Deutschland ist ein reiches Land!

Urbadener
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Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Urbadener » Do 29. Nov 2018, 09:40

Deutschland ist ein reiches Land!
Diesen Spruch, den hauptsächlich grüne Politiker sehr gerne in den Mund nehmen, dürfen wir uns bei jeder sich bietenden Gelegenheit anhören. Weil dieser Tage in der Presse zu lesen ist, dass die durchschnittliche pro Kopfverschuldung der deutschen Kommunen bei 3.519 Euro liegen soll, habe ich mich mit dem Thema etwas näher beschäftigt.
Zu den Schulden der Kommunen dürfen wir noch 11.088 Euro der Bundesländer und 23.000 Euro des Bundes dazu addieren und erhalten somit auf die Bundesrepublik insgesamt gesehen eine durchschnittliche pro Kopfverschuldung von etwa 37.600 Euro pro Bundesbürger. Vom Baby bis zum Greis und ohne eventuelle private Verbindlichkeiten.

Das Märchen vom reichen Deutschland hat der Ökonom Daniel Stelter schon ausführlich zerlegt, jetzt wird seine Feststellung von einer IWF-Studie unterstützt, die zu dem Ergebnis kommt, dass der deutsche Staat ärmer als Kenia oder Uganda sei.

Wer das nicht glauben möchte, der sollte in Ruhe den nachstehend verlinkten Bericht lesen:

Überraschung: Deutschland ist eigentlich ganz arm
Der deutsche Staat ist sogar ärmer als Uganda und Kenia, wie eine IWF-Studie ergeben hat. Die Studie stellt Vermögenswerte von Staaten ihren Verbindlichkeiten gegenüber. Deutschland schneidet mit einem negativen Nettovermögen ab, ist also eigentlich überschuldet.
https://www.godmode-trader.de/artikel/u ... rm,6650491

Wenn die Grünin Frau Katrin Dagmar Göring-Eckardt uns wieder einmal zur besten Sendezeit vorschwafeln darf, dass Deutschland ein reiches Land sei, dann wissen wir: „Die lügt wie gedruckt!“

buerger46
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon buerger46 » Do 29. Nov 2018, 21:29

….vor allem will Deutschland unter jahrelangen grünversifften
Regime nun endgültig sühnen. (Der Migrationspakt wird’s richten).
Nachdem Deutschland in unseliger Vergangenheit die halbe Welt
bekriegt hat, wird Deutschland nun die halbe Welt bei sich aufnehmen.
Wir schaffen das, bzw. uns.
Dieser Beitrag bringt es auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=gvB5eFR9AXU

Sten
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Sten » Di 4. Dez 2018, 14:55

Urbadener hat geschrieben: Urbadener » Do 29. Nov 2018, 10:40
Deutschland ist ein reiches Land!

Stimmt doch, darum fliegt der Flieger von Frau Bunzelkanzler nicht und die Bahn hat Probleme ohne Ende.
ICE gerät in Hannover in Brand
Erst vor zwei Tagen ging am Hauptbahnhof Hannover nichts mehr: Wegen eines Stromausfalls am Sonntagmittag fiel zwischenzeitlich der gesamte Zugverkehr aus.
https://www.n-tv.de/der_tag/Dienstag-de ... 53783.html

Solche Klopse kann sich nur ein reiches Land leisten.

Mistral
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Mistral » Mi 6. Mär 2019, 14:43

Wir haben das Geld verprasst – wie konnte das passieren?

Alarm im Bundesfinanzministerium! Im Bundeshaushalt 2020 fehlen 6,3 Milliarden Euro, bis 2023 sollen es sogar 25 Milliarden sein. Sofort wird nach Einsparungen und neuen Steuern gerufen.
Die Bundesregierung hat uns das Mantra vom Sparen zwar vorgebetet, aber selbst nicht danach gehandelt. Die Staatsverschuldung liegt heute deutlich höher als vor zehn Jahren. Erst seit 2014 wird wirklich gespart, aber keineswegs sonderlich ambitioniert. Allein das Geschenk der Zinsersparnis des Bundes – das wir der "Euro-Rettungspolitik" der Europäischen Zentralbank (EZB) und nicht eigenen Sparanstrengungen verdanken – beläuft sich auf rund 140 Milliarden Euro in den letzten Jahren. Schulden wurden aber nur im Umfang von rund 60 Milliarden getilgt.

