Regierungsjournalismus

elmiki
Beiträge: 6
Registriert: Mi 20. Jan 2016, 08:42

Regierungsjournalismus

Beitragvon elmiki » So 31. Jan 2016, 08:52

So langsam dringt es deutlich durch, wie wir mit unserer ZwangsGEZ auch noch belogen und getäuscht werden.

ZDF Journalist: Es gibt Anweisungen von oben 30.01.2016

WDR Indendant Tom Buhrow verneinte es jüngst ausdrücklich. Doch Zweifel blieben. Jetzt sagt ein leitender ZDF-Journalist: Wir müssen so berichten, wie es Frau Merkel gefällt: "Das ist Regierungsjournalismus".

Der Journalist und Publizist Wolfgang Herles, der jahrelang für das ZDF in leitenden Positionen tätig war, hat konstatiert, dass es im Sender "Anweisungen von oben" gebe.

"Auch im ZDF sagt der Chefredakteur, `Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient`. Und da muss er in Klammer gar nicht mehr dazu sagen, `wie es der Frau Merkel gefällt`", so Herles am Freitag im "Deutschlandfunk".

Solche Anweisungen habe es auch früher schon gegeben. "Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen - heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen - das ist Regierungsjournalismus".

Zitat aus dem DLF-Interview:

Wolfgang Herles (ab 27:43): “Wir haben ja das Problem, dass – jetzt spreche ich wieder überwiegend vom Öffentlich-Rechtlichen – dass wir eine Regierungsnähe haben. Nicht nur dadurch, dass überwiegend so kommentiert wird, wie es der Großen Koalition entspricht, dem Meinungsspektrum, sondern auch dadurch, dass wir vollkommen der Agenda auf den Leim gehen, die die Politik vorgibt. Das heißt, die Themen, über die berichtet wird, werden von der Regierung vorgegeben. Es gibt aber viele Themen, die wären wichtiger, als das, was die Regierung – die natürlich auch ablenken will von dem was nicht passiert, aber das, was nicht passiert, ist oft wichtiger als das, was passiert – wichtiger als die Symbolpolitik, die betrieben wird…”

Moderator Floto wird es unangenehm und er will an Tilo Jung weitergeben: “Tilo Jung…”

Wolfgang Herles (lässt sich nicht stoppen): “Also wir gehen der Agenda auf den Leim. Und es gibt tatsächlich, das muss ich jetzt an der Stelle doch nochmal sagen, weil es ja in der öffentlichen Diskussion ist, es gibt tatsächlich Anweisungen von oben. Auch im ZDF sagt der Chefredakteur: Freunde, wir müssen so berichten, dass es Europa und dem Gemeinwohl dient und da braucht er in Klammern gar nicht mehr dazusagen, wie es der Frau Merkel gefällt. Solche Anweisungen gibt es. Die gab es auch zu meiner Zeit. Es gab eine schriftliche Anweisung, dass das ZDF der Herstellung der Einheit Deutschlands zu dienen habe und das ist was anderes, als zu berichten, was ist. Wir durften damals nichts Negatives über die neuen Bundesländer sagen. Heute darf man nichts Negatives über die Flüchtlinge sagen. Das ist Regierungsjournalismus und das führt dazu, das Leute das Vertrauen in uns verlieren. Das ist der Skandal.”

Wolfgang Herles war in den 1980er Jahren stellvertretender Hauptredaktionsleiter Innenpolitik beim ZDF und Leiter des Bonner Hauptstadtstudios. In den letzten Jahren engagiert er sich beim ZDF im Bereich von Kultursendungen.

Zuvor schon ähnliche Vorwürfe gegen WDR:

Die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann behauptete im niederländischen Radio, es gebe in den öffentlich-rechtlichen Medien eine Anweisung, sich an der Flüchtlingspolitik der Regierung zu orientieren. Demnach wurden Journalisten des Westdeutschen Rundfunks dazu angehalten, positiv über Flüchtlinge und die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel zu berichten.

