Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Urbadener
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Urbadener » So 8. Sep 2019, 12:16

Die Deutschen haben Angst den Mund auf zu machen, weil die Mehrheit in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen arbeitet und wer dort gegen das System etwas sagt, der fliegt oder wird gemoppt. Selbiges passiert in den Vereinen, Kirchen, Verbänden und Gewerkschaften. Deshalb haben wir heute eine Generation der Duckmäuser und die wird es so lange geben, bis uns das grandiose System um die Ohren fliegt. Einziger Trost, es wird uns über kurz oder lang um die Ohren fliegen.

Stella
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Stella » So 8. Sep 2019, 15:01

Da sagst du schon die Wahrheit @Urbadener.
Dabei musst du aber auch sehen, dass viele noch Kinder in der Ausbildung haben.
Andere haben vielleicht zu groß gebaut oder zu groß gelebt.
Wieder andere haben einen Lebensstandard den sie erhalten möchten.
Geht denen der Arbeitsplatz verloren, dann haben die alle ein Problem.
Ich glaube so geht es der Mehrheit der arbeitenden Leute bei uns.
Wenn die eine Einbuße im monatlichen Einkommen haben, dann stimmt die Rechnung nicht mehr.
Dass das ausgenutzt wird um die Leute bei der Stange zu halten, ist für uns kein Geheimnis.
Da kennen wir viele Fälle in unserer Nachbarschaft, aber auch innerhalb der Familie und im Bekanntenkreis.
Das ist einfach so und wird sich auch nicht ändern solange die Arbeitsplätze sicher sind.
Liebe Grüße Stella

Mistral
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Mistral » So 20. Okt 2019, 15:27

Aus dem Heldenleben eines deutschen Schraubers (1)


Es gibt in unserem Land eine Schicht, über die, oder besser über deren zunehmendes Fehlen, viel geschrieben wird: Die sogenannten Fachkräfte, Techniker, der gut ausgebildete Teil der produktiven Arbeiterschaft, hier kurz „Schrauber“ genannt. Im Grunde ist aber der „Schrauber“, so wie früher die Frau ein „unbekanntes Wesen“. Schrauber schreiben selbst selten bis nicht, sie treten nur als Objekte in den Medien auf. (1)

Es gibt in unserem Land eine Schicht, über die, oder besser über deren zunehmendes Fehlen, viel geschrieben wird: Die sogenannten Fachkräfte, Techniker, der gut ausgebildete Teil der produktiven Arbeiterschaft, hier kurz „Schrauber“ genannt. Im Grunde ist aber der „Schrauber“, so wie früher die Frau ein „unbekanntes Wesen“. Schrauber schreiben selbst selten bis nicht, sie treten nur als Objekte in den Medien auf.
https://www.achgut.com/artikel/aus_dem_ ... hraubers_1

Urbadener
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Urbadener » So 20. Okt 2019, 15:50

zum Achgut-Artikel:

Was dieser Mann beschreibt, ist die Essenz des hier ablaufenden Bildungs-Wahnsinns. Eltern verlangen, daß die Gören auf's Gymnasium gehen, obwohl sie in die Volksschule gehören. Danach muß dann ein Studium sein und wenn es nur geistesgestörter Gender-Quatsch ist. Das Abitur ist zum Lacher verkommen, denn Achmed muß natürlich auch durch, man stelle sich vor, als Einziger der Klasse schafft er es nicht. Das wäre die Nazi-Schule schlechthin.
Schon vor Jahren las ich, wohlgemerkt vor Merkels Wahnsinns-Anfall, daß der Tag nicht mehr fern ist, an dem keiner mehr die Maschine x reparieren kann, weil der letzte Kundige in Rente ist. Wenn der Stromausfall kommt, stehen sowieso sehr schnell zig Karren als unreparierbar umher, weil das Diagnosegerät nicht mehr den "Fehler 34" auslesen kann.

