CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Friedrich von Hayek
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Friedrich von Hayek » Di 16. Jul 2019, 10:48

Treiber für die Erdvernichtung ist die Überbevölkerung!
Soeben meldet n-tv, dass die Bevölkerung von Deutschland in 2018 um 400.000 Personen zugenommen hat. Also eines der am dichtesten besiedelten Länder der Europas hat den Hals nicht voll bekommen und muss nochmals einen kräftigen Schluck aus der Pulle des ungezügelten Bevölkerungswachstums nehmen. Anstatt dass sich dieses Land gesundschrumpft und versucht auf unter 80 Mio. Menschen zu kommen, geilen die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft danach möglichst schon morgen die 85 Mio. Grenze zu reissen. Aufgrund dieser Meldung ist mir speiübel!

Man gestehe jedem Erdenbürger nur als Beispiel eine private Fläche von 10 m² zu. In der zivilisierten Welt hat jeder Bürger ein Vielfaches davon. In der 3. Welt ist das ein kaum erreichbarer Luxus. Man gehe dann mal davon aus, dass, wie von vielen unterschiedlichen Wissenschaftlern übereinstimmend angekündigt, die Weltbevölkerung von aktuell 7,5 Mrd. bis 2050 auf 12 Mrd, Menschen anschwellen wird. Damit reden wird von einem zusätzlichen Platzverbrauch von 45 Mrd. m². oder 4,5 Mrd. Hektar zusatzlich zu dem ohnehin schon stärkstens defizitären weltweiten Waldbestand.

Wenn wir das ungezügelte und unbegrenzte Kinderkriegen nicht in den Griff bekommen, sind alle Maßnahmen in Sachen CO² obsolet!

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Fr 19. Jul 2019, 19:20

Wie der BER sauber bleibt, wer das Klima kontrolliert, und was verarmte Stadtbewohner dereinst in die Wälder treibt / Der satirische Wochenrückblick mit Hans Heckel

Lütke Daldrup hat ein ehrgeiziges Ziel verkündet, und nein, es handelt sich diesmal nicht um den nächsten öden Fertigstellungstermin, der dann wieder gerissen wird. Nein, er geht viel weiter: „Unser Ziel ist es, dass der BER im Jahr 2050 klimaneutral operiert.“

Nun könnten wir einwenden, dass die Sache mit der Klimaneutralität dem BER-Chef nicht allein eingefallen ist. Es handelt sich um eine Vereinbarung aller deutschen Flughäfen. Nur haben die anderen alle etwas, was dem BER fehlt: Starts, Landungen − Flugzeuge! Mit einem Wort: Sie „operieren“ tatsächlich.
https://www.preussische-allgemeine.de/n ... tsdam.html

Ich kann für meine Person versprechen, 2050 werde auch ich mit höchster Wahrscheinlichkeit zu 100% Klimaneutral sein.
Ob im selben Jahr vom BER schon Flugzeuge starten und landen können bezweifle ich dagegen.

Sten
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Sten » So 21. Jul 2019, 10:50

Fast 1000 Euro mehr pro Jahr: Das kostet Autofahrer die neue Luft-Steuer

Annahme: Ein Liter Benzin kostet ab 2030 zwei Euro je Liter

Das heißt für Autofahrer, ausgehend von einem aktuellen Benzinpreis (Juli 2019) von 1,50 Euro und einem Dieselpreis von 1,30 Euro:Benzinkostet ab 2020 pro Liter 1,60 Euro (plus 10 Cent), ab 2025 dann schon 1,80 Euro (plus 30 Cent) und ab 2030 zwei Euro (plus 50 Cent).Dieselkostet ab 2020 pro Liter rund 1,41 Euro (plus 11 Cent), ab 2025 1,64 Euro (plus 34 Cent) und ab 2030 1,87 Euro (plus 57 Cent).

Wie die von Umweltministerin Schulze vorgesehene Entlastung aussehen soll, bleibt unklar: Im Schnitt müsse ein Haushalt zurückbekommen, was er eingezahlt habe, sagte Schulze. Bürger mit geringen und mittleren Einkommen, aber auch Pendler und Mieter sollten nicht zusätzlich belastet werden.
https://www.focus.de/auto/ratgeber/kost ... 05705.html

Ja wenn das ist, Frau Schulze, warum dann diese Steuer?
Die Antwort: Die Steuersätze müssen insgesamt mittelfristig deutlich angehoben werden. So lassen sich mittelfristig knapp 40 Milliarden Euro an zusätzlichen Einnahmen erzielen", so das FÖS.
LG Sten

Urbadener
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Urbadener » So 21. Jul 2019, 13:49

Sten hat geschrieben:Fast 1000 Euro mehr pro Jahr: Das kostet Autofahrer die neue Luft-Steuer


Das ist die interessante Passage im Focus-Artikel:

Zum Start im Jahr 2020 wären das 35 Euro pro Tonne Kohlendioxid, die laut Berechnungen des Umweltbundesamtes beim Verbrennen entsteht. Im Jahr 2030 sollen es dann schon 180 Euro pro Tonne sein. Dabei wird neben dem Tanken auch das Fliegen, Heizen und Essen einberechnet. Die CO2-Steuer ist also eine Art Universalsteuer, die nahezu alle Aspekte des menschlichen Lebens mit einem Preisschild versieht, dessen Höhe der Staat quasi nach Belieben festlegt.