https://www.t-online.de/finanzen/boerse ... ehlen.html

Nur ganz naive Zeitgenossen konnten das glauben was uns in schöner Regelmäßigkeit wie süßer Honig eingeträufelt wurde. Die Zahlen sprechen für sich - und waren für jedermann einsehbar - trotzdem sind die Versprechungen unserer kompetenten Politiker doch viel schöner anzuhören. Uns geht es so gut wie noch nie, wir können Milliarden und Abermilliarden in die ganze Welt verteilen. Hauptsache weg mit der Kohle. Nach jedem Rausch kommt der Kater und der wird für die gutgläubigen Leute sehr heilsam werden.

Mistral
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Mistral » Di 30. Apr 2019, 07:59

Wie reich Deutschland in Wirklichkeit ist, berichten die „goodnews“ in ihrer heutigen Ausgabe.

5.000 Baden-Badener unter der Armutsgrenze
Bürgermeister Kaiser: "Wirtschaftlicher Aufschwung nur bedingt bei unteren Einkommensgruppen angekommen" – Überdurchschnittliche Zunahme bei Kinderarmut


«Mindestens 8,5 Prozent der Wohnbevölkerung sind davon betroffen.».

Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache, die nicht nur für Baden-Baden gilt. Ich bin davon überzeugt, dass es in anderen Regionen unserer Republik noch viel grausamer aussieht und ein zweistelliger Prozentsatz an armen Bürgern zu verzeichnen ist. Wie müssen sich solche Menschen fühlen, wenn sie zur Kenntnis nehmen dürfen, dass sie trotz regelmäßiger Arbeit die 3.100 Euro im Monat nicht erreichen, die von der Stadt Köln als günstiger Unterstützungsbetrag für Flüchtlinge genannt wird.

Siehe dazu meinen Beitrag vom 29.04.19: viewtopic.php?f=12&t=117&start=30

Wir wollen jedem und allen eine Chance geben und vernachlässigen unseren eigenen Nachwuchs. Die bei uns praktizierte Familienpolitik ist eine Schande, für ein Land das angeblich zu den reichsten Nationen dieser Welt gehören möchte.

Cornelius Scipio
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Cornelius Scipio » Di 30. Apr 2019, 08:24

Mistral hat geschrieben:...eine Schande, für ein Land das angeblich zu den reichsten Nationen dieser Welt gehören möchte.


...und für eine Kanzlerin und Regierungschefin, deren Partei ein "C" für "Christlich" im Namen führt.

MIKE
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon MIKE » Mi 1. Mai 2019, 18:39

Tiitytainment in Vorbereitung

Die reichsten 1000 in Deutschland besitzen mehr als eine Billion Euro. Und das System sorgt dafür, dass die Schere sich auch in Zukunft noch mehr öffnen wird.
Wer jung und arm ist, kann sich schon einmal auf das Tittytainment freuen, auf das der kapitalistische Westen sich ganz offiziell seit etwa 2005 vorbereitet und die Armen weitgehend ihre Situation vergessen lassen soll.

Mistral
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Mistral » Do 2. Mai 2019, 12:09

Tittytainment (oft auch Tittitainment) ist eine Wortbildung aus englisch titty (Slang für Busen) und entertainment (Unterhaltung). Der Begriff steht für die Vermutung, dass auf Grund steigender Produktivität zukünftig ein großer Teil der Weltbevölkerung von der Produktion von Dienstleistungen und Gütern entbunden sein und dann von Transferleistungen leben werde. Um diesen Teil der Bevölkerung „ruhigzustellen“, müsse er medial „berieselt“ werden.
Zugeschrieben wird dieser Begriff Zbigniew Brzeziński, dem früheren nationalen Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter. Er soll ihn 1995 auf einer Versammlung des Global Braintrust geprägt haben.

Quelle: Wikipedia

Wer in der Praxis Tittitainment erleben möchte, muss sich nur das anspruchsvolle Nachmittagsprogramm der privaten Fernsehsender ansehen. Beispiel gefällig?

Mutter 35 Jahr alt und alleinerziehend, macht Tochter 18 Jahre alt Vorwürfe, warum sie sich in dem Alter schon ein Kind andrehen lässt. Oma 50 Jahre alt und deren 26-jähriger türkischer Freund können das auch nicht verstehen.