Auf diesem Weg ins Chaos wurde nun ein Gang hochgeschaltet, denn der Schrauber ist das Herz der Gesellschaft, ob am Braunkohlebagger, im Kraftwerk, oder im Kuhstall. Die Könnenden werden immer älter und die Nachwachsenden sind die, wo die Fleischermeister fast wahnsinnig werden, weil der Idi an der Theke, frisch von der Schule, keine 200 g Leberwurst berechnen kann wenn die Waage kaputt ist. Wir haben uns den Ast angesägt, er ist fast durch, auf dem wir sitzen. All diese überbezahlten Schulräte und Hastdunichtgesehen hätten die Notbremse ziehen müssen, wahrscheinlich schon vor 20 Jahren. Aber nein, nichts passsierte. Mit schönfärberischen Berufsbezeichnungen, wie Mechatroniker, wurde versucht ein wenig gegenzusteuern. Aber die wahren Handwerksmeister sind alle aus dem letzten Jahrhundert, denn auch das wurde aufgeweicht als es möglich wurde einen Betrieb ohne Meistertitel zu führen. Nun überlegt man, ob das ein guter Weg war.

Ja, wir springen vom 10-Meter-Turm und schauen im Fluge ob Wasser im Becken ist. Eine solche Vorgehensweise ist einfach idiotisch zu nennen, aber in Merkeldeutschland geht auch das.
Daß an vielen Schulen regulärer Unterricht nicht mehr möglich ist, weil nur noch 2 Deutsche Kinder in der Klasse sind, daß die Lehrer bald alle in der Klapse sind, daß die "Fachkräfte", die unser Land gerade zerstören, den Abschluß in Vergewaltigung und Mord gemacht haben, darüber reden wir erst gar nicht, denn das ist der Krebs der nun im 4. Jahr wuchert. Die Grunderkrankung ging vor 20 oder 30 Jahren los und so wir genau hinschauen wohl mit den 68ern, die auch das Lernen nicht erfunden haben. Eine weitere Facette, die zeigt wo es hingeht und was wir für eine Zukunft haben.

MIKE
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon MIKE » So 20. Okt 2019, 16:04

Während die Weltordnung zerfällt – Deutschland beschäftigt sich lieber mit dem Klima

Trump hat der Praxis seiner Vorgänger 2016 abgeschworen. Mit der Zerschlagung des IS will er das amerikanische Engagements im Nahen Osten beenden. Der Abzug der Amerikaner gibt Erdogan Aufwind und die Option, das türkusche Territorium zu erweitern und den angestrebten Nationalstaat der Kurden zu unterdrücken.
Für Europa und Deutschland stellt die Entwicklung ein Problem dar. Sie können kaum zielführend gegen Erdogan vorgehen. Er zwingt sie zum Wohlverhalten mit der Drohung eines neuen Migrantenstroms und hat besonders in Deutschland viel hochmotivierte Anhänger. Ditib und graue Wölfe werden aktiv und können die schon schwache Ordnung in Deutschland negativ beeinflussen, nachdem die Regierung die Souveränität durch die Öffnung seiner Grenzen an der Garderobe angegeben hat.
Die Wertschätzung, die Erdogan und andere der deutschen Politik entgegen bringen, ist eine lächerliche Nummer. Es ist das eingetreten, was britische Historiker schon 2015 sagten. Die Deutschen haben eine Hippie-Regierung. Und so wird sie auch behandelt. Man muss sich nur die Meinung Erdogans über den deutschen Außenminister anhören.
Während das Gemetzel in Syrien weiter geht, sparen die Deutschen lieber am Schnitzel und Gulasch. In Syrien wird derweil weiterhin mehr CO2 freigesetzt, als je Autos seit ihrer Erfindung ausstoßen konnten.

Tichys Einblick 17.10.2019 8:35
https://www.youtube.com/watch?v=iGpYb5tu2es

Sten
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Sten » Mo 21. Okt 2019, 13:11

MIKE hat geschrieben:Während die Weltordnung zerfällt – Deutschland beschäftigt sich lieber .....

....mit einem Weltraumbahnhof.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Forderung des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) zur Errichtung eines Weltraumbahnhofs in Deutschland prüfen.