Es soll eine Universalsteuer eingeführt werden, die sich „der Umwelt zu liebe“ beliebig erhöhen lässt. Von 35 Euro die Tonne auf 180,00 Euro die Tonne und das innerhalb 10 Jahren, das ist ein Faktor von 5,14!! Und nun noch das Beste, die Schraube lässt sich noch beliebig weiter drehen, wir müssen immerhin die Welt retten.
Wäre da die Überlegung nicht nötig, sich vorzustellen, dass sich die normalen Lebenshaltungskosten innerhalb kurzer Zeit verdoppeln können!?! Urlaub wird zum Luxusgut und der Unterhalt vom geleasten SUV von Mutti unbezahlbar. Darum hüpft jeden Freitag schön weiter, ihr Hupfdohlen.

Wer den Quatsch der Rückvergütung glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen. Eventuell wird eine Umverteilung stattfinden, wie die jedoch funktioniert dürfen wir doch heute schon bewundern.

MIKE
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon MIKE » So 21. Jul 2019, 20:38

US-Studie:
Amerikanisches Fracking-Gas ist umweltschädlich und schadet der deutschen CO2-Bilanz


US – Fracking Gas (LNG)ist keine Alternative zum russischen Gazprom-Gas und schädlicher als Kohle
Russisches Gas ist preiswerter und umweltfreundlicher.
US- Gas ist umweltschädlicher einschließlich Gewinnung und Transport.
Es ist sogar schädlicher als Kohle, obwohl Kohle bei der Verbrennung zusätzlich Schwefeloxide freisetzt.
►Quelle: Studie der internationalen Forschungsgruppe Global Energy Monitors unter Leitung von Ted Nace, Lydia Plante und James Browning unter dem Titel „The New Gas Boom“.

Abgase machen nicht an der Landesgrenze halt
Die USA drängen Deutschland, Flüssiggas am deutschen Energiemix zu erhöhen. Dann würde sogar die CO2-Gesamtbilanz, derzeit ein Schlüsselziel der deutschen Politik, deutlich verschlechtert werden – auch wenn der Großteil der Emissionen außerhalb Deutschlands bei der Förderung und beim Transport des US-Flüssiggases anfallen. Abgase machen nicht an der Landesgrenze halt.

Kontraproduktiv
Um den gegenwärtigen Preisvorteil von Erd- gegenüber Flüssiggas von etwa 25 Prozent zu mindern, wird vonseiten der Politik aktiv in den Wettbewerb eingegriffen und die umweltschädliche LNG-Technik subventioniert. Der Bau des ersten deutschen LNG-Terminals in Brunsbüttel kostet etwa eine halbe Milliarde Euro.

Aus der Studie:
„Der Ersatz der alten Kohleinfrastruktur durch eine neue Gasinfrastruktur wird sich in einem [neuen] fossilbasierten System verfestigen und die Uhr bei der Systemtransformation um weitere 40 oder mehr Jahre zurückstellen. Ein solches Ergebnis ist unvereinbar mit dem Mandat, die fossilen Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts auslaufen zu lassen.“
Weiter heißt es in der Studie, dass die Förderung von LNG nicht zu einer relevanten Systemtransformation beiträgt, sondern lediglich einen fossilen Energieträger durch einen anderen ersetzen würde.

Stella
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Stella » Mo 22. Jul 2019, 08:19

Das versteht doch kein Mensch mehr.
Wir sollen Co2 sparen und dafür auch noch bezahlen.
Dafür wird mit Schiffen Gas aus Amerika geliefert die
noch mehr Dreck in der Luft erzeugen.
Gerade habe ich gehört, dass der Bundesrechnungshof
eine PKW-Maut für alle fordert, weil dafür schon viel
Geld ausgegeben wurde.
Wer soll das denn alles bezahlen können?
Liebe Grüße Stella

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mo 22. Jul 2019, 12:16

Stella hat geschrieben:Wer soll das denn alles bezahlen können?

Ganz einfach, die Deutschen müssen den Gürtel enger schnallen. Weniger Autos auf die Straßen stellen und auch weniger fahren, weniger in Urlaub fliegen und dafür mehr zu Fuß oder mit dem Lastenfahrrad erledigen. Wenn dabei Industrie, Handel, Gastronomie und Tourismus auf der Strecke bleiben, sind das grüne Kollateralschäden die wir einfach aushalten müssen.

