerbar. Durch die Umwälzung im Verbrauch ist die Lagerzeit ja begrenzt.

In dem Zusammenhang ist auch an eine Notration Batterien zu denken für Taschenlampen (mindestens eine pro im Haushalt lebender Person) und einem Transistorradio mit Batteriebetrieb.

Das ist alles nichts Neues und nichts was einem Angst machen oder in Panik versetzen müsste. Es zählte in den 60ern und 70ern zum guten Ton. In unseren verlotterten, degenerierten Zeiten ist es leider wieder in Vergessenheit geraten, weil der Mainstream vorgibt es sich leisten zu können so schön trallalla, unbekümmert in den Tag hineinleben zu können, als gäbe es kein morgen mehr. Zuweilen hat man Leute die Vorräte hatten als Opfer der "German Angst" betitelt. Für mich ist es schlicht ein gerüttelt Maß an Bodenhaftung, wenn jemand Vorsorge trifft.

Mistral
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Mistral » Mo 22. Aug 2016, 13:53

Die größten Saboteure - vor denen wir uns fürchten sollten - sitzen derzeit in den Macht- und Finanzzentren dieser Welt.

Lokale Sabotageaktionen sind von einigen durchgeknallten Typen immer zu befürchten, die finden meistens partiell in irgendwelchen Städten oder Regionen statt. Der richtige Knall wird vermutlich planmäßig durchgezogen und das bedeutet, an einem Wochenende wird dem staunenden Volk verkündet, dass in der nächsten Woche die Banken wegen Restrukturierungsmaßnahmen geschlossen sind. Wer keine greifbaren Bargeldreserven hat, hat schlechte Karten, weil in der Zeit auch die Terminals für die Kartenzahlungen nicht funktionieren.
Innerhalb einer Woche wird dann der Währungsschnitt durchgezogen, aus diesem Grund wird der Einzelhandel nicht mehr beliefert und muss erfahrungsgemäß spätestens 3 Tage nach der Verkündung des nationalen Ausnahmezustandes schließen. Öffnen die Banken wieder, werden sich die Guthabenbeträge auf den meisten Konten reduziert und der Staat sich zu Lasten seiner Bürger entschuldet haben.

Solch ein Szenario kann, wenn der Deutschmichel keinen Ärger macht, innerhalb einer Woche problemlos über die Bühne gehen und deshalb ist meines Erachtens die von der Bundesregierung empfohlene Bevorratung auch nur auf 5 bis 10 Tage beschränkt. Bei Naturkatastrophen, wie ein Jahrhunderthochwasser, nützen den betroffenen Opfern private Lebensmitteldepots nicht sonderlich viel, weil das Wasser um Lebensmittel und Wasservorräte keinen Bogen schlägt. Sollte das Haus – egal aus welchem Grund – abbrennen, sind größtenteils sämtliche Vorräte ebenfalls nicht mehr verwertbar.

Das bedeutet jedoch nicht, dass auf eine sinnvolle Bevorratung verzichtet werden sollte, obwohl bei einer Umfrage vom STERN 26% der Befragten eine Bevorratung als zu viel Aufwand und nur 18% als sinnvoll bezeichneten. Immerhin erklärten sich 33% dazu bereit, etwas mehr tun zu wollen, sollte sich die Lage verschlechtern. In der Summe bedeutet das, dass etwa 60% der Bevölkerung eine Bevorratung an Lebensmittel, Wasser und Hygieneartikel als nicht nötig betrachtet. Ein altbackenes Kofferradio ist auch unnötig, wozu gibt es das moderne iphone. Was das letztendlich für unsere Gesellschaft bedeutet, werden wir alle feststellen, wenn die gewohnte Versorgung wirklich einmal nicht mehr funktionieren sollte.

Natürlich kann zurzeit auch das Presse-Sommerloch eine Rolle spielen und deshalb wird wieder eine neue Sau durchs Dorf getrieben, aber mit solchen Meldungen kann das Sommer – Sonne – Feeling nur für total resistente Bürger gesteigert werden. Daher sollte jeder weiterhin das tun was er tun möchte, das Geld ist eh weg, ob nun im Supermarkt ausgegeben oder im Urlaub verjubelt, es ist mühsam darüber zu streiten, wer mehr davon hat.

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » Di 23. Aug 2016, 08:49

Das Vorsorgethema wird heute wieder in vielen Zeitungen hoch und runter geschrieben, etwas Neues ist daraus jedoch nicht zu erfahren. Darum habe ich mich mit den Leserkommentaren etwas intensiver beschäftigt. Dem Volk aufs Maul geschaut, bringt oft mehr als immer wieder den gleichen offiziellen Käse zu lesen. Interessant ist eine Umfrage aus Österreich, dort wurde gefragt, ob eine Vorsorge gepflegt wird oder nicht. Also JA oder NEIN! Das Ergebnis: 1/3 sagte Ja und 2/3 antworteten mit NEIN. Wobei nicht zu überprüfen ist, wie viele der JA-Sager sich mit 2 Dosen Ravioli im Schrank als ausreichend bevorratet sehen.

