Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Mistral
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Mistral » Sa 20. Jul 2019, 12:51

Nach den Nachrichten gestern Abend, berichtet auch unsere Heimatzeitung heute, dass 2018 dem Erzbistum Freiburg 18.000 Menschen und der evangelischen Landeskirche 12.000 Schäfchen davon gelaufen sind. Insgesamt gab es 2018 runde 436.000 Kirchenaustritte (216.078 Menschen katholischen und 220.000 evangelische Kirche) in unserer Republik.

Gerechtfertigt wird die Flucht aus den christlichen Kirchen, mit dem nur mangelhaft aufgearbeiteten Missbrauchsskandal und im Kommentar mit dem Zölibat, das Frauen nur in der zweiten Reihe einordnet, der ärgerlichen Kirchensteuer und Sterbefällen. Kein Wort darüber, dass es gerade die Kirchen waren, die Demonstranten den Strom abdrehten, deren Veranstaltung mit lautem Glockengeläut und Beschallung massiv störten. Keine Silbe darüber, dass sich die Kirchen in devoter Manier der linken Macht unterwerfen und für sie Partei ergreifen, ob es den belämmerten Schäfchen gefällt oder nicht. Dem evangelischen Heini Bedford-Strohm reicht es nicht mehr aus, für Flüchtlings-Betreuung und -Kasernierung Geld abzugreifen, er möchte jetzt sogar noch aktiv in die Seenotrettung eingreifen.

Wer solche dreckspatzige Heiligenshows weiterhin unterstützen möchte, der sollte noch viel mehr Kirchensteuern an diese Sektierer bezahlen, der Endsieg und das ewige Leben sind ihm somit gewiss.

Urbadener
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Urbadener » Fr 3. Apr 2020, 14:25

Kirchen droht Steuereinbruch um über eine halbe Milliarde Euro, berichtet der Focus.

Die Kirchensteuer ist die Haupteinnahmequelle der katholischen Bistümer und evangelischen Landeskirchen in Deutschland. Sie beträgt je nach Bundesland acht bis neun Prozent der Einkommenssteuer. Im Jahr 2018 nahmen die Kirchen insgesamt 12,4 Milliarden Euro durch die Kirchensteuer ein. Davon entfielen 6,6 Milliarden auf die katholische und 5,8 Milliarden auf die evangelische Kirche. Aus den Einnahmen werden Pfarrgemeinden, kirchliche Kitas und Krankenhäuser finanziert.

Was soll die Panikmache? Manche Firmen wären in der momentanen Situation glücklich, wenn sie einen Umsatzverlust von nur 5% verkraften müssten.

MIKE
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon MIKE » Fr 3. Apr 2020, 16:51

Zu allem Überfluss wurde auch noch der Opferstock an der Mariengrotte
am Sinzheimer Bergsee ausgeplündert. ...
Ich befürchte Schlimmes.

Mistral
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Mistral » Sa 4. Apr 2020, 18:49

MIKE hat geschrieben:Ich befürchte Schlimmes.

Die Kollekte jeden Sonntag fällt seit einigen Wochen auch noch ins Weihwasser. Die Hiobsbotschaften reißen für unsere Kirchen nicht ab.
Jetzt wurden bei den Katholiken auch noch Hausdurchsuchungen vorgenommen, hatten doch die Diener Roms nur verjährte Fälle und von verstorbenen Tätern im Missbrauchsskandal an die Staatsanwaltschaften herausgerückt. Göttliche Hilfe ist in der Tat nicht nur angesagt, sondern dringend erforderlich.

Arminius
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Arminius » Sa 4. Apr 2020, 19:20

Und als Sahnehäbchen obendrauf, sollten wir endlich mit dem Nonsens Schluss machen, dass der Lohn der katholischen Bischöfe aus dem steuersäckel bezahlt wird, von uns allen. Egal, ob jemand in der Kirche ist oder nicht. Der Zahn gehört den Scheinheiligen schon lange gezogen.

MIKE
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon MIKE » Sa 4. Apr 2020, 19:31

Jetzt wurden bei den Katholiken auch noch Hausdurchsuchungen vorgenommen ...
@mistral ... und alle Briefkästen geknackt .

Mistral
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Mistral » Mi 15. Apr 2020, 11:10

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, fordert zur Bewältigung der Corona-Krise wohlhabende Personen stärker zu belasten, weil es dazu einer riesigen Solidaritätsanstrengung benötigt. Dazu sollten alle bereit sein, denen es finanziell gut geht. Ist das nicht rührend und in völliger Übereinstimmung mit den kirchlichen Lehren.

Der Kernpunkt der christlichen Lehre spiegelt sich ja in dem Satz ‚Liebe deinen Nächsten wir dich selbst‘.

Die beiden großen Kirchen in Deutschland hatten in den vergangenen Jahren Rekordeinnahmen mit der Kirchensteuer erzielt, obwohl die Mitgliederzahlen zurückgingen. 2018 etwa erhielt die katholische Kirche 6,7 Milliarden Euro, die evangelische Kirche 5,8 Milliarde Euro.
Wir sprechen über einen Solidaritätsbetrag von insgesamt 12,5 Milliarden Euro, den die Kirchen mit einem Verzicht auf Kirchensteuer auf einen Schlag im Jahr leisten könnten. Eine Idee, über die nicht nur nachgedacht, sondern im Namen der Nächstenliebe umgesetzt werden sollte.

Urbadener
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Re: Kirche und Politik – die heiligen Steigbügelhalter!

Beitragvon Urbadener » So 28. Jun 2020, 06:34

Mistral hat geschrieben:Liebe deinen Nächsten wir dich selbst‘.

Jeder ist sich selbst der Nächste! Das müsste zwischenzeitlich auch ein Clown wie Heinrich Bedford-Strohm erkennen.

Die Kirchen mischen sich zu stark in das politische Leben ein. Sie verbinden nicht mehr, sie grenzen aus und wollen bestimmen was ihre Schäfchen im Leben zu tun und zu lassen haben. Dabei ignorieren sie weltliche Gesetze - Beispiel Kirchenasyl - erwarten aber von ihren Untertanen absolute Untertänigkeit. Wenn im letzten Jahr in Deutschland über 500.000 Schafe beider Konversionen feststellten, dass sie keine linke Schäfer mehr benötigen, die sie auf eine von Ideologie gefärbte grüne Weide und zu grün-rotem Wasser führen, dann haben das die Kirchenfürsten sich selbst zuzuschreiben. Es ist also kein Problem der Kirchen allgemein, angefangen beim Papst mit seinen unterwürfigen Posen, sondern deren Führung. Alles weitere erklärt Wolfgang Hübner im folgenden Artikel:

Verdiente Massenflucht aus den Amtskirchen
http://www.pi-news.net/2020/06/verdient ... tskirchen/


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