„Raumfahrt begeistert viele Menschen und sichert tausende Arbeitsplätze in Deutschland“, sagte Altmaier der „Bild“-Zeitung vom Montag. „In der Satellitentechnik sind wir führend. Deshalb werde ich den Vorschlag des BDI für einen Weltraumbahnhof gerne prüfen.“

Zugleich sagte Altmaier, er werde Anfang kommenden Jahres die „Eckpunkte für ein Weltraumgesetz“ vorlegen. BDI-Präsident Dieter Kempf hatte anlässlich des ersten BDI-Weltraumkongresses am Freitag die Errichtung eines Weltraumbahnhofs angeregt. Aus Deutschland sollten dann kleine Raketen, sogenannte Micro-Launcher, mit Satelliten starten. (afp)

Einen normalen Flughafen kriegen die nicht gebaut darum muss jetzt ein Weltraumbahnhof her.
Ticken die noch richtig?
LG Sten

MIKE
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon MIKE » Fr 1. Nov 2019, 09:13

Zerstören, was zu zerstören geht.
Lieferengpässe immer extremer: Handel wie auf einem Basar


Es geht an das Eingemachte. Die Schubladen für verschreibungspflichtige Krebsmedikamente, Schmerzmittel, Blutdrucksenker, Antidepressiva und vieles andere mehr bleiben in Apotheken immer öfter leer. Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte listet allein ohne Impfstoffe 269 Präparate, die aktuell nicht verfügbar sind und für etwa die Hälfte der nicht-lieferbaren Medikamente liegen nicht einmal Prognosen vor, ab wann ein Mittel wieder lieferbar sein wird.
Kein Wunder, dass die Medikamente inzwischen wie auf einem orientalischen Basar gehandelt werden und in Krankenhäusern selbst geeignete Narkosemittel zur Rarität werden. Apotheker suchen über Facebook nach bestimmten Präparaten und bitten benachbarte Apotheken auszuhelfen, falls sie nochetwas auf Lager haben, doch kaum jemand setzt noch auf Lagerhaltung vor Ort. Die Fälle, in denen Medikamente nicht verfügbar waren, haben sich im vergangenen Jahr fast 9 Millionen verdoppelt.
Die Gründe:
• Viele Wirkstoffe würden mittlerweile nur noch in Fernost oder in Indien hergestellt und dort zu Arzneimitteln verarbeitet.
• Es gebe nur einen kleinen Pool von Wirkstoffherstellern. Daran bediene sich die ganze Welt.
• Technische Störungen hätten globale Auswirkungen.
• Der Markt werde durch die steigende Nachfrage in Entwicklungsländern stetig größer.
• Die Produktion komme nicht immer nach.
• Arzneimittel seien in Deutschland oft billiger als in den Nachbarländern. Die Folge: Sie würden in Deutschland aufgekauft und in andere Länder geliefert, wo mehr Geld mit ihnen zu erzielen sei.
• Und umgekehrt gibt es da z.B. auch eine Importfirma im Saarland, die sehr enge Beziehungen zu Altmeier unterhält. Was ist damit?

Allein die Bürokratie profitiert:
Ist ein verschreibungspflichtiges Medikament nicht verfügbar, muss der Apotheker ein wirkstoffgleiches Mittel beschaffen oder vom behandelnden Arzt ein neues Rezept für ein Präparat mit einem anderen Wirkstoff ausstellen lassen. Jeder Schritt, jeder Bestellversuch muss dokumentiert werden.

Die Krankenkassen bestimmen
Die Apotheken müssen sicherstellen, dass sie das Alternativ-Mittel an den Patienten abgeben, das für seine Krankenkasse am günstigsten ist, ansonsten bleiben sie auf den Kosten sitzen. Die Krankenkassen können sich für die Prüfung der Rezepte bis zu einem Jahr Zeit lassen.
Der Apotheker muss den Nachweis erbringen, dass das Arzneimittel, das er an den Patienten abgegeben hat, zu dem Zeitpunkt das Günstigste war. Da sich die Lieferfähigkeit teilweise mehrfach am Tag ändert, ist es schwierig, das retrospektiv einwandfrei nachzuweisen, liegt es auch an der Lagerhaltung der Apotheken, die oft nur noch auf ein Minimum beschränkt ist.

Patienten sind verunsichert
Viele Patienten bekommen aktuell wechselnde Präparate von verschiedenen Herstellern, was sogar die Therapie gefährden kann.
Medikamente weit im Voraus zu bestellen und zuhause zu horten, funktioniere nicht. So sind zum Beispiel bei Krebs vor jedem neuen Therapie-Turnus Blutuntersuchungen nötig. Auf der Basis der Werte muss gegebenenfalls die Dosierung angepasst werden. Deshalb müssen Medikamente kurzfristig erhältlich sein.
Die meisten Lieferengpässe betreffen verschreibungspflichtigspflichtige Medikamente.