Überrascht war ich über die vielen Leserzuschriften, die die Meinung vertraten, dass bei einem Notfall der Staat für die Versorgung der Bürger zuständig sei und wenn der das nicht garantieren könne, wären die falschen Leute an der Regierung. Das ist schon ein erschreckendes Spiegelbild unserer Gesellschaft, mit dem Fazit: sollte etwas nicht klappen, tragen immer andere Leute die alleinige Schuld. Das neuste „Speiphone“ ist heute wohl wichtiger als ein gut gefüllter Kühlschrank.

Als Bemerkenswert wurden die begrifflichen Verschiebungen genannt. Während das neue Konzept im Titel die "zivile Verteidigung" hervorhebt, war das Vorgängerpapier des Bundesinnenministeriums mit "Zivilschutz in Deutschland – Programm für die Zukunft" überschrieben. Meines Erachtens ist es dem menschlichen Hunger oder Durst völlig egal, wie dieses Kind benannt wird. Entweder es ist etwas ess- und trinkbares vorhanden oder nicht. Wenn nicht, tröstet auch das tollste Handy nicht.

Stromausfall, Hackerangriffe auf die Versorgungssysteme, AKW-Gau, Pandemie, schwere Terroranschläge usw. werden als mögliche Ursachen eines Notfalls mit anschließendem Zusammenbruch der Versorgungsketten aufgelistet. Kein Mensch denkt an unsere wacklige Währung und das bei einem Finanzcrash ähnliche Versorgungslücken wie bei anderen Katastrophen auftreten können. Ein Leser hinterfragt die derzeitige Vorratsspeicherungshysterie wie folgt:

„Weder Hochwasser noch Sturm.... da schwimmen oder wehen die Vorräte weg ....
Ein Krieg im klassischen Sinne, eher unwahrscheinlich und wenn dann bleibt eh nichts übrig....
Terroranschläge sind in wenigen Stunden vorüber.
Cyberangriffe, an die komplette Infrastruktur Deutschlands? Unwahrscheinlich!
Also wann würde für 10 Tage oder länger Wasser und Nahrung benötigt?
Bürgerkrieg oder der von Oben gefürchtete Klassenkampf?
Warum Vorräte?
Warum mehr Überwachung?
Warum mehr Polizeistaat?“


Diese kritischen Fragen, sollte sich jeder mündige Bürger einmal selbst beantworten.

Stella
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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Stella » Do 25. Aug 2016, 14:14

Es stimmt schon was ihr schreibt.
Ich habe mein bisheriges Verhalten als völlig normal betrachtet.
Wenn Kinder im Haus sind, muss immer eine Notreserve da sein.
Die bringen manchmal Freunde mit und dann reicht die normale Portion nicht.
Dafür darf Mutti dann improvisieren, es muss nur schmecken und satt machen.
Wenn ich jetzt eine Krisenvorsorgerin bin, kann ich damit leben.
Aber deshalb stürme ich keinen Supermarkt und kaufe nur damit etwas gekauft ist.
Haushalten sollen doch die schwäbischen Hausfrauen, sagt unsere Obermutti.
Liebe Grüße Stella

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Re: Krisenvorsorge

Beitragvon Urbadener » So 28. Aug 2016, 11:59

@Stella – es gibt schon einen gewaltigen Unterschied zwischen einer schwäbischen Hausfrau und einem Trampel aus der Uckermark. Der ist sogar rein optisch erkennbar, wenn man sieht wie diese Dame applaudiert.

Neben der normalen Bevorratung an Wasser und Lebensmittel, sollte auch immer ein ausreichender (wenigstens für einen Großeinkauf und das Auto volltanken) Bargeldbetrag vorgehalten werden. Selbstverständlich kann bei einem Einbruch das Geld weg sein, wenn man sich aber auf die Banken verlässt, wird man letztendlich auch verlassen sein.

Bundesbank kann Deutsche in Krise nicht mit Bargeld versorgen
Die Bundesregierung teilt mit: Die Bundesbank wird nicht in der Lage sein, die Bevölkerung im Krisenfall mit Bargeld zu versorgen. Auch die Geldautomaten könnten beeinträchtigt werden. Die Bundesregierung hofft darauf, dass die Banken gut vorbereitet sind.
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten ... versorgen/

Bei den Banken wird es sein, wie bei den Supermärkten und Diskountern, wenn nichts mehr da ist wird die Bude abgeschlossen.


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