Alle drei Damen haben einige Eigenschaften gemeinsam: Intelligenzquotient von etwa 80 und darunter, alle sind pro Person unter einem Doppelzentner nicht zu haben, Piersing und Tätowierung sind obligatorisch, geraucht wird wie ein Schlot und neben Cola findet sich immer eine Tüte Chips oder ähnliches auf dem Tisch. Gekocht wird selten, dafür gibt es Mac Donalds, Burger King und eine Menge Dönerläden in unmittelbarer Nähe. Weil das Sozialamt so geizig ist, sieht auch die Bude entsprechend aus. Handlung der Sendung: Mutter und Tochter haben Zoff, weil die Tochter ihre Mutter dabei erwischt hat, wie sie sich vom negroiden Freund der Tochter auf dem Küchentisch von hinten begatten lies. So viel zur Sendekultur der privaten Sender.

Gehen wir einmal davon aus, dass irgendwann einmal 80% der Gesellschaft in den oben beschriebenen Raster passen wird, dann müssen diese 80% für sich einen Kontinent bevölkern, weil die restlichen 20% ihres Hab und Gutes und ihres Leben nicht mehr sicher sein können.

MIKE
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Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon MIKE » Do 2. Mai 2019, 18:34

27.09.1995
Die Michail Gorbatschow-Stiftung

begrüßt die „globale Elite“ im noblen Fairmont Hotel in San Franzisco. 500 führende Politiker, Wirtschaftsführer und Wissenschaftler aller Kontinente treffen sich für drei Tage, um über den „Weg ins 21. Jahrhundert“ zu diskutieren und diese Feststellung mit nach Hause zu nehmen:

[b]Keiner glaubt an ausreichend neue, ordentlich bezahlte Jobs auf technologisch aufwendigen Wachstumsmärkten in den bisherigen Wohlstandsländern. [/b]

Die Zukunft verkürzen die Pragmatiker auf ein Zahlenpaar und einen Begriff
„20:80“ und „tittytainment“.

Zbigniew Brzezinski, der frühere nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten Jimmy Carter hat diesen Begriff geprägt. Dabei geht es nicht um den sexuellen Inhalt der Unterhaltung für die Massen, sondern um die Milch, die aus der Brust einer stillenden Mutter strömt. Die Bevölkerung soll mit einer Mischung aus betäubender Unterhaltung und einem Mindestmaß an Lebensqualität bei Laune gehalten werden.
Das heißt:
Im 21. Jahrhundert sollen 20 Prozent der arbeitsfähigen Bevölkerung ausreichen, um die Weltwirtschaft in Schwung zu halten, um alle Waren zu produzieren und die hochwertigen Dienstleistungen zu erbringen, die sich die Weltgesellschaft leisten kann. Diese 20 Prozent werden damit aktiv am Leben, Verdienen und Konsumieren teilnehmen. (Wahington, SyCip)

Die Frage sei künftig „ to have lunch or be lunch“ (Mc Nealy, SUN).

Die große Frage: Wie kann der überflüssige Rest beschäftigt werden?
Einige Antworten aus San Francisco:
• Soziales Engagement der Unternehmen sei unzumutbar. (eigene Anmerkung: Man höre und staune.)
• Sinnstiftung und Integration werde vom weiten Feld der freiwilligen Gemeinschaftsdienste erwartet (z.B. Nachbarschaftshilfe, Sportbetrieb
oder Vereine)
• Diese Tätigkeiten könnten durch bescheidene Bezahlung aufgewertet und so die Selbstachtung von Millionen Bürgern gefördert werden.
• „DIE INDUSTRIE WIRD DEN WEG DER LANDWIRTSCHAFT NEHMEN.“ (Herbert Henzler, Chef der deutschen Filiale der Beratungsfirma Mc
Kinsey)

Der auch in Deutschland bekannte US-Professor Jeremy Rifkin (74)
befasst sich seit Jahrzehnten mit dieser Entwicklung. Er ist gesuchter Ratgeber von Regierungen und Konzernen zu diesem Thema. Eines seiner Bücher heißt: „Das Ende der Arbeit“ (1995) und das meint er durchaus wörtlich bis zum heutigen Tag. Indizien für ihn sind nicht nur die Arbeitslosenzahlen, die wesentlich höher sind als von den amtlichen Stellen angegeben. Die erhebliche Zunahme der Verbraucherkredite, die Tatsache, dass viele Menschen kaum Rücklagen bilden (können) und die in die Höhe schnellenden Privatinsolvenzen sind weitere Indizien. Die Stellangebote für Vollzeitstellen gehen rasant zurück. Die Produktion steigt, die Produktivität steigt, aber die Arbeitsplätze nehmen ab.

