Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Urbadener
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Urbadener » Mo 16. Sep 2019, 14:29

Alles kann man steigern, das beweist derzeit der rote Pöbel-Ralle, denn der vergleicht SUV-Fahrer mit US-Waffenbesitzern. Der hat’s halt darauf, der fiese Ralf Stegner. Hoffentlich wählen die Genossen diese hirnlose Masse zu ihrem Parteivorsitzenden. Gesine Schwan rundet dann mit ihrem sinnlosen Gelabber das rote Traumduo filmreif ab.

Jedes Auto ist eine Waffe! Einigen beschleunigten 100 Kilogramm ist kein lebender Körper gewachsen. Hier entscheidet meistens die Autofront, ob ich über die Karosserie geschleudert werde, oder wie eine Fliege an der Windschutzscheibe klebe. Beides ist absolut nicht spaßig.

Bei einem SUV habe ich es als Opfer meistens mit einem bulligen Fahrzeug zu tun, das noch von manchen der Besitzer mit massivem Rammschutz und protzigen Seitenschwellern aufgepeppt wird. Dadurch erinnern Prachtexemplare dieser Gefährte eher an Kampffahrzeug als an ein Allzweckfahrzeug. Zudem werden seit neuestem von der Industrie – wie jetzt beim Audi e-tron – solche Autos als Stadt-SUV angepriesen. Ein SUV als reines Stadtauto ist so unnötig wie ein Pinkel am Hintern, aber gerade eine solche Gegensätzlichkeit forciert das negative Image von Geländewagen.

Es liegt jedoch immer am Fahrer und nicht am Fahrzeug, wenn rücksichtslos damit umgegangen wird. Wenn ich schon weiß, dass ich mindestens 10 m² Parkraum benötige, ein- und aussteigen muss ja auch noch berücksichtigt werden - dann sollte ich mich mit solch einem Gefährt nicht in jede Parklücke quetschen wollen. Als SUV-Fahrer ist man ja sportlich und naturverbunden, daher sollten einige Meter mehr von einem passenden Parkplatz zum Ziel laufen doch das kleineste Problem sein.

Cornelius Scipio
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Cornelius Scipio » Mo 16. Sep 2019, 20:57

Rückblende und Ortswechsel:
Vor 8 Jahren kam es in einer anderen dt. Großstadt zu einem vergleichbaren Unfall. Damals wurden in Hamburg 4 Fußgänger auf dem Bürgersteig von einem Fiat Punto getötet, da der Lenker einen medizinischen Notfall hatte. Der Fiat Punto ist ungefähr halb so groß wie ein durchschnittliches SUV heute. Es zeigt allerdings eindrucksvoll, dass es nicht auf die Größe des PKWs ankommt. Auch kleine Autos können verheerend wirken.

Allerdings ist mir in meinem Gedächtnis nicht hängen geblieben, dass im Nachgang des schlimmen Unfalls eine Hetzjagd auf Fiat Punto Fahrer losgebrochen wäre oder gar der Verbot von Fiat Puntos oder Kleinwagen allgemein für den Markt gefordert worden wäre.

Es kommt immer auf den Fahrer oder die Fahrerin an nicht auf das Fahrzeug. Ich finde wir sollten uns die Autos kaufen, die uns gefallen und uns nicht einreden lassen, was wir tun oder lassen sollten. Schließlich wird man ja auch ordentlich dafür zur Kasse gebeten. Lebt Eure Träume anstatt von Eurem Leben zu träumen.

Stella
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Stella » Di 17. Sep 2019, 08:20

Frauen haben keinen so emotionalen Bezug zu einem Auto wie Männer.
Ja, richtig liebe Männer, der Makeupspiegel darf nicht fehlen.
Wichtig für mich ist das einfache Beladen und hauptsächlich Entladen.
Es ist schon ein Unterschied ob ich eine hohe oder niedrige Ladekante habe, denn ein Einkauf kann richtig schwer sein.
Die Türen müssen sich weit öffnen lassen, weil ich sonst mein Kind nicht in den Kindersitz bekomme.
Eine gute Rundumsicht ist mir auch wichtig und gut einparken möchte ich auch können.

@MIKE, es gibt viele Fahrer die rücksichtslos parken, aber bei den Geländeautos gibt es die meisten.
Es sind hauptsächlich Frauen, die mit dem Einparken eines so großen Autos ein bisschen überfordert sind.
Das ärgert mich manchmal, aber deswegen fordere ich doch kein Verbot, auch wenn ich schon einmal über den Beifahrersitz einsteigen musste.

@ Mistral, heute hat die Hausfrau in ihrem Haushalt alles, viele können aber gar nicht kochen. Früher hatten die Frauen nur ihren Herd und ihre Töpfe, konnten aber mit dem was in ihrem Garten gewachsen ist ein Essen zubereiten. Heute gibt es die tollsten Küchenmaschinen und den Thermomix, du musst aber mal sehen was für die Mikrowelle eingekauft wird. Da kommt der Beutel rein, der Schalter wird gedreht und fertig ist das Menü.

