Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Urbadener
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Urbadener » Mo 20. Jan 2020, 08:08

MIKE hat geschrieben:Der politische Kurs der Sozialdemokraten wird aber klar: mehr Steuern, mehr Ausgaben, mehr Schulden, mehr Umverteilung.

Höhere Rentenbeiträge für Gutverdienende, ein höherer Spitzensteuersatz, das Streichen aller steuerlichen Ausnahmen für Firmenerben, die Wiedereinführung der Vermögensteuer, eine Bodenwertzusatzsteuer, zwölf Euro Mindestlohn, die, wenn nötig, Vergesellschaftung von Eigentum - und, natürlich, das Ende der schwarzen Null.

Die Schweizer haben das alles kommen sehen, jetzt dämmert es den Deutschen auch.

SPD in der Krise: Nie konnte man Parteichefs besser beim Machtloswerden zuschauen
Die neuen SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans haben einen scharfen Linkskurs eingelegt. Doch: Nichts von ihren Vorschlägen ist originell. Nie konnte man Parteichefs besser beim Machtloswerden zuschauen.
Bei Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans erleben wir gerade diese Premiere. Sie besteht in einer maximalen Demütigung: die beiden sozialdemokratischen Vorsitzenden finden einfach niemanden, der ihre Ideen gut findet, auf sie eingeht, ihnen applaudiert, ihre Anregungen als Aufforderung zur Debatte versteht, und so weiter. Sie bewegen sich in einer Art Vakuum, und man muss an diesen inzwischen nun auch schon alten Ohrwurm denken - Völlig losgelöst, von der Erde, fliegt das Raumschiff … Bei Peter Schilling flog es Major Tom, bei der SPD Major Saskia und Norbert.

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 69443.html

Bei der nächsten Bundestagswahl im einstelligen Prozentbereich, das wäre der verdiente Genossen-Lohn für die Mißachtung des Wählerwillen.

Urbadener
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Urbadener » Fr 24. Jan 2020, 07:28

Sarrazin-Rausschmiss:

Der Thilo Sarrazin war wohl der einzige Sozialist mit dem ich irgend etwas anfangen konnte. Er erkannte die Gefahren der Zeit, und schrieb sie auch in Büchern nieder, er war ein Querdenker in dieser Partei, die zur Sekte verkümmert. Folgerichtig wurde er nun endlich ausgeschlossen, denn Denken ist in dieser Sekte nicht gefragt. Personen die nicht in erster Linie den Diebstahl des Vermögen von anderen huldigen, um es dann an die Armen (Arbeitsunwilligen, Neuzugezogenen,... und natürlich sich selbst) zu verteilen, werden nicht geduldet. Das war wohl einer der letzten Akte in der Selbstzerstörung einer einst großen Partei.

Urbadener
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Urbadener » So 23. Feb 2020, 09:48

Warum die SPD immer weiter abstürzt, ist dem folgenden Video zu entnehmen:

https://youtu.be/VJb5EVlBaOE

Solch eine Kapazität möchte "Regierender Bürgermeister" von Berlin werden.
Eine Sendung einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt, wie es sie öfter geben sollte.

Arminius
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Arminius » So 23. Feb 2020, 20:49

Die SPD verliert in Hamburg über 8 % an Stimmen. Jedoch, sowohl die Medien als auch führende Funktionäre sprechen in Interviews von einem grandiosen Erfolg und Gewinn. Sind die alle so zugekoks, dass sie die Welt nur noch realitätsbesoffen wahrnehmen?

Mistral
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Mistral » Mo 24. Feb 2020, 10:14

Das Bushing der Medien hat wohl geholfen, letztendlich jedoch nichts genützt.
SPD und CDU wurden in Hamburg gründlich abgewatscht, trotz allem sind beide Parteien glücklich darüber nicht noch stärkere Prügel bezogen zu haben. Das nennt man positives denken, bzw. geistiges ornanieren in Perfektion. Laut der ersten Hochrechnung unserer öffentlich-rechtlichen Stimmungsmacher, war es den guten Parteien gelungen die einzige böse Partei aus dem Senat zu drängen. Was für ein Fest für alle Gutmenschen.
Doch dann der Schock, anstatt 4,7% auf einmal 5,3% für die Bösen. Was war denn da schiefgelaufen? Menschen mit etwas Restverstand wussten schon vor der Wahl, dass die Wähler der Bösen ein gespaltenes Verhältnis zur Presse haben und denen sicherlich nicht die Wahrheit sagen wo sie ihr Kreuzchen gesetzt haben.
Hamburg war schon immer ein rotes Nest, jetzt ist es zusätzlich noch etwas grüner geworden. Wer rot und grün mischt, der sieht welche Farbe dabei entsteht. So ist es halt, die Hanseaten haben das gewählt was sie brauchen.

Cornelius Scipio
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Cornelius Scipio » Mo 24. Feb 2020, 15:15

Na, die Wahl in Hamburg lief doch für die SPD "besser als erwartet". In der Parteizentrale zitterte man wohl schon, dass auch hier 10 oder 12 % wegbrechen könnten. Jetzt wurden es nur 6 %. Ein Autatmen geht durch den Vorstand und die ganze Partei. Wer jetzt aber glaubt damit dem Niedergang entronnen zu sein, glaubt auch an den Klapperstorch und den Weihnachtsmann. Es wird lediglich nicht in einem Ereigniss stattfinden, sondern durch Salamitakti. Immer wieder hier und da 5 oder 6 % leppern sich auch. Ein Spielen auf Zeit, wie beim Zusammenbruch des Euros.

Die Freudentränen des heutigen Tages des "besser als erwartet" können schnell in Tränen des Unterganges mutieren.

Sten
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Sten » Do 2. Apr 2020, 12:24

SPD-Chefin Esken fordert "Corona-Soli" von Reichen, doch ignoriert wichtige Tatsache

Aktuell fordern Politiker wie die SPD-Co-Vorsitzende Saskia Esken wieder Steuererhöhungen für "Reiche", mit denen die wirtschaftlichen Schäden nach der Coronakrise abgepuffert werden sollen. Auch immer mehr Deutsche befürworten eine Vermögenssteuer ab zwei Millionen Euro. Doch in dieser Debatte wird ein Fakt völlig ignoriert: Das große Vermögen liegt hierzulande in den Familienunternehmen, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten.

Vermögensabgaben könnten auch Handwerker und Selbstständige treffen
Die „einmalige Vermögensabgabe“ ist derzeit der Renner unter den Umverteilungsvorschlägen. Die Linkspartei will allen, die mehr als eine Million Euro haben, fünf Prozent wegnehmen. Saskia Esken lässt offen, wer wie stark bluten soll. Dafür legt der Ökonom Hickel die Folterinstrumente offen auf den Tisch: „Zehn Prozent über fünf Jahre auf die Nettogeldvermögen der privaten Haushalte (also nach Abzug der Schulden) bei einem Freibetrag von 500.000 Euro.“ Da wären dann nicht nur die „Superreichen“ dabei, sondern viele Handwerker und Selbständige.

Die Steuereintreiber aus dem linken Lager übersehen freilich eines. Die größeren Vermögen hierzulande liegen nicht auf irgendwelchen Konten oder stecken in protzigen Villen und sündhaft teuren Yachten. Sie stecken vielmehr in den rund drei Millionen Familienunternehmen, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden und die 60 Prozent aller Arbeitnehmer beschäftigen. In vielen dieser Firmen lässt sich zwischen Privatvermögen, das besteuert werden soll, und Firmenvermögen nicht klar unterscheiden. Das trifft insbesondere auf Personengesellschaften und auf Selbständige zu.
https://www.focus.de/politik/experten/g ... 39564.html

Das ist wie immer bei den Linken: viel labern wenig Hirn.
LG Sten

Mistral
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Mistral » Do 2. Apr 2020, 19:37

Sten hat geschrieben:SPD-Chefin Esken fordert "Corona-Soli" von Reichen, doch ignoriert wichtige Tatsache

Wie wäre es, wenn die Dame das veruntreuen von Steuergeldern fordern würde? Ich kenne einige Posten die umgehend Milliarden bringen. Stattdessen ein weiterer Soli und wenn der nicht reicht, fleißig weiter an der Steuer- und Abgabenschraube drehen.

Die Wahl der Genossen, einem Traumduo die Führung der SPD zu übertragen, ist im wahrsten Sinne des Wortes Gold wert.
Mehr möchte ich zu diesem Schwachsinn nicht beitragen.

Urbadener
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Re: Die SPD zwischen Selbstmord und Fronarbeit

Beitragvon Urbadener » Sa 16. Mai 2020, 07:55

Besser ruiniert mit der SPD

Klartext Markus Gärtner: https://youtu.be/rl2HvPaW2EU

Warum die SPD noch 15% der Wähler begeistert, kann nur ein Hirntoter beantworten.


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