Wer glaubt, dass die Kugel Eis des Herrn Trittin nicht noch wesentlich größer wird, der wird auch in diesem Versorgungssegment noch eine Überraschung erleben. Vielleicht kann der nachstehend verlinkte Artikel etwas mehr zur Erweiterung des Horizonts beitragen:

Warum der Strompreis in Deutschland auf 60 Cent pro Kilowattstunde steigen wird
https://mannikosblog.blogspot.com/2019/ ... d-auf.html

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mo 22. Jul 2019, 14:28

Ich muss leider noch was darauf satteln. In einem Interview mit einem links-grünen Weltverbesserer verbreitet der Deutschlandfunk schon revolutionäre Ansätze.

Nachstehend der Link zu einem telefonischen Interview in Wort und Schrift:

Pol Pot trifft Mao: Professor will im Namen des Klimaschutzes die grüne Kulturrevolution und Armut für alle!

https://mannikosblog.blogspot.com/2019/ ... ll-im.html

Niko Paech: „Auch mal ein Streit beginnen dergestalt, dass ich meinem Nachbarn sage 'Hör mal, warum hast du eine Kreuzfahrt gebucht?', 'Wer gibt dir das Recht, ein SUV zu fahren?', 'Warum muss du eine Flugreise in den Skiurlaub auch noch tätigen?' Das muss in Familien, in Schulen, das muss in allen öffentlichen Institutionen allen Gesprächen in allen Wirtshäusern Thema sein.“

Und dann noch darüber streiten, warum verdienst du mehr als ich? Kann da kein Ausgleich dergestalt geschaffen werden, dass du weiterhin schuftest wie ein Hund und ich nichts tue, außer mit Leuten zu diskutieren warum sie was haben was ich nicht habe, dafür werfen wir unsere Einkommen zusammen und teilen brüderlich. Das sind ja Ansichten, noch schlimmer als schon im Kommunismus praktiziert und jämmerlich gescheitert. GRÜN eben!

Friedrich von Hayek
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Friedrich von Hayek » Mo 22. Jul 2019, 20:16

Eine neue internationale Studie von finnischen und japanischen Wissenschaftlern negiert die Behauptung von den Grünen, SPD und Linken, dass der Klimawandel Menschen gemacht sei. Im Gegenteil sind die Auswirkungen geradezu marginal.

Sehr lesenswert vom Ludwig von Mises Institut:
https://www.misesde.org/?p=22149

Nichts von den aufgetischten Lügen der Regierung, der Medien und des Rot-Grün-Rote Parteienspektrum ist wahr. Die willfährigen Wissenschaftler, die deren These bestätigen sind wirtschaftlich abhängig. Denn würden sie es nicht tun, würden sie von den Milliarden Fördergeldern aus Staatskasse und Stiftungen abgeschnitten. Also spricht man den Auftraggebern nach dem Mund, um nicht arbeitslos zu werden.

Für Frau Merkel und ihre Gurkentruppe ist das ein Sechser im Lotto mit Zusatzzahl und Spiel 77! Denn sie braucht immer neue kostenintensive Programme um das Schuldenkartell am Laufen zu halten. Nachdem viele Häuser jetzt mit Klimaschutz-Speckschwarten verschandelt wurden und der deutsche Automobilindustrie ein Niedergang bisher nicht gekannten Ausmaßes droht, wird es höchste Zeit ein neues Bürgerabzockermodell namens CO² Steuer zu implementieren. Man achte dabei besonders auf die neue Semantik: CO²-Bepreisung. Man kann ja schlecht Steuer dazu sagen, wo man noch vor wenigen Monaten von einer nachhaltigen Steuersenkung im großen Maßstab sprach. Das würde ja sogar dem dümmsten Wähler übel aufstoßen.

MIKE
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon MIKE » Mo 22. Jul 2019, 20:56

Der Planet soll grüner werden - aber wir verdichten in den Städten und Dörfern nach - auch in Mittelbaden.

Wenn der Redakteur der Heimatzeitung berichtet, dass auch die Lehrkräfte die Fridays - for- Future -Kids bei den Demonstrationen begleiten, dann frage ich mich: Wie viel Hirn haben diese Leute eigentlich?
Da stand auf einem Plakat geschrieben: "Gebt der Erde mehr Grün" und kein Lehrer nahm dies zum Anlass, korrigierend einzugreifen und den Kids zu erklären, dass die Grünheit der Erde, die wir einfach einmal als Blattmasse übersetzen, dann zunimmt, wenn Pflanzen schnell und einfach an CO2 kommen. Je mehr CO2 also in der Atmosphäre ist, desto grüner ist die Erde.
Und weil der CO2-Gehalt der Erd-Atmosphäre in den letzten Jahrzehnten auf 400 ppm gewachsen ist, kann die NASA seit 1982 ! ein „Greening of the Earth“ feststellen.
Spätestens nach diesem korrigierenden Eingriff müssten die Kids und die Lehrer merken, dass sie einem Widerspruch aufsitzen, wenn so ein Unsinn plakatiert wird.
Eine grüne Erde braucht mehr CO2 und sie demonstrieren aber gegen CO2.
Ich bin mir nicht sicher, dass die Demonstranten noch zu so viel einfacher Logik fähig sind. Unsere Gemeinderäte sind es nicht.


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