Da haben die Küche und das Auto schon etwas Gemeinsames.
Was nützt die schönste Küche, wenn ich nicht kochen kann?
Was nützt das größte Auto, wenn ich es nicht richtig fahren kann?
Liebe Grüße Stella

Friedrich von Hayek
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Friedrich von Hayek » Di 17. Sep 2019, 09:18

Dass es auffällt, dass Damen schlecht mit SUV's umgehen können liegt meines Erachtens in den Umständen begründet.

Denn erstens dürfen Frauen oft nur in Ausnahmefällen den SUV des Ehemanns benutzen, wenn der Wagen der Frau gerade nicht zur Verfügung steht und demzufolge keine ausreichende Übung im Umgang damit hat.

Zweitens wird das SUV häufig durch den Ehemann ausgesucht und der sucht nach "maskulineren" Attributen aus als es eine Frau macht. In unserer Gesellschaft geht vieles heute eben über den Status. Viele meinen, wenn man da nicht seinen Status unterstreicht mit einem Image trächtigen Geländewagen, verliert man seinen Stand und Status in der Öffentlichkeit. Das ist natürlich Quatsch.

Dieser feminineren Sicht der Nutzung eines Autos tragen die neuen Modelle der Automobilwirtschaft Rechnung indem kleinere übersichtlichere und zweckmäßigere SUV's in der neuesten Generation angeboten werden. Gegen handlichere Ausmaße, mehr Übersichtlichkeit und mehr Zweckmäßigkeit in einer höheren Variabilität ist nichts einzuwenden.

Im Übrigen wird das Thema eh bald gegessen sein, weil wir bald in uniforme Van ähnliche Kabinenfahrzeuge steigen werden, die uns autonom überall hinbringen. Privat werden wir die vielleicht gar nicht mehr besitzen sondern situativ zubuchen bei Bedarf. Die Gesellschaft wird uniformer und eindimensionaler werden.

Urbadener
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Urbadener » Mi 18. Sep 2019, 15:50

Nach dem Flugscham, dem Verbot von SUV und Fleischkonsum, kommt jetzt der:

Experte fordert "Bauscham" Bauen schadet Klima "wie Autos und Fleisch"
Fürs Fliegen, Fleischessen und Autofahren müssen sich Menschen inzwischen rechtfertigen. Denn damit belasten sie das Klima. Wenig Beachtung findet das Bauen. Dabei hat gerade der von der Politik stark angekurbelte Neubau einen großen Anteil am CO2-Ausstoß in Deutschland.
Laut Bundesregierung soll sich die Bautätigkeit sogar noch erheblich beschleunigen: 285.900 neue Wohnungen wurden 2018 fertiggestellt, so viele wie seit Jahrzehnten nicht. Doch die Zahl soll sogar auf 400.000 pro Jahr steigen. Davor warnt allerdings eindringlich Daniel Fuhrhop, Stadtentwicklungsexperte von der Universität Oldenburg. Der Bauboom drohe, Klimaschutzbemühungen etwa beim Fliegen oder im Autoverkehr zu konterkarieren. "Niemand sollte stolz darauf sein, gebaut zu haben - wegen des Klimas kann man sich dafür ebenso schämen wie für Autofahren und Fleischessen" sagt Fuhrhop im Gespräch mit n-tv.de.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bauen-sc ... 80049.html

Darum immer mehr Menschen aus fremden Kulturen aufnehmen, die schämen sich dann mit uns.

Urbadener
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Urbadener » Sa 21. Sep 2019, 07:06

Wir werden uns sehr bald über noch ganz andere Dinge schämen:

Wirtschaftskrise statt Klimawandel: Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen

...keiner spricht über das Wirtschaftsklima.

Warum geht niemand geht gegen die vollkommen irrsinnige Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank und den Euro, der Europa trennt anstatt es zu einen, und obendrein unseren Wohlstand zerstört, auf die Straße?
Warum demonstriert niemand dagegen, dass nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen dem deutschen Sparer entgangen sind?
Warum demonstriert niemand dagegen, dass mittlerweile 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig sind und folglich gegen die kommende Altersarmut?
Warum demonstriert niemand gegen Steueroasen mitten in der EU?
Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

Stattdessen fordert die Politik einerseits weitere Erhöhungen der Abgaben für uns Bürger, anderseits spricht sie jedoch nicht keiner von Steuersenkungen. Wie kann das sein?

https://www.focus.de/finanzen/boerse/ex ... 06968.html

Die Einschläge kommen näher: Pleitewelle unter den Autozulieferern rollt

Die Nachfrageflaute bei den Autobauern schlägt dramatisch auf die Zulieferer durch. Zwei sind pleite, der dritte wankt gefährlich. Die IG Metall fordert die dortige Belegschaft verzweifelt zum Beten auf.
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Pleitewe ... 83525.html

"Lasst uns alle beten" - oder einen Arbeitskreis bilden. Mehr fällt diesen Gewerkschaftsbonzen nicht ein! Zum Nachdenken haben diese Knallkörper keine Zeit, die müssen doch jetzt jeden Freitag auf die Straße.

