CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Stella
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Stella » So 6. Okt 2019, 12:16

Bündchen stricken, Reißverschlüsse und Knöpfe annähen, wer kann das denn noch?
Wer kann denn überhaupt noch richtig kochen?
Wer hat denn noch einen eigenen Garten?
Es sind meistens noch ältere Frauen, die Kleidung richtig reparieren können.
In den Gärten sieht man überwiegend ältere Menschen bei der Arbeit.
Die Jugend hat dafür keine Zeit, die muss doch die Welt retten.
Liebe Grüße Stella

Urbadener
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Urbadener » Di 8. Okt 2019, 07:23

Stella hat geschrieben:Die Jugend hat dafür keine Zeit, die muss doch die Welt retten.

Das könnte sie beispielweise in Frankreich tun:

Wie der Geisterzug von Rungis durch 20.000 Lkws ersetzt wird
Jahrzehntelang brachte ein Zug Lebensmittel zum weltbekannten Rungis-Markt in Paris. Nun sollen klimaschädlichere Lkws den Transport übernehmen. Eine Geschichte über Staatsversagen.

Das Dumme an der Geschichte ist: Sie entspricht der Wirklichkeit. Seit Jahrzehnten rollte von Perpignan im äußersten Süden Frankreichs ein- bis zweimal am Tag ein Zug mit Lebensmitteln nach Rungis. Im vergangenen Juli aber fuhr er nur noch als Geisterzug: Die Waggons waren leer. Dann hat die SNCF den Betrieb eingestellt. Bleibt es dabei, werden jährlich rund 20.000 Lkws zusätzlich die Luft verpesten und die Straßen füllen.

„Seit wir den Zug nicht mehr haben, schlafe ich besser“, sagt ein Roca-Angestellter freimütig. Es habe nur Probleme gegeben: alte Holzwagen, zu kleine Kühlwaggons, mal sei die Oberleitung abgerissen, mal habe „eine Kuh auf den Schienen gestanden“.
Kam der Zulieferer ein paar Minuten zu spät in Perpignan an, war der Zug weg. „Außerdem sollten wir nach dem Willen der SNCF jetzt auch noch die Wartungskosten übernehmen“, beschwert sich der Roca-Mann und sagt trotzig: „Jetzt fahren wir mit Lastwagen, tut mir auch leid wegen des Klimas, aber eine Alternative haben wir nicht.“

https://www.handelsblatt.com/politik/in ... RH5aHy-ap5

Das Klima interessiert nur so lange es den Endverbraucher betrifft.

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Fr 11. Okt 2019, 06:13

Zur "Fridays-for-Future"-Demonstration in Rastatt ("Wir streiken, bis ihr handelt", BT vom 21. September) und einem Leserbrief dazu ("Großeltern für die Zukunft", BT vom 2. Oktober) nimmt eine Leserin aus Rastatt Stellung:

Den Lebensstil verändern

So, die Älteren haben also den Klimawandel (mit)verursacht. Ich meine, diese Generation lebte schon nachhaltig, als es das hippe Modewort noch gar nicht gab. Einfach, weil sie sparsam waren. Sie kauften mit Korb und Tasche frische Produkte ein, die nicht in Plastikbeuteln steckten. Sie kochten und brauchten keine in Folie verschweißte Fertigware. Sie warfen Lebensmittel nicht wegen eines Ablaufdatums weg, sondern weil sie schlecht waren. Sie stopften und flickten ihre Kleidung und nahmen sie zuletzt als Putzlappen statt Mikrofasertüchern in Plastiktüten. Sie duschten nicht täglich, kochten Kaffee ohne Kapseln, hatten weder Navi noch Mähroboter und reparierten ihre Geräte.

Sie flogen zum Schulabschluss nicht um die halbe Welt, hatten ein Vesper dabei und anstelle täglicher Kopienberge schrieben sie mit. Für was genau soll also die ältere Generation die Verantwortung übernehmen? Klimawandel, Plastikmüll und Ressourcenverschwendung bedrohen unseren Planeten ernsthaft. Dagegen hilft nur die Veränderung des persönlichen Lebensstils. Mal verzichten auf den neuesten Elektronik-Schnick-Schnack, Plastikverpackungen und allen möglichen Unfug-to-go. Das ist unangenehm und tut weh. In Rom konnte ich jetzt beobachten, dass sehr viele der angereisten Jugendlichen es sich lieber mit Handy und Wegwerfbechern in den Parks der Stadt bequem machten als im Gedränge der Kundgebungen zu stehen. Die Zunahme des Individualverkehrs wurde ebenso billigend in Kauf genommen wie der hinterlassene Müll. Mangelnden Klimaschutz zu thematisieren ist richtig. Nur Forderungen stellen und andere anklagen, ist mir zu einfach. Noch eine Gruppierung, die vor allem sich selbst zelebriert, hilft unserem Planeten ebenso wenig wie Geschrei und Plakate.


Leserbrief vom 02.10. viewtopic.php?f=11&t=541&start=50

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Sa 12. Okt 2019, 18:18

Auf den obigen Leserbrief gab es folgenden - bisher noch lesbaren - Kommentar auf der Internetseite der mittelbadischen Heimatzeitung:

Dem Leserbrief von Sabine Wörle kann ich voll zustimmen. Nur die, die das lesen sollten, interessiert das nicht.
Viele unserer Jugendlichen leiden schon in jungen Jahren unter Persönlichkeitsspaltung. Sie demonstrieren für eine saubere Umwelt, in ihrem Verhalten gehören aber sie nicht weniger zu den Umweltverschmutzern und würden noch umweltfeindlicher handeln, wenn sie das Geld hierfür hätten.
Lasst mal die Demonstrationen an schulfreien Samstagen ansetzen. Demonstrieren macht halt mehr Spaß als lernen.
Wir leben einfach in einer total verlogenen Welt.

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mo 14. Okt 2019, 08:02

Dem Kommentarschreiber des obigen Textes habe ich wie folgt geantwortet und ist auch noch nachzulesen:

"Wir leben einfach in einer total verlogenen Welt.“

Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.

Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, 1809–1865

Dieses Zitat wird sich noch schneller bewahrheiten als wir es uns im Moment vorstellen können. Da kann dann auch ein gleichgeschaltetes Käseblatt nichts mehr daran ändern.


Darauf erhielt ich vom Kommentarschreiber folgende Antwort:

auf den Beitrag zu antworten ist garnicht so einfach, weil das vom BT, aus welchen Gründen auch immer, nicht so einfach geht.

Die Menschheit war schon immer "bescheuert" und gerade jetzt, wo immer mehr Menschen Einfluss nehmen könnten, wohin die Reise geht bestätigt sich, wie "beknackt" Menschen sind. Da helfen auch die tollsten Voraussagen nichts.

Ausgerechnet die Jugend, die in Ländern aufwächst, wo für sie "Milch und Honig fließen" demonstrieren dagegen, wovon sie am meisten provitieren. Ihr Verhalten ist jedoch, wenn sie das Geld dazu haben, ganz gegenteilig. Da geht ihnen die Umwelt "irgendwo" vorbei.

Immer das neueste Handy, Schulausflüge mit dem Flugzeug,wenn sie das Geld dazu haben Konsum, dass es nur so kracht, das passt nicht zusammen. Das ist verlogen!!!

Demonstrieren gegen die Generation, wo Kinder die Kleider ihrer älteren Geschwister aufgetragen haben, mit wenig "auf der Straße" gespielt haben und nicht von "Einweggeschirr gegessen haben.

Sie demonstrieren gegen die Umweltverschmutzung und haben dabei einen Platikbecher mit Eis und Plastiklöffel in der Hand. Schlimmer gehts nimmer!!!


Zum Trost habe ich wie folgt geantwortet:

„Kinder an die Macht“ sang vor einigen Jahren ein Barde, der heute in einem streng bewachten Domizil in England lebt. Das haben wir jetzt, weil wir es so gewollt haben.

„auf den Beitrag zu antworten ist garnicht so einfach, weil das vom BT, aus welchen Gründen auch immer, nicht so einfach geht.“

Freuen wir uns über das heute, morgen sind unsere Beiträge gelöscht. So läuft das halt momentan bei der freien Presse.


Ich war richtig überrascht, dass die Texte immer noch online sind.

MIKE
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon MIKE » Mo 14. Okt 2019, 10:47

In der Schule gibt es die Unterrichtseinheit:
„Leben in der Einen Welt“
Fragende, Interessierte, Suchende und Engagierte hören und lernen viel.. Das Ergebnis:
„Und es gibt viel zu tun“. Also: Anfangen. Nicht zuletzt: „Es wäre gut, dabei nicht allzu allein zu sein. Also sollten wir uns vernetzen.“
Dann werden die Eleven „gereift“ (oder auch nicht) entlassen. Zwischenzeitlich haben sie schon demonstriert gegen ihren Eltern und andere Erwachsene, weil ihnen angeblich wegen des Klimas mutwillig die Lebensperspektiven abgeschnitten werden.
Die Kids, die noch wachen Geistes sind, stellen schnell – wenn überhaupt – fest, dass sie sich in einer gespaltenen Gesellschaft wieder finden, gespalten in Ost und West, in Gutmenschen und Extremisten, in Arme und Reiche, in Linke und Rechte, in Verwirrte und eine schweigende Mehrheit (59%), die sich nicht einmal mehr im Familienkreis sich zu irgendwelchen gesellschaftlichen Themen äußert.
Der Leserbriefschreiber aus Lichtenau und der Landwirt aus Sinzheim, der den höchsten in D gemessenen PFC Wert im Blut hat, dürfen sich gern bei mir über die Lebenslust der Insekten vergewissern und sich einmal fragen, wohin all die Jahre die Klärschlämme und die Gülle verfrachtet worden sind, das Kerosin von zigtausenden Militärjet-Flügen versprüht und die in meiner Stellungnahme genannten radioaktiven und hochgiftigen Partikel aus dem weltumspannden Geo -Engineering- Programm abgeregnet sind.
Alle anderen dürfen sich auch gern erkundigen, warum sich kaum noch Leute finden, die bereit sind, sich in ein Kommunalparlament wählen zu lassen und warum man am besten auch bei Behörden nichts mehr nachfragt.
Der Morgenthauplan und viele andere lassen grüßen. Lass fahren dahin. ...
Getreu dem Motto vom Mistral ist jetzt bis Einbruch der Dunkelheit GARTENZEIT.

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mo 14. Okt 2019, 15:33

MIKE hat geschrieben:......und sich einmal fragen, wohin all die Jahre die Klärschlämme und die Gülle verfrachtet worden sind,

Darf ich in diesem Zusammenhang an Scrapy (Schafkrankheit) erinnern, darauf folgte der Rinderwahn BSE (Bovine spongiforme Enzephalopathie) und die teure Erkenntnis, dass das Nutzvieh kein Mülleimer ist, dem man alles was weg muss verfüttern kann. Jetzt stellt man fest, dass unsere Wiesen und Felder keine Müllkippen sind, die mit kontaminiertem „Kompost“ gedüngt werden sollten. In all diesen Fällen siegte die Geldgier von einzelnen gewissenlosen Geschäftemachern über den gesunden Menschenverstand. Ein guter Kompost ist eine Mischung von organischen Materialien und kein Klärschlamm aus der Industrie oder kommunalen Kläranlagen, auch wenn der als völlig unbedenklich angepriesen wird. Welcher Hobbygärtner würde solch einen Dünger für seine Beete verwenden und die darauf wachsenden Pflanzen auch noch selbst verzehren?


MIKE hat geschrieben:Die Kids, die noch wachen Geistes sind, stellen schnell – wenn überhaupt – fest, dass sie sich in einer gespaltenen Gesellschaft wieder finden, gespalten in Ost und West, in Gutmenschen und Extremisten, in Arme und Reiche, in Linke und Rechte, in Verwirrte und eine schweigende Mehrheit (59%), die sich nicht einmal mehr im Familienkreis sich zu irgendwelchen gesellschaftlichen Themen äußert.


Zum Leserbrief "Den Lebensstil verändern" (BT vom 11. Oktober), der sich mit den "Fridays-for-Future"-Demos befasst, nimmt eine Leserin aus Rastatt im heutigen BT Stellung:

Jugendliche sind auch aktiv

"Ich war es nicht!" Das ist schnell gesagt. Wer etwas ändern will oder muss, sollte aber vor allem fragen: "Was können wir tun?" Ich höre oft, dass sich Menschen Ü 50 über Greta und "Fridays for Future" beschweren. Was falle den jungen Menschen ein? Sie hätten doch Handys und Einwegbecher in der Hand und würden auf Klassenfahrt um die halbe Welt fliegen. Dabei wird vergessen: Ohne das Geld von Eltern und Großeltern wäre das kaum möglich. Ohne das Vorleben von Älteren würde das nicht passieren.
Wir kennen doch alle den Satz "Dir soll es einmal besser gehen!" Das bezog sich auf einen guten Schulabschluss und einen gut bezahlten Job. Das fortgesetzte Wirtschaftswunder: Uns geht es besser, wenn wir uns alles leisten können. Der Spruch vom "besser gehen" hatte ökonomische Beweggründe. Das muss überholt sein. Wer heute den Satz sagt, muss das Gleichgewicht von Ökonomie und Ökologie beachten. Ansonsten gibt es eben keine bessere Zukunft!
Wenn tatsächlich alle Erwachsenen Korb statt Plastiktüte nutzen, Kaffee ohne Kapseln zubereiten oder nur per ÖPNV fahren würden, hätten wir doch diese Diskussionen nicht. Ja, jeder muss sich an die eigene Nase fassen. Die demonstrierenden Jugendlichen machen darauf aufmerksam. Aber sie machen viel mehr: In Rastatt treffen sich jede Woche Schüler und Studierende, um zu recherchieren, Gespräche zu führen und Vorschläge zu erarbeiten. Sie fordern nicht nur, sie sind aktiv. Diese Jugendlichen wissen, dass sie ihre Zukunft mitgestalten müssen. Auch aus Sorge, dass das Thema nur zerredet wird.
Natürlich sind nicht alle Jugendlichen umwelt- und klimabewusst. Aber es ist sicher unstrittig, dass FFF-Jugendliche das Thema Klimaschutz allen vor Augen führen. Wo waren wir Erwachsenen denn, als Wissenschaftler schon vor Jahrzehnten vor unserem exzessiven Lebenswandel mit wachsenden Abfallbergen und zunehmenden CO2-Ausstößen gewarnt haben?
In den nächsten Tagen wird ein Aktionspapier mit vielen Vorschlägen an Gemeinderäte und OB Pütsch übergeben. Zudem wurden Gemeinderäte zum "klimapolitischen Dialog" eingeladen. Der Umgang mit den Jugendlichen wird zeigen, wie ernsthaft Erwachsene am Umwelt- und Klimaschutz interessiert sind.

Nur zur Information, die Leserbriefschreiberin ist im kreativen Bereich tätig, engagiert sich in der Flüchtlingsbegleitung und bei der SPD-nahen Rastatter Jugendzeitung „Ravolution“.
Wenn schon in 59% der Familien nicht über alltägliche gesellschaftliche Themen gesprochen wird, dann füllen halt ideologisch getrimmte Personen dieses Vakuum. Ob das dann immer objektiv und in aller Sachlichkeit geschieht oder durch eine Parteibrille gefärbt, darüber sollte nachgedacht werden.

Wenn tatsächlich alle Erwachsenen Korb statt Plastiktüte nutzen, Kaffee ohne Kapseln zubereiten oder nur per ÖPNV fahren würden, hätten wir doch diese Diskussionen nicht.

Warum alles so kompliziert machen? Keine Plastiktüten benutzen, keinen Kaffe mit Kapseln zubereiten und den ÖPNV nutzen, schon ist unsere Erde gerettet und verbrennen werden wir dann auch nicht. Das gilt allerdings nur für Erwachsene.

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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Urbadener » Mo 14. Okt 2019, 16:23

MIKE hat geschrieben: Zwischenzeitlich haben sie schon demonstriert gegen ihren Eltern und andere Erwachsene, weil ihnen angeblich wegen des Klimas mutwillig die Lebensperspektiven abgeschnitten werden.

Und mit welchen fundierten Begründungen demonstrieren die kleinen Kinder im Kreise von fürsorglichen Erwachsenen? Die Antwort ist eventuell hier zu finden:

Extinction Rebellion: Entlarvung in 9 Minuten
https://www.achgut.com/artikel/extincti ... 11_minuten

Leider gibt es bei uns keinen Journalisten, der so wiel Arsch in der Hose hat so direkt und vor allem qualifiziert zu fragen!

Mistral hat geschrieben: SPD-nahen Rastatter Jugendzeitung „Ravolution“.

Gegen was und mit welchem fundierten Hintergrund Ravolutionieren denn die kleinen Stinkerlein?
Nachplappern was irgendwelche rot-grüne Knalltüten sorglos vorgeben ist keine Kunst.

Stella
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Stella » Mo 14. Okt 2019, 18:43

Die Kinder machen heute keine Klassenausflüge mehr, sie machen Exkursionen.
Aber nicht weil sie es so wollen, sondern weil das heute so üblich ist.
Reicht das Geld nicht dafür, gibt es Onkel, Tante, Opa und Oma, die gerne etwas beisteuern.
Den Quatsch der letzten Leserbriefschreiberin kann ich überhaupt nicht verstehen,
weil es gerade solche Umweltschützer waren, die unseren Kindern die große Welt zeigen wollten.
Ob das die Eltern finanziell verkraften war nie eine Frage, weil ja Zuschüsse beantragt werden konnten.
Jetzt die Retterin der Welt zu spielen, ist einfach nur billig.
Liebe Grüße Stella

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Di 15. Okt 2019, 12:01

Mistral hat geschrieben:Ich war richtig überrascht, dass die Texte immer noch online sind.

Sind sie heute nicht mehr, wie vermutet sind meine Beiträge gelöscht und der zweite Text des anderen Schreibers geändert.

Stella hat geschrieben:Die Kinder machen heute keine Klassenausflüge mehr, sie machen Exkursionen.

Ein anderes Wort für Klassenausflüge, hört sich aber teurer an.

Ich durfte vor Jahren für einen Filius von mir eine dreitägige Fachexkursion nach Portugal „teilweise“ bezahlen. War bestimmt interessant für ihn, ich habe halt bezahlt und mich nur gewundert wie das alles funktioniert. Die Schüler haben über einen Zeitraum von einem Schuljahr, jeden Monat 5 Euro in die Klassekasse einbezahlt und mit dieser riesigen Summe sollte die Flugreise unterstützend finanziert werden. Diese mathematische Meisterleistung ist mir heute immer noch ein Rätsel, aber die Eltern der Schüler haben das freudig unterstützt, denn es handelte sich ja um eine Fachexkursion.


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