Grüne Technologie

Arminius
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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Arminius » Mo 29. Jan 2018, 16:51

Am besten man greift auf grüne Rindviehcher und Esel zurück, das ist dann besonders ökologisch und gesellschaftspolitisch außergewöhnlich förderlich!
Dann hätte man zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen.

Sten
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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Sten » Mo 29. Jan 2018, 17:24

Nachhaltigkeits-Bewegung: Was hinter den Kulissen nobler Absichten steht

Das BDI bezifferte kürzlich die Kosten für die Dekarbonisierung Deutschlands mit 2.300.000.000.000 Euro. Im Namen der Nachhaltigkeit werden den Menschen die vermeintlich nobelsten Ideen zum Schutze des Menschen und seiner Umwelt verkauft. In den meisten Fällen steckt dahinter jedoch eine zerstörerische Ideologie.
Immer wieder werden Stimmen laut, dass die CO2-Debatte ein großer Schwindel ist. Klimawandel und Klimaschutz sind umstritten. Der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Klaus sagte über die CO2-Debatte: „Das ist ein falscher Mythos und ich denke, dass jeder ernsthafte Mensch und Wissenschaftler das sagt ….es ist sicher, dass dieser Umweltaktionismus die moderne Inkarnation des Kommunismus ist.“

http://www.epochtimes.de/politik/welt/n ... 38961.html

Passt doch die Grünen sind alle verkappte Kommunisten.
LG Sten

Arminius
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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Arminius » Mo 29. Jan 2018, 19:37

Die infrastrukturellen Aus- und Umbaumaßnahmen sind bei einer Elektrifizierung des privaten Verkehrs gigantisch, sowohl pekuniär als auch vom Arbeitsaufwand und der Baumaßnahmen wegen. Da werden Baustellen an allen Ecken und Enden aus dem Boden schießen wie Pilze. Und wer wird das bezahlen? Natürlcih der Bürger.
Wenn heute schon in jedem Haushalt nur ein E-Auto vorhanden wäre und dieses an einer Steckdose pro Haus aufgeladen würden, bräche die Stromversorgung unverzüglich zusammen. Zumal die Top-Peak-Belastung in den Abendstunden aufträte, wenn alle Arbeitnehmer mehrheitlich Zuhause sind. Aber genau dann nimmt naturgemäß die Stromproduktion der Fotovoltaikanlagen progressiv ab, da die Sonne bald untergeht. Das heißt der Wind müsste dann den Fotovoltaikanteil kompensieren. Da müsste ja jeden Abend bei uns ein Sturm toben damit genug abrufbar ist.

Das sind grüne Spinnereien und Phantastereien die niemals alltagstauglich sein werden. Die Lösung wird ein Energie-Mix sein, mit dem die Mobilität am laufen gehalten wird. Ein Teil, Elektrifizierung, ein Teil fossile Antriebe, ein Teil Brennstoffzelle, ein Teil alternative Fortbewegung (Fahrrad, zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln).

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Urbadener » Mo 5. Feb 2018, 15:03

"Wie ein Kia aus den 90ern"Qualitäts-Experte vernichtet Tesla Model 3 - Verschwörung der etablierten Autoindustrie?
Teslas Produktionsprobleme haben so manchen Konkurrenten zu Häme veranlasst - und wohl auch zu dem ein oder anderen Gerücht. Jetzt macht ein YouTube-Video die Runde, in dem ein Materialexperte das Model 3 geradezu vernichtet. Alles nur reines Tesla-Bashing?
https://www.focus.de/auto/elektroauto/w ... 16804.html

Wenn Tesla-Chef Musk die Produktion ans Laufen kriegt, könnte er den Erfolg des teuren Model S auch im Mittelklasse-Segment wiederholen. Wenn nicht, dürfte sich die etablierte Autoindustrie ihre Schadenfreude kaum verkneifen können.

.... und manche grüne Technologen dürfen ihr Invest in den Kamin schreiben!!

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Urbadener » Mi 7. Feb 2018, 14:18

Läuft die technische Maschinerie nicht, wird die Marketing-Maschinerie angeworfen:

Tesla auf dem Weg zum Mars - Musks Rakete lenkt von Produktionshölle ab
Während sich die Lage (bei Tesla) verschärft, verkauft der Chef lieber Flammenwerfer und schießt sein Privatauto ins All.
Just in der Nacht, bevor der Tausendsassa die aller Voraussicht nach desaströse Bilanz für das vergangene Quartal präsentieren wird, schießt Musk sein eigenes Tesla-Cabrio auf eine Marsumlaufbahn. Zufall?
Dabei hat sich die Situation bei Tesla in den letzten Monaten eher verschärft als verbessert. Das Unternehmen verbrennt derzeit so viel Geld, dass die Reserven bald aufgebraucht sein werden. Analysten rechnen damit, dass Musk neue Aktien oder Anleihen wird ausgeben müssen. Bislang konnte Musk mit seinen fantastischen Ankündigungen und PR-Aktionen die Anleger davon überzeugen, ihm trotz der ungelösten Probleme ihr Geld anzuvertrauen. Die Inszenierung des "Falcon-Heavy"-Starts ist Teil dieser Strategie.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Musks-Ra ... 73275.html

Irgendwann kommt auch für einen Show-Man wie Elon Musk der Tag der Wahrheit.

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Cornelius Scipio » Mi 7. Feb 2018, 14:28

Musk hat höchst selbst das einzig Richtige getan! Er hat eines seiner Produkte "auf den Mond" geschossen. Da gehört er auch hin.
Musk ist ein Blender! Sobald die Zinsen nachhaltig anziehen, wird es Musk das finanzielle Genick brechen und da kann er sich noch einfallen lasse was er will als Werbe-Gag!

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Urbadener » Do 8. Feb 2018, 07:48

Einen Tag lang wurde Tech-Milliardär Elon Musk mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX für den Abschuss der Superrakete "Falcon Heavy" gefeiert - nun holt ihn sein Elektroautobauer Tesla wieder auf den Boden zurück.

Verglichen mit dem Vorjahreswert weitete Tesla den Verlust in den drei Monaten bis Ende Dezember von 121 Millionen auf 675 Millionen Dollar (550 Mio Euro) aus. Soviel Geld hat die 2003 gegründete Firma noch nie in einem Quartal durchgebracht.

Analysten hatten jedoch ein noch schlechteres Ergebnis befürchtet. Am Markt kamen die Zahlen gut an, die Aktie stieg nachbörslich zunächst um rund zwei Prozent. Teslas Umsatz legte um 44 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar - das war ebenfalls mehr, als an der Wall Street erwartet worden war.
https://www.gmx.net/magazine/auto/tesla ... t-32790330

Nach Negativzinsen scheinen nun auch Negativinvests an Attraktivität gewinnen.

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Mistral » Di 20. Feb 2018, 07:45

Eine revolutionäre Testphase wird unsere Region weiter voran bringen! Diese Entwicklung, die auf der B 462 (Zubringer) zwischen Kuppenheim und Ottenau erprobt werden soll, ist so was von Zukunftsweisend, dass ich in meinem Langzeitgedächtnis fast 50 Jahre zurückblättern musste. Wenn ich mich noch richtig erinnere, fuhren damals (in der guten alten Zeit) in Baden-Baden Omnibusse mit der gleichen Technik. Ähnlich einer Straßenbahn, jedoch mit beweglichen Stromabnehmern auf dem Dach, fuhren die Busse mit Elektroantrieb völlig geräuschlos durch die Kurstadt, bis sie von der neuen Technik – dem Dieselantrieb – abgelöst wurden.

Was sich auf der B 462 genau abspielen wird, ist dem Bericht aus dem BT zu entnehmen:

Elektrifizierung B 462: RP plant Infoveranstaltung im April

Das Pilotprojekt soll auch in den betroffenen Murgtalkommunen vorgestellt werden / Testphase ab 2020
Murgtal (red) - Das baden-württembergische Verkehrsministerium will im April eine öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Elektrifizierung der Bundesstraße zwischen Kuppenheim und Ottenau ausrichten. Dies hat Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in einem Schreiben an Dirk Preis zugesagt. Preis ist Vorsitzender des CDU-Stadtverbands Gernsbach.
Darüber hinaus solle das Projekt in den Gremien der betroffenen Gemeinden vorgestellt werden, kündigte Kressl weiter an. Die CDU Gernsbach hatte zuvor eine umfassende Bürgerbeteiligung gefordert. "Der Umbau der B462 ist ein erheblicher Eingriff in die Verkehrsinfrastruktur, so dass die damit verbundenen Problemstellungen umfassend geklärt und öffentlich diskutiert werden müssen", wird Dirk Preis zitiert. Das Projekt sei kein Selbstläufer, es gebe erhebliche Bedenken zu dieser Elektrifizierung einer Straße. Wichtig sei, dass die sachliche Diskussion dazu nunmehr in Gang komme.
Derzeit, so das Regierungspräsidium, laufen Vermessungsarbeiten zur Vorbereitung der Planung. Erst wenn diese Vorarbeiten abgeschlossen seien, werde mit der eigentlichen Planung begonnen. Konkret geht es um den Testbetrieb mit Lastkraftwagen mit Elektroantrieb ab 2020. Deren Stromversorgung erfolge ähnlich wie bei Straßenbahnen.
Gerade die bauliche Veränderung und deren Wirkung soll in dem Pilotprojekt untersucht werden, zitiert die CDU aus dem Schreiben Kressls vom 30. Januar. Mess- und Befragungsprogramme sollten begleitet durchgeführt werden. Dazu gehöre auch "Einstellung und Akzeptanz" zu der Versuchsstrecke. Dirk Preis: "Planung, Bau und Erprobungsphase führen zu einer Veränderung für alle Verkehrsteilnehmer, nicht nur für die Oberleitungs-Lastwagen". Die Zusage einer begleitenden Unfallanalyse mit Vergleich vor und während der Elektrifizierung sei ein richtiger Schritt.
Die Regierungspräsidentin trifft in dem Schreiben auch Aussagen zur Dauer des Elektrobetriebs. Anfang 2023, also etwa drei Monate nach Abschluss der Betriebsphase, werde die Stromanlage wieder abgebaut. Auch dies hatte der CDU-Stadtverband in seinem Schreiben an das RP gefordert. Es solle ein vollständiger Rückbau erfolgen, so Kressl. Einen weiteren, von CDU-Chef Dirk Preis ebenso angesprochenen Aspekt, nimmt die Regierungspräsidentin ebenfalls in den Blick: "ästhetische Aspekte im Hinblick auf das Landschaftsbild". Die Strommasten, die Versorgungsleitungen und Kabeltrassen verändern das Bild der Eingangsstraße zum Murgtal - auch dies müsse bewertet und in Aussagen zum Projekterfolg einfließen, so Preis.
"Wegen der umfassenden optischen Wirkung und Verkehrslenkung der Stromtrassen über einer normalen Bundesstraße ist das eines der wichtigsten Projekte für das gesamte Murgtal", heißt es in der Mitteilung weiter. Daher sei eine umfassende Planung und Bürgerbeteiligung unabdingbar. Der Umweltaspekt einer Schadstoffreduzierung durch Elektro-Lastwagen sei dabei nur ein Aspekt. Energieversorgung, Verhalten der Verkehrsteilnehmer, Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes, Behinderungen während der Bauphase und viele weitere Aspekte müssten transparent und umfassend erläutert werden. Preis abschließend: "Mit der Zusage der Regierungspräsidentin sind wir nun zuversichtlicher, dass eine Bürgerbeteiligung stattfindet."

Quelle: BT vom 19.02.2018

Wie bei allen Testphasen, ist natürlich auch auf der B 462 mit Behinderungen zu rechnen. Aber das macht doch nichts, denn der durch die Verkehrsstaus erhöhte Co² Ausstoß wird durch die elektrisch betriebenen LKW’s locker wieder ausgeglichen.

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Urbadener » Di 20. Feb 2018, 09:21

Das wird in nächster Zeit mit Sicherheit richtig lustig auf der B 462. Bis 2023 und zum Abbau der revolutionären Teststrecke, wird es zu beträchtlichen Verkehrsbehinderungen kommen, die dann 2024 beim Umbau der Anschlussstelle Rastatt-Nord ungehindert weiter gehen.

Übrigens, die Carrera-Rennbahn meines Neffen ist fortschrittlicher. Die Autos werden über eine Kontaktschleife direkt von der Schiene versorgt. Im Großen wird das bestimmt nach den jetzt anstehenden Tests als nächstes probiert.

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Re: Grüne Technologie

Beitragvon Arminius » Di 20. Feb 2018, 22:24

Mistral hat geschrieben:Aber das macht doch nichts, denn der durch die Verkehrsstaus erhöhte Co² Ausstoß wird durch die elektrisch betriebenen LKW’s locker wieder ausgeglichen.

Es sei denn, 40% kommt nach wie vor aus Kohleverstromung!

Urbadener hat geschrieben: Die Autos werden über eine Kontaktschleife direkt von der Schiene versorgt. Im Großen wird das bestimmt nach den jetzt anstehenden Tests als nächstes probiert.


Wenn wir wirklich einmal in der Welt fortschrittlich und Vorreiter sein wollen, dann machen wir das über Strominduktionsschleifen in der Fahrbahn, die die LKWs in Windeseile beim Überfahren oder an Ampeln laden.

Übrigens habe ich die sogenannten "O-Busse" in Baden-Baden als Kind auch noch erlebt. Zum Aspekt des Baustellenauf- und -abbaus muss ich feststellen, dass sie die ganzen Baustellenmassierung in unserem Landkreis und da vor allem im nördlichen Teil, zu einer neuen Art des Terrors entwickeln. Ich würde es Baustellenterror nennen. Vor Kurzem wollte ich, um einem Stau auf der Autobahn zu entgehen und um nicht vom Regen (Stau) in die Traufe (Baustelle bei Dehner und Kreuzung B 462, B 3, B 36) zu kommen, den Weg nach Baden-Baden über Selbach antreten. Die nach Selbach führende Abfahrt von der B 462 war natürlich auch gesperrt durch eine Baustelle. Konsequenz: Umweg über Gernsbach und Stauffenberg. Es ist jetzt schon nur noch zum verrückt werden.


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