Nur zur Erinnerung, im Euroraum gibt es 15% Zombiunternehmen und wenn diese Masse schlagartig abrutscht, dann hilft nur noch beten. Und zwar für uns alle. Dann werden die angeblichen von den SUV's verurachten Probleme kein Thema mehr sein.

Urbadener
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Urbadener » Mo 30. Sep 2019, 08:31

Und noch ein Schmankerl zum Thema SUV:

Bundeswehr warnte vor Nutzung von SUVs

Wegen der Klimaproteste hat die Bundeswehr Fahrer dienstlicher Sportgeländewagen (SUV)zu erhöhter Vorsicht angehalten. Vor den Demonstrationen am vergangenen Freitag sei die Warnung ergangen, dienstliche SUV an diesem Tag "sichtgeschützt innerhalb der Liegenschaft abzustellen"
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 91088.html

Jetzt hat schon unsere Armee vor den „Freitagshopsern“ die Hosen voll. Das glaubt in der restlichen Welt kein Mensch. Ich frage mich jetzt nur noch, bis wann die Polizei unserem Klima zu liebe ihre Wasserwerfer jeden Freitag in den Depots lässt. Den Chaoten in der Antifa würde das sicherlich gefallen.

Muss ein Besitzer eines SUV jetzt ständig daran denken, dass sein Fahrzeug irgendwo am Abstellplatz von Klimaterroristen abgefackelt oder sabotiert werden kann? Wenn ja, sollte auch schon die nächste Konsequenz in die Kalkulation mit einfließen: Die Versicherungsbeiträge für SUV werden in die Höhe katapultiert. Außerdem könnte sich die Präferenz für den SUV spürbar verringern, was wieder einen deutlichen Wertverlust für solche Fahrzeuge – mit oder ohne Dieselmotor – bedeutet. So nach und nach wird unser Land immer verrückter.

Arminius
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Arminius » Mo 30. Sep 2019, 14:55

Es kommt noch so weit, dass einen der hasszerfressene Mob anhält, einen aus dem SUV zerrt und totschlägt nur weil man ein "SUV" fährt. Man muss die hirnlose, Giftgalle spuckende
Diskussion nur mal verfolgen und die kruden Argumentationen sich anhören. Dann weiß man was als nächstes auf einen zukommt. Hoffentlich hat man dann viel Bodenfreiheit und Allradantrieb, damit man über die Felder und Wiesn flüchten kann, wenn das Dumvolk gerade mal wieder seinen Klimawahnrappel hat.

Die Ökofaschisten und Rot-Grün-Terroristen werden hier schon noch alles kaputt und gleichgemacht kriegen. Erst wenn der Biokommunismus Einzuggealten hat und der Bürger wieder wie einst in der DDR vorgeschrieben kriegt zwischen welchen zwei Autos und welchen zwei Farben er wählen darf, wie einst zwischen Trabbi und Wartburg, werden die armen Seelen ruhe finden. Gute Nacht Deutschland.

Friedrich von Hayek
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Friedrich von Hayek » Mo 30. Sep 2019, 20:43

Wie sehr die Meinungsmachermaschine "Greenpeace" von interessierten linken Interessensgruppen unterwandert und umgelenkt wurde in den vergangenen 30 Jahren zeigt eindrucksvoll der folgende Link:

https://www.mmnews.de/vermischtes/13133 ... -packt-aus

Der ehemalige Greenpeace-Chef packt aus über den meilenweiten Abstand von Greenpeace zur Wissenschaft.

Friedrich von Hayek
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Re: Medienkampagne als beliebtes Indoktrinations-Werkzeug

Beitragvon Friedrich von Hayek » Mi 9. Okt 2019, 11:05

Der Krankenversicherung drohe ein Milliardendefizit, so heute auf www.n-tv.de

https://www.n-tv.de/politik/Krankenkass ... 19498.html

Befremdlich, denn vor wenigen Wochen erst konstatierte man noch einen 23 Mrd. € Überschuss! Sind da etwa die Beitragszahlende in einen Zahlungsboykott getreten? Oder nehmen die Angestellten der Krankenkassen etwa Geld der Versicherten mit nach Hause für den Eigenbedarf? Oder sind viele neue kostenintensive Neuversicherte in den letzten Wochen und Tagen hinzugekommen? Nein, natürlich nichts von alle dem!
Aber es schaut schon gewaltig danach aus, als dass man die Öffentlichkeit vor den zwei wichtigen Landtagswahlen in Ostdeutschland Glauben machen wollte, dass alles Friede-Freude-Eierkuchen sei. Mit obiger Hiobsbotschaft hätte die SPD wohl den Überlebenskampf ihrer Geschichte mit der 5 % Hürde gefochten und die CDU wäre mit weiteren drakonischen Abstürzen aufgewacht.

Das ist alles iaus dem Hintergrund sehr perfide gesteuert. Und das dumme Volk fällt darauf herein, damit es hinterher kraftvoll jammern kann.


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