Summa summarum:
Die ganze Misere hat merkantile Gründe. Effizienz erzeugt negative Effekte. Die Krankenkassen schinden Rabatte. Die Firmen sehen keine Rentabilität. Der Großhandel minimiert die Lagerkosten ebenso wie die Apotheken vor Ort. Die Rolle von Importfirmen in Verbindung mit Regierungsstellen dürfte ebenfalls nicht zu unterschätzen sein. Darüber hinaus werden noch lustig knapp gewordene Medikamente exportiert.

MIKE
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon MIKE » Mo 11. Nov 2019, 23:22

Hereinspaziert

Noch mehr „resettlement“: Bundesregierung nennt Zahlen zur Neuansiedlung von „Flüchtlingen“
11. November 2019
https://zuerst.de/2019/11/11/noch-mehr- ... chtlingen/

Urbadener
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Urbadener » Do 19. Dez 2019, 08:26

Deutsche Bank zahlt 2,3 Milliarden Euro Boni aus

Die Deutsche Bank hat im vergangenen Jahr noch mehr Verlust gemacht als bislang bekannt. Trotzdem kündigt das Institut Bonuszahlungen in Milliardenhöhe an.
Die Deutsche Bank zahlt ihren Mitarbeitern trotz des dritten Jahresverlusts in Folge für das vergangene Geschäftsjahr wieder einen Milliardenbonus. Wie aus dem Geschäftsbericht des größten deutschen Geldhauses hervorgeht, beträgt die Gesamtsumme der variablen Vergütung für die rund 97.500 Mitarbeiter des Konzerns 2,275 Milliarden Euro.
Zudem gab die Bank die endgültigen Geschäftszahlen für 2017 bekannt. Der Verlust fiel noch höher aus, als im Januar geschätzt. Das Minus betrug im vergangenen Jahr 735 Millionen Euro.


Das muss man erst einmal hinkriegen!! Trotz Verlusten noch einen wahnsinnigen Bonus auszuschütten. Das ist aber alles kein Problem, so lange Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert werden können.

Mistral
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Re: Deutschland ist der Realität nicht mehr zugänglich

Beitragvon Mistral » Do 19. Dez 2019, 10:10

Urbadener hat geschrieben:Deutsche Bank zahlt 2,3 Milliarden Euro Boni aus

Da passt doch wieder einmal alles zusammen:

Deutsche Bank will im Privatkundengeschäft 6000 Jobs streichen

Die Deutsche Bank will Finanzkreisen zufolge in den nächsten Jahren im Privatkundengeschäft bis zu 6000 Arbeitsplätze abbauen. Die Zahlen beziehen sich sowohl auf Arbeitsplätze, die direkt in der Privatkundensparte angesiedelt sind, als auch auf Infrastruktur- und Querschnittsaufgaben, die zum Teil im Konzern, etwa in der IT, angesiedelt sind, sagten mit dem Sachverhalt vertraute Personen dem Handelsblatt.

Hintergrund sind ehrgeizigere Sparziele, auf die sich Knof beim Investorentreffen der Bank Anfang Dezember verpflichtet hatte. Statt um 600 Millionen Euro will er die Kosten bis 2022 nun um eine Milliarde Euro drücken.

Neben Einschnitten beim Personal will das Institut auch 200 bis 300 Zweigstellen schließen. In Finanzkreisen wurde ein entsprechender Bericht des „Manager Magazins“ bestätigt. „Allerdings ist erst ein kleiner Teil von vielleicht 50 Zweigstellen identifiziert“, schränkte eine mit den Überlegungen vertraute Person ein. Die Zahl der Filialschließungen sei nicht in Stein gemeißelt. Es könnten am Ende auch mehr oder weniger Standorte geschlossen werden. Die Bank optimiere ihr Netz und prüfe in jedem Einzelfall, ob eine Filiale benötigt werde oder nicht.

https://www.handelsblatt.com/finanzen/b ... 48560.html


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