Rifkin spicht vom jobless growth.

Die Unternehmen sollen gleichzeitig Produktion und Gewinn steigern und dennoch keine neuen Leute einstellen und wenn, dann lediglich als Zeitarbeiter, vermittelt über Zeitarbeitsfirmen.
Statt neuen Arbeitsplätzen komme es zu einer massenhaften ‘Dequalifizierung’ von Arbeitskräften. Viele Menschen, die eine Ausbildung hätten würden heute schon feststellen, dass sie, was sie gestern noch (als Leistung)verkaufen konnten, morgen schon fast nichts mehr wert ist.
Die vielen einfachen Tätigkeiten seien zuerst betroffen, aber nicht ausschließlich.

Dieser hier nur grob skizzierte Prozess gilt für das produzierende Gewerbe (Industrie) ebenso wie für den wirtschaftlichen, behördlichen und wissenschaftlichen Dienstleistungsbereich. Viele Jobs, die verschwinden, werden durch Maschinen oder höhere Effizienz gefressen. Viele von den sicheren Vollzeitarbeitsplätzen verschwinden und werden in viele kleine unsichere Jobs zerlegt. Immer mehr Jobs aus großen Wirtschafts- und Verwaltungsorganisationen diffundieren hin zu vielen kleinen, flexiblen Einheiten. Diese kleinen Einheiten werden schnell gebildet und verschwinden ebenso schnell auch wieder.

Rifkin vertritt auch zwanzig Jahre nach dem Erscheinen seines Buches die Meinung, dass Menschen, die ihre sicheren Jobs verlieren, deshalb nicht unbedingt zu lebenslanger Arbeitslosigkeit, sondern einfach nur zu schlechteren Jobs verdammt sind.

Fakt ist: Die Menschen in Deutschland, die mit versicherungsfreien Jobs ihre Einkommen aufbessern, steigt rasant, ebenso die Zahl der Scheinselbstständigen, also Arbeitnehmer, die dem Finanzamt gegenüber formal selbstständig sind, de facto aber oft nur von einem einzigen Arbeitgeber abhängig sind, der so die Sozialabgaben spart und den Mitarbeitern die soziale Absicherung vorenthält.

Die soziale Spaltung wächst und entzieht sich zunehmend der staatlichen politischen Kontrolle.
All das ist keineswegs allein ein deutsches Problem.
Der Umbruch am Arbeitsmarkt geht durch alle Wohlstandsstaaten, Industrieländer und ist auch schon in den Schwellenländern erkennbar.
Immer mehr Menschen arbeiten für Löhne unterhalb der Armutsgrenze. Für Unterschichtjugendliche gibt es oft nur eine Art des sozialen Aufstiegs: die Teilhabe an der Organisierten Kriminalität.
Die Angst vor dem sozialen Abstieg ist das beherrschende Thema in unserer Gesellschaft. Wenn nur ein Fünftel der Bevölkerung das Gefühl hat, dass sie zu den Gewinnern zählen, und vier Fünftel objektiv zu den Verlierern zählen, dann wird dieser Prozess politisch nur noch schwer beherrschbar.

Mistral hat recht. Die Elite weiß das und sorgt heute schon gut vor.

Stella
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Registriert: Mo 1. Feb 2016, 15:45

Re: Deutschland ist ein reiches Land!

Beitragvon Stella » Do 2. Mai 2019, 20:01

Das sind ja herrliche Aussichten und das stimmt auch noch was Mistral schreibt. Ich lasse meine Kinder schon lange nicht mehr ohne Kontrolle Fernsehen schauen.

Mike kannst du mir sagen, wie ich meine Kinder unter die 20% bringe? Die hören sich jetzt wenig an, aber das sind immerhin 16 Millionen bei uns.

Heute bei den SWR-Nachrichten haben die über Leiharbeiter genau das gebracht was du beschreibst. Heute schon wird das schon gemacht was du für Zukunft vorhersagst Ich bin nur noch ratlos
Liebe Grüße Stella


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