CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Cornelius Scipio
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CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Cornelius Scipio » Di 27. Nov 2018, 20:37

Der komprimierte Fachverstand an Ökologie akkumuliert auf schrecklichste Weise in Brüssel und in der Berliner Volkskammer. Dort konzentriert er sich beim Umweltministerium. Bei so viel Bockmist ist es auch kein Wunder, dass sich unendlich viele Schmeissfliegen einfinden, die versuchen, wie auf einem Kuhmisthaufen auch, versuchen sich dort zu laben. Übertragbar ist das auf unsere politische Landschaft, wo sich links-grüne Kreise sofort zu einer Populismuskampagne der Sache angenommen haben. Extrakt war, dass sowohl in den Ideologie versifften Amtsstuben in Brüssel, wie auch in den hirnlosen, abnickenden Behördenstuben in Berlin, ein Stickoxid Grenzwert von 40 Mikrogramm festgelegt wurde.

Folge dieser Idiotie und Hetzkampagne ist, dass die meisten Dieselfahrer als Umweltverbrecher gebrandmarkt werden. Dabei wurden sie jahrelang allen Ernstes von den gleichen Batschkappen massenweise in den Dieselkauf hineingetrieben, da er für die CO²-Emissionen so vorteilhaft gegenüber dem Benziner ist.

Nun hat die komprimierte Intelligenz Messstationen an irrationalen Messstationen aufgestellt, die zu irrelevanten Messdaten kommen, weil am Bordstein gemessen wurde. Hektischer Aktionismus tobt sich zur Zeit in Fahrverboten aus, bei denen sich die Justiz zum Erfüllungsgehilfen der hysterisch-ideologisch Verblendeten macht.

Ergebnis: Die vereinte Dieselfahrerschaft wird jetzt scharenweise aus den Dieseln rausgejagt um völlig irrwitzige Stickoxid-Grenzwerte einzuhalten. Der Preis freilich ist immens hoch. Soeben melden die Medien die CO²-Emissionen für 2017 seien bereits weit überschritten worden. Für 2018 wird es noch viel schlimmer kommen. Das fatale am CO² ist, dass es mit nur 0,038 % in der Atmosphäre vorhanden, so hat es als Treibhausgas in der Atmosphäre eine stark treibende Kraft. Nach der Hexenjagd auf den Diesel, dürfte es weiter drastisch nach oben gehen mit dem CO², zumindest in Deutschland. Danke ihr links-grünen Umweltschützer, ganze Arbeit: Das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Arminius
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Arminius » Do 18. Apr 2019, 11:29

Dient der ganze Schmuh mit der hysterischen CO² Debatte in Wahrheit einem ganz anderen Ziel?
Was wenn man die Bevölkerung nur in die E-Mobilität treiben will, um sie von einem Teil ihrer auf Konten gehorteten 2 Billionen € zu erlösen. Und wenn sie erstmal drin sind in der schönen neuen Welt der E-Mobilität, dann wird man ganz ad hoc auch seinen schönen Träumen gerissen, in die einen das gute Ökogewissen gelegt hat. Denn aus heiterem Himmel platz die Hiobsbotschaft herein:

https://www.freiewelt.net/nachricht/ele ... -10077627/

Als ultimativ nächsten Schritt setzen sich Grüne und die vereinigte Linke Deutschlands für ein Verbot jeglichen privaten Individualverkehrs ein, egal ob mit Verbrennungsmotor oder vermeintlich sauberem E-Motor mit Batteriebefeuerung. Erlaubt ist dann nur noch zu Fuß, mit Rad und Roller, aber jeweils ohne Akkus(!!!) oder beamen lassen wie bei Raumschiff Enterprise, was einer unausgesprochenen Ausgangssperre gleichkommt.

So hat man seine Hühner alle im Stall und ist auf einen Schlag nicht nur die umweltzerstörenden Emissionsprobleme los sondern die Infrastruktur mit Straßen und Brücken hält dann auch viel länger braucht so gut wie keinen Erhaltungsaufwand mehr.

Keine Angst liebe Lesenden, dies ist (noch) keine Wirklichkeit sondern nur ein humoristisches Gedankenspiel aus unserer heiteren Familienserie "Die neosozialistische Öko-Verblödungs-Olympiade".

Im oben gelinkten Artikel geht es lediglich um drei Substanzen für den Batteriebau (Kobalt, Lithium und Mangan). Es kommen aber noch weiter (bis zu sechs) hinzu. Außerdem stimmt die Dimension nicht. Bis dato wird für einen rudimentären Anteil an E-KfZ diese Bodenschätze exploriert. Wenn weltweit alle Autos umgestellt werden sollen, sieht die Welt nur noch aus wie ein Schweizer Käse mit vielen Löchern und einer unwiderruflich fürchterlich zerstörten Umwelt. Die messianischen Ökos unserer Zeit sind die wahren sozialistischen Vernichtungsteufel, die sich das Mäntelchen des Weltenretter-Schäfchens übergestülpt haben. Ziel: Enteignung, Gleichmacherei, Diktatur einer Öko-Weltherrschaft. Das alles von Schul- und Berufsabbrechern, alimentierten Sozialleistungsschnorrern, Taugenichtsen und Tunichtguten sowie von Berufsversagern, die ihren Neid und Hass auf Andere, die ihre Leistung bringen, meinen austoben zu müssen. Leider fallen Heerscharen von Quartalstrotteln auf diese Mache rein und watscheln treudoof auf Demos hinter diesen von Mißgunst und Wut über das eigen Versagen zerfressenen Aktivisten her.

MIKE
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon MIKE » Do 18. Apr 2019, 18:11

Nicht nur beim CO2
Willkommen in der offenen Anstalt Deutschland.
http://www.pi-news.net/2019/04/wir-werd ... eraeppelt/

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mo 6. Mai 2019, 08:31

Derzeit wird eine „ÖKO-Stadt“ durch den Mainstream getrieben: „Feldheim in Brandenburg“

Feldheim ist ein Ortsteil der Stadt Treuenbrietzen in Brandenburg und der erste und bisher einzige energieautarke Ort Deutschlands. Feldheim erhielt bereits mehrere Auszeichnungen für sein Engagement im Bereich der erneuerbaren Energien.
Fläche: 15,7 km² - Einwohner: 128 - Bevölkerungsdichte: 8 Einwohner/km²


Was bei 128 Einwohnern funktioniert, kann auch problemlos auf Städte mit 1,2 Millionen Einwohnern und einer energiefressenden Industrie irgendwo in unserer Republik übertragen werden. Leider machen die Kommunen und das produzierende Gewerbe nicht freiwillig mit, deshalb muss die Co²-Steuer kommen. Mit deren Hilfe – nach den Vorstellungen von roten und grünen Genossen - soll uns Geld abgepresst werden, von dem der Bürger mehr zurück erhalten soll als er einbezahlt hat. In der Schweiz würde das schon funktionieren, da würden zweidrittel der CO²-Steuereinnahmen wieder an die Eidgenossen ausgeschüttet.

Ähhhh…..werden jetzt die Leute sagen, die in der Schule den Mathematikunterricht nicht komplett verschlafen haben, da fehlt doch ein Drittel. Von 100 Euro sind das immerhin 33,33 Euro. Dazu fällt mir ein alter Witz ein: „Sahra schnauf die Luft ist teuer!“ Das soll ein alter Jude zu seiner Ehefrau anlässlich eines Urlaubs in den Bergen gesagt haben. Nach dem Willen der rot-grünen Umweltapostel, soll dieser Witz nun Realität werden. Der ist allerdings in der Praxis nur umsetzbar, wenn der Mathematikunterricht zugunsten der Fridays For Future Demos ersatzlos gestrichen wird.

Friedrich von Hayek
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Friedrich von Hayek » Mo 6. Mai 2019, 09:07

Lieber @Mistral, es gibt schon die ersten Demos unserer blitzgescheiten Jugend! Vor dem Wochenende demonstrierte man bereits mancherorts gegen viel zu schwere Abi-Prüfungen. Kein Wunder, hätte man die Zeit genutzt, in der man freitags protestieren war und in Nachhilfe gesteckt, wäre es manch einem leichter gefallen.
Du siehst es zeigt schon Wirkung!

MIKE
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon MIKE » Mo 6. Mai 2019, 10:36

CO2-Steuer ist bitternotwendig

Was gestern in der Talkshow im Ersten nur so am Rande anklang. Wir zahlen ja schon
eine ganze Menge Klimasteuer. Nun reicht das immer noch nicht für die Gebisssanierung,
die jedem neuen Mitbürger zusteht, für den dringenden Hausbau für die Mehrehen, die
Debitkartenkosten, die kultursensiblen Kindertagesstätten, Krankenhäuser und Alters-/
Pflegeheime, die zusätzlichen Planstellen für Polizei und Justiz.

Urbadener
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Urbadener » Mo 6. Mai 2019, 12:40

Darf ich eure Tatsachenberichte mit weiteren wichtigen Details ergänzen?

Das Bundesfinanzministerium rechnet in den kommenden Jahren mit drastisch weniger Steuereinnahmen als bisher prognostiziert, berichtet das „Handelsblatts“. Demnach wird allein der Bund in den Jahren 2019 bis 2023 insgesamt rund 75 Milliarden Euro weniger einnehmen als bei der letzten Schätzung im November vorhergesagt. Für den Gesamtstaat dürften die Ausfälle demnach rund 100 Milliarden Euro betragen.
Die geringeren Einnahmen für Bund, Länder und Kommunen liegen an den schlechteren Konjunkturaussichten.
Hinzu kommen Steuersenkungen, etwa durch das Familienentlastungsgesetz.

Schon aus diesem Grund ist die Frage in den Mittelpunkt der Debatte gerückt, ob in Deutschland eine Steuer auf den Ausstoß des "klimaschädlichen" Kohlendioxid (CO2) eingeführt werden soll. Dies würde fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas, Benzin und Heizöl (und darum auch Strom) teurer machen. Viele Experten sehen dies als wirksamstes Mittel, um die Erderwärmung einzudämmen.

Daher muss doch jeder in die Zukunft schauende Mensch verstehen, es geht nicht um eine Finanzlücke im Bundeshaushalt, sondern nur darum das Leben auf diesem Planeten zu erhalten. Wer das noch nicht wusste, der weiss das jetzt. Zum Glück haben wir mutige, hochkompetente und skrupellose Politiker, die uns vor solchen unvorhersehbaren und daher auch nicht erwarteten Finanzlücken warnen und nur unser „Bestes“ wollen. Fachleute die genau vor solch einer Entwicklung schon lange warnten, sind doch alles Blindgänger, sagte doch der George Clooney unter den Bürgermeisterchen am Anfang dieses Jahres. Der hat halt den totalen hochkompetenten Durchblick, wie jetzt bewiesen ist.

Urbadener
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Urbadener » Mi 22. Mai 2019, 14:26

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
Anstatt der von dpa prognostizierten Dürre – bedingt durch den Klimawandel – ist es im Mai zu starken Regenfällen gekommen. Dies hat die Bild wiederum veranlasst folgende Frage zu stellen:

Woher kommt eigentlich dieser ganze Stark-Regen?

Jörg Kachelmann hat darauf eine einfache Antwort gegeben: Von Oben, Deppen.

So einfach können hochkomplexe Fragen beantwortet werden.

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mi 5. Jun 2019, 13:44

CO2-Steuer: Stadtbewohner und Familien würden profitieren – Landbewohner, Paare und Singles ordentlich draufzahlen
Von einer CO2-Steuer, die Klimaaktivisten und Politiker von SPD sowie Grünen fordern, würden vor allem Städter und Familien profitieren.
Dies geht aus Berechnungen des Essener Wirtschaftsforschungsinstituts RWI für die Wochenzeitung „Die Zeit“ hervor. Verlierer wären demnach Menschen, die allein oder zu zweit leben, Haushalte, die mit Öl heizen und Landbewohner.
Nach den Berechnungen des Instituts würde ein Single, der seine Wohnung mit Öl heizt und oft mit einem Benziner unterwegs ist, bei einem moderaten Einstiegspreis von 20 Euro pro Tonne CO2 117 Euro im Jahr draufzahlen.

https://www.epochtimes.de/umwelt/rwi-st ... 06775.html

Das passt doch alles, jetzt muss nur noch die Automobilindustrie den Schnupfen kriegen, dann kriegen Baden-Württemberg und Bayern die gleichen Probleme die NRW schon lange hat. Wer finanziert denn dann eigentlich noch den Länderfinanzausgleich?

Mistral
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Re: CO²: Den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben

Beitragvon Mistral » Mi 12. Jun 2019, 09:00

Der Autor des nachstehend verlinkten Artikels stellt fest:

Zweifellos wird in Sachen Klima in Deutschland weltrekordverdächtig hysterisiert, gelogen und geheuchelt. Und niemand ist in alldem so sehr Spitze wie die Linksgrünen und ihr wohlsituiertes großstädtisches Milieu.

Es sind ja bekanntlich die Linksgrünen und ihr Milieu, die gerne auch die längsten, also klimaschädlichsten Flüge in die entferntesten Ecken der Welt unternehmen. Und es sind ihre Sprösslinge, die trotz der beliebten Schulschwänzerproteste am Freitag sie dabei in den nächsten Sommerwochen gerne begleiten werden. Diese Sprösslinge haben in den letzten Monaten nach Wissen des Verfassers dieses Textes noch kein einziges Mal versucht, einen Flughafen oder eine Autobahn zu blockieren.

Doch nur solche Aktionen könnten ihrem angeblich so großen Anliegen wenigstens etwas Glaubwürdigkeit verleihen – was auch immer sonst darüber zu denken ist. Nichts zeigt besser als das Ausbleiben solcher Aktionen, wie wenig ernsthaft, aber wie spielerisch-luxuriös der Kinderkreuzzug von „FfF“ ist. Daran ändert auch die jüngste Blockade eines Kreuzfahrtschiffs in Kiel nichts. Die Teilnehmer konnten nämlich sicher sein, im grün dominierten Habeck-Holstein kein persönliches Risiko einzugehen, sondern vielmehr nach nur einigen Stunden Blockade als Klima-Helden gefeiert zu werden.

http://www.pi-news.net/2019/06/die-patr ... limafrage/

Deshalb sollten wir nicht mit dem bösen Finger auf die verblendeten Kinder zeigen, die Ideologen in den Redaktionen, Schulen und Universitäten, aber auch die Mehrheit der Eltern dieser Klimakidds sind mindestens genauso verblödet.


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