"Wir sind natürlich angewiesen, pro Regierung zu berichten", sagte die WDR-Journalistin Claudia Zimmermann in einer Diskussionsrunde des niederländischen Radioprogramms "De Stemming" (Die Stimmung). Der Fall sorgte auch in den Niederlanden für Schlagzeilen.

Zurück gerudert aus Angst um den Job?

Die ZEIT und andere Medien schikanierten die WDR-Journalisten nach ihren Aussagen sofort massiv. Diese knickte anlässlich des politisch korrekten Bombardements schließlich ein.

Druck gab es offenbar auch vom Sender selbst, der diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen lassen wollte. Nach einem "Gespräch" mit dem WDR erklärte Claudia Zimmermann sodann: "Ich habe an dieser Stelle Unsinn geredet. Unter dem Druck der Live-Situation in der Talkrunde habe ich totalen Quatsch verzapft. Mir ist das ungeheuer peinlich."

Weiter: "Der WDR steht für einen ausgewogenen und unabhängigen Journalismus. Unser breit aufgestelltes Programm zeigt besonders in diesen Tagen, wie umfangreich, unabhängig, kritisch und differenziert wir über die Flüchtlingsproblematik berichten."

Sieht so aus, als wenn diese Aussage von der Pressestelle des WDR diktiert wurde. Doch dazu wollte sich die Journalistin nicht äußern.

Nach den Aussagen von Wolfgang Herles erscheint das Statement von Claudia Zimmermann mehr als fragwürdig. ARD & ZDF bedienen offenbar klar die Vorgaben der Regierung, denn von dieser werden sie schließlich auch beschützt und der TV-Zwangsbeitrag garantiert.

Die TV-Schutzgelderpresser in Berlin fordern jedoch ihren Tribut. In vorauseilendem Gehorsam und aus Angst vor Sanktionen werden die Vorgaben aus Berlin scheinbar übereifrig erfüllt.

ARD & ZDF: Staatsfunk?

Doch wer Angst hat, macht Fehler. Beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss die Angst derzeit groß sein. Die Ereignisse von Köln und die massiven Reaktionen aus der Bevölkerung haben die Staatsfunker verunsichert. Was seit Jahren selbstverständlich und gängige Praxis war, gerät nun zunehmend in die Kritik. Die Gebührenzahler werden sensibler, lassen sich nicht mehr ganz so leicht mit ideologisch gefärbten und gesiebten Information abspeisen und holen sich Informationen vermehrt aus „verruchten“ Quellen aus dem Internet.

Dass sich die Machtverhältnisse verschieben und sich der Medienkonsum verändert hat, will man beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk einfach nicht zur Kenntnis nehmen. Die Folgen: kein Tag ohne neue Fehler, Peinlichkeiten und Skandale. Die Staatsfunker verspielen gerade die letzten Reste ihrer Glaubwürdigkeit.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat seine Aufgaben und hehren Ziele, wie Qualitätsjournalismus, Abbildung aller Meinungen oder kritische Berichterstattung längst aufgegeben und ist zum platten Propagandafunk und zur politisch korrekten Erziehungsanstalt mutiert. Das ist zwar nicht neu, aber Köln hat den demokratischen, journalistischen und moralischen Niedergang dieser staatlichen Institutionen in ein grelles Licht gerückt.

Cornelius Scipio
Beiträge: 447
Registriert: Di 19. Jan 2016, 19:52

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Cornelius Scipio » Mo 1. Feb 2016, 22:29

Sehr gut recherchiert Elmiki!

Ich tue es mir inzwischen nicht mehr an, die verlogenene Labertaschen Beckmann, Will, Maischberger, Illner oder Plasberg vom Betroffenheits-TV anzuschauen. Diese ganze Mischpoke hat in meinen vier Wänden Auftrittsverbot! Momentan bin ich erfolgreich dabei mich dahingehend zu erziehen, auch auf die Propagandasendungen von Tagesschau/Tagesthemen und heute/heutejournal, sowie n-tv und N24 zu verzichten. Das ist alles Massenindoktrination und Volksverar...ung par excellance.

Gleichzeitig ist es notwendig sich dazu alternative Informationsquellen zu erschließen. Gut, dass es auch so ein Forum, wie dieses hier gibt, um Sachen zu erfahren, die man sonst entweder zu spät (weil lange zurückgehalten) oder gar nicht bekommt (weil unterdrückt).

Sten
Beiträge: 1129
Registriert: So 31. Jan 2016, 10:38

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Sten » Mo 8. Feb 2016, 13:52

Zensur ist Erziehung!

Gestern Abend bei Anne Will wurde gesagt: „Beim CDU-Parteitag in Karlsruhe war das Wort „Obergrenze“ verboten!“

Das ist doch Demokratie pur habe ich mir gedacht, aber es geht noch besser: „So hassen die Hass-Zensoren von Facebook“

Die Zensurstelle von Facebook ist mit einschlägigen Aktivisten besetzt. Der Hass auf das deutsche Volk ist Programm. Mit der Ernennung der Amadeu-Antonio-Stiftung zur Zensoren-Abteilung wurde ein klares Bekenntnis im Kampf gegen die deutsche Identität abgelegt.….die immer wieder mit latentem Hass auffällt. Allerdings nicht gegen Flüchtlinge und Zuwanderer, sondern gegen das deutsche Volk und „weiße“ Menschen an sich.

Die Gründerin der Amadeu-Antonio-Stiftung ist die Ex-Stasi-Agentin Anetta Kahane. Die von Anetta Kahane ins Leben gerufene Amadeu-Antonio-Stiftung sieht ein homogenes und weißes Deutschland als Problem an. So forderte Kahane etwa die Politik auf, gegen das „weiße Deutschland“ vorzugehen.

Nicht nur für die Chefin Kahane ist es „ein Problem“, dass Deutschland noch immer weiße Menschen beherbergt. Auch ihre Stiftungs-Mitarbeiter sind auf antideutscher Linie. Julia Schramm, hat „ein gutes Gewissen“, dabei mitzuwirken, „Deutschland einfach abzuschaffen“. Weil Männer mehrheitlich die AfD wählen würden, sei das „Männerwahlrecht zu überdenken“ und anlässlich der Bombardierung von Dresden im Zweiten Weltkrieg, wo Hunderttausende Zivilisten in einem beispiellosen Bomben-Terror zu Tode kamen, macht Schramm „Witze“ über deutsche Tote: „Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei!“

Solche Menschen „gegen Hasspostings“ vorgehen zu lassen ist ein ganz eindeutiges Signal. Julia Schramm selbst arbeitete an einer Broschüre mit, welche über „Hass-Sprache aufklären soll. Mit der Ernennung der Amadeu-Antonio-Stiftung zur Zensoren-Abteilung wurde ein klares Bekenntnis im Kampf gegen die deutsche Identität abgelegt. Es wird ein Geist zum moralischen Zensor erhoben, welcher keine „deutschen Opfer“ kennt, sondern immer nur „deutsche Täter“. Hier sind die „Bio-Deutschen“ das Problem und nicht die unkontrollierte Massenzuwanderung. Deutschland, so der Tenor dieser Denkweise, muss ausgedünnt und abgeschafft werden. Wenn deutsche Frauen, wie in Köln, vergewaltigt werden, tragen sie selbst die Schuld. Und in diesem Geiste wird Ausländergewalt gegen Deutsche auch gerne mal als eine „Rückgabe erlebter Diskriminierung“ bezeichnet.

http://www.info-direkt.eu/so-hassen-die ... -facebook/

Jetzt brauche ich erst einmal einen Schnaps. Solche linke Bazillen werden von linken Gutmenschen beauftragt uns zu zensieren. Irgendwann ist Facebook nur noch das Sprachrohr der Antifa. Unbedingt das Bild, sagt mehr als 1000 Worte, zum verlinkten Artikel anschauen.

Sten
Beiträge: 1129
Registriert: So 31. Jan 2016, 10:38

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Sten » Mi 24. Feb 2016, 14:54

Heute live auf Phoenix:

Hans-Georg Maaßen - Präsident des BundesVerfassungschutz - hält die Eröffnungsrede „Auswirkungen der irregulären Migration auf die Arbeit des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV)“ auf dem europäischen Polizeikongress! Unglaublich was er öffentlich sagt!

https://www.youtube.com/watch?v=dfzmq48 ... e=youtu.be

Die Rede dauert knapp eine halbe Stunde. Ab Minute 2 spricht er über die Gefahren und Entwicklungen von radikalen islamistischen Kräften in Deutschland, insbesondere mit Bezug auf IS-Terrorismus und Migration. Er bestätigt, dass die Polizei nicht weiß wer sich bei uns aufhält und wer zu uns kommt!

Der Phoenix-Kommentar zur Rede: „Wir müssten uns an eine erhöhte Gefahr von Terroranschlägen gewöhnen und mit dieser latenten Gefahr relaxter umgehen.“
https://www.youtube.com/watch?v=3yU4H5Cnrik

Unsere korrekte Presse meldet: "Verfassungsschutz warnt vor Rechtsextremen und Wutbürgern" von der angesprochenen islamistischen Gefährdung für Deutschland findet man nichts. Bestimmt möchte die Presse wieder einmal die Bürger nicht verunsichern!

Sten
Beiträge: 1129
Registriert: So 31. Jan 2016, 10:38

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Sten » Mi 24. Feb 2016, 15:21

Einen Kommentar zum Phoenix-Kommentar gibt es schon:

http://n8waechter.info/2016/02/wir-deut ... wir-nicht/

Mich hat es auch gewurmt, dass man uns einfach sagt in der Zukunft nicht mehr so sicher wie bisher leben zu können. Es kann immer irgendwo und irgendwann etwas passieren! Das muss unsere neue weltoffene multikulti Gesellschaft einfach ertragen.

Darum die Grenzen noch weiter aufmachen – wir schaffen das schon.

Cornelius Scipio
Beiträge: 447
Registriert: Di 19. Jan 2016, 19:52

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Cornelius Scipio » Mi 24. Feb 2016, 16:10

Danke für den Link mit Verfsassungsschutz Chef Hans-Georg Maaßen beim Polizeikongreß!

Mir fiel auf, dass Herr Maaßen von 28 Minuten Sendezeit lediglich knapp 18 Minuten über die drohende Gefahr des Islamistmus referiert hat, aber 10 Minuten über eine angebliche Gefahr von Rechts.

UND WO IST DIE SEIT JAHR UND TAG STATTFINDENDE, UNGEAHNDETE UND STETIG ZUNEHMENDE GEWALT(-ZUNAHME) VON L I N K S ???

Der Verfassungsschutz Chef hat kein einziges Sterbenswörtchen darüber verlauten lassen!!! Wo ist denn der Revolverüberfall mit abefeuertem Schuß von Karlsruhe gegen einen unpolitischen Plakatierdienstleister? Wo sind denn die permanenten Überfälle von Jusos, Junggrünen, Junglinken, ANTIFA, Chaoten und autonomen Zellen auf andersdenkende Demokraten bei Wahlkampfauftritten in Fußgängerzonen mit körperlicher Gewaltanwendung? Scheinbar alles Bagatelldelikte, wenn Privat PKW im Millionenwert abgefackelt werden, oder aus purer Zerstörungslust Fensterscheiben eingeschmissen werden vom Bolschewistenpöbel.

Resümee:
Der Verfassungsschutz ist genauso grob fahrlässig blind auf dem linken Auge, wie die Politik, die Medien und die Justiz, sowie Teile der Polizeien (siehe Köln).

Irgendwann wird es eine islamistische Terrororganisation schaffen anhand einer eingeschleusten Zelle in Deutschland einen Anschlag zu verüben. Ich bin mal gespannt, welche faulen Ausreden sie sich dann einfallen lassen. Maaßen sprach von 8.300 Salafisten, die wirklich alles unternehmen, um Kämpfer zu requirieren. Warum, schmeißt man den Teil dieser 8.300 Leute, die keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen nicht umgehend aus dem Land?
Warum kündigt man den restlichen "deutschen" Salafisten nicht explizit an, bei irgendeiner Verfehlung in Richtung Anwerbung von Nachwuchs, Scharfmacherei oder Gewalt (-verherrlichung), umgehend die deutsche Staatsbürgerschaft zu entziehen und sie aus dem Land zu weisen? Weil es das Grundgesetz verbietet? Ein triftiger Grund mehr das Grundgesetz schnellstens und nachhaltigst zu reformieren.

Mistral
Beiträge: 1819
Registriert: Mi 20. Jan 2016, 11:14

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Mistral » Mi 2. Mär 2016, 09:56

Es gibt kein Verbrechen, keinen Kniff, keinen Trick, keinen Schwindel, kein Laster, das nicht von Geheimhaltung lebt.
Bringt diese Heimlichkeiten ans Tageslicht, beschreibt sie, macht sie vor allen Augen lächerlich, und früher oder später wird die öffentliche Meinung sie hinwegfegen. Bekanntmachung alleine genügt vielleicht nicht, aber es ist das einzige Mittel, ohne das alle anderen versagen.

Joseph Pulitzer 1847 - 1911

Das Pulitzer-Zitat ist heute noch so aktuell wie vor über 100 Jahren!

Urbadener
Beiträge: 1753
Registriert: Mo 18. Jan 2016, 06:16

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Urbadener » Mo 7. Mär 2016, 09:47

Seit gestern Abend glaube ich wieder daran, dass noch (für eine gewisse Zeit) auf demokratischen Weg Änderungen erfolgen können. Bei Anne Will waren zu Gast, Heiko Maas Bundesjustizminister, Sebastian Kurz österreichischer Außenminister, Richard Sulik slowakischer Europaabgeordneter, Katja Kipping von den Linken und Katrin Göring-Eckardt von den Grünen.

Gefallen hat mir an dieser Sendung, dass Sulik Klartext geredet hat. Den beiden linken Wachteln hat er klar gemacht, dass in der Slowakei der Wähler bestimmt und nicht irgendeine Partei. Herrn Maas hat er recht deutlich erklärt, dass die EU-Milliarden nicht nur ein Segen für sein Land sind und wenn sein Volk ein Referendum über den Verbleib in der EU möchte, dann wird es ein solches geben und das Ergebnis akzeptiert und vor allem auch umgesetzt. Solch eine Konsequenz würde man nicht in jedem EU-Land finden. Die Slowakei wird jedenfalls keine Flüchtlinge aufnehmen und daran wird auch der heutige (der wievielte?) Gipfel in Brüssel nichts ändern. Klare Kante, Respekt Herr Sulik.

Es kam ganz deutlich rüber, dass die Balkanstaaten und Österreich eine klare Strategie abgesprochen haben und diese heute in Brüssel auch durchziehen werden. Frau Merkel wird meines Erachtens wieder einmal den Kürzeren ziehen, weil es die von ihr gewünschte europäische Lösung in der Flüchtlingsfrage nicht geben wird. Dass das mit Sicherheit so kommt, war auch Herrn Maas anzumerken, zudem hatte der keine Chance gegen den österreichischen Außenminister, der sehr selbstsicher aufgetreten ist. Einen Einwand von Heiko Maas wegen der Flüchtlingsverteilung konterte er mit den Worten: „Wer bestimmt dann die Kontingente? Deutschland?" Damit war das Thema schlagartig abgehandelt.

Weitaus verbissener gingen die beiden linksextremen Politwachteln ans Werk. Kipping hat laufend dazwischen geplappert und ideologischen Unfug von sich gegeben, da konnte Göring-Eckardt natürlich nicht zurück stehen. Das ging sogar soweit, dass Maas seinen österreichischen Kollegen gegen Kipping verteidigte. Sulik hat das dann endgültig auf die richtige Spur gebracht und den beiden Deutschlandhasserinnen klar gemacht, dass in der Slowakei der Wählerwille zählt und nicht das was in Deutschland die Grünen oder Linken wollen. Außerdem hat er den restlichen Beteiligten erklärt, dass die EU keine heilige Kuh ist und wenn die geschlachtet werden muss, dann muss das wohl so sein. Darauf nur betretene Mienen bei allen Diskutanten, die EU scheint wohl doch nicht so stabil zu sein wie man uns immer erzählt.
Anne Will hat in keiner Szene geblockt – sie musste nur gelegentlich Kipping zur Disziplin ermahnen – und darum hatte die gestrige Sendung auch Substanz, einen Regierungsjournalismus kann man nicht unterstellen.

Mistral
Beiträge: 1819
Registriert: Mi 20. Jan 2016, 11:14

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Mistral » Mo 7. Mär 2016, 10:39

Ich habe die Sendung ebenfalls gesehen und kann daher dem Vorbeitrag nur hinzufügen, dass zu Beginn der Sendung nach jedem Satz von Heiko Maas ein einzelner Zuschauer applaudiert hat. Das ging so lange, bis eine genervte Anne Will den Pressesprecher von Heiko Maas persönlich begrüßte und sich für dessen Klatscheinlagen ganz herzlich bedankte. Ab dem Moment war Ruhe und Herr Maas etwas peinlich berührt. Vielleicht war das der Grund, warum der gute Heiko während der gesamten Sendung nicht so richtig seine Füße auf den Boden brachte. Sulik war die absolute Granate. Wird wahrscheinlich nicht jeder so sehen wollen, aber die Links-Grünen-SPD-ler haben wirklich keine Schnitte in dieser Sendung gemacht. Und…..das so kurz vor den anstehenden Landtagswahlen! Ein Traum!!!

Urbadener
Beiträge: 1753
Registriert: Mo 18. Jan 2016, 06:16

Re: Regierungsjournalismus

Beitragvon Urbadener » Mi 9. Mär 2016, 16:39

Was ist denn jetzt auf einmal los?

Leser und Zuschauer sind mündig Schluss mit der gefühlten Zensur
Der Presserat diskutiert über die Ziffer 12.1 des Pressekodexes. Es geht um die Frage, wie mit Nationalität und Religionszugehörigkeit von Straftätern umzugehen ist. Ist 12.1 noch zeitgemäß? Nein, er gehört abgeschafft.
Weil Nachrichtenagenturen, Redaktionen und selbst die Pressestellen von Polizei und Strafverfolgungsbehörden - die damit eigentlich gar nichts zu tun haben - mit Hinweis auf den Pressekodex die Herkunft von Straftätern verschweigen, aus Angst, etwas falsch zu machen.
Es gibt nicht die Wirklichkeit. Sie ist so, wie wir alle sie machen, wie wir sie wahrnehmen und vor allem, wie wir über sie erzählen. Deshalb sollten Medien versuchen, möglichst nüchtern, möglichst neutral, möglichst genau an den überprüfbaren Fakten zu bleiben. Und darum auch nichts dazudichten. Aber das Weglassen von Zusammenhängen und Fakten ist die gleiche Verfälschung, nur in die andere Richtung. Das merkt auch das Publikum.
"Niemand darf wegen seines Geschlechts, einer Behinderung oder seiner Zugehörigkeit zu einer ethnischen, religiösen, sozialen oder nationalen Gruppe diskriminiert werden", heißt es im Pressekodex, Ziffer 12. Ja, so ist es. 12.1. gehört ersatzlos gestrichen.

http://www.n-tv.de/politik/Schluss-mit- ... 77116.html

Die Presse wird doch nicht auf einmal das immer von ihr bestrittene „ political correctness“ in die Tonne treten? Das wäre der nächste Schlag gegen Merkel und Konsorten.


Zurück zu „Themen aus der Bundesrepublik